Ist Catalina ausgereift?

Stoffel2019

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Hallo. Ich frage nicht aus Kritik, sondern einfach aus Interesse. Ich habe nun schon seit fast 15 Jahren einen iMac (mehrere), kann mich aber nicht erinnern, dass ich mich mit einem OS schon so schwer getan habe. War das bei den anderen Betriebssystemen auch so? Ich habe seit Catalina schon ein paar Mal daran gedacht wieder Mojave aufzuspielen. Sicherlich sind anfängliche Fehler oder Bugs normal, aber bei allen anderen habe ich das so nie wahrgenommen. Weiter würde mich interessieren, wo ich Fehler melden kann. Was genau muss ich machen? Aber wie gesagt, es ist keine Kritik. Ich möchte nur wissen, ob es bei anderen Betriebssystem auch so war.

Gruß, Stefan
 

tocotronaut

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catalina stellt in vielerlei hinsicht komplett neue spielregeln auf.
Es wird deutlich mehr und tiefer geändert als bei vorherigen upgrades.

ich würde technischen laien raten, mit der installation noch einen monat zu warten, oder eben bis 10.15.2 raus ist.
Das ist vermutlich das erste richtige bugfix update von apple, das die rückmeldungen und telemetriedaten der nutzer berücksichtigt.

auch die drittanbieter-software braucht zum teil noch etwas zeit für anpassungen.
Vieles geht aber auch schon.


Ansonsten läuft catalina soweit in sich ganz okay... man könnte in anbetracht der vielen abgeschnittenen zöpfe sogar sagen dass es erstaunlich gut läuft.

Fehler melden: https://www.heise.de/mac-and-i/tipp...ardware-Probleme-an-Apple-melden-3586960.html
 

rudluc

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Sicherlich sind anfängliche Fehler oder Bugs normal, aber bei allen anderen habe ich das so nie wahrgenommen. Weiter würde mich interessieren, wo ich Fehler melden kann. Was genau muss ich machen? Aber wie gesagt, es ist keine Kritik. Ich möchte nur wissen, ob es bei anderen Betriebssystem auch so war.

Hi Stefan, du musst schon genauer werden. Was genau stimmt nicht an deinem Rechner? Welcher Fehler ärgert dich so, dass du wieder Mojave aufspielen willst?
Bei meinem iMac ist nämlich bisher kein nennenswerter Fehler aufgetreten. Aber vielleicht kann man dir ja helfen? Aber deine Aussage war einfach viel zu allgemein, als dass man da einen Anhaltspunkt hätte.
 

Stoffel2019

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Hi, es ist nicht unbedingt "1 großer" Fehler, sondern eher das Arbeitsgefühl, dass es schwerfälliger zäher läuft. Dazu der hier schon benannte Fehler, dass wenn eine EMail kommt, sie zwar mit dem roten Ball angezeigt wird, aber der Ton erst viel später. Manchmal ist die EMail schon längst gelöscht (Werbung) dann kommt anschließend verspätet der Benachrichtigungston. Hierfür gibt es im Thread noch keine Lösung. Auch wenn ich Mail starte. Ich drücke 1x den Button, dann sehe ich wie die Mails geladen werden (roter Ball). Das Programm geht aber nicht wie sonst auf. Erst wenn ich noch einmal da draufklicke öffnet sich Apple Mail. Des Weiteren habe ich schon mehrere iPhones gehabt (4, 6, SE). Bei keinem Mac (2x 20" und 21,5") habe ich je ein iPhone zuverlässig öffnen können wenn ich es an den Mac anschließe (per Kabel). Es gibt immer nur einen stumpfen Signalton (wie ein Blinklicht). Nach jedem 20sten Mal (ca.) nimmt der Mac das iPhone an und ich kann darauf zugreifen (früher mit iTunes). Ich habe daraufhin Apple angeschrieben. Die Lösung vom Support war ich solle doch das iPhone komplett zurücksetzen und wenn das nicht hilft den iMac komplett neu installieren. Ich möchte nach den ganzen Jahren da nichts mehr zu sagen und versuche es auch nicht mehr. Aber nun gut. Jetzt sind wir bei Catalina. Ich mag es, muss mich vielleicht noch dran gewöhnen. Dennoch hatte ich diese Gedanken bei den vorherigen OS nicht. :)
 

tocotronaut

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Warte auf -> 10.15.2

dass ein verzögerter email-ton ein grund ist, das system zu wechseln halte ich für blödsinn.
da würde ich Eher (vorübergehend) thunderbird installieren und das mailkonto dort einrichten.

