Handbrake: Einstellungen für ideale Konvertierung von .ts

zeit.geist

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
17.05.2006
Beiträge
2.158
Mein Technisat-Receiver gibt via DVR/PVR .ts-Dateien aus, die ich gerne mit Handbrake umwandeln würde. Bisher hatte ich allerdings nur leidlich gute Ergebnisse nach der Konvertierung. Hat jemand bessere Erfahrungen mit anderen Einstellungen? Wie stelle ich Handbrake ideal ein, damit bei folgenden Vorgaben optimal konvertierte Videodateien entstehen?


  • Gerät: Technisat Technistar S2 (https://www.technisat.com/de_DE/TechniStar-S2/352-1637-2957/?article=0000/4739)
  • Ausgabeformat: .ts
  • Codecs (Als Beispiel; lt. VLC, SD-Aufnahme, kein HD):
    • Stream 0:
      • Typ: Video
      • Originale ID: 1401
      • Codec: MPEG-1/2 Video (mpgv)
      • Auflösung: 720 x 576
      • Bildwiederholrate: 50
      • Decodiertes Format: Planar 4:2:0 YUV
    • Stream 1:
      • Typ: Audio
      • Originale ID: 1402
      • Codec: MPEG Audio Layer 1/2/3 (mpga)
      • Sprache: Deutsch
      • Kanäle: Stereo
      • Abtastrate: 48000 Hz
      • Bitrate: 192 kb/s
    • Stream 2:
      • Typ: Audio
      • Originale ID: 1403
      • Codec: MPEG Audio Layer 1/2/3 (mpga)
      • Sprache: mis
    • Stream 3:
      • Typ: Untertitel
      • Originale ID: 1404
      • Codec: Teletext (telx)
      • Sprache: Deutsch
      • Beschreibung: Teletext
    • Stream 4:
      • Typ: Audio
      • Originale ID: 1406
      • Codec: A52 Audio (aka AC3) (a52 ) [sic!]
      • Sprache: Deutsch
  • Codecs (Als Beispiel; lt. VLC, HD-Aufnahme):
    • Stream 0:
      • Typ: Video
      • Originale ID: 5101
      • Codec: H264 - MPEG-4 AVC (part 10) (h264)
      • Auflösung: 1280 x 720
      • Bildwiederholrate: 100
      • Decodiertes Format: Planar 4:2:0 YUV
    • Stream 1:
      • Typ: Audio
      • Originale ID: 5102
      • Codec: MPEG Audio Layer 1/2/3 (mpga)
      • Sprache: Deutsch
      • Kanäle: Stereo
      • Abtastrate: 48000 Hz
      • Bitrate: 256 kb/s
    • Stream 2:
      • Typ: Audio
      • Originale ID: 5103
      • Codec: MPEG Audio Layer 1/2/3 (mpga)
      • Sprache: mis
    • Stream 3:
      • Typ: Untertitel
      • Originale ID: 5104
      • Codec: Teletext (telx)
      • Sprache: Deutsch
      • Beschreibung: Teletext
    • Stream 4:
      • Typ: Audio
      • Originale ID: 5105
      • Codec: DVB Subtitles (dvbs)
      • Sprache: Deutsch
      • Beschreibung: DVD-Untertitel: für Hörgeschädigte
    • Stream 5:
      • Typ: Audio
      • Originale ID: 5106
      • Codec: A52 Audio (aka AC3) (a52 ) [sic!]
      • Sprache: Deutsch
 
Zuletzt bearbeitet:

kuebler

unregistriert
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
3.182
Deine Frage scheint auf den ersten Blick zeitgeist-kompatibel vielleicht etwas zu anspruchsvoll geraten, so dass schlichte Gemüter wie ich nicht recht verstehen, was sie antworten sollen.

Aber in einem Anfall von gute-Tat-tun-wollen passend zum Abschied von Benedikt sage ich mal, wie das bei mir selbst aufs allerhervorragendste funzt (mit Handbrake 0.9.8).

