Gebrauchtes MacBook gekauft und komische Spuren an der Bodenplatte und Einstichstellen (?) am Akku entdeckt - besteht Gefahr?

Diskutiere das Thema Gebrauchtes MacBook gekauft und komische Spuren an der Bodenplatte und Einstichstellen (?) am Akku entdeckt - besteht Gefahr? im Forum MacBook. Hallo, ich bin ganz neu hier und habe gleich die erste Frage. Ich habe ein gebrauchtes MacBook Pro Retina 13" Late...

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Rnltr

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Hallo,

ich bin ganz neu hier und habe gleich die erste Frage.

Ich habe ein gebrauchtes MacBook Pro Retina 13" Late 2013 als Geschenk für meine Schwester gekauft.

Beim MacBook habe ich die Bodenplatte abgeschraubt und wollte noch eine größere SSD (512GB statt 256GB) einbauen, welche ursprünglich aus meinem MacBook Retina 15" Mid 2014 kommt und dort schon vor längerer Zeit durch eine noch größere SSD ersetzt wurde.

Dabei sind mir komische Spuren am Akku und an der Bodenplatte aufgefallen.

Auf der Bodenplatte sind braune Spuren und die einzelnen Akku-Elemente wurden mit Isolierbank abgeklebt. Unter dem Isolierband finden sich komische Stellen, welche entweder Einstichstellen sein könnten oder Kontaktstellen von einem Ladegerät bzw. Messgerät.

Im Verkaufsinserat wurde mit keinem Wort eine Bastelaktion am Akku erwähnt und ich denke nun darüber nach das MacBook zurückzugeben.

Wurde hier bei einem aufgeblähten Akku einfach die "die Luft abgelassen" oder handelt es sich hier um irgendeine Art von Aufbereitung die durchaus üblich ist? Kann das MacBook in diesem Zustand ohne Gefahr benutzt werden?


Danke für eure Hilfe!

IMG_1123.jpgIMG_1117.jpgIMG_1122.jpgIMG_1124.JPG
 
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MacMac512

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Im wahrsten Sinne Brandgefährlich... Akkus raus auf Balkon/Terrasse in einen eimer voll Sand und fachgerecht entsorgen!

Ja,sofort und nein, nicht benutzen und möglichst nicht deformieren.
 
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w4tchd0g

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Im Verkaufsinserat wurde mit keinem Wort eine Bastelaktion am Akku erwähnt und ich denke nun darüber nach das MacBook zurückzugeben.

Wurde hier bei einem aufgeblähten Akku einfach die "die Luft abgelassen" oder handelt es sich hier um irgendeine Art von Aufbereitung die durchaus üblich ist? Kann das MacBook in diesem Zustand ohne Gefahr benutzt werden?
Ich würde auf jeden Fall versuchen das Gerät zurückzugeben.

Eine mechanische Beschädigung an einem Lithium-Akku muss nicht gleich zu einem Brand führen, aber die Chancen sind um ein Vielfaches höher. Es sieht tatsäch danach aus, als ob da einer versucht hat, den Druck aus dem Akku zu nehmen.
 
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Stargate

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Hallo,

ich bin ganz neu hier und habe gleich die erste Frage.

Ich habe ein gebrauchtes MacBook Pro Retina 13" Late 2013 als Geschenk für meine Schwester gekauft.

Beim MacBook habe ich die Bodenplatte abgeschraubt und wollte noch eine größere SSD (512GB statt 256GB) einbauen, welche ursprünglich aus meinem MacBook Retina 15" Mid 2014 kommt und dort schon vor längerer Zeit durch eine noch größere SSD ersetzt wurde.

Dabei sind mir komische Spuren am Akku und an der Bodenplatte aufgefallen.

Auf der Bodenplatte sind braune Spuren und die einzelnen Akku-Elemente wurden mit Isolierbank abgeklebt. Unter dem Isolierband finden sich komische Stellen, welche entweder Einstichstellen sein könnten oder Kontaktstellen von einem Ladegerät bzw. Messgerät.

Im Verkaufsinserat wurde mit keinem Wort eine Bastelaktion am Akku erwähnt und ich denke nun darüber nach das MacBook zurückzugeben.

Wurde hier bei einem aufgeblähten Akku einfach die "die Luft abgelassen" oder handelt es sich hier um irgendeine Art von Aufbereitung die durchaus üblich ist? Kann das MacBook in diesem Zustand ohne Gefahr benutzt werden?


Danke für eure Hilfe!

Anhang anzeigen 293227Anhang anzeigen 293229Anhang anzeigen 293231Anhang anzeigen 293233
Willkommen

keiner der Akkus ist normalerweise mit Isolierband abgeklebt. Beschädigungen dieser Art gibt es normalerweise auch nicht genau so wenig wie "Luftlöcher" im Akku.
Schöne Bilder dazu gibt es z.B unter gleichnamigen MacBook Pro 13" bei iFixit.com.
Persönlich würde ich derart beschädigte Akkus nicht betreiben. Auch dazu gibt es ganz nette brandheisse Filmchen im Netz.

Was das braune da im ersten Bild sein könnte kann man nur raten.

Ich würde das zurückgeben.
 
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dg2rbf

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ohmei, Murkser gibts, da fällt einem nichts mehr ein, der Akku muss sofort raus und das Teil zurück geben.
 
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lulesi

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So etwas habe ich noch nie gesehen, und ich hätte auch den Verdacht dass da jemand dem Akku den Überdruck abgelassen hat.
Ich wäre da sehr vorsichtig. Was sagt den Coconut Batterie über Baujahr, Health und Ladezyklen des Akkus.