zu der iphone erkennung kann ich nicht viel sagen, das sollte eigentlich zuverlässig laufen.
bei mir waren verbindungsprobleme immer auf ein defektes kabel zurückzuführen.
 

Stoffel2019

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Okay, ich warte. Ich habe gerade gelesen, dass das 10.1.5.2 im Dezember oder Januar veröffentlich wird. Danke für die Hilfe :)
 

Froyo1952

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Ich hatte/habe mit Catalina auf einem Mac Mini 2018 absolut keine Probleme, auch nicht mit Mail oder der Anbindung von iOS- bzw. iPadOS-Geräten im Finder.
Bei mir läuft derzeit die 2. Beta von 10.15.2 auch abolut stabil. Offiziell wird diese Version erst im kommenden Jahr ausgerollt.
 

empreality

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Also kann deine Probleme überhaupt nicht nachvollziehen, nutze es selbst auf einem 2009er iMac ohne Probleme, obwohl es dort eigentlich gar nicht mehr supported wird. Das heftigste an Catalina war dass mein Drucker nicht mehr läuft (wg 32bit Treibern) und ich mir einen neuen kaufen musste. Ich vermute mal dass deine Installation einfach verkorkst ist und vielleicht tatsächlich eine Neuinstallation helfen könnte.
 

MacMac512

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Es kann auch sein, dass Fehler auftreten, ohne dass man es sofort merkt.
Solange Mail unter 10.15 willkürlich emails löscht, bzw Tendenzen dazu hat, ist das IMHO unbenutzbar und nicht zu empfehlen.

That’s it. Das ist ein absolutes No-Go. Daher wenn überhaupt, Thunderbird oder Outlook als Übergang.
 

Nob B. Lein

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Vom Handling her finde ich gibt es keinen großßen Unterschied zu Mojave (oder HighSierra), läuft schnell und gut, fertig.
Umgewöhnen musste ich mich zu dem neuen "iTunes", zuerst dachte ich OmG, jetzt finde ich das systematischer gesehen viel angenehmer.

Grossartige Probleme: nein, nichts.
 

dylan51

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Nach meiner Kenntnis wurde Dashboard ersatzlos gestrichen – was geschieht mit den Daten, die bisher unter Mojave dort gespeichert waren?
Zudem, Probleme mit Mail durch Einsatz externer Software zu empfehlen bzw. die Fehlerquellen beim Gerät des Thread-Starters zu vermuten, finde ich aus dem Bauch heraus grenzwertig.
Dazu kommt die 32-Bit-Problematik. Mein Gesamteindruck (als "Gelächter von außen"): Zusammengeschustertes Stückwerk mit Verwendung von Versuchskaninchen.
 

rudluc

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Es gibt keine 32bit-Problematik. Zumindest keine, für die man Apple die Schuld geben kann. Auch keine Dashboard-Problematik.
Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass man als User die seit zwei Jahren angekündigten Änderungen nicht mitbekommen haben soll.
Bei Mojave wurde beim Start einer 32bit-Anwendung sogar mit einer Warnbox darauf hingewiesen, dass diese bei Catalina nicht mehr unterstützt wird.
Und wer dann Catalina installiert und sich wundert, den frage ich wirklich, ob er mit geschlossenen Augen vor dem Bildschirm sitzt.

Nein, Catalina läuft für eine solch frühe Version richtig gut. Dass immer mal ein Fehler sich einschleicht, der dann mit einem Zwischenupdate behoben wird, ist kein Problem, sondern ein Feature (zumindest die schnelle Behebung).
Ich gehe auch davon aus, dass bei Stoffel2019 irgendwelche vagabundierenden Prozesse im System die flüssige Bedienung behindern.