Ich nehme ganz einfach meine ts-Datei (früher von einem Digicorder HD S2, heute von einem Kathrein UFS-913), lese sie mit "Source" ein und klicke das Handbrake Preset "High Profile".

Unter dem Reiter Audio wähle ich persönlich dann immer als erste Spur eine AC3-Spur aus dem ts-File und stelle die unter Codec auf "AAC Core Audio" (oder ggf. "AAC Passthrou" oder ähnlich), als zweite Spur nehme ich immer die gleiche Spur und stelle den Codec entweder auf "AC3 Passthrou", oder wenn es keine AC3-Spur gab, auf "AC3 (ffmpeg)". Das tue ich, damit ich in meiner Videothek immer eine AAC-Spur für iTunes und eine AC3-Spur für Dolby Digital aus dem Apple TV3 habe.

Unter dem Reiter Video stelle ich den Schieber RF bei Constant Quality auf 25 für 1080i-Aufnahmen, auf 23.5 für 720p Aufnahmen, und auf 22 für SD-Aufnahmen. Das ist schon alles.

Bei der Gelegenheit ein zweiter Tipp: für die Vorbereitung der ts-Dateien (Koppeln von 4GB-Stücken, Herausschneiden von Werbung, Aufspalten von Mehrfach-Aufnahmen, Reparieren von verunglückten Aufnahmen) kann ich aufs Wärmste empfehlen den TS-Doctor von Cipheros (http://www.cypheros.de/tsdoctor.html). Kostet Geld und erfordert Parallels, leistet aber erstklassige Dienste.
 

BirdOfPrey

Mitglied
Mitglied seit
14.06.2005
Beiträge
10.520
Für SD Aufnahmen braucht man nicht wirklich tsDoctor. Das kann man auf dem Mac auch mit MpegStreamClip erledigen. Um ganz sicher zu gehen, dass Audio und Video synchron bleiben, falls mal Fehler in der Aufnahme enthalten sein sollten, kann man die ts Streams vorher mit ProjectX demuxen.

Ich hatte mal brauchbare Presets fürs Kodieren. Leider finde ich sie nicht mehr. :(
 

kuebler

unregistriert
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
3.182
Für SD Aufnahmen braucht man nicht wirklich tsDoctor.
Nein, braucht der OP wohl wirklich nicht.

Aber das korrekte Argument wäre: wenn der Technistar S2 in der Software meinem ehemaligen Digicorder HD S2 ähnlich ist, dann erzeugt er *.ts Gesamtfiles (statt 4GB-Stücke) und dann kann man auf ihm auch lokal editieren, z.B. um Werbung zu entfernen.

Ansonsten werden SD-Aufnahmen allmählich zunehmend so weitverbreitet sein wie Ersatz-Hufeisen in der Reifenmontage...

Ausser natürlich im Unterschichtfernsehen ohne HD+ ...:clap:

Das kann man auf dem Mac auch mit MpegStreamClip erledigen. Um ganz sicher zu gehen, dass Audio und Video synchron bleiben, falls mal Fehler in der Aufnahme enthalten sein sollten, kann man die ts Streams vorher mit ProjectX demuxen.
MSC wird nicht mehr gepflegt, und demuxen via ProjectX ist ebenso überflüssig...

Ich hatte mal brauchbare Presets fürs Kodieren. Leider finde ich sie nicht mehr. :(
... wie der Hinweis auf deine Presets, die du nicht mehr findest... :D

Ich hatte selbst ja schon welche gegeben, die einfach und gut sind (sag' ich mal so).

Und im Übrigen: nix für ungut, heute treten bei mir einfach nur irgendwelche rauflustigen bayrischen Gene in den Vordergrund... :motz:
 

BirdOfPrey

Mitglied
Mitglied seit
14.06.2005
Beiträge
10.520
… und dann kann man auf ihm auch lokal editieren, z.B. um Werbung zu entfernen.
Kann man, kann man aber auch sein lassen. Persönlich empfinde ich es als deutlich angenehmer Werbung mit der Maus auf dem Mac raus zu schneiden, als es mit der FB zu erledigen. "Korrekt" ist die Antwort für mich deswegen auch längst nicht. Die gibt es sowieso nicht.

