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Gewünschter Preis bei Ebay erzielen?

Dieses Thema im Forum "MacUser Bar" wurde erstellt von SirSalomon, 23.01.2004.

  1. SirSalomon

    SirSalomon Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ist ja schon interessant was so bei Ebay - UK und - USA so alles geht.

    Da wird einfach ein Preis vom Verkäufer angegeben der erreicht werden soll. Unter dem braucht er nicht zu verkaufen.

    Nur hier in DE geht das wiedermal nicht. Wobei das durchaus das hochtreiben der Auktion ein Stück weit verhindern würde.
    Na, vielleicht kommt das ja noch, aber ich hab da meine Zweifel.
     
  2. t_h_o_m_a_s

    t_h_o_m_a_s MacUser Mitglied

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    Hi,

    verstehe ich nicht so ganz. Du kannst doch auch hier
    einen Mindestpreis (Startpreis) festlegen.

    Oder meinst Du etwas anderes?

    Gruß Th.
     
  3. JWolf

    JWolf MacUser Mitglied

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    Wenn ein "Mindestverkaufspreis" angegeben werden kann, wird eine Auktion sehr schwierig. Bei irgendeinem anderen deutschen Auktions-Haus ist dies zumindest früher möglich gewesen. Die Anbieter lockten dann mit 1,-DM-Start-Geboten, wollten aber mindestens einen Preis haben, der knapp unter dem Neupreis lag. Bei mehreren Versuchen, ein Gebot auf verschiedene Waren abzugeben, erhielt ich immer die Meldung, dass der Mindestverkaufspreis nicht erreicht sei.

    Die aktuelle eBay-Deutschland-"Strategie" in dieser Sache halte ich deshalb für weitaus fairer (dem Bieter gegenüber). Wenn ich als Anbieter einen Artikel einstelle, gehe ich nunmal das Risiko ein, einen Betrag zu erhalten, der mir nicht zusagt. Man kann allerdings meistens vorher gut abschätzen, ob ein Artikel nachgefragt wird oder nicht, um genau dieses Risiko zu minimieren. Oder ich setze das Startgebot gleich hoch genug an - auch, wenn dann die Angebotsgebühren steigen.
     
  4. SoylentGreen

    SoylentGreen MacUser Mitglied

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    Ich stimme mal red… äh… JWolf zu. ;)

    Dieser „Mindestverkaufspreis”, wie er in USA und UK möglich (glücklicherweise aber nicht üblich) ist, führt die eigentliche „Auktion” doch ad absurdum.

    Das Problem der „Pusher” wird damit übrigens auch nicht beseitigt. Aber das ist eine andere Geschichte…

    Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum ein Verkäufer – um ein paar Cent Angebotsgebühren zu sparen – ab 1 € anbietet und nach Auktionsende aus allen Wolken fällt, weil sein Artikel unter seinem (vermutlich noch total überzogenen) Wunschpreis über den Tisch gegangen ist.

    Wie red… äh… JWolf schon geschrieben hat, besteht für jeden Anbieter die Möglichkeit das Startangebot anzupassen. Dadurch kann jeder für sich entscheiden, ob der Artikel nun einfach „raus soll” oder einen möglichst hohen Preis erzielen soll – wobei das eine nicht das andere ausschliesst.

    Für ebay-Anbieter, denen das Risiko einer Auktion zu hoch ist, gibt es schliesslich auch noch die „Sofort Kaufen”-Option. Diese Option hat allerdings nichts mehr mit einer „Auktion” zu tun und ist letztlich nichts anderes als ein ordinärer „Verkauf”.
     
  5. SirSalomon

    SirSalomon Thread Starter MacUser Mitglied

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    Der zu erzielende Auktionspreis hat nicht mit dem Startpreis zutun.

    Nach dem Startpreis richtet sich auch die Einstellgebühr und die ist selbst bei Startpreisen von ca. 1000 Euro nicht unerheblich.

    Zu der Einstellgebühr kommt zudem noch die Auktionsgebühr nach der Auktion.

    Und wenn der Verkäufer seinen "zu erzielenden Betrag" zu hoch einschätzt ist er es selbst schuld. Ich glaube kaum das US - und UK - Bürger anders bieten wie wir...

    Ich finde halt nur die Unterschiede der Ebayseiten bemerkenswert...
     
  6. JWolf

    JWolf MacUser Mitglied

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    Dass es Unterschiede zwischen eBay-Deutschland, eBay-UK und eBay-USA gibt, kann durchaus damit zu tun haben, dass die Menschen in den anderen Ländern auch andere Bietgewohnheiten haben.

    Ich denke schon, dass eBay den Markt genau beobachtet und bereits geschaut hat, ob eine solche Option in Deutschland überhaupt Sinn macht. Wahrscheinlich haben sie dabei auch Erfahrungen von deutschen Mitbewerbern mit in die Entscheidung einbezogen - und fürs erste Abstand von dieser Möglichkeit der Auktions-Beeinflussung genommen.
     
  7. t_h_o_m_a_s

    t_h_o_m_a_s MacUser Mitglied

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    Besten Dank; jetzt hab ich´s auch kapiert.
    Gruß Th.
     
  8. Ebbi

    Ebbi MacUser Mitglied

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    Kleiner Tipp:

    Du kannst auch Artikel in Amerika für Deutschland anbieten, dann hast du auch in Deutschland den "Reserved Price".
    Zumindest ging das früher mal, aber es ist/war recht umständlich.
     
  9. SoylentGreen

    SoylentGreen MacUser Mitglied

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    Hat auch keiner behauptet.

    Der Satz ergibt irgendwie keinen Sinn. :confused:

    Falls das bedeuten soll dass dir die Gebühren bei ebay zu hoch sind, solltest du die Konsequenzen ziehen und deine Sachen woanders verkaufen.
    Fragt sich nur, wo sonst noch ein paar Millionen potentieller Kunden zu finden sind.

    Und? Das nennt sich Verkaufsprovision. Auch auf einem Flohmarkt zahlst du Standgebühr.
    Dir ist diese Gebühr zu hoch? Tipp siehe oben.
    ebay macht die Preise. Genau wie Apple oder Ferrari. Kein Mensch wird dazu gezwungen, diese Handelsplattform zu benutzen.

    Keine Ahnung. Ich halte – wie schon gesagt – „Reserved Prices” für eine Schnapsidee. Dieses „Feature” ist in meinen Augen vollkommen überflüssig. Eine sog. „Holländische Auktion” wäre da schon interessanter – bei ebay aber so wohl nicht zu realisieren.

     
    Andere Länder, andere Sitten – andere AGBs.
     
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