iPhone X Garantie und Gewährleistung

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  1. nussratte

    nussratte Mitglied

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    Ich kann da nicht vom iPhone sprechen aber hatte einen ähnlichen Fall bezüglich Garantie von Apple und Gewährleistung vom Händler Amazon

    Mein thubderbolt Display hatte nach fast 2 Jahren den Geist aufgegeben (komische Flecken Bildung im Display Bereich)
    Apple hat da knallhart gesagt, keine Garantie mehr, Panelaustauschen Kostenvoranschlag 350-400€
    Amazon angeschrieben, das komplette Geld wieder bekommen 1 Woche bevor 2 Jahre Gewährleistung rum waren

    Falls du das iPhone nicht direkt bei Apple gekauft hast, versuche es mal über den Händler
     
  2. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Der zugrundle liegende Mangel ist aber nicht das schwarze Display, sondern z.B. eine schlecht ausgeführte Verbindung, ein Wackelkontakt, etc.
    Letztenendes würde ein Richter sich überlegen, auf Welche Art und Weise der Kunde überhaupt diesen Defekt hätte herbeiführen können. "Schuld" ist im juristischen Sinne nicht als wissenschaftlicher Beleg zu verstehen. Die nach menschlichem Ermessen zu bewertende Unmöglichkeit einen Schaden zu verursachen dürfte in der Praxis schon ausreichen.

    Und ev. kannst Du das ja beantworten: wie kann der TE einen solchen Schaden verschulden, wenn an dem Gerät keinerlei Spuren von Gewalteinwirkungen feststellbar sind?
     
  3. schatzfinder

    schatzfinder Mitglied

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    z.b. durch falsche lagerung oder benutzung bei zu hoher/ zu niedriger temperatur oder zu hoher luftfeuchtigkeit.
     
  4. JeZe

    JeZe Mitglied

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  5. lulesi

    lulesi Mitglied

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    Ich persönlich kenne keinen Fall, in dem Apple sich im Moant 13-24 aus der Gewährleistung mit der Begründung "Beweislastumkehr" gestohlen hat.
    Ich kenne nur Fälle, bei dem das Gerät ohne Probleme repariert oder ausgetauscht wurde, wenn diese bei Apple gekauft wurden.
    Es dürfen nur keine signifikanten Beschädigungen am Gerät sein, die auf Sturz deuten lassen.
     
  6. dtp

    dtp Mitglied

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    Greift aber im vorliegenden Fall nicht. In dem von dir zitierten Beitrag geht es um die nicht mehr notwendige Unterscheidung zwischen Grundmangel und Mangelsymptom innerhalb der ersten sechs Monate nach Gefahrenübergang, also innerhalb des Zeitraums, binnen der der Händler beweisen muss, dass der Mangel nicht bereits bei Gefahrenübergang vorgelegen hat. Hier wird nun zu Gunsten des Käufers entschieden, da der Grundmangel als ursächlich für das Mangelsymptom angenommen wird.

    Im vorliegenden Fall sind wir aber bereits im Zeitraum der Beweislastumkehr. Und dafür ist das EuGH-Urteil nicht anwendbar. Sprich, der Käufer muss weiterhin beweisen, dass der Grundmangel bereits bei Gefahrenübergang vorgelegen hat. Evtl. könnte man hier noch argumentieren, dass das der Fall ist, wenn er beweisen kann, dass das Mangelsymptom bereits innerhalb der ersten sechs Monate nach Gefahrenübergang vorgelegen hat. Aber das wird in dem von dir zitierten Beitrag nicht diskutiert.

    Nein, es geht weiterhin um klare Beweise und nicht um Indizien oder Vermutungen. Es geht also nicht darum, ob der Käufer den Mangel hätte verursachen können oder nicht, sondern darum, ob er klar beweisbar bei Gefahrenübergang vorlag oder nicht.
     
  7. dtp

    dtp Mitglied

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    Was zeigt, dass Apple hier in der Regel kulant ist. Allerdings dürfte es schwierig sein, hieraus ein grundsäztliches Recht für den Käufer abzuleiten, wenn sich Apple doch mal quer stellen sollte.
     
  8. dtp

    dtp Mitglied

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    Wann war denn das, wenn ich fragen darf?

    Meine Erfahrung mit Amazon (meine Frau und ich sind Prime-Kunden und bestellen dort im Jahr durchaus für mehrere Tausend Euro) zeigt, dass Amazon hier mittlerweile nicht mehr ganz so kulant reagiert und gerne an die Hersteller verweist. Erst, wenn sich diese quer stellen, kann es sich lohnen, nochmals bei Amazon nachzuhaken. Allerdings wurde ich auch schon angeschrieben, dass ich zu viele Waren retourniert hätte (die meisten übrigens aufgrund von Reklamationen).

    Meiner Frau wurde sogar kürzlich der Prime-Account gesperrt, weil es einen Fehler bei einem Bezahlvorgang gab, den sie nicht mal selbst verschuldet hatte. Hier muss man sich fragen, mit welcher Grundlage Amazon überhaupt den Prime-Account sperren kann, für den man ja sogar explizit bezahlt hat. Aber das ist ein anderes Thema.

    Nichtsdestotrotz sind wir weiterhin gerne Kunde bei Amazon, weil viele Vorgänge einfach immer noch sehr unkompliziert abgewickelt werden können.
     
  9. nussratte

    nussratte Mitglied

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    Das ist in der Tat schon "etwas" her. Würde jetzt grob 3-4 Jahre schätzen.
    Ich habe aber generell bei Amazon keine Probleme bisher gehabt und wir schicken auch einiges zurück.
    Hab auch ne zeitlang relativ viele Blu-rays zurück geschickt weil ich Steelbooks bestellt habe die Dellen hatten.
    Bisher gab es da nichts negatives von Amazon
     
  10. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Das ist richtig, allerdings hast Du ja quasi in Abrede gestellt, dass es überhaupt einen Grundmangel gäbe, sondern implizit behauptet das Gerät müsse schon beim Gefahrübergang eine schwarzes Display gezeigt haben. Wenn es nun aber einen Grundmangel gibt, dann gibt es ihn auch nach mehr als 6 Monaten, nur wird dann eben nicht mehr *automatisch* zu Gunsten des Käufers entschieden.


    Das bedeutet aber nicht, dass der Kunde machtlos ist, im schlimmsten Fall müsste er einen Sachverständigen zu Rate ziehen.
     
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