MSC wird nicht mehr gepflegt, und demuxen via ProjectX ist ebenso überflüssig...
Das MPSC nicht mehr gepflegt wird, ändert aber ja nichts an der Tatsache, dass es für SD Aufnahmen immer noch genauso funktioniert. Und ob du es glaubst oder nicht, aber MPSC und auch die Schnittfunktion der Rekorder funktionieren bei defekten Aufnahmen nicht so zuverlässig, wie es ProjectX tut. Das schneidet die defekten Stellen zwar knallhart heraus, aber dafür sind hinterher Bild und Ton noch synchron.

Ich hatte selbst ja schon welche gegeben, die einfach und gut sind (sag' ich mal so).
Und deswegen brauchen andere keine Tipps mehr geben? Meine waren stellenweise deutlich effizienter, als die fertigen Presets. Leider sind sie futsch. :( Das habe ich aber auch eben erst gemerkt, als ich das Posting schrieb.
 

kuebler

unregistriert
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
3.182
...
Und deswegen brauchen andere keine Tipps mehr geben?
Natürlich kann man das... Aber eben nur, wenn man's auch kann... :D

Meine waren stellenweise deutlich effizienter, als die fertigen Presets.
Glaube ich gerne. Der entscheidende Effizienzparameter liegt in der Einstellung von RF. Ich empfehle für beste Qualität bei noch vernünftigem Platzbedarf 25 für 1080, 23.5 für 720, und 22 für SD. Bei etwas älteren Filmen oder Dokumentationen kann man ohne Probleme auch 26, 24.5 und 22.5 oder 23 nehmen. Der Qualitätsunterschied ist dann fast nicht merkbar, aber der Platzbedarf ist ca. 10..15% niedriger. Insofern kann man die letztgenannten Parameter durchaus auch als Default verwenden.

Leider sind sie futsch. :( Das habe ich aber auch eben erst gemerkt, als ich das Posting schrieb.
Das forderte einfach zur Ironie heraus. Die ich mir dann lustvoll gegönnt habe... :cake:
 

NeoAtti

Mitglied
Mitglied seit
06.04.2011
Beiträge
2.040
Hi,

Die Frage ist, was ist für dich "Optimal"?
"Optimal" Bildqualität bekommst du wenn du z.B. das ATV3 Profile nimmst und den Qualität auf "0" stellst ...
Kann ich aber nicht wirklich empfehlen, denn die grösse der Files die da bei rauskommen ist ... irrsinn! :)

Das "deafult" ATV3 Profile ist an sich ok - ich stell die Qualität (RF:20) je nachdem auf 22-25 um die Filesize zu reduzieren, wenn das Ausgangsmaterial sowieso schon nicht berauschend ist. Mit dem Dfault von RF:20 kann ich mir aber nicht vorstellen das du einen Unterschied zum Ausgangsmaterial bemerkst.

Atti
 

kuebler

unregistriert
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
3.182
Hi,

Die Frage ist, was ist für dich "Optimal"?
"Optimal" Bildqualität bekommst du wenn du z.B. das ATV3 Profile nimmst und den Qualität auf "0" stellst ...
Kann ich aber nicht wirklich empfehlen, denn die grösse der Files die da bei rauskommen ist ... irrsinn! :)

Das "deafult" ATV3 Profile ist an sich ok - ich stell die Qualität (RF:20) je nachdem auf 22-25 um die Filesize zu reduzieren, wenn das Ausgangsmaterial sowieso schon nicht berauschend ist. Mit dem Dfault von RF:20 kann ich mir aber nicht vorstellen das du einen Unterschied zum Ausgangsmaterial bemerkst.

Atti
Ich bin ein kleiner Perfektionist und habe deshalb umfangreiche A-B-Vergleiche gemacht, auch mit unterschiedlicher Qualität des Ausgangsmaterials.

