fröhlich Kompilieren "à la Linux"

Diskutiere das Thema fröhlich Kompilieren "à la Linux". Wir benutzen die Schrott-Computer von unseren erwachsenen Kindern, und sind an sich damit...

oui

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Wir benutzen die Schrott-Computer von unseren erwachsenen Kindern, und sind an sich damit zufrieden. Meine Frau einen alten Mac-Laptop. Ich einen alten Spiellaptop heute unter Linux.

Nur ein Programm, das meine Frau auch mitbenutzte, davor (auf Linux), vermisst sie (heute noch bzw. wieder (*1 ) und ich würde es genauso vermissen, sollte er irgendwann nicht mehr in Linux installierbar werden. Ich hatte mich vor mehreren Jahren hier schon erkundigt, ob man es und woher auf dem Mac nachinstallieren. Es handelt sich um "Links2", ein Browser der Absoluten Anfängerklasse für Linux. Ich bekam Tips zur Installation von Links (die Vorgängerversion, nur Textversion normalerweise, von diesem Browser. Links2 kann beides: in der Konsole nur Text, im Grafikmodus sowohl nur Text als auch, mit der Option -g aufgerufen, Text+Bilder, und sogar Hintergrundfarbe, so dass diese Zeitung http://ephemeris.alcuinus.net/ in diesem Browser absolut wie in allen Browsern aussieht - es ist aber die Einzige, vermute ich! Wer Linux + Mac und nicht nur Mac zu Hause hat kann testen...). Danke für die Hinweise für Links, die Vorgängerversion! (Eine 2. Primitiv-App von Linux, würde auch gern installieren: "didiwiki". Und wenn ich schon dabei bin eine 3. "xvidcap"...).

Da scheinbar Links2 in der Mac-Welt (noch) nicht vorkommt, überlegte ich, ob man einfache (Links2 ist ein einfaches Linux-Programm) Linux-App's durch Kompilation auf dem Mac portieren kann? Falls möglich, ist es schwierig? Muss man die Quellen verändern, etwas in MacOS nachinstallieren, und wie geht es vor sich vor?

(*1 wieder: Ja, und zwar deswegen: Seit der Durchsetzung der neuen EU-Sicherheitsvorschriften im Herbst 2019 wird man bevor man überhaupt anfangen kann, sich mit noch nie aufgesuchten Webseiten zu befassen, Fragen beantworten, coockies-Listen schecken und Häckchen setzen usw. Das ist in Links2 nicht der Fall. Dieser Müll kommt gar nicht vor, weil Links2 kein Java-Scriptbearbeitung kennt! Was für eine Ruhe...
 
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Fl0r!an

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Die Dependencies sehen nicht allzu exotisch aus, ein Mac-Port wäre wohl kein allzu großes Thema (sofern nicht irgendwo schon fertig erhältlich). Ein paar Grafik-Libraries, Standardsachen und eben X11: Letzteres ist für mich ein großes Kontra-Argument, da X11-Programme unter macOS grundsätzlich ziemliche Fremdkörper sind.

Sinn oder Unsinn eines solchen Browsers will ich hier jetzt nicht groß diskutieren ( ;) ), ich finde aber, dass man mit Safari + aktuellem Ad-Blocker + Reader-Modus sehr gut fährt. Damit wird alles korrekt gerendert, aber ist trotzdem elegant-aufgeräumt.
 

Schiffversenker

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Ganz so einfach geht das sicher nicht, eine für Linux geschriebene Software auf dem Mac zu kompilieren, aber Versuch macht klug.
Vorher würde ich allerdings schauen, ob es diese Software nicht unter Homebrew oder MacPorts gibt. Mit beiden Programmen kann man sehr viele Programme aus der *NIX-Welt auf den Mac bringen.
 
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Schiffversenker

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Ohne langes Überlegen, ob's zu den Ansprüchen passt, würde ich auch mal iCab ins Spiel bringen wollen.
Lohnt, sich mal anzuschauen.
 

oui

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ts ts ts … das klingt ein wenig sexistisch.
Solltest du korrigieren auf die grammatisch richtige Form "einen alten Mac-Laptop".
wunschgemäß erl. (obwohl es mir nicht gefällt: Ich habe mich nur vertippt (wirklich) und wollte "ein altes Mac-Laptop" schreiben! Deshalb auch meine Pseudo: Soll zeigen, dass ich Bildungsausländer bin und aus welcher Richtung ;-) ! Habe diese Woche meine 2. Karpaltunnel -OP gehabt und schreibe mit einer verbundener Hand + ganz frischer Narbe an der anderen...)

sexistisch war ich mir gegenüber auch (auch mein-, also, -en habe ich mit "alt" abgewertet = 1:1 für's Gender!
 
