Ist Apple beim Datenschutz auch nicht viel besser als Google oder Facebook?

Veritas

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Doch doch, ich kenne auch deinen latenten Hang zum Stänkern. Wie ich bereits in meinem ersten Post schrieb, hat die persönliche Lebensführung oft wenig mit dem eigenen Empfinden zu tun, sondern um die Realität, die meist eine eigene Sprache spricht. Meine Entscheidung, wie ich mit meinen Daten umgehe, wird letztlich von außen bestimmt. Arbeitgeber. Familie. Freunde, die es nicht so genau nehmen. Ob und inwieweit ich da jemandem vertraue, spielt überhaupt keine Rolle, da ich null Kontrolle über meine Daten habe.
Wenn du das anders handhabst, dann erfreue dich dran und gut. Jeder Mensch ist anders.

Es geht nicht nur um ne Adresse oder eine Telefonnummer. Gibt auch Leute, die alles in der Cloud haben. Dokumente, Rechnungen, Kontoauszüge, Bilder uvm.
 

Tekanewa

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Es geht nicht nur um ne Adresse oder eine Telefonnummer. Gibt auch Leute, die alles in der Cloud haben. Dokumente, Rechnungen, Kontoauszüge, Bilder uvm.
Persönliche Entscheidung, oder? Spielt die bei mir eine Rolle? Nein. Nochmal, meine Daten schwirren umher, das ist so und läßt sich nicht ändern. Selbst wenn ich heute in den Frankfurter Stadtwald ziehen würde. Mit Aluhut. Und Zelt. Komplett entsagen geht nicht. Sei es privat oder eben beruflich. Irgendwo ist immer eine Achillesferse.
Die Buchhaltung und Personalabteilung arbeitet auch IT-gestützt bei uns. Wer meinen Arbeitgeber angreift und sich Zugang verschafft, hat alle Daten. Wo wir wieder bei der Lebensrealität sind. Die ich nicht komtrollieren kann.
 

Dextera

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Und schon wieder spricht dein Post aber eine andere Sprache ... Ich weiß nicht was du die ganze Zeit von der Nutzung sprichst, darum ging es mir nicht. Und das habe ich auch nicht geschrieben. Aber auch egal ...
 

Veritas

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Persönliche Entscheidung, oder? Spielt die bei mir eine Rolle? Nein. Nochmal, meine Daten schwirren umher, das ist so und läßt sich nicht ändern. Selbst wenn ich heute in den Frankfurter Stadtwald ziehen würde. Mit Aluhut. Und Zelt. Komplett entsagen geht nicht. Sei es privat oder eben beruflich. Irgendwo ist immer eine Achillesferse.
Die Buchhaltung und Personalabteilung arbeitet auch IT-gestützt bei uns. Wer meinen Arbeitgeber angreift und sich Zugang verschafft, hat alle Daten. Wo wir wieder bei der Lebensrealität sind. Die ich nicht komtrollieren kann.

Du schreibst dran vorbei. Das war zu analogen Zeiten schon, wer in die Firma einbricht...
Aber es ging doch darum, dass nach wie vor noch einige den Firmen die Daten blind anvertrauen. Die privatesten Daten.
Wenn jemand wissen will, wo ich arbeite und was ich mache... kannst googeln, hab ich freiwillig angegeben.
 

MrBaud

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Es geht nicht nur um ne Adresse oder eine Telefonnummer. Gibt auch Leute, die alles in der Cloud haben. Dokumente, Rechnungen, Kontoauszüge, Bilder uvm.

Cloud ist ja nicht gleich cloud....gibt Clouds die sehr gut geschützt sind....alles verschlüsselt...
 

Veritas

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Cloud ist ja nicht gleich cloud....gibt Clouds die sehr gut geschützt sind....alles verschlüsselt...

Noch einmal: die Mehrheit verlässt sich auf die bekannten, kostenlosen Clouds. Da will keiner viel Geld zahlen.
Man empört sich kurz und dann vergisst man wieder alles über Datenschutz.
 

MrBaud

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Noch einmal: die Mehrheit verlässt sich auf die bekannten, kostenlosen Clouds. Da will keiner viel Geld zahlen.
Man empört sich kurz und dann vergisst man wieder alles über Datenschutz.

Das stimmt...das ist wieder der Geiz (oder ist es auch die Dummheit ?)....alles darf nix kosten....
 

Veritas

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Das stimmt...das ist wieder der Geiz (oder ist es auch die Dummheit ?)....alles darf nix kosten....