@Stoffel2019: Welche Programme laufen bei dir im Hintergrund? Irgendwelche sehr alten Programme? Virenscanner oder Ähnliches?
Lege mal einen anderen Benutzer im System an und melde dich damit an. Wie läuft der Rechner dann?
 

LoBulli

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Hier mal ein Auszug aus MacGadget zum Fahrplan für die kommenden Monate:

Mitte Dezember: Erwartete Veröffentlichung von macOS 10.15.2. Der Betatest des zweiten großen Updates für Catalina wird voraussichtlich in Kürze anlaufen. Nach drei bis vier Vorabfassungen dürfte Mitte nächsten Monats die Fertigstellung von macOS 10.15.2 erfolgen. Es ist mit einer Vielzahl an Änderungen, Fehlerkorrekturen und Optimierungen zu rechnen. Die Verfügbarkeit von macOS 10.15.2 ist ein guter Zeitpunkt, um mit der genaueren Prüfung des Systems für die Installation auf produktiv genutzter Hardware zu beginnen.

Mitte oder Ende Januar: Erwartete Veröffentlichung von macOS 10.15.3. Zu diesem Zeitpunkt ist Catalina ein Vierteljahr auf dem Markt und kann als ausgereift gelten. Auch das dritte große Update für ein neues Mac-Betriebssystem bringt erfahrungsgemäß viele Bug-Fixes und Optimierungen mit.

Mitte oder Ende März: Erwartete Veröffentlichung von macOS 10.15.4. Das Mid-Cycle-Update für ein Mac-Betriebssystem wartet üblicherweise mit mehreren Neuerungen auf. Im Fall von Catalina könnte die bereits im Juni angekündigte iCloud-Ordnerfreigabe endlich ausgerollt werden. Apple musste das Feature bekanntlich verschieben, da es nicht rechtzeitig für September (iOS 13) bzw. Oktober (macOS Catalina) fertig wurde.

Mai: Erwartete Veröffentlichung von macOS 10.15.5. Bedeutende Neuerungen sind nicht mehr zu erwarten. In diesem Entwicklungsstadium geht es hauptsächlich um die Behebung von Fehlern und Sicherheitslücken. Apples Fokus liegt bereits auf dem Nachfolger macOS 10.16.

Juni: Ankündigung von macOS 10.16. Da Apple trotz aller Kritik wohl am Einjahreszyklus festhalten wird, dürfte es bereits in sieben Monaten auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2020 in San Jose den Nachfolger von Catalina zu bestaunen geben. Auch bei macOS 10.16 könnten größere Änderungen ins Haus stehen, darunter der Abschied von OpenGL und das Aus für traditionelle Kernel-Extensions.

Juli: Erwartete Veröffentlichung von macOS 10.15.6. Das letzte größere Update für Catalina. Anschließend wird das Betriebssystem noch zwei Jahre lang, bis zum Sommer 2022, mit Sicherheits- und Fehlerkorrektur-Updates versorgt.


Wie lange du nun warten möchtest, musst du selbst entscheiden.
 

dylan51

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Auch keine Dashboard-Problematik.

Da lasse ich mich gerne aufklären. Was also geschieht mit den Daten, die bis dahin sich in Dashboard befinden? Auf der Appleseite zu Catalina findet sich dazu kein Hinweis.

Es gibt keine 32bit-Problematik.

Dann nimmt Apple also billigend in Kauf, daß man auf das neue OS verzichtet, weil man auf neue Hard/Software mit Rücksicht auf die Kosten nicht zugreifen will. Richtig?

Dass immer mal ein Fehler sich einschleicht, der dann mit einem Zwischenupdate behoben wird, ist kein Problem, sondern ein Feature.

