Fritzbox-Upgrade für besseres WLAN (existierendes Frickel-Setup)?

Snyder

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meine Frage: Ist es sinnvoll, von einer FB 7390 auf ein aktuelles Modell upzugraden, um das WLAN im verwinkelten Altbau zu verbessern und verschnellern? Weil dann Mesh mit Repeatern möglich und taugt das was?

Mein Setup: Telekom 50 MBit, FB 7390 (WLAN deaktiviert), 1 x Unifi AP AC Lite fürs WLAN, ein Fritz Repeater 2400, am LAN eine DS 220+ als Datengrab und TimeMachine-Station übers WLAN für 3 Macs. In der FB Dellmont eingerichtet, da ich fast täglich vom Festnetz aus ins Mobilnetz telefoniere (beruflich).

Mein Bedarf: flottes Internet überall in der Wohnung inklusive Mediatheken-Streamen und Netflixzeug aufs Apple-TV 3, das an einem ebenso betagten Metz-TV hängt.

Außer den immer wieder vorkommenden Internet-Komplettausfällen (die ich der Telekom unterstelle) hat das Unifi-Teil das WLAN im Vergleich zum FB-WLAN doch erheblich verbessert. Der Repeater hilft bei Videocalls im hintersten Zimmer, Netflix ist stabil, streamen aus z.B. ARD-App vom iPhone auf das ATV oft eine Qual, weil dauernd am hängen. Ich frage mich nun, ob ich den Access Point entfernen soll, eine aktuelle FB kaufen (da die 7390 ja kein Mesh kann), vielleicht noch einen Repeater und damit glücklich werde? Endgeräte wie oben, dazu Macbooks aus den Jahren 2011 bis 2019 und ein iPad 7.
 

noodyn

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Weil dann Mesh mit Repeatern möglich und taugt das was?
Mesh taugt schon was, es wäre aber ratsam, die Repeater im Mesh ebenfalls per Kabel an die Fritzbox anzuschließen, denn ein schlechtes Funksignal kann man auch mit einem Repeater nicht wieder aufwerten, die Geschwindigkeit leidet enorm, auch wenn sich der Empfang verbessert.
 

Snyder

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Kabel durch die Wohnung ziehen kommt leider nicht in Frage…
 

noodyn

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Wäre PowerLAN möglich? Beispielsweise mit den Adaptern von Devolo
 

Snyder

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Das habe mit AVM-Adaptern versucht, ausgiebig. War ne Katastrophe. Liegt vielleicht am Altbau.
 

Mihahn

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Ich würde dir auch empfehlen, deine 7390 mal zu ersetzen; das Modell wird ja von AVM nicht mehr unterstützt (bekommt schon längst keine (Sicherheits-)Updates mehr, auch kein FRITZ!OS 7). Außerdem kann es nur WLAN n, wogegen die 7490 und 7590 ac und die 7590ax wie der Name sagt auch ax können – deshalb bist du wohl auch auf den UniFI AP umgestiegen, um wenigstens Wifi 5 zu bekommen.

Zur Abdeckung in deiner konkreten Wohnung kann ich natürlich nichts sagen, aber bei CLP Tutorials gibt es nette Grafiken, die ich hier mal anhänge:
Screenshot 2021-10-28 at 11.36.11.png
Screenshot 2021-10-28 at 11.36.50.png


Man sieht also, dass du mit einem Upgrade auf die 7590 einen deutlichen Zuwachs beim Durchsatz erzielen wirst. Wenn du das mit dem vorhandenen Repeater 2400 im Mesh kombinierst und den Repeater an einer Stelle mit gutem Empfang platzierst, könntest du dein Setup deutlich verbessern (am besten wäre freilich die Anbindung über LAN, wenn das aber nicht geht in deiner Wohnung, dann würde ich einfach schauen, wo du noch guten Empfang von der Box hast, um das Signal bis in die hintere Ecke zu erweitern). Mesh ist da wirklich sehr hilfreich – bisher wirst du ja wahrscheinlich zwischen UniFI und FRITZ!Repeater manuell wechseln müssen.