Der Set RF = 25/23.5/22 für 1080/720/576 reicht auch für sehr hochwertiges Ausgangsmaterial insofern aus, als dass bei niedrigeren Einstellungen ein Qualitätsgewinn nicht mehr feststellbar ist. Für "normales" anspruchsvolles Material sind mMn die RF = 26/24.5/22.5 noch absolut auf der sicheren Seite.

Ich sage das deshalb so ausdrücklich, weil die Defaults von Handbrake viel niedriger liegen (High Profile hat RF=20), also eine wesentlich geringere Komprimierung machen, und insofern (IMHO) völlig unnötig massiv Speicherplatz verschwenden.

Und weder sind meine Augen schlecht noch ist mein Equipment Müll (FullDH-TV 65", FullHD-DLP-Projektor 165").

Da kann man also richtig sparen, ohne dafür einen Qualitätspreis zahlen zu müssen. Und bei meiner Videothek mit ca. 1'000 Stunden spielt das schon eine Rolle.
 

BirdOfPrey

Mitglied
Mitglied seit
14.06.2005
Beiträge
10.520
Der entscheidende Effizienzparameter liegt in der Einstellung von RF.
Nein, tut er nicht! Damit stelle ich im Endeffekt ja nur die Bildqualität ein. Besser gesagt den "Rate Factor". Das ändert an der Effizienz des Codecs aber überhaupt nichts. Ich hatte unter "Advanced" verschiedene Einstellungen getätigt, die die Effizienz des Codecs beeinflussen.

EDIT: Ach ja, ich habe früher stellenweise übrigens lieber mit einer mittleren Bitrate und 2pass Encoding gearbeitet. Je nach Filmmaterial fand ich, kam da eine bessere Qualität bei gleicher oder kleinere Dateigröße heraus. Wer Wert auf die Zielgröße einer Datei legt, fährt damit sowieso besser, da diese relativ genau festgelegt werden kann.
 

kuebler

unregistriert
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
3.182
Nein, tut er nicht! Damit stelle ich im Endeffekt ja nur die Bildqualität ein. Besser gesagt den "Rate Factor". Das ändert an der Effizienz des Codecs aber überhaupt nichts. Ich hatte unter "Advanced" verschiedene Einstellungen getätigt, die die Effizienz des Codecs beeinflussen.
Ich erlaube mir zu widersprechen:
a) von "advanced" würde ich die Finger lassen, selbst wenn ich einen doppelt so grossen Kopf wie in der Realität hätte...
b) Die Einstellung der Bildqualität (wenn ich deine Terminologie unkommentiert übernehme) ist insofern ein sehr wesentlicher Effizienzparameter, als jede Bildqualität oberhalb derjenigen des Ausgangsmaterials nur erheblichen zusätzlichen Datenmengen-Overhead mit sich bringt. Das kann man ruhig mal ausprobieren, je nach Ausgangsmaterial kann zwischen RF=20 und RF=25 mehr als ein Faktor 2 in der Dateigrösse liegen, ohne dass die resultierende Bildqualität sich wahrnehmbar unterscheidet.

Im Übrigen ist natürlich jeder frei, zu machen, was er möchte (und kann... :)
 

BirdOfPrey

Mitglied
Mitglied seit
14.06.2005
Beiträge
10.520
Das ist logisch! Die Bildqualität wird ab einer gewissen Bitrate nur noch messbar besser, aber nicht mehr sichtbar. Besser als das Ausgangsmaterial kann sie (ohne entsprechende Filter) sowieso nicht werden. Den Punkt muss man natürlich kennen. Ich rede hier von Einstellungen, die nach dem Herausfinden dieses Punktes kommen. Und genau dort fängt es dann an, interessant zu werden, was die Einstellungen unter Advanced angeht. Mit den richtigen Parametern kann man die Bitrate bei gleicher Qualität noch weiter senken. Das bringt selbstredend nichts, wenn man sowieso verschwenderisch mit der Bitrate umgeht. Mein Ziel damals war es allerdings bei niedrigen Bitraten so viel wie möglich aus der Kodierung heraus zu holen. Deswegen hatte ich mich mal mit den Einstellungen auseinander gesetzt. Und manche Parameter bringen tatsächlich ein sichtbar besseres Bild. Wenngleich man stellenweise mit einer doppelt so langen Kodierzeit rechnen muss. Diesen Punkt lassen wir bei "Effizienz" mal außen vor. ;)