Bequemlichkeit. Ein Ökosystem, eine ID, fertig. Und die Notwendigkeit ist nicht gegeben, diese Bequemlichkeit, bzw. den Komfort aufzugeben.
 

herberthuber

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Grundsätzlich: Es gibt von Firmen nichts kostenlos! - Entweder zahlt man gleich mit € $ beim Kauf oder später mit seinen Daten.
Zu verschenken haben all die Big Players nichts.... Von nix kommt nix und die sind alle Milliarden € $ schwer....

Aber während bei Google überwiegend nichts direkt Geld kostet (dafür später die Daten vermarktet werden) ist es bei Apple noch eher andersherum.
Und auch wenn Apple mal Daten zu Geld macht, dann nicht in dem Stil wie Google, WhatsApp & Co.... sondern weitgehend anonymisiert.

Komplett unsichtbar kann man sich im Internet nicht bewegen - aber man kann da, wo es möglich ist (hier muss jeder selbst seine Optionen ausloten) datensparsam sein. Dem einen ist das wichtig, dem anderen egal - Schlimm wird es nur, wenn es der Mehrheit egal wird. Dann sind die wenigen Datensparsamen die Außenseiter und verdächtig. Wehret den Anfängen.... :rolleyes:
 

rudluc

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Wichtige Daten wie Passwörter und Bankverbindungen sollte man in jedem Fall verschlüsseln, da hier der Missbrauch in die Katastrophe führen kann.
Bewegungsdaten können sowieso abgegriffen werden, Fotos liegen in der iCloud und beim Aufruf von Webseiten arbeiten Analysetools im Hintergrund. Das ist alles bekannt und wohl unvermeidlich, wenn man nicht auf eine Menge Komfort verzichten will. Auch die Spracherkennung wird größtenteils auf externen Servern ausgeführt.
Was nicht akzeptabel ist, ist wenn Programme, die ich in gutem Glauben installiert habe, ein ungebetenes Eigenleben entwickeln.
 

Moriarty

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Hier werde die unterschiedlichsten Dinge vermischt.
Daten von der Wohnanschrift (die kann sich jeder über jeden in seiner Kommunalverwaltung aus der Einwohnerdatei geben lassen - es sei denn man hat eine Auskunftssperre eingerichtet. Habt Ihr das?) über Kontaktdaten (früher Telefonbuch... dieses dicke aus Papier. Kennt das noch jemand. Seit digitalen Zeiten ist die Rückwärtssuche ein Thema... riesen Diskussion in den 90ern) bis hin zu Gesundheits- oder Bewegungsdaten. Oder die ganze Schiene der Kaufhistorien bei Onlineshops. Früher im Tante Emma-Laden kannte der Verkäufer seine Stammkunden, hatte für Willi Müller am Ersten des Monats schon immer das neue Rätselheft und drei Dosen Ravioli bereitgestellt. Willi hats gefreut - heute stört ihn, dass Amazon ihm auf Grund seiner Vorliebe für Manga-Pornos solche empfielt. Ja, blöd, verständlich. Früher hat er beim Tante Emma-Shop nur die Ravioli gekauft und ist für die Pornos mit Verkleidung ins verruchte Bahnhofsviertel geschlichen. Amazons scheinbare Anonymität, vor allem aber die Bequemlichkeit, hat ihn dazu verleitet, alles dort zu kaufen. Jetzt wird er das Image „Mag Nudeln und Hentai“ nicht mehr los...
Aber zurück zum Ernst.
Hinzu kommen auf der einen Seite bereitwillig und aktiv geteilte Daten, wie z.B. in sozialen Netzwerken. Klar, meine Urlaubsfotos sehen nur meine Freunde, aber Facebook wertet sie aus. Blaues Meer, Hotelanlage. Nächste Woche gibts Werbebanner zu Urlaubsportalen.
Das alles läuft aber über KI. Hier sitzt kein menschlicher Facebook-Azubi und ergötzt sich an den zahlreichen Bikinischönheiten auf dem Deck meiner Jacht, die meine Urlaubsbilder prägen.
Deutlich weniger greifbar und daher verunsichernder ist alles, was mit Daten, die wir eigentlich gar nicht herausgeben wollen, hinter den Kulissen passiert. Landet unser Herzrhythmus, den die Apple Watch unablässig trackt, wirklich nur auf unserem iPhone. Kann eine Krankenkasse auf irgendeine Weise da ran kommen? Die eingewählte Mobilfunkzelle, die unser iPhone an Vodafone sendet - wird die bei Anfrage durch das BKA mitgeteilt? Die Apple Pay-Zahlung im Stripclub, der kurz darauf zum Schauplatz eines Verbrechens wird. Sind wir safe mit unserem Alibi, dort nie gewesen zu sein?
Und noch eine Frage: Wer tut mehr gegen ein viel grösseres Problem, nämlich wenn nicht rechtsstaatliche Behörden sondern Kriminelle unsere Daten wollen? Microsoft oder Apple - Onedrive oder iCloud? Oder Amazon mit der AWS-Cloud? Gar Google? Oder das Rechenzentrum unserer 30.000 Einwohner-Kommune, immerhin auf „deutschem Grund und DSGVO-konform“?