An deiner Stelle würde ich sogar überlegen, ob du nicht gleich zur 7590ax greifst – mit Wifi 6 bist du da für die Zukunft gut gerüstet. Allerdings nützt das natürlich nicht viel, wenn die Endgeräte es nicht unterstützen – es kommt also auch darauf an, wie aktuell deine anderen Clients sind.
 

Snyder

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Cool, danke! Clients werden aktueller mit neuen Macbooks.
 

Stargate

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Werte Expertinnen und Experten,

meine Frage: Ist es sinnvoll, von einer FB 7390 auf ein aktuelles Modell upzugraden, um das WLAN im verwinkelten Altbau zu verbessern und verschnellern? Weil dann Mesh mit Repeatern möglich und taugt das was?

Die 7390 ist halt auch schon ein paar Tage älter.
Mesh ist grundsätzlich eine gute Idee und hilft dabei ein gleichmässiges WLAN Netz aufzuspannen.

Nicht unschuldig an solchen Dingen sind oft die Standorte der Router bzw. der Repeater.

Schon die Tatsache das manche Repeater direkt in einer Steckdose stecken müssen - die sich zumeist in Bodennähe - und
noch viel besser unter Tischen und in Nischen befinden, ist der Reichweite nicht dienlich. Dahin zu kommt noch das "WLAN" bei den meisten Menschen eine gewachsene Struktur ist. D.h es wurde bunt gewürfelt von dem was gerade da war und das was in der Anschaffung günstig war.

Grundsätzlich würde ich zu Geräten von ein und dem selben Hersteller raten.
Wichtig ist das du von Anfang an auch weißt welcher Repeater z.B auch einen LAN-Anschluß für andere Dinge haben muss.

Auch im Mesh gilt: Der Repeater steht immer dort wo er noch eine gute Verbindung zum Router hat.
Nicht in einem Randbereich wo der Repeater schon Empfangstechnisch nach Luft schnappt. Denn das bringt gar nichts.


Für Windows gibt es z.N WirelessNetView damit kann man auf einem Pad oder Notebook die Wohnung WLAN-technisch ausmessen.
Ein Pedant für den Mac ist NetSpot,WiFi Analyser, WiFi Explorer und ähnliches manchmal hilfreich da man damit schnell herausfindet
welchen Empfang man in irgend welchen Ecken hat - oder eben auch nicht hat.
 

KOJOTE

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Kabel durch die Wohnung ziehen kommt leider nicht in Frage…
Je nachdem wie wichtig dir die Abdeckung mit gutem WLAN in deiner Wohnung ist, gibt es auch dafür Lösungen, z.B. Kabelschächte, Sockelleisten, Stuckprofile, Lichtleisten usw. in welchen die Kabel unauffälig versteckt werden könnten, auch ein Loch durch Wände stellt ja kein großes Problem dar. :)
 

RostigerRoboter

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Aus meiner Sicht gibt es nur zwei Alternativen:
  • Entweder Kabel ziehen vom Router zu WLAN-Access Points in verschiedenen Ecken der Wohnung.
  • Oder ein Mesh, vorzugsweise Tri-Band.
Ist es sinnvoll, von einer FB 7390 auf ein aktuelles Modell upzugraden

Ein Modell-Upgrade des Routers, der FritzBox 7390 ist meiner Meinung nach in beiden Fällen nicht kriegsentscheidend. Im Moment hast Du deren WLAN ja sogar aus, was richtig ist, weil Du die Unifi AP AC Lite das WLAN aufspannen lässt. Natürlich ist die FritzBox schon ziemlich alt und Du musst schauen, ob sie mit neuen Telekom-Angeboten noch richtig funktioniert, wenn Du mal auf was Schnelleres umsteigen willst. Mit VDSL 50 sollte sie aber problemlos zusammenspielen, dafür wurde sie ja mal gebaut.
Kabel durch die Wohnung ziehen kommt leider nicht in Frage…
Bleibt also ein Mesh: Bei meinen Schwiegereltern und einer befreundeten Familie habe ich jeweils ein Netgear Orbi System RBK50 in Betrieb genommen. Wegen der verwinkelten Altbau-Wohnung würde ich ein Dreier-Set empfehlen, also ein Router plus zwei Satelliten. Das System ist TriBand, das heißt zwei Bänder 2,4 GHz und 5 GHz werden wie immer für die Kommunikation mit den Clients verwendet, über einen dritten Funkkanal läuft der Datenverkehr zwischen den Orbis. Dadurch wird vermieden, dass sich die Bandbreite halbiert, wie es bei normalen Repeatern immer der Fall ist.