Ich weiss nicht was Du für das Macbook bezahlt hast, aber neben der Rückgabe besteht natürlich noch die Möglichkeit einfach einen neuen Akku einzusetzen.
Der liegt bei ca. 70 Euro, und Du weisst dann was Du deiner Schwester in die Hand gibst.
 
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picknicker1971

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Im Verkaufsinserat wurde mit keinem Wort eine Bastelaktion am Akku erwähnt und ich denke nun darüber nach das MacBook zurückzugeben.
Gibt es einen schriftlichen Verkaufsvertrag?
 
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JaWieDenn

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Wenn der Verkäufer das flissentlich verschwiegen hat und da herumpfuschte, könnte das ggf. auch rechtliche Konsequenzen für ihn haben. Mit so nem Akku ist nicht zu spaßen.

Mach den Verkäufer auf den Mangel aufmerksam und gebe ihn zurück, oder lass auf seine Kosten einen neuen Akku einsetzen.
 
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efx

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Akkupunktur . :ROFLMAO:
Zurück damit zum Absender.
 
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dg2rbf

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:hamma: :cool:
 
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Wenn der Verkäufer das flissentlich verschwiegen hat und da herumpfuschte, könnte das ggf. auch rechtliche Konsequenzen für ihn haben. Mit so nem Akku ist nicht zu spaßen.

Mach den Verkäufer auf den Mangel aufmerksam und gebe ihn zurück, oder lass auf seine Kosten einen neuen Akku einsetzen.
So simpel ist das natürlich nicht, die rechtlichen Konsequenzen sind generell ein Zivilprozess, und dann muss der Käufer ersteinmal beweisen dass der Verkäufer dort etwas manipuliert und verschwiegen hat. Das ist nahezu unmöglich, denn der Käufer hat das Macbook ja selber auseinandergeschraubt und rein theoretisch hätte er ja die Löcher und das Klebeband selber angebracht haben können.

Den Verkäufer auf den Mangel hinweisen und den Kauf rückzuabwickeln klappt nur wenn der Verkäufer mitspielt.
Wer jedoch den Druck aus einem aufgeblähten Akku herauslässst und das dann verkauft ohne den Mangel anzugeben,
der wird vermutlich nicht zu kompromissbereit sein.

Selbstverständlich kann man einen Anwalt anrufen, den Verkäufer verklagen, darauf hoffen dass der vom Gericht bestellte Gutachter
dieselben Schlüsse zieht wie wir, und sich dann die gesamten Kosten beim Verkäufer wiederholen.

Ich weiss nur nicht ob das den Aufwand und das Risiko lohnt.
Ich würde wenigstens mal darüber nachdenken ob es nicht auch eine Alternative sein könnte , für 70 euro einen neuen Akku zu verbauen und sich an einem Macbook zu erfreuen.
 
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kenduo

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Worauf Leute immer kommen... krass

ich würde den Verkäufer darauf aufmerksam machen und ihn direkt fragen, ob er echt geglaubt hat, damit durchzukommen...

Akku neu einbauen und einen Teil von ihm zurück holen. Ast ja dafür einen neuen
 
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dg2rbf

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Hi,
da kannst du nur den Kopf schütteln !!.
Franz
 
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MrBaud

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Da der Akku ja offensichtlich schon in krimineller Absicht manipuliert wurde (reingestochen, abkleben der Einstiche), denke ich der Verkäufer wird auf Krawall gebürstet sein.
Ich würde da auch lieber die 70 Euro für nen neuen Akku in die Hand nehmen, der Klageweg dauert länger, kostet Geld und Nerven und es ist nicht klar ob man gewinnt.
Es war einfach Betrug...
 
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JaWieDenn

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@lulesi , ich bezweifle ebenso, dass der Verkäufer das pfuschen zugeben wird. Es wird darauf hinauslaufen, dass da keine Rückabwicklung stattfindet.

Recht haben und recht bekommen liegt in der juristischen Auseinandersetzung immer am Richter. Arglistige Täuschung und der Versuch einer in kauf nehmenden Körperverletzung, würde ich in dem Fall jedoch ansetzen.

Mit den zu begleichenden 70€ wird der Käufer wohl am einfachsten fahren. Solche Erfahrungsberichte sind für mich jedoch Punkte, weswegen ich solche Produkte in Form eines privatkaufs nicht erwerbe.
 
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MrBaud

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@lulesi , ich bezweifle ebenso, dass der Verkäufer das pfuschen zugeben wird. Es wird darauf hinauslaufen, dass da keine Rückabwicklung stattfindet.

Recht haben und recht bekommen liegt in der juristischen Auseinandersetzung immer am Richter. Arglistige Täuschung und der Versuch einer in kauf nehmenden Körperverletzung, würde ich in dem Fall jedoch ansetzen.

Mit den zu begleichenden 70€ wird der Käufer wohl am einfachsten fahren. Solche Erfahrungsberichte sind für mich jedoch Punkte, weswegen ich solche Produkte in Form eines privatkaufs nicht erwerbe.
Volle Zustimmung. Da bewahrheitet sich mal wieder: "Wer billig kauft, bezahlt zweimal"
 
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lulesi

lulesi

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Vielleicht äussert sich der Threadstarter einmal dazu was er bezahlt hat, und über welche Wege das macbook den Weg zu ihm gefunden hat.
Vielleicht ist der Verkäufer ja gewerblich oder hat einen Kaufvertrag unterschrieben?
 
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