Frage zum RE schreiben

  1. macflop

    macflop Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo zusammen,

    wieder einmal bin ich am zweifeln was nun das Richtige ist. Es geht um das Thema Rechnung schreiben.

    Irgendwie – d. h. wo man auch anruft – bei den unterschiedlichsten Stellen – bekommt man die unterschiedlichsten Auskünfte.

    Vielleicht könnte ja einer von Euch aus eigenen Erfahrungen berichten und mir einen Tipp geben?

    Wenn man zusätzlich zu seinen Angestellenjob – einen freiberuflichen Auftrag tätigt und ihn dann abrechnen möchte…

    1. Muss die Mehrwertsteuer auf der RE "mit drauf gerechnet"?

    oder

    2. Wird die Mehrwertsteuer auf der RE "nicht drauf gerechnet" werden?

    Irgendwie konnte mir das bis jetzt keiner plausibel erklären.

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Gruß Macflop :rolleyes:
     
  2. Hotze

    Hotze MacUser Mitglied

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    Mit MwSt. und Deiner Steuernummer.
     
  3. herrmann

    herrmann MacUser Mitglied

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    Auf eine Rechnung an eine Firma, gehören definitiv:

    1. Der Netto Betrag
    2. die Steuer ausgewiesen
    3. der Bruttobetrag
    und deine Steuernummer.

    Auch die Anschrift ist zu beachten. Es muss die korrekte Anschrift sein.

    Wenn einer der Punkte nicht auf der Rechnung steht, kann der Rechnungsempfänger diese nicht beim Finanzamt einreichen, da diese nicht anerkannt wird.
     
  4. Lofgard

    Lofgard MacUser Mitglied

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    Such mal im Internet nach "klicktipps", die bringen Dich ganz weit nach vorn.
     
  5. stefan-at-work

    stefan-at-work MacUser Mitglied

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    Einspruch: Umsatzsteuerpflichtig ist man nicht per se!

    Umsatzsteuerpflichtig sind in erster Linie Unternehmer. Eine Ausnahme davon gilt für so genannte "Kleinunternehmer", die ihre Umsätze nicht versteuern müssen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, das der Umsatz im Vorjahr die Grenze von 16 620 € nicht überschritten hat.

    Gruss
    Stefan
     
  6. jocha

    jocha MacUser Mitglied

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    Soweit ich weiss, muss das Liefer- und Rechnungsdatum (kann identisch sein) auch mit drauf.

    Du bist beim Finanzamt als Freiberufler eingetragen, oder ?!?

    Gruß,
    Jochen
     
  7. macflop

    macflop Thread Starter MacUser Mitglied

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    Thanks an alle

    Hotze, Hermann, Lofgard, stefan–at-work und jocha,

    Danke für die schnelle Auskunft.

    "Hotze" – ok – Steuernr. und MwSt setze ich drauf. Thanks

    "Hermann" –ok – werde ich beachten. Thanks

    "Lofgard" – thanks – super Link.

    "stefan – at - work" ok. Nur wann ist man Kleinunternehmer? Es ist ja immer wieder das Thema – wenn man sich als Grafik-Designer selbstständig machen möchte – das die unterschiedlichsten Ratschläge und Tipps von den verschiedensten Stellen bekommt. Die einen behaupten Gewerbe anmelden und die anderen bloss kein Gewerbe anmelden. Der GD würde als künstlerischer Freelancer laufen. Das Thema finde ich extrem schwierig. Und freu mich natürlich über jede Hilfe und Tipps zu diesem Thema. Ich habe den Schritt angedacht – suche aber noch nach guten seriösen Adressen – die den Ersteinsteigern im punkto Selbständigkeit persönlich rund um das Tehma gut beraten.

    "Jocha" ich bin noch angstellt –mache aber noch nebenbei einiges – und habe den Schritt als Freiberufler vor. Aber alles nicht so einfach (siehe Absatz stefan-at-work).

    Falls ihr noch ein paar heiße Tipps habt – nur raus damit. :)

    Gruß macflop
     
  8. jocha

    jocha MacUser Mitglied

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    Hallo!

    Habe mich vor anderthalb Jahren nebenberuflich zum Freiberufler (mit Umsatzsteuerpflicht) angemeldet - da ja kreativer Job. Da ich gerade im ersten Jahr viele Anschaffungen hatte, u.a. einen neuen iMac, war das schon angenehm, die ganze MwSt zurück zu bekommen. Ist allerdings - gerade in den ersten beiden Jahren - schon nervig, die Umsatzsteuervoranmeldung abgeben zu müssen.
    Wenn Du wenig anzuschaffen hast, lohnt sich vielleicht die nicht umsatzsteuerpflichtige Kleinunternehmer-Variante.


    Gruß,
    Jochen
     
  9. herrmann

    herrmann MacUser Mitglied

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    Dann bist du der Kleinunternehmer und kannst es pauschal versteuern und die Firma schaut mit dem Ofenrohr ins Gebirge ;)

    Wir aktzeptieren keine Rechnung ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer und bezahlen diese Rechnungen nicht. Nicht aus Bösartigkeit, sondern weil uns das FA diese Rechnungen nicht aktzeptiert.

    Also kleiner Tipp: Schreib deine Rechnungen so, das auch Firmen damit umgehen können. Bring den Standard rein und gut ist. Ist doch auch euer Auftreten und es zeugt von Proffesionalität. Und es ist doch wirklich nicht schwer, den Betrag in einer kleinen Excel Applikation so einzurichten, das das geht. ;)


    Ich war mal während eines Praktikum als Werbeaquisitör unterwegs. Auf Provisionsbasis. Auch diese Provisionen erhielt ich mit 16 Mehrwertsteuer (ausgewiesen) gutgeschrieben. Und das war gut so. Weil in meinem normalen Lohnsteuerjahresausgleich muss ich diese einahmen aus selbständiger arbeit genauso versteuern. Sonst ist es nämlich Schwarzarbeit. Also als Freiberufler oder als Kleinunternehmer. Um denn Fiskus wirst du nie rumkommen, ohne dich ungesetzlich zu verhalten.

    Deshalb, verlang die 16% und dann kannst du sie auch an den Fiskus abführen. Für die Firmen, für die du tätig bist ist die Steuer ein Durchlaufender Posten, da das Konto der Mehrwertsteuer über die Vorsteuer verbucht wird, und nur der Differenzbetrag für das FA relevant ist.
     
  10. macflop

    macflop Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi jocha und hi hermann,

    nochmals danke für die Infos.
    Hat mir doch schon mal weiter geholfen Eure Infos, werde mal schauen wie ich das jetzt alles zielgerecht angehen werde.

    Bis dahin Gruß and thanks Macflop
     
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