Der Orbi-Router steht neben Deiner FritzBox und wird per Ethernet-Kabel angeschlossen. Das WLAN Deiner FritzBox bleibt aus. Sollte die Wohnung sehr verwinkelt sein, kann auch ein dritter Satellit dazu gekauft werden. Es gibt noch teurere Modelle als die RBK50, aber die ist eigentlich mit 3 GBit/s schon sehr flott, auch wenn sie kein WLAN 6 kann.

Alternativ kannst Du natürlich Dein Unifi AP AC Lite durch weitere des gleichen Typs erweitern. Mit diesen Geräten habe ich keine Erfahrung. Es kann aber nur Dual Band Mesh. Man liest gelegentlich von Problemen mit Roaming, also damit, dass Dein Handy, während Du durch Deine Wohnung gehst, sich immer mit dem Satelliten verbindet, der gerade am nächsten ist. Aber da haben andere vielleicht mehr Ahnung.

Eine weitere Alternative ist ein Fritz Mesh. Dafür müsstest Du tatsächlich Deine FritzBox 7390 auf ein neueres Modell (7490, 7590) upgraden, denn sie kann das nicht. Dafür kannst Du Deinen alten Fritz Repeater 2400 weiter einsetzen und durch zwei weitere Mesh-Repeater von Fritz ergänzen (hier eine Liste Mesh-fähiger Fritz-Repeater). Auch diese arbeiten leider nur Dual-Band. Ich habe das aber bei einem Freund von mir ähnlich eingerichtet und es funktioniert auch recht schnell, Roaming geht auch. Konfiguriert wird das Mesh in der FritzBox Weboberfläche.

Du willst zu Recht wegkommen vom "Frickel-Setup", also dem bisher gewachsenen WLAN-Gerätepark. Modelle unterschiedlicher Hersteller spielen erfahrungsgemäß schlecht zusammen, gerade was Roaming angeht, das wurde ja schon gesagt. Oft machen die Nutzer auch den Fehler, die Geräte mit den Werkseinstellungen zu verwenden und vielleicht gerade mal einen einheitlichen SSID-Namen einzustellen und das gleiche WLAN-Passwort. Das führt oft dazu, dass jedes Gerät ein eigenes WLAN-Netzwerk aufspannt, mit eigener Adressvergabe (DHCP-Server). Durch den gleichen Namen gibt es dann immer Verbindungsabbrüche bei mobilen Endgeräten, die roamen, aber dann eine neue IP kriegen. Dann gehen Pakete verloren und man hat auch keinen Kontakt mehr zu Geräten im jeweils anderen Netzwerk (NAS, Drucker, etc.). Generell gehört in das Netzwerk bei Dir zuhause nur ein DHCP-Server. Ich würde das wahrscheinlich die FritzBox machen lassen, egal welche Geräte Du jetzt letztlich kaufst. Das muss man in den Setups dann jeweils einstellen.
 
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Snyder

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Ui, viele Infos! Vielen Dank schonmal, ich update später.

Edith sagt: Die Ungeduld bewog mich zum Kauf einer 7530AX und eines R3000. Einen Abend lang den 3000 und den 2400 hin- und hergetragen: Es zeigt sich, dass die Abdeckung da und dort wesentlich schlechter ist als mit dem Unifi plus 2400. Jetzt habe ich sen Unifi wieder aktiviert, überall selbe SSID und selbes Passwort und vorweg scheinen nun überall ( lt. wieistmeineip.de) an fie 59Mbit downlad anzuliegen.
To be continued.
 