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oui

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Damit wird alles korrekt gerendert, aber ist trotzdem elegant-aufgeräumt.
das gerade soll auch (mit) verhindert werden: Nur der Text und die Abbildungen sind (uns) wichtig. Damit werden alle Sachinhalte im Ranking gegeneinander gleichgestellt, die kosmetische Aufmachung platt gemacht, aber man verliert die Abbildungen nicht (sonst könnte ich genauso versuchen, falls Mac sowas wie Wine kennt, OB1 zu benutzen, wohl das kleinste (die 1. Version, nicht "getabt", passte noch auf 1 FD mit nur 1,5 MB Kapazität mit SSH-Unterstützung!) Browser, welches Bilder mit abbildet... Allerdings wäre heutzutage da auch das Enkodieren problematisch. OffByOne hat allerdings dem Nachteil, wesentlich mehr von der Werbung zu zeigen...
 

oui

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Ganz so einfach geht das sicher nicht, eine für Linux geschriebene Software auf dem Mac zu kompilieren, aber Versuch macht klug.
Vorher würde ich allerdings schauen, ob es diese Software nicht unter Homebrew oder MacPorts gibt. Mit beiden Programmen kann man sehr viele Programme aus der *NIX-Welt auf den Mac bringen.
danke!

also doch lieber LiveLinux (z. Beisp. PuppyLinux) ins CD-Drive und auf Linux über-/zurückgehen, wenn man etwas anspruchvolleres aufbereiten will...
 

Mankind75

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Sieht für mich wie der "klassische Dreisatz" aus:

Code:
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Ein paar Bibliotheken braucht man wohl noch aber an sich ist es machbar was man auch in den Vorbereitungen der Linux-IT-Zertifikate lernt. Unter Linux müsste man halt noch einen Compiler wie beispielsweise gcc installieren. Werden Compiler unter macOS gleich mitgeliefert?
 

Schiffversenker

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gcc liegt bei mir unter /usr/bin.
Wenn nicht, lässt er sich leicht nachinstallieren, musst halt $PATH eventuell anpassen.
Kann sein, daß ich ihn zusammen mit MacPorts installiert habe.
Eher unwahrscheinlich, MacPorts legt seinen Kram unter /opt ab.

Wine gibt es auch für macOS, das hätte man eigentlich selbst herausfinden können.
 

oneOeight

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Ein paar Bibliotheken braucht man wohl noch aber an sich ist es machbar was man auch in den Vorbereitungen der Linux-IT-Zertifikate lernt. Unter Linux müsste man halt noch einen Compiler wie beispielsweise gcc installieren. Werden Compiler unter macOS gleich mitgeliefert?
mitgeliefert wird keiner, die werden mit Xcode installiert.
und da ist es schon seit geraumer zeit llvm mit clang.

Da scheinbar Links2 in der Mac-Welt (noch) nicht vorkommt, überlegte ich, ob man einfache (Links2 ist ein einfaches Linux-Programm) Linux-App's durch Kompilation auf dem Mac portieren kann? Falls möglich, ist es schwierig? Muss man die Quellen verändern, etwas in MacOS nachinstallieren, und wie geht es vor sich vor?
die X11 abhängigkeit ist hier halt das totschlag-argument, da X11 nur auf älteren OS X versionen dabei war und irgendwann von apple abgesägt wurde.
du kannst links 2.20.2 z.b. über macports installieren, aber da kriegst dann halt tonnen von abhängigkeiten mit installiert.
bei homebrew wird es wohl ähnlich aussehen.
 
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oneOeight

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Kann man doch einfach nachinstallieren
naja, "einfach" für den consumer?
xquartz ist auch seit jahren nicht geupdatet worden, da klaffen dann etliche lücken in dessen X11.
unter catalina wird es wohl nicht mehr laufen, wegen der read-only sys partition.
über package manager geht ja auch noch, aber dafür muss man sich ja auch ein wenig auf der shell wohl fühlen.
 
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cyberfeller

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Auf Mojave läuft das, warum sollte das unter Catalina nicht laufen?
 
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