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Funktion eines verkauften MacBook Pros durch TimeMaschine bestätigen

Diskutiere das Thema Funktion eines verkauften MacBook Pros durch TimeMaschine bestätigen im Forum MacUser TechBar.

  1. KEB

    KEB Mitglied

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    Was soll diese Rechthaberei? Lass doch diese Verallgemeinerung "Wir alle hier wissen ...". Was soll diese Anmaßung? Ich habe schon mehrfach geschrieben, dass ich es z.B. nicht wusste und ich auch den Test nicht kannte.
    Ich hätte das Teil auch ruhigen Gewissens nach der jahrelangen fehlerfreien Nutzung als für mich fehlerfrei verkauft. Das ist der Punkt. Ein Verkäufer muss sich nicht um alle möglichen Tests kümmern um ein Produkt als einwandfrei zu verkaufen. Begreif das doch endlich. Der Verkäufer hat ein für ihn einwandfreies Produkt verkauft, ohne ihm bekannte Mängel. Damit ist der Sachverhalt klar. Einen bekannten Mangel bewusst zu verschweigen, dass möchte ich hier nicht unterstellen; in dem Bereich befindest du dich gerade. Darüber solltest du mal nachdenken und ggf. über die Bedeutung des Begriffs scheinheilig. Google hilft hier!
    Dem Käufer, gerade als gewerblicher, musste nach deiner Meinung der Fehler bekannt gewesen sein - "wissen ja alle". Warum hat er dann nicht im Vorfeld die Überprüfung eingefordert? So hätte er doch sein Risiko minimieren können.
     
  2. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Irgendwie wird Dir mein Punkt nicht klar. Ich bin mit Dir einer Meinung, dass dem Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt nicht klar war, dass das Produkt mangelhaft ist und mir ist klar, dass er davon ausgegangen ist, dass er ein einwandfreies Produkt verkauft. Trotzdem war es in der Realität halt wohl nicht so.

    Jetzt ist die Frage, wie man dieser Realität Rechnung trägt: stellt man sich auf den Standpunkt, dass der Käufer halt Pech gehabt hat oder stellt man sich auf den Standpunkt, dass man dem Käufer das liefern will, wovon er ausgegangen ist es zu bekommen und woran er auch sein Gebot festgemacht hat. Das ist völlig unabhängig von einer rechtlichen Betrachtung.

    Ich hatte gerade einen ähnlichen Fall, wo ich eine Drohne verkauft habe und der Käufer hat mich darauf hingewießen, dass an der Abdeckung des SD-Kartenslots ein kleines Teil fehlt. Mir war das nie aufgefallen und ich dachte, dass alles in bester Ordnung wäre. Trotzdem habe ich ihm angeboten das Ding wieder zurückzuschicken, weil ich ihm ja nicht das geliefert habe, auf was er geboten hat. Ob ich es wusste oder nicht ist für ihn eigentlich irrelevant.
     
  3. mausfang

    mausfang Mitglied

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    Bei einem gewerblichen Käufer: JA
     
  4. Maringouin

    Maringouin Mitglied

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    Äh, auf die Öffnung des Gerätes durch einen (ungeschickten Deppen, der mit dem Schraubendreher derartig dramatisch abrutscht und einen Riesenkratzer hinterlässt) wird nicht eingegangen?

    Ich bitte Euch....
     
  5. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Das ist in der Tat die Unschärfe hier, macht allerdings den anderen Sachverhalt nicht ungeschehen.
    Von daher ist ein Ausgleich von 50 EUR wahrscheinlich wirklich die faire Gesamtlösung.
     
  6. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Ein gewerblicher Käufer hat genauso ein Recht darauf, dass Du ihm das schickst, was Du in der Artikelbeschreibung angibst.
    Das was ihr beschreibt ist sowas wie "üblicher Verschleiß", aber ich denke nicht, dass dies auf den beschrieben Fehler zutrifft.
     
  7. KEB

    KEB Mitglied

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    Wenn ich meinen Gebrauchtwagen bei einem Händler In Zahlung gebe, dann ist es nicht meine Aufgabe mich im Vorfeld über mögliche Fehler zu informieren und überprüfen zu lassen, ob diese vorhanden sind.

    Ich verkaufe ein Auto ggf. als unfallfrei und frei von mir bekannten Schäden. Sollten mir welche bekannt sein, gebe ich die selbstverständlich an. Das ist dann meine Artikelbeschreibung. Nichts anderes liegt hier vor.
    Ein Händler im Automobilhandel ist in der Regel nur nicht so dumm ein Auto ohne Überprüfung anzukaufen und zu bezahlen. Das machen vielleicht die Fähnchenhändler, die nach Nordafrika exportieren. Und auch dann ist es das Risiko des Ankäufers.
    Käme der Ankäufer an und würde im Nachhinein für einen festgestellten Schaden, z.B. bei VW DSG-Getriebeschaden bei bekannten Problemen mit hohen Drehmomenten, einen Nachlass einfordern, wäre wohl kein Verkäufer zu Zugeständnissen bereit. Und es ist nicht Aufgabe des Verkäufers sich nach möglichen Serienfehlern zu erkundigen und prüfen zu lassen, ob evtl. welche vorliegen.
     
  8. mausfang

    mausfang Mitglied

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    Ok. Du meinst der Verkäufer hätte sagen müssen:
    • ACHTUNG: Dieses Gerät ist potentiell von einem Serienfehler betroffen.
    • Hatte noch keine Probleme, bin aber auch kein Fachmann.
    • Übernehme keine Gewähr, dass nicht doch was ist.
    • Kauf auf eigenes Risiko.
     
  9. Schiffversenker

    Schiffversenker Mitglied

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    Fände ich als Käufer gut so - ein Käufer vom Fach müsste das aber sowieso wissen (schließlich haben wir hier im Thread gelernt, daß sogar wir alle hier das wissen).
     
  10. KEB

    KEB Mitglied

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    @mausfang
    Der private Verkäufer muss die Sachmangelhaftung (früher Gewährleistung) explizit ausschließen, auch bei gebrauchten Waren. Tut er das nicht, haftet er bei Ansprüchen des Käufers.
     
  11. Schiffversenker

    Schiffversenker Mitglied

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    Wieder was gelernt, danke.
     
  12. schatzfinder

    schatzfinder Mitglied

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    nein, muss er nicht. eine solche vorschrift, das tun zu müssen, existiert nicht. es ist lediglich optional.
    logisch.
     
  13. Schiffversenker

    Schiffversenker Mitglied

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    Verstehe ich jetzt nicht wirklich.

    Der Privatverkäufer MUSS die Sachmangelhaftung nicht ausschließen, nur optional, haftet dann aber, wenn er's nicht macht?
    Was soll das? Also in der Praxis, nicht unter Juristen und Wirtschaftsverbrechern :)-))?
    Ich mu0 nix ausschließen, das ist klar. Nie und nimmer.
     
  14. schatzfinder

    schatzfinder Mitglied

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    exakt so
     
  15. davedevil

    davedevil Mitglied

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    Heißt im Umkehrschluss, dass viele 2016er, 17er, 18er und 19er Books auch scheinheilig verkauft werden, da im Übermaß Tastaturprobleme und Displaykabelprobleme auftreten. Wie verkauft man denn gerade die 18er und 19er Books, wenn es da noch nicht mal ein Austauschprogramm für die Tastaturen gibt? Und ich wette, viele Besitzer (die im Gegensatz zu uns ein Leben haben und sich nicht nerdig in Foren herumtreiben) wissen nichts davon. Sind die dann auch Betrüger?
     
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