Heute noch ein 2017 MBP ohne Touch Bar kaufen?

GalwayBay

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Hallo Zusammen,

ich nutze aktuell noch ein 2012er Retina MBP in der Basiskonfiguration. Die einzige anspruchsvollere Aufgabe für
das MBP ist Bildbearbeitung. Hier arbeite ich fast ausschliesslich mit Adobe Lr. Das exportieren und anwenden von Retuschen an großen RAW Dateien macht mein aktuelles zwar noch halbwegs ordentlich mit, hier hätte ich aber gern ein wenig mehr Reserven. Alles weitere sind keine großen Anforderungen.. Surfen, Youtube, iTunes,.. Standard eigentlich. Ich arbeite 50/50 an einem externen Monitor und dem Notebook selbst.

Nun habe ich ein günstiges Angebot für ein 2017er MBP ohne Touch Bar in der 256GB SSD Standard-Konfiguration vorliegen. Meine Frage wäre jetzt, ob es bei einem guten Preis (bei mir jetzt ca. 1350€ neu) ausreicht, das Modell ohne Touch-Bar zu nehmen oder solle man dieses Modell nicht mehr kaufen, da die Touch Bar Modelle aktualisert wurden? Wird das Modell ohne Touch Bar ebenfalls einen Leistungsschub bei meinen Anforderungen bringen im Vergleich zu meinem 2012er? Falls ja, würde ich die Ersparnis zum kleinsten 2018er lieber in einen 4K Screen investieren..

Vielen Dank
 

noodyn

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oder solle man dieses Modell nicht mehr kaufen,
Schau auf deine Anforderungen, schau auf dein Budget, beantworte die Frage selbst.
Welche Art "Leistungsschub" erhoffst du dir? Was ist denn nicht ausreichend?
 

GalwayBay

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Also was ich mir erhoffen würde wäre das etwas flottere exportieren von Bildern und das flüssigere bearbeiten bzw. ein direkteres übernehmen der Anpassungen auf ein Bild.
 

Roman78

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Also wenn du mehr "Power" brauchst würde ich zu einem MacPro 4.1 oder 5.1 tendieren. Mit 6 oder 12 Kerne.

Ein Laptop bleibt ein Laptop mit mobiler Technologie und Mobilen Prozessoren.

Zum Vergleich mal die Geekbench Resultate:
MacBook Pro 2012 i7 2.9 Ghz - 6508
MacBook Pro 2017 Ohne Touchbar i7 2,5 GHz - 9795
MacPro 2009 4.1 auf 5.1 Geflashed - Xeon X5680 oder W3580 3.33 Ghz 6 Kern - 13134 (den habe ich momentan)
Dito aber mit 2 x X5690 3.46Ghz - ööö mehr als 20000, kann leider keine Info finden und habe momentan auch keinen hier. Aber einer mit zwei X5670 2.93Ghz macht schon 19074.

Ein MacPro 12 Kern sind nicht ganz so teuer wie das 2017er MacBookPro, weil dies ja auch schon älter ist. Allerdings mit zwei 6-Kern Prozessoren mehr als doppelt so schnell. Geekbench Resultate habe ich von everymac.com

Da dann noch eine PCIe-SSD rein, USB-3 und das Ding rennt....
 

medeman

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Multi-Threaded-Performance ist aber nun mal lange nicht alles und selbst ein akutelles 15" Pro mit 6 Kernen dürfte schneller als ein Dual-Xeon im 4.1/5.1 sein - und das bei wesentlich weniger Stromverbrauch und mehr Mobilität.
 

Roman78

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Da gebe ich dir vollkommen recht, aber ein 6-kern MacBook Pro ist doch um einiges teurer. es ging ja jetzt um eine alternative im selben Preissegment mit mehr Leistungskraft.
 

freucom

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es ging ja jetzt um eine alternative im selben Preissegment mit mehr Leistungskraft.