Je nachdem, was man als Ziel verfolgt, habe ich auch an der Auflösung gedreht. Ein SD Bild habe ich z.B. stellenweise nach 704x400 kodiert. 704, da ich je 8 Pixel rechts und links abgeschnitten hatte. Bei SD ist dort meistens eh ein kleiner schwarzer Rand. So wurde an der kritischen horizontalen Auflösung nichts verändert und vertikal wurde sie leicht dezimiert. Auf meinem 50" Panasonic sah ich dann keinen (oder nur einen ganz minimalen) Unterschied zu einer anamorphen Kodierung. Mit HD Material habe ich nie gearbeitet. Da kann ich nichts zu sagen. Ich kodiere schon lange keine TV Aufnahmen mehr um.

Eigentlich ist es heutzutage ja auch überhaupt kein Problem mehr, anständige Ergebnisse zu erzielen. Selbst als Laie. Wenn ich da an Früher und (X)SVCDs denke. Was haben wir da herum probiert, um eine möglichst gute Bildqualität (bei mpeg2 wohlgemerkt) hin zu bekommen. Da lief der Tmpeg Mpeg Encoder (ja, ich war damals noch PC User) stellenweise die ganze Nacht, um eine Stunde Material zu wandeln. Aufgenommen wurde über die 1er dBox per SCSI am PC angeschlossen.
Zwischenzeitlich hatte ich mal eine Capturekarte, die auch fürs nachträgliche Kodieren mit benutzt werden konnte. Wie Heutzutage der Turbo Stick von Elgato. Das beschleunigte die Kodierung immerhin um den Faktor 2 oder mehr. Die Bildqualität kam aber nie an die reine Softwarelösung heran. Wie heute auch.

Hach, was waren das Früher für Zeiten. :p
 

zeit.geist

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
17.05.2006
Beiträge
2.158
Vielen Dank einstweilen, auch für eure angeregte Diskussion ohne Streit, weiter so! :D
 

zeit.geist

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
17.05.2006
Beiträge
2.158
Hab eure Antworten jetzt mal weitestmöglich durchgelesen. Dazu einige Anmerkungen:

– Der Technistar S2 macht leider sogar noch kleinere Stücke von je 1,08 GB, dann beginnt die folgende .ts-Datei… Das verstehe, wer wolle.
– Eine Apple TV muss mit den Ergebnissen nicht zwangsläufig zurechtkommen müssen.
– Unter »optimal« verstehe ich in diesem Fall den besten Kompromiss zwischen Bildqualität und Dateigröße, sonst hätte ich ja nach den Einstellungen für kleinstmögliche Dateigrößen oder die bestmögliche Qualität gefragt ;)
– Für das Koppeln der einzelnen Stücke wäre bisweilen noch eine weniger umständliche Lösung als iMovie ganz nett, aber das muss nicht sein. Der vorgeschlagene TS-Doctor von Cypheros kann keine Lösung sein, weil ich mir weder Parallels (und ggf. Windows) anschaffen noch auf den ollen langsamen Not-Laptop umsteigen möchte, nur um die Dateien zusammenzufügen ;). Gibt's da vielleicht eine Alternative für den Mac?

So: Nun teste ich das erstmal soweit mit den vorgeschlagenen Einstellungen!
 

poiu

Mitglied
Mitglied seit
22.03.2008
Beiträge
1.995
Ich verwende Tsmuxer, um die einzelnen Teile meiner Aufnahmen zu verbinden. Das klappt einwandfrei und recht schnell unter Windows und dem kostenlosen VirtualBox.
 

