Gibt es günstige Softproof-Möglichkeit?

Nicolas1965

Aktives Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
07.02.2007
Beiträge
2.622
Aktuell weigere ich mich noch, mir einen Moloch wie PS anzuschaffen (wegen Kosten und Einarbeitungsaufwand - bis man 20% "kann" ist schon die neue Version da).

Allerdings habe ich auch inzwischen kapiert, dass scheinbar nur diese Top-Programme in der Lage sind, einen Softproof darzustellen: PS, Quark, InDesign, etc.

Gibt es etwas in der Preisklasse von PSE, welches so etwas leisten kann - quasi eine Softproofapplikation für wenig Geld? (Ob die noch etwas anderes kann ist unerheblich.)

Danke und Grüße

Nic
 

rbroy

Aktives Mitglied
Mitglied seit
08.10.2004
Beiträge
2.414
Da empfehle ich auch mal das Softproof-Handbuch.

Auch wenn es bezüglich einer kostengünstigen Anwendersoftware
keine Aussagen macht, hilft es vielleicht zu verstehen, daß die
Software nur ein kleines Rädchen im Getriebe ist.
 

rpoussin

Aktives Mitglied
Mitglied seit
22.08.2004
Beiträge
18.982
Was soll denn wofür gesoftproofed werden? CMYK oder RGB? Sonderfarben? Pantone? HKS? LKWplane?
 

Nicolas1965

Aktives Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
07.02.2007
Beiträge
2.622
So, zurück vom Termin.

Hast Du hier schon einen Blick drauf geworfen? :)
Ganz ehrlich? Nein. Werde ich aber noch tun, wobei ich da eher kein Ergebnis erwarte. Danke für den Anstoß.

Da empfehle ich auch mal das Softproof-Handbuch.

Auch wenn es bezüglich einer kostengünstigen Anwendersoftware
keine Aussagen macht, hilft es vielleicht zu verstehen, daß die
Software nur ein kleines Rädchen im Getriebe ist.
Danke für den Link. ICh arbeite mich in die Thematik - oder soll ich sagen Problematik - gerade erst ein. Da kann das Studium dieser Schrift nicht schaden.
Es gibt so viele kleine Rädchen - für einen Amateur wie mich entwickelt sich das langsam aber sicher zu den unendlichen Weiten der Galaxien.

Was soll denn wofür gesoftproofed werden? CMYK oder RGB? Sonderfarben? Pantone? HKS? LKWplane?
Da seht Ihr mal wie ich in meiner kleinen Farbmanagementwelt gefangen bin. Das es etwas anderes als RGB-Drucker gibt weiß ich wohl, ich denk nur nie dran.

Es geht um RGB-Drucker und den Einsatz verschiedenster Medien (von Galeriepapier bis zu Fasadentransparenten). Amateur-Material halt.

Grüße

Nic
 

rpoussin

Aktives Mitglied
Mitglied seit
22.08.2004
Beiträge
18.982
Es geht um RGB-Drucker und den Einsatz verschiedenster Medien (von Galeriepapier bis zu Fasadentransparenten). Amateur-Material halt.
Hallo Nic,

zuerst einen Tadel von mir: >>Es geht um RGB-Drucker – Amateur-Material halt<< :rolleyes: :)

Mir ist keine andere Softproof-Möglichkeit als die unter Photoshop bekannt. Voraussetzung sind hier konstante (lichttechnische) Arbeitsumgebung, ein profilierter Monitor, ein linearisiertes RGB-Ausgabegerät und profilierte Ausgabematerialien. Dann hast Du 90% visuelle Übereinstimmung.

Alles, was Du einsparst, verringert Deine Trefferquote und geht zu Lasten des Materialverbrauches (sowie Zeitaufwand und Nerven) :)
 

Nicolas1965

Aktives Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
07.02.2007
Beiträge
2.622
Voraussetzung sind hier konstante (lichttechnische) Arbeitsumgebung, ein profilierter Monitor, ... Dann hast Du 90% visuelle Übereinstimmung.
Also Du denkst, ein profilierter Monitor reicht. Er muss nicht HW-kalibrierbar sein - auch wenn das natürlich noch besser wäre.

Ich verwende dazu das Quato Silver Haze samt Software.

... ein linearisiertes RGB-Ausgabegerät u....
Was ist ein LINEARISIERTES RGB-Ausgabegerät? Aktuell verwende ich den Epson 2100 mit den entsprechenden Papierprofilen (nicht selbst profiliert). Für Nicht-Epson-Papier stehen bei den namhaften Herstellern meistens Profile zur Verfügung.