Die eigentliche Bremse für den Thread Starter ist hier die Software – Adobe Lightroom. Ich sage es mal ganz vorsichtig: Adobe Software nutze die Rechnerkerne bestenfalls suboptimal. Schau’ mal in den Nachbarthread, von @ellen1975. Das, was da auf dem 27" 5k iMac mit Lightroom abgeht – und was der Adobe Support dazu schreibt – ist bestenfalls erbarmungswürdig.
 

medeman

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Da gebe ich dir vollkommen recht, aber ein 6-kern MacBook Pro ist doch um einiges teurer. es ging ja jetzt um eine alternative im selben Preissegment mit mehr Leistungskraft.
Wenn man nur nach der rein theoretischen Rohleistung schaut, mag das stimmen. Wie sehen denn die Single-Core Werte im Vergleich aus? Intel Quick Sync könnte eine Rolle spielen etc. Also 100% "Apples-to-Apples" ist der Vergleich nicht.
 

Roman78

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Ich nutze ja kein Lightroom, also weiß ich bei der Software nicht wie effizient diese ist. Ich nutze DxO und hierbei merke ich deutlich die 6 Kerne 12 Treaths des Xeon im Gegensatz zu einem i5-4670 der über einen höheren Singel Score verfügt.

Die single werte:
MacBook Pro 2012 i7 2.9 Ghz - 3373
MacBook Pro 2017 Ohne Touchbar i7 2,5 GHz - 4799
MacPro 2009 Xeon W3680 3.33 Ghz - 2988
 

maccoX

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Würde kein broken-on-arrival Book kaufen. Erst das 2018er MBP hat wieder eine zuverlässig funktionierende Tastatur.
 

GalwayBay

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Das mit der Taststur sehe ich ehrlich gesagt nicht so eng. Ich lese davon immer nur aber ich hab noch von keinem meiner Freunde/Bekannte/Kollegen gehört das er oder jemand in seinem Umfeld Probleme damit hatte und falls ich doch einer der wenigen sein sollte, gebe ich es halt zur kostenlosen Austausch-Aktion. Das ganze stört mich jetzt nicht so sehr.
 

momomu

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Solange du nicht über deinem MacBook isst und Krümel unter die Tastatur kommen, sollte auch nichts passieren.
*duckundweg*
 

GalwayBay

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Hat noch irgendjemand eine Empfehlung zum Non-TB MBP?
 

mj

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Ja, Finger weg von den Geräten der Baujahre 2016/2017. Meide sie wie der Teufel das Weihwasser und Donald Trump die Wahrheit. Die Tastatur ist defekt by design und Apple verbaut sehenden Auges dieselbe defekte Tastatur wieder in der Hoffnung, dass sie lange genug hält bis das Austauschprogramm ausgelaufen ist. Die 2018er Modelle sind wohl fehlerbereinigt, wobei hier bis dato noch die Langzeiterfahrungen fehlen.

Ich hatte selber ein 13" 2016 nTB und durfte es innerhalb von 8 Monate 3x wegen defekter Tastatur einschicken. In meinem Fall waren es keine Krümel oder Staub sondern Hitze - das Ding wurde so heiß, dass die Tastatur darunter gelitten und jedes Mal nach wenigen Wochen die Grätsche gemacht hat. Die TB-Modelle haben ein deutlich besseres Kühlsystem und bleiben dadurch insgesamt wohl auch deutlich kühler. Allerdings haben sie den großen Nachteil der Fummelleiste oberhalb der Tastatur, weshalb sie für mich persönlich ohnehin kategorisch wegfallen.
 

GalwayBay

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Okay das klingt ja alles gar nicht gut. Dafür haben die 2018er jetzt Probleme mit SSD und Lautsprecher.. :/ evtl. Wird es einfach ein refurbished 2015er? :D
 

electricdawn

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Das hoere ich jetzt schon wieder. Wo haben die Probleme mit SSD und Lautsprecher? Echt, wuerde mich mal interessieren. Und nein, nicht nur einen anektotischen Bericht von einem Nutzer.
 
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