Frage an die Grafiker: JPEG für Druck skalieren - ein paar Tipps?!

Veritas

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Naja, es wäre die 11-fache Auflösung und 55€ pro Bild.
 

tocotronaut

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Doch, die Auflösung ist schon deutlich besser.

Aber 55 Euro pro bild wär mir (im paket) auch zuviel - ihr werdet ja höchstens eins aufhängen... Vielleicht noch eins zum wechseln...

im internet habe ich ausgehend von deinem bild nur zwei ähnliche Bilder gefunden...
2 rauspicken für 100-120 könnte man evtl. auch noch machen.
je nachdem ob sie alle ansprechend bzw. aussagekräftig sind. Die beiden anderen gefundenen waren farbig - das wirkt in meinen Augen nicht so...

Etwas als Unikat zu haben was jemand anderes nicht einfach so herunterladen und ausdrucken kann hat auch was...
 

THEIN

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im internet habe ich ausgehend von deinem bild nur drei ähnliche bilder gefunden... also sind 6 bilder noch gar nicht im internet aufgetaucht...
Etwas als Unikat zu haben was jemand anderes nicht einfach so herunterladen und ausdrucken kann hat auch was...
Ich habe auch nur noch 2 bzw. 3 weitere Bilder gefunden. Von daher wäre das schon eine Überlegung wert... Ich bin noch hin und her gerissen. 500,- Euro sind nicht ohne.
 

tocotronaut

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mir wären 500 Euro insgesamt zu viel... eigentlich willst du ja nur ein Bild haben. :unsure:

Soviel habe ich für einen vollständigen Satz der drei Fragezeichen CDs ausgegeben...
Und die kann ich genießen wenn es im Schlafzimmer komplett dunkel ist.

Lass dir kleine Vorschaubildchen schicken....
 

lisanet

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Was hast du erwartet? Die macht Fotos, so wie es aussieht ja professionell und will damit Geld verdienen. Die Frage ist halt auch, ob du dann das alleinige Nutzungsrecht hast und was du damit alles machen darfst, oder ob es ein limitierte "Auflage" ist oder ob sie die Bilder dann x-fach in Stockphoto-Agenturen hochlädt etc.
 

THEIN

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Ich gebe zu, ich hatte keinerlei Vorstellung wie teuer sowas überhaupt sein könnte. Ich hatte aber doch vermutet, dass bei "professionellen" Bildern die Auflösung doch noch etwas höher ist. Ob sie mir das alleinige Nutzungsrecht verkaufen würde, das wage ich zu bezweifeln. Und ob das ggf. einklagbar wäre, das ist eine ganz andere Frage. Mit den russischen Anwälten will ich mich nicht auseinandersetzen müssen. :hum:
 

Rul

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Das klingt auf den ersten Blick nach viel Geld, ist aber durchaus günstig bzw. nicht so teuer. Ich hätte mich auf vierstellig eingerichtet.

Ich habe bei meinem aktuellen Buch ein Cover nachgebaut, was mich schlussendlich viel teurer als das zu kaufende Bild kam. Das wäre halt mein Wunschbild (aus dem Kopf) gewesen, damit hätte ich keine Arbeit in der Ver- und Nachbearbeitung gehabt.

Allerdings... Das Bild hätte auch "nur" 2500x3000 Pixel gehabt und ich habe zuerst nicht gesehen, dass es explizit für ein Buchcover ausgeschlossen ist. Also blieb ohnehin nur der Nachbau. Die Auflösung reichte zwar theoretisch für 17x24cm aber ich bin in letzter Zeit ziemlich viel auf pexels.com unterwegs und kenne die Modefotographie von dort mit ihren knackigen und detaillierten Fotos und Auflösungen jenseits von Gut und Böse. Und die sind kostenlos. Eine Erwähnung des Fotografen/der Fotografin im Impressum / Link auf Instagram ist erwünscht aber nicht zwingend notwendig. Und du hast sämtliche Rechte und Möglichkeiten mit dem Bild zu tun, was immer du möchtest.

Um zum zu kaufenden Bild auf imago-images.de zurück zu kommen, das hätte mich 99€ gekostet. Es war dann ja hinfällig, weil nicht zu verwenden für ein Buchcover. Das Bild wäre zu bekannt, stammt aus einem Hollywoodfilm, um das zu riskieren bezüglich Bildrechte usw. Ich drucke zwar nur Kleinstauflagen, aber trotzdem.

Allerdings konnte ich Perücke (70€), Kleid (300€) und Schuhe (29€) auf legalem Weg auftreiben und habe glücklicherweise auch ein Model zur Hand, die sich dafür kostenlos zur Verfügung stellt und eine freundliche Nachbarin, die mir ihre Nikon borgt. So konnte ich das Bild nun in meinem Stil und mit meiner Note versehen und habe dennoch eine extrem starke Anlehnung an das Original.

Für ein Folgeprojekt von mir habe ich auf pexels.com ein Bild gefunden, was mir gefällt aber etwas zu erotisch ist für das Thema des Buches. Dort folgte ich dem Impressum des Fotografen und kam nach England in eine renommierte Bildagentur für Hochglanzmagazine (Vogue usw.). In der Bildergalerie des Fotografen fand ich dann weitere Motive der Fotostrecke mit besagtem Model von pexels.com und wurde fündig. Ich rief meine Agentur an, sie solle das Bild für mich kaufen und nun habe ich das gewünschte Motiv. Kosten: 35€.

Im Nachgang betrachtet freut mich mein Ergebnis natürlich extrem. Ich hätte allerdings auch ohne zu Zögern die 99€ für das Bild bezahlt, sofern es für Buchdruck freigegeben wäre. Es erspart einfach irrsinnig viel Arbeit am Set, der Suche nach einem passenden Untergrund, Recherche, Autofahrten, Besorgungen des Nachbaus. Wenn ich die Kosten für meine Covers umrechne, kosten die mich im Mittel ca. 750 - 1250€, mit allem Drum und Dran. Da kaufe ich lieber ein Bild für 99€. Aber da ist halt kein Herzblut drinnen. Und es ist halt gekauft.
 
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Veritas

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mir wären 500 Euro insgesamt zu viel... eigentlich willst du ja nur ein Bild haben. :unsure:

Soviel habe ich für einen vollständigen Satz der drei Fragezeichen CDs ausgegeben...
Und die kann ich genießen wenn es im Schlafzimmer komplett dunkel ist.

Lass dir kleine Vorschaubildchen schicken....

Warum viel? Der Künstler muss ja auch von was leben. Und er verkauft ja nicht 1000x das Bild. Deine Hörspiele wurden/werden aber millionenfach verkauft.
 

OStBestje

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(Leicht OT) … weil hier aber gerade Bilddatenbanken ins Rennen gebracht werden:

Egal, für welche Bilddatenbank man sich auch entscheidet. Wichtig ist, welche Nutzungsmöglichkeiten den jeweiligen Fotos/Grafiken/Videos zugrunde liegen. Wenn man höhere Ziele mit dem Material bezweckt, wird ohnehin ein Blick in die AGBs und Nutzungsrechte des jeweiligen Anbieters notwendig. Wer von Berufswegen viel mit der Beschaffung von Bildmaterial arbeitet, weiß, wovon ich spreche. Hier gibt es himmelweite Unterschiede, was man darf und was nicht.

Ein Beispiel: viele sