Fragen zur neuen Datenschutzgrundverordnung

Diskutiere das Thema Fragen zur neuen Datenschutzgrundverordnung im Forum Digitalfotografie und Bildbearbeitung

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  1. chris25

    chris25 Mitglied

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    Wenn der Unternehmer ein berechtigtes Interesse, oder eine gesetzliche Verpflichtung hat, die Daten aufzubewahren, muss man nicht sofort Löschen, nur weil eine Kunde das verlangt.
     
  2. sDesign

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    Und bevor das hier untergeht. Wenn Ihr die Einwilligung des Kunden habt dürft Ihr fast alles. Schreibt doch einfach in Eure Verträge mit den Kunden wie die Daten genutzt und übermittelt werden. Wer das dann nicht unterschreibt auf den kann man verzichten oder man findet nen anderen Prozess.
     
  3. sDesign

    sDesign Mitglied

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    Das ist die Ausnahme von der ich gesprochen habe. Diese Ausnahme wird aber im Moment unterschiedlich ausgelegt.
    Meiner Meinung nach ist damit folgendes gemeint:
    - gesetzliche Verpflichtung: ist klar geregelt
    -berechtigtes Interesse: Um Schaden vom Kunden abzuwehren. Babygläser sind vergiftet, der Kunde wollte seine Daten gelöscht haben (als Beweis wird ein Löschvermerk anonymisiert aufgehoben), aber eben NICHT damit Du Ihm Bilder verkaufen kannst.

    Wer sich auf diesen Passus beruft hat vor Gericht eh schon verloren. Dein Kunde hat Dir gesagt er will nicht, dass Du Daten von Ihm hast. Welches Recht steht also höher. Deines die Daten zu speicher oder sein recht an seiner Person? Es mag Ausnahmen geben, aber die sind bestimmt sehr selten gesät. Die Ausnahme ist eine Lücke für den Gesetzgeber vom Gesetzgeber und nicht für die Unternehmen. Das Entscheidet das Gericht sonst niemand ;-)
     
  4. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Ist es das, was man mit der neuen Verordnung erreichen wollte?
    Mehr Texte zu lesen, damit man die Daten dann trotzdem wie zuvor verwenden kann?

    Es wird garantiert Urteile geben, dass man sich eben NICHT mit Erklärungen rauswurschteln kann.
    Und der COOKIE Hinweis wird auch wieder unnötig werden und verschwinden.

    Ist ja auch sinnlos, da praktisch jede Site mit Cookies arbeitet.
     
  5. chris25

    chris25 Mitglied

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    Fängt doch schon mit IP-Adressen in Server-Logs an - wer die nicht speichert, der kann im Fall eines Missbrauchs oder DDoS nichts machen. Deswegen steht in allen mir bekannten DSGVO-Datenschutzerklärungen die (vorübergehende) Speicherung als berechtigtes Interesse drin.

    Gleiches gilt auch für die Nutzung von CDNs etc. Ohne das, müsste man den Kunden erst fragen, ob man Inhalte über Akamai und Co. ausliefern darf.
     
  6. sDesign

    sDesign Mitglied

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    Nein man wollte Transparenz schaffen. Wann hast Du das letzte mal die AGBs von Saturn auf dem Kassenzettel gelesen? Es gibt nunmal nicht nur gut-menschen auf dieser Welt. Und nein du darfst nicht alles machen, aber wenn der Kunde dem zustimmt kannst du gerne die Bilder in die Cloud laden bisher machen Unternehmen das was sie wollen und das musste und wurde eingeschränkt. Dadurch werden doch die AGBs nicht unendlich lang. Das ist ein Absatz mit 3 Sätzen. Also wem das zu viel ist der sollte sein geschäft doch einfach aufgeben und in ner Höhle leben. Es geht bei diesem Gesetz nicht darum, dass Fotografen die Bilder in falsche Dienste hochgeladen wurden. Es geht um die Unternehmen, welche Schindluder getrieben haben, die die persönlichen Daten verkauft haben.

    Ein Beispiel für Euch: Es ist gängige Praxis, dass Unternehmen aus der Elektonik-Branke ihre Newsletter Datenbanken an Ihre Hersteller verkaufen. Der Satz ich kann deinen Fernseher schon in nem Newsletter an 50.000 Kunden senden, kostet dich halt 10.000 € ist gängige Praxis. Da werden also mit Euren Daten ne ganze Menge Euros verdient.
    Oder ich hab da online ne Liste von nem Verband gefunden mit E-Mail Adressen. Lass uns die mal im nächsten Newsletter mit anschreiben etc.
     
  7. sDesign

    sDesign Mitglied

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    Ja aber diese IPs werden anonymisiert gespeichert. Die Klartextspeicherung ist und war nie zulässig. Solange vorübergehende definiert ist mag das in Ordnung sein.
     
  8. Olivetti

    Olivetti Mitglied

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    bitte was? abgesehen davon, dass ich auch den letzten satz nicht verstehe – hast du jemals ein log eines webservers gesehen?
     
  9. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Die Datenschutz-Erklärungen SIND unendlich lang. Von wegen 3 Sätze. Mal im Ernst: Wer liest sich
    denn die Bestimmungen auf Webseiten durch? Niemand.

    Genauso wenig wie die Cookie-Hinweise interessieren.

    Und die wird es in spätestens 10 Jahren auch nicht mehr geben.
     
  10. Olivetti

    Olivetti Mitglied

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    jetzt wo sich merkel persönlich um die DSVGO kümmert... :p
     
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