NeoAtti

Mitglied
Mitglied seit
06.04.2011
Beiträge
2.040
Hi,

Deswegen ja meine Frage was für dich "optimal" ist. So wie du es definierst, wird dir keiner die Frage beantworten können, denn für jeden ist der "beste" Kompromiss etwas anderes. Ich z.b. nehme im zweifel lieber eine grössere Datei als eine schlechtere Qualität. Und speziell bei den "hohen" RF Werten von über 23 kann man (zumindest ich) den Unterschied sehen. Um so deutlicher, um so besser das Ausgangsmaterial ist.

Atti
 

kuebler

unregistriert
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
3.182
...
Und speziell bei den "hohen" RF Werten von über 23 kann man (zumindest ich) den Unterschied sehen.
Nach meinen Testreihen zur Ermittlung dessen kann ich sagen, dass der RF-"Rand", an dem eine gerade schon sichtbare Qualitätsverminderung beginnt, nicht nur von der Qualität des Ausgangsmaterials, sondern auch von dessen Auflösung abhängt. Höhere Auflösung erlaubt auch höhere RF-Werte, ehe eine - selbst dann noch unbedeutende - Qualitätsverminderung passiert. Wobei ich SD mit <=576 nach Möglichkeit schon garnicht mehr aufnehme. Allenfalls noch für historisch wertvolle restaurierte Weltkrieg-I-Dokumentationen, die sonst nirgendwo gesendet werden... ;-)

Dabei komme ich insofern auch ohne Rechthaberei auf meine obigen Werte zurück. Aber das ist wirklich des OP's kleinstes Problem, solange er ohne Windows-Tools mit Werbungs-durchseuchten 1-GB-Stückchen dasteht...

Unter solchen Umständen ist vielleicht das Hissen einer weissen Flagge die realistischste Option... ;-)
 

zeit.geist

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
17.05.2006
Beiträge
2.158
Bin ich mit »OP« gemeint? :kopfkratz:

Ich nehme gar nicht von Sendern auf, die Werbung ausstrahlen. ;) Ergo: Werbung muss ich nicht herausschneiden. Allerdings senden gerade diese Sender teils eben nicht in HD aus. Was mich allerdings gar nicht so sehr stört… von daher komm ich auch mit SD-Qualität klar.
 

kuebler

unregistriert
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
3.182
Hach, das Jungchen ist heute morgen etwas schnippisch. Da werden gleich die Mädchen im Kindergarten aber ganz entzückt sein...

Das hätte man aber auch ganz einfach in der HB-Wiki nachlesen können: https://trac.handbrake.fr/wiki/ConstantQuality
und sich die "Testreihen" sparen können.
Die HB-Wiki hatte ich vor meinen Testreihen gelesen, wie man daran merkt, dass ich zu leicht abweichenden Ergebnissen gekommen bin. Möglicherweise hat sich seit Erstellung der Wiki die Encoder-Qualität ja etwas verbessert. Ausserdem sind TV-Satreceiver-Aufzeichnungen auch im good case von Hause aus wohl keine Studioqualitäten mehr. Und last not least gibt es auch im Videobereich Leute, die Qualitätsunterschiede sehen zu können glauben, wenn man die HDMI-Kabel über Parzellan-Stützen legt...

Zum OP zeit.geist: Ich fürchte, dass du jetzt mit hervorragendem und für dich ziemlich unnützem Handbrake-Knowhow ausgestattet bist, aber dass niemand - zumindest ich nicht - dir so toll beim Zusammenpfriemeln deiner 1-GB-Stückchen unter MacOS helfen kann...
 

BirdOfPrey

Mitglied
Mitglied seit
14.06.2005
Beiträge
10.520
– Für das Koppeln der einzelnen Stücke wäre bisweilen noch eine weniger umständliche Lösung als iMovie ganz nett, aber das muss nicht sein.
Wie geschrieben. Bei SD Material kannst du das sehr gut mit ProjectX machen. Das fügt dir die einzelnen Teile zusammen und du kannst im selben Schritt auch gleich Vor- und Nachlaufzeiten entfernen. Danach dann mit Handbrake konvertieren.
 
Oben