Ist das Bürgergeld/b.l. Grundeinkommen unabwendbar?

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  1. Enterickk

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  2. stonefred

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    Hier ein Vorschlag von Berlins Bürgermeister Michael Müller zu einem solidarischem Grundeinkommen (der Unterschied zum bedingungslosen Grundeinkommen wird in dem Artikel erklärt). http://www.zeit.de/2018/15/solidarisches-grundeinkommen-alternative-hartz-iv-michael-mueller
    Es sind also 6,3 Millionen Hartz-IV Empfänger und nicht 1 Millionen. Also 7,6% der deutschen Bevölkerung.
     
  3. magheinz

    magheinz unregistriert

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    Wie soll denn die Verdrängung "normaler" Jobs verhindert werden?
     
  4. stonefred

    stonefred Mitglied

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    Steht doch in dem Artikel: "Müller beteuert, es ginge hierbei nur um zusätzliche, bisher nicht geleistete Arbeit." Das müsste natürlich streng im Auge behalten werden. Aber dafür gibts sicherlich genügend Leute in den Jobcentern, die darauf mehr Lust haben, als nur den Frust abzubekommen.
     
  5. rechnerteam

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    Manche Jobs kann man gar nicht mehr verdrängen, weil sie kaum einer mehr machen will. Siehe Pflege (hier herrscht echter Notstand), Haushaltshilfen für kranke Menschen, Kinderbetreuung, aber auch Handwerk.

    So, nun bin ich hier wieder raus.
     
  6. Grettir

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    Müller will ein zweiter Schröder werden. Der kann sich bekanntlich nicht oft und laut genug rühmen, dass es unter seiner Leitung gelungen ist, den größten Billiglohnsektor Europas zu schaffen. Und Müller will nun einen zweiten schaffen. So weit so orthodox neoliberal, also genau das, was man von Sozialdemokraten erwarten kann. Dass es aber, um einen Namen für sein Projekt zu kreieren, zwei positiv besetzte Begriffe Zusammenkunft, die miteinander und mit dem Inhalt des Projekts nicht das geringste zu tun haben, ist wirklich perfide. So etwas hat sich nicht Mal Schröder mit der Rückendeckung der Müslifritzen getraut.
     
  7. WirbelFCM

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    Es sind offiziell schon fast 8 MIo. ALG2-Empfänger, intern wird mit fast 10 Mio. kalkuliert. Dazu kommen ca. 5 Mio. ALG1-Empfänger, womit jeder dritte Deutsche im erwerbsfähigen Alter "Sozialleistungen" bezieht.
     
  8. Bitcruncher

    Bitcruncher unregistriert

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    Aber Mutti sagt doch das es uns gut geht....
     
  9. WollMac

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    Sie meinte: Allen im Bundestag.
     
  10. WollMac

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    Sie würden es machen, wenn die Bezahlung und vor allem die Arbeitsbedingungen deutlich besser wären.
    Warum das Handwerk so unbeliebt ist, ist mir allerdings ein Rätsel. Wollen alle nur noch am Computer spielen und sich nicht die Hände schmutzig machen?
    Meinen Beobachtungen nach scheint die Zufriedenheit im Beruf im Handwerk mit am höchsten zu sein.
     
  11. Bitcruncher

    Bitcruncher unregistriert

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    Danke für die Erklärung, ichhatte mich schon gewundert.. .
     
  12. rechnerteam

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    Das bedingt sich. Bessere, oder anders gesagt, angemessene Bezahlung sorgt für mehr Personal und somit für bessere Arbeitsbedingungen.

    Genau das. Körperliche Arbeit ist unmodern. Auch im Handwerk verdienen viele Junggesellen so wenig, dass sie aufstocken müssen. Da ist ARGE + Schwarzarbeit wesentlich lukrativer.

    Mist, ich wollte hier doch nichts mehr sagen…
     
  13. Ralle2007

    Ralle2007 Mitglied

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    Das es mehr H4 ler sind, war mir schon fast klar.

    Ich habe keine Ahnung wie Müller das finanzieren will, seine Idee.
    Auf jeden Fall bringt es nichts H4 aufzustocken, ohne Gegenleistung eines H4lers, das kostet dem Staat nur Geld und ist nicht zielbringend.
     
  14. Ralle2007

    Ralle2007 Mitglied

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    Es Kam doch eine aussagekräftige Ansage von dir.:)
     
  15. stonefred

    stonefred Mitglied

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    Ich war 10 Jahre in der Werkstatt tätig als CNC-Programmierer, -Einsteller und -Dreher/-Fräser. Hat wirklich Spass gemacht. Die Schichtarbeit und unzulässig geforderte Akkordarbeit haben mich da rausgeekelt. War allerdings nicht Handwerk, sondern Industrie. Ich bereue nicht, gegangen zu sein. Hat meiner Karriere auf die Sprünge geholfen. :)
     
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