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RostigerRoboter

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Die Ungeduld bewog mich zum Kauf einer 7530AX und eines R3000.
Das ist ja auch keine schlechte Idee. Mit der 7530AX bist Du auf der sicheren Seite, falls Du doch mal 200 MBit von der Telekom kriegen kannst. Und mit dem AVM Repeater 3000 kannst Du zusammen mit dem 2400er nun ein Fritz Mesh-Netzwerk aufspannen. Am besten kontrollierst Du auf der fritz.box Seite unter "Heimnetz" - "Mesh", ob alles richtig eingebunden ist.

Jetzt habe ich sen Unifi wieder aktiviert, überall selbe SSID und selbes Passwort und vorweg scheinen nun überall ( lt. wieistmeineip.de) an fie 59Mbit downlad anzuliegen.
Die Unifi ist ja auch ein sehr leistungsfähiges Teil. Allerdings musst Du hier echt schauen, dass Du es richtig konfigurierst. Ich vermute stark, dass Du im Moment zwei WLAN-Netzwerke in Deiner Wohnung hast. Das der FritzBox und des/der Repeater und das der Unifi.

Das fällt zunächst nicht auf, weil Du ja beiden die gleiche SSID und das gleiche Passwort gegeben hast. Aber standardmäßig ist eben auf der Unifi ein DHCP-Server aktiv, das heißt, sie vergibt selbst fleißig IP-Adressen an deine Geräte, meistens von der Sorte 10.0.0.1. Sobald Du in einen Bereich wechselst, der von der FritzBox oder Deinen Repeatern abgedeckt ist, kriegst Du eine typische FritzBox-Adresse von der Sorte 192.168.178.20 oder ähnlich.

Zum Problem wird das mit Mobilgeräten, die sich zwischen beiden Netzwerken bewegen: MacBook, iPhone, iPad. Da gibt es dann gelegentlich - aber nicht immer - Fehlermeldungen. Abbrüche. Und natürlich keine oder eingeschränkte Zugriffe auf die Geräte im anderen Netzwerk: NAS, Drucker, TimeCapsule. Vielleicht lagen die
immer wieder vorkommenden Internet-Komplettausfällen (die ich der Telekom unterstelle)
ja doch an sowas. Probier mal, in der Unifi-Controller-Software unter "Networks" den "DHCP-Mode" auf "None" zu stellen. Eventuell muss noch ein Gateway eingestellt werden, das ist die Adresse Deiner FritzBox, also z.B. 192.168.178.1.

Die von mir angegebenen IP-Adressen sind nur Beispiele. Die von der FritzBox siehst Du auf der fritz.box-Seite, die von der Unifi in dem Controller, z.B. wenn Du Dir die Liste der Clients anschaust.
 
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Snyder

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ja doch an sowas. Probier mal, in der Unifi-Controller-Software unter "Networks" den "DHCP-Mode" auf "None" zu stellen. Eventuell muss noch ein Gateway eingestellt werden, das ist die Adresse Deiner FritzBox, also z.B. 192.168.178.1.

Die von mir angegebenen IP-Adressen sind nur Beispiele. Die von der FritzBox siehst Du auf der fritz.box-Seite, die von der Unifi in dem Controller, z.B. wenn Du Dir die Liste der Clients anschaust.
Vielen Dank! Im Unifi-Controller kann man von DHCP auf Static IP umstellen, die Eingabe des Gateways (wie von Dir bschrieben) wird verlangt, die Änderungen können dann aber nicht abgespeichert werden. Fehlen wohl noch die restlichen Einträge? Siehe Screenshot:
1635700815349.png
 

V8-Driver

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Ich habe mit einer Fritz!Box 7590 und 2 Repeatern im Mesh das ganze Haus (Flachdachbungalow, auch verwinkelt) nebst Einliegerwohnung und kompletten Garten mit WLAN versorgt. Alle Geräte sind ausschließlich im 5GHz Netz verbunden. Funktioniert bestens.
 

Snyder

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Hast du das 2,4-GHz-Netz deaktiviert? Bei mir sind es an die 140 qm… Innenstadt, bestimmt 20 andere WLANs drumherum.
 

