HDD's/SSD's 3,5/2,5 extern sicheres löschen in 2 Schritten nötig?

razormax

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moin moin
habe sowohl neue(neuere) HDD's SSD's und gut gebrauchte mit sehr wenig Laufzeit(en) nun,
zwecks backups und für clone, alles noch extern
Laufwerke werden ohne Probleme sofort und schnell erkannt

ist das *löschen in 2 Schritten* noch sinnvoll und empfehlenswert :unsure:

merci4helps
rm
 
Nein, diese Zeiten sind schon längst vorbei.
Franz
 
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Zu welchem Zweck? Und was meinst Du mit „in zwei Schritten“?

Und wenn Du sie für Backups nutzen willst, werden die Daten, die drauf sind, doch sowieso überschrieben?!


EDIT: Typo
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu welchem Zweck? Und was meinst Du mit „in zwei Schritten“?

Und wen Du sie für Backups nutzen willst, werden die Daten, die drauf sind, doch sowieso überschrieben?!
im FPDP und auch bei Win kann man die Sicherheitsstufe des löschens einstellen
geschieht nach dem Sicherheitsstandards nach *Schlagmichtot* US dingsbums
bis zur stufe 7 glaube ich
0 *überschreibung*

Edit:
Windows überschreibt mittlerweile beim "langsamen" Formatieren eine Partition komplett mit Nullen
interessant mal zu 'wissen' :hehehe:
laut BSI
 
Okay, bei den üblichen ein-, drei- oder siebenmal Überschreiben wäre ich jetzt im Leben nicht auf „zwei Schritte“ gekommen! :D
 
Hier gibt es ein Thema diesbezüglich von mir.., ist leider irgendwann etwas aus dem Ruder gelaufen. :crack:
 
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... mehrmaliges Überschreiben ist vollkommen überflüssig und war im Disketten-Zeitalter vielleicht dann angebracht, wenn man damals Paranoia hatte.
 
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... mehrmaliges Überschreiben ist vollkommen überflüssig und war im Disketten-Zeitalter vielleicht dann angebracht, wenn man damals Paranoia hatte.
Das stimmt so nicht ganz.
Festplattenprogramme jeglicher art haben immer noch die Option ""Sicheres löschen". Auch für SSD.
meistens wird die Schnellformatierung genutzt und die löscht eben nicht, sondern setzt die Blöcke und Sektoren nur auf wieder beschreibbar - löscht die Daten aber nicht. Dafür gibts dann die sichere oder langsame Formatierung, bei der die alten Daten auch wirklich überschrieben werden. Und das kann je nach Plattengrösse mehrere Stunden dauern.
Hab hier mal um die ERcke für eine Firma gearbeitet die sowas professionell für Unternehmen gemacht hat.
Da werden also von Unternehmen ganze Paletten von alten Rechnern abgeholt. Von diesen Rechnern werden die Festplatten ausgebaut und in einem aufwändigen Verfahren sicher gelöscht. Danach kommens wieder in die Rechner, Linux drauf und werden günstig verkauft.
Für jeden Rechner/Platte muss das auch dokumentiert werden. Diese Dokumentation wird dann an die Lieferfirma zurück gegeben.
Je nach Sicherheitsanforderung des Lieferanten werden Platten aber auch gar nicht erst sicher gelöscht, sondern gleich geschreddert.
Und jetzt kommt das fatale: Geräte die komplett verklebt oder verlötet sind wird nichts mehr sichr gelöscht, sondern das Gerät komplett geschreddert - auch wenn es noch tadellos funktionieren sollte.

Sonst kann es nämlich auch so gehen wie es gerade bei Apple passiert: Apple hat ein Drittunternehmen, welches iPhones aus Rückläufen (Altgeräte in Zahlung nehmen). Dieses Drittunternehmen soll nun eigentlich die von Apple entsorgten Geräte schreddern bzw. Recyceln.
Dafür zahlt Apple auch.
Nur - dieses Verwertungsunternehmen hat tausende von noch funktionierenden iPhones einfach wieder als gebrauchte Geräte weiterverkauft - ohne das Apple davon wusste.
Aus Sicht von Ökologie und Nachhaltigkeit eigentlich eine gute Sache. Sicherheitstechnisch aber eine böse Falle.

P.S. wer Datenträger löschen professionell und gewerblich anbieten will, muss dafür auch zertifiziert sein. Und wie das zu handhaben ist - auch mit dem ganzen drum rum - dafür gibts ne ISO. In dieser wird sogar festgelegt, unter welchen Bedingungen solche Platten bis zur Löschung gelagert werden müssen - manche Datenträger müssen z.B. bis zur Löschung/Zerstörung unter Verschluss gehalten werden, teils sogar in Tresoren. Das hierfür verantwortliche Personal muss geschult sein und benötigt ein einwandfreies Führungszeugnis.
Meine Königsstunde hatte ich bei der Firma, als mal ne ganze Palette mit MacPRo reinkam.
Die Platten habens dann ja noch rausbekommen. Aber dann war Schicht im Schacht. Keiner von diesen sogenannten IT-Spezialisten konnte die Macs wieder in Betrieb setzen. Weder mit OSX noch mit Linux noch Windows. Obwohl ich denen das entsprechende OSX besorgt habe und auch angeboten habe die Rechner wieder flott zu machen und sie dann über den ebay-Account dieser Firma wieder zu verkloppen.
Man hat mich aber nicht gelassen - die MItarbeiter haben ganz schnell erkannt das ich ein bisserl mehr weiss und obendrauf auch noch ein bisserl Geschäftssinn habe.
Im Endeffekt sollte die Palette MacPro dann zum Metallwert auf dem Schrottplatz landen.
Vor lauter Wut über solche Borniertheit und Unfähigkeit habe ich dann in den Kriegsmodus geschaltet. Da ich schnell rausbekam welches Verwertungsunternehmen die Macs bekommen sollte und ich obendrein noch den Verwerter persönlich kannte, habe ich die ganze Palette zum aktuellen Schrottpreis + Obulus dort abfangen lassen (hätte die Palette auch direkt bei (meiner) Firma verkauft, aber das wollten sie auch nicht).
Ab in die Garage damit, ein paar Tage Arbeit und 30 Mac Pro wieder klar zum Gefecht und über verschiedene Verkaufsportale, Accounts und Interessenten aus meinem Netzwerk etappenweise vertickert.
Ja - ziemlich kriminell. Aber dafür komme ich mal in den Mac-Himmel..... :ROFLMAO:
 
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@PiaggioX8
ich glaube die *ERcke* ist mir noch irgendwie bekannt ;)
wie gut dass meins einwandfrei ist :ROFLMAO:
 
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