Internationale Aufträge und Überweisungen

Chaostheorie

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Hallo zusammen,

welche Alternativen gibt es bei internationalen Aufträgen zur normalen Geldüberweisung (money transfer) mittels IBAN, wenn der Freiberufler in Deutschland sitzt und der Auftraggeber im Nicht-EU-Ausland? Vielleicht kennt ihr ja noch andere Möglichkeiten?

Mir fällt eigentlich nur PayPal ein, was für mich auf gar keinen Fall in Frage kommt, wenn ich an diverse Horror-Meldungen denke (auch von deutschen Gewerbetreibenden, denen PayPal bei höheren oder "seltsamen" Geldeingängen erstmal den Account gesperrt hat wegen Verdacht auf Geldwäsche und ähnliche Späßchen).

War es nicht auch möglich, Geldbeträge auf Kreditkarten zu überweisen? Vielleicht wäre das international ja eine Idee.

Grüße
 

blickwinkel

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Die Kreditkarten-Abteilung deiner Bank (wie z.B. http://www.postbank.de/firmenkunden...d=8D7E0685EF6266133904F2109C7B8FAAAA34.F587DE) kann dir Auskunft geben, was erforderlich ist um Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren. Einfach nur an eine Kreditkarte überweisen geht, soweit ich weiß, nicht.

Verstehe aber nicht, warum du Überweisungen aus dem Ausland auf dein Bankkonto meiden willst.

Es gibt natürlich noch Western Union (sehr praktisch, wenn einem im Urlaub der Geldbeutel abhanden kommt), aber geschäftlich wohl eher etwas fragwürdig.
 

Tommyjolly

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Ich habe das bisher so geregelt, dass der Kunde die Differenz begleichen muss, sollte es sich um eine nicht EU-interne Überweisung handeln.
Kann allerdings nur von Kunden sprechen, die ihren Sitz in den USA haben. Habe dafür ein paar Mal Paypal benutzt (Der Kunde trug die Paypal Gebühren).
Eu-interne Überweisungen laufen bei mir aussschliesslich über IBAN / BIC. Überweisungen aus nicht Eu-Ländern ziehen (teilweise erhebliche) Kosten mit sich.
 

Chaostheorie

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Bei mir geht es auch um einen Kunden mit Sitz in den USA. EU-interne Überweisungen laufen natürlich über IBAN, aber sobald es um Überweisungen aus Nicht-EU-Ländern geht, fallen bei diesen IBAN-Überweisungen hohe Gebühren an. Beim ersten Auftrag wurden die Gebühren zwischen Auftraggeber und -nehmer geteilt, aber ungünstigerweise hatten wir einen größeren Betrag in mehrere Teilzahlungen vereinbart. Das ist zwar so üblich bei Aufträgen, aber in Anbetracht der immer wieder anfallenden, erstaunlich hohen Gebühren erwies sich das eben als ärgerlich. Deshalb war und bin ich immer auf der Suche nach Alternativen mit geringeren Gebühren, wobei PayPal wie gesagt nicht in Frage kommt.

Auf eine meiner Kreditkarten kann man übrigens tatsächlich auch Geld überweisen bzw. einzahlen (VISA, ganz normal post-paid). Die KK-Nummer ist der Verwendungszweck#1, damit die Geldeingänge zugeordnet werden können. Nützt aber nichts, da das dahinter stehende Geldinstitut natürlich auch eine IBAN verwendet mit Sitz in Deutschland. Die Gebühren sind also identisch.
 
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