MacKaz

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Wenn Du in den/manchen Zimmern Kabel-TV-Buchsen hast, könntest Du die austauschen und darüber Ethernet in alle Räume bekommen (für die Repeater).
Das wäre noch eine Alternative zu DLAN und Co., falls es am Ende mit dem WLAN weiterhin nicht reicht.
 

V8-Driver

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Hast du das 2,4-GHz-Netz deaktiviert? Bei mir sind es an die 140 qm… Innenstadt, bestimmt 20 andere WLANs drumherum.
Nein. Unser Drucker läuft mit 2,4GHz. Ich habe aber für beide Frequenzen unterschiedliche Namen vergeben und verbinde alle anderen Geräte eben nur mit 5GHZ. Ich habe auch um die 140m2. Wenn Du zu viele Netze drum rum hast, verschiebst Du Deinen Frequenzbereich eben dort hin, wo Dir am wenigsten dazwischen funken.
 

RostigerRoboter

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Im Unifi-Controller kann man von DHCP auf Static IP umstellen, die Eingabe des Gateways (wie von Dir bschrieben) wird verlangt, die Änderungen können dann aber nicht abgespeichert werden. Fehlen wohl noch die restlichen Einträge?
Nein, der von Dir gezeigte Screenshot zeigt nicht den richtigen Ort. DHCP in der Maske heißt dort, dass sich die Unifi ihre eigene IP-Adresse von einem DHCP-Server holt. Das würde ich unbedingt so lassen. Abspeichern ließ es sich nicht, weil die Netmaske nicht eingegeben war, diese wäre 255.255.255.0

Aber wie gesagt, an dieser Stelle solltest Du sowieso nichts ändern. Es muss jedoch noch einen anderen Ort geben, wo man einstellen kann, dass die Unifi nicht selbst einen DHCP-Server betreiben soll, sondern alle Anfragen an die FritzBox weitergibt. Laut den Erklärungen im Internet müsste die Maske so aussehen, dass man DHCP-Modus auf "Keine" stellt:

unifi-dhcp3.png


Vielleicht irre ich mich aber auch, und Deine eigene Unifi hat gar keinen DHCP-Server. Am besten schaust Du selbst mal weiter in Deinen Konfigurationseinstellungen. Sorry, dass es so unklar ist, aber ich besitze die Geräte leider nicht selbst.
 

tocotronaut

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Von Unifi auf Fritzbox zurückgehen ist definitiv eine verschlechterung...

Die Unifi Acesspoints können selbst nicht als DHCP server fungieren.
Was die gut können ist, mit einem Lan Kabel an der Fritzbox hängen und wlan machen.

Zu deinen fehlenden Einstellungen fü die Statische IP:
Subnetmask: 255.255.255.0
Preferred DNS: 192.168.178.1
Alternate DNS: 9.9.9.9 (hier kannst du dir auch einen anderen DNS-Server aus dem netz suchen)

Die Einstellungen sind dazu da, welche IP-Adresse der Unifi Acesspoint selbst im Netzwerk hat.

Ich würde -wenn irgendwie möglich - noch einen zweiten Unifi AP dazunehmen und ein Kabel an einen anderen Ort in der Wohnung/Haus legen.
Mein Einfamilienhaus + Garten bekomme ich auch mit 2 Accesspoints performant abgedeckt.

Das Unifi Teil warnt übrigens wenn ein anderes Wlan mit gleichem Namen unterwegs ist (Camouflage Access point detected oder sowas).
Die Warnung kann man dann auf Ignorieren setzen.

Habe ich erst gemacht aber das Wlan der Fritte (bei mir 7590) ist im vergleich einfach nur Unterirdisch - mittlerweile habe ich es ganz abgeschaltet.
Krass ist, dass sich das gelegentlich von Alleine wieder eingeschaltet hat. Erst als sich den Wlan namen in "AchHerrjehDieFritzboxSchonWieder" geändert hatte war da Ruhe. nun gut das sind Einzelschicksale...
 
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