In den nächsten 24 Monaten soll das Ausgabegerät aber etwas wachsen (DIN A 2 oder DIN A 1) und da gibt es ja auch Geräte mit eingebautem Spektrodingsbums. Da werde ich natürlich dann entsprechend das Papier profilieren (eigentlich wäre das ja bei jedem Tintentausch erforderlich - wenn man es ganz besonders genau nimmt).
 

rpoussin

Aktives Mitglied
Mitglied seit
22.08.2004
Beiträge
18.982
Dein Eingangspost las sich amateurhafter. Jetzt bist Du schon bei hardwarekalibrierbar. :) was wahrscheinlich/sicher besser ist. Aber eben auch deutlich kostenintensiver.

Die von Epson angebotenen Profile sind sicherlich besser, als den Druckertreiber das Farbmanagement ausführen zu lassen. Eine weitere Qualitätsverbesserung wird die individuelle Profilierung bringen. Wobei weniger ein Tintenwechsel als vielmehr eine Papierchargenänderung ein neues Druckergebnis bringt.

Eine Profilierung kostet je Papier 20-30 Euro und kann per Postweg (hin) und Email (zurück) erfolgen. Als Kleinunternehmer wird sich eine Hardwareanschaffung hier nicht rentieren.
 

Nicolas1965

Aktives Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
07.02.2007
Beiträge
2.622
Naja, also ich bin schon Amateur (verdiene damit kein Geld). ABer es soll doch alles mit "rechten Dingen" zugehen.

Also ich habe - neben dem Creativen - auch technisch einen hohen Anspruch - vom Grundsatz. Und jetzt muss ich halt sehen, was es in den einzelnen Teilbereichen für Alternativen gibt zu welchen Preisen.

Habe das FOGRA-Handbuch mal quergelesen. Da gibt es soviele Störeinflüsse, dass ich gelegentlich um einen Probeausdruck nicht herum komme. Aber selbst die Profis (also die, die Geld damit verdienen) probieren: Proof.

Vom HW-kalibrierbaren Monitor habe ich mich wohl verabschiedet - ein SX2461 muss reichen (vielleicht überleg ich mir das aber heute nochmals anderst). Das bringt mich aber einer PS-Lizenz etwas näher (immer schön legal bleiben).

Aber was bedeutet "linearisiert" beim RGB-Ausgabegerät?
 

rpoussin

Aktives Mitglied
Mitglied seit
22.08.2004
Beiträge
18.982
Bei Fogra und Proof bist Du mitten im 4c-Bereich

Linearisiert bedeutet, daß das Gerät grundsätzlich in der Lage sein muß, eine möglichst gute Graubalance wiederzugeben. (Stufenkeil oder Brauverlauf). Darauf aufbauend kann dann das Farbprofil wirken. Inwieweit dieses bei preiswerteren Druckern realisiert werden kann, weiß ich nicht. Es gibt ja auch fortwährend Weiterentwicklungen.
 

Nicolas1965

Aktives Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
07.02.2007
Beiträge
2.622
Epson hat beim 2100 Testchart und Software zur Einstellung des Grauverlaufs beigepackt. War damals (vor ca. 4 Jahren) sicher die Autorität bei DIN A 3+. Bin mit der Neutralität auch sehr zufrieden.

Jetzt sag mir noch: Wie dringend (auf einer Skala von 0 bis 100) würdest Du mir zum CG241w (HW-Kalibirierung) statt SX2461w raten? Schon klar, die Entschiedung kannst Du mir nicht abnehmen. Ach ja, noch ne Frage: Wieviel bringt so eine Lichtschutzblende am Monitor?

Danach geb ich Ruhe.

Danke und Grüße

Nic
 

rpoussin

Aktives Mitglied
Mitglied seit
22.08.2004
Beiträge
18.982
CG's sind mir zu teuer. Der nächste Monitor wird wieder ein CE sein. Rufe mal auf der Eizo-Seite den Produktberater auf.

Ich hatte einen 20"CE-Monitor, bin auf einen Apple 23er gewechselt, werde aber wieder, wenn von Apple nicht als nächstes die matte Bombe kommt, auf einen CE 24" wechseln.

WideGamut und HDCP benötige ich nicht und 92% A98 statt 96% sind für mich akzeptabel.

Lichtschutzhaube hängt von den Streulichtbedingungen ab. Ich habe hinten und seitlich keine nicht abschaltbare Lichtquelle und brauche sie nicht.
 

Nicolas1965

Aktives Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
07.02.2007
Beiträge
2.622
So, ich habe tatsächlich noch eine Möglichkeit gefunden, einen Softproof durchzuführen.

Die App heißt Lightzone, ist bei mir aufm Rechner und wird leider viel zu selten benutzt.
 
Oben