Wenn also schwerwiegende Probleme mit Mail entstehen, ist das ein Feature… WOW!!!!
 

cyberteller

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Es gibt keine 32bit-Problematik. Zumindest keine, für die man Apple die Schuld geben kann. Auch keine Dashboard-Problematik.
Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass man als User die seit zwei Jahren angekündigten Änderungen nicht mitbekommen haben soll.
Bei Mojave wurde beim Start einer 32bit-Anwendung sogar mit einer Warnbox darauf hingewiesen, dass diese bei Catalina nicht mehr unterstützt wird.
Und wer dann Catalina installiert und sich wundert, den frage ich wirklich, ob er mit geschlossenen Augen vor dem Bildschirm sitzt.
Nur mal kurz so als Eimer Wasser für Dich:
Apple verkauft in Catalina über den Mac App Store 32 Bit Apps. Die kannst Du kaufen. Gegen Geld.
Dann klickst Du drauf und bekommst die Meldung, dass die App nicht geht. Weil 32 Bit.

Die 32 Bit Thematik hat Apple völlig verbockt.
 

dylan51

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@LoBulli
Ich bin seinerzeit auf Mac umgestiegen, als QuarkXPress in der Druckvorstufe das Programm war. Überzeugend
"nebenbei" die Sicherheit vor Schadsoftware.
Bis zum Verlagern der Prioritäten von Apple hin zu iPhone & Co. konnte man sich darauf verlassen, daß ein neues OS ausgereift war ohne größere Bugs. Meine Wahrnehmung jedenfalls.
Wenn ich jetzt ein IT-Studium brauche, um Voraussetzungen oder negative Auswirkungen eines Updates einzuschätzen bzw. auszubügeln, kann ich genauso gut auf Windoof vertrauen.
Am Rande: Wenn Apple-Fanatiker das Design bspw. des iMac in höchsten Tönen loben, kurze Frage zu den USB-, Audio- und Kartenanschlüssen auf der Rückseite: Schönheit muß leiden/fummeln?
 

rudluc

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Da lasse ich mich gerne aufklären. Was also geschieht mit den Daten, die bis dahin sich in Dashboard befinden?

Apple hat schon lange angekündigt, dass das Dashboard mit den völlig veralteten Widgets wegfallen wird. Wer dann noch aktiv damit arbeitet, und sich nicht mal langsam um Alternativen zu kümmert, ist ignorant. Überhaupt: für das Bedienen des Rechners ist immer noch der User zuständig.

Dann nimmt Apple also billigend in Kauf, daß man auf das neue OS verzichtet, weil man auf neue Hard/Software mit Rücksicht auf die Kosten nicht zugreifen will. Richtig?

Du solltest schon selber wissen, ob du alte Software einem neuen Betriebssystem vorziehst oder nicht. Du hattest doch genügend Zeit, dich zu entscheiden. Ich kenne auch jemanden, der ganz bewusst weiter auf High Sierra setzt, weil er weiter Office 2011 nutzen will.

Wenn also schwerwiegende Probleme mit Mail entstehen, ist das ein Feature… WOW!!!!

Das ist unfair und polemisch. Du hast meine Aussage verfälscht, indem du meine Klammer weggelassen hast, in der ich ergänzt habe, dass die schnelle Behebung von Bugs das Feature ist.

Außerdem geht es in diesem Thread darum, dem TS zu helfen und nicht gegen Forumsmitglieder zu stänkern, die deine Unzufriedenheit mit Apple nicht teilen.
 

rudluc

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Wenn ich jetzt ein IT-Studium brauche, um Voraussetzungen oder negative Auswirkungen eines Updates einzuschätzen bzw. auszubügeln, kann ich genauso gut auf Windoof vertrauen.

Meinst du im Ernst, für sinnentnehmendes Lesen von Dialogboxen müsse man ein IT-Studium abolvieren? Ehrlich jetzt?

Am Rande: Wenn Apple-Fanatiker das Design bspw. des iMac in höchsten Tönen loben, kurze Frage zu den USB-, Audio- und Kartenanschlüssen auf der Rückseite: Schönheit muß leiden/fummeln?

Dauerhaft angeschlossene Kabel möchte ich nicht aus der Bildschirmfront herausragen sehen. Das scheint bei dir anders zu sein. Wenn dich das stört, dass diese auf der Gehäuserückseite versteckt sind, dann holst du dir einfach einen Hub, den du dir in Reichweite auf deinen Schreibtisch stellst.
Ist das jetzt im Ernst für dich ein Problem?
 
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