Ich denke, für all diese Szenarien kann man keine pauschale und einfache Antwort finden. Ich finde es aber toll, darüber zu diskutieren und sich dieser Aspekte bewusst zu sein!
 

MrBaud

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Oder das Rechenzentrum unserer 30.000 Einwohner-Kommune, immerhin auf „deutschem Grund und DSGVO-konform“?

.....das IT Mitarbeiter als öffentliche Angestellte oder Beamte zu nem winzigen Gehalt beschäftigt und deren Qualifikation deswegen so unterirdisch sind, das sie IT technisch nicht wissen was sie tun oder denen es komplett egal ist weil sie nicht entlassen werden können.
 

picknicker1971

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Früher im Tante Emma-Laden kannte der Verkäufer seine Stammkunden, hatte für Willi Müller am Ersten des Monats schon immer das neue Rätselheft und drei Dosen Ravioli bereitgestellt. Willi hats gefreut -
Walter.jpeg

Die Apple Pay-Zahlung im Stripclub, der kurz darauf zum Schauplatz eines Verbrechens wird. Sind wir safe mit unserem Alibi, dort nie gewesen zu sein?
Ist ja dann auch kein Alibi, sondern Falschaussage
 

Mike13

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.....das IT Mitarbeiter als öffentliche Angestellte oder Beamte zu nem winzigen Gehalt beschäftigt und deren Qualifikation deswegen so unterirdisch sind, das sie IT technisch nicht wissen was sie tun oder denen es komplett egal ist weil sie nicht entlassen werden können.

Sorry, aber ich hab selten so einen Blödsinn gelesen. Ich persönlich kenne Leute genau aus diesem Bereich (Angestellte öffentlicher Dienst in der IT), die drehen was das IT-Wissen angeht Kreise um Dich... Aber immer schön den Vorurteilen folgen...

Die Jungs sind übrigens gar nicht mal so schlecht bezahlt, bei entsprechender Qualifikation kann man nämlich auch im öffentlichen Dienst ganz ordentlich verdienen. Sind also nicht alle als Sklaven angestellt aber das weißt du ja sicher :)
 

MrBaud

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Sorry, aber ich hab selten so einen Blödsinn gelesen. Ich persönlich kenne Leute genau aus diesem Bereich (Angestellte öffentlicher Dienst in der IT), die drehen was das IT-Wissen angeht Kreise um Dich... Aber immer schön den Vorurteilen folgen...

Die Jungs sind übrigens gar nicht mal so schlecht bezahlt, bei entsprechender Qualifikation kann man nämlich auch im öffentlichen Dienst ganz ordentlich verdienen. Sind also nicht alle als Sklaven angestellt aber das weißt du ja sicher :)

Deswegen findet auch das neue Cyberzentrum bei der Bundeswehr keine Mitarbeiter. :iD:
Der Spiegel hatte Informatikstudenten auf ner Jobmesse gefragt ob das kein Job für sie wäre. Die haben alle lachend abgelehnt.

Die Informatik des öffentlichen Dienstes ist ja auch so toll. Was kannst mit den elektronischen Funktionen deines Personalausweises inzwischen machen ? :jaja:

https://www.stiftung-nv.de/sites/default/files/it-sicherheitsfachkraeftemangel.pdf
Seite 9 und 10....
 
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KEB

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@MrBaud
Die Jobs im Öffentlichen Dienst sind vielschichtig und das Cyberzentrum der BW ist ja nur ein kleiner Bereich. Man muss da schon differenziert hinschauen, Informatik hat viele Facetten.
Aktuell sucht nicht nur der Staat Arbeitskräfte, unabhängig von der Informatik, sondern alle Unternehmen.

Aber deine beiden Posts #112 und #116 zeigen deutlich die eigene Qualifikation zum Thema.
 

UnixCoon

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Also was Sicherheit angeht ist, ist Apple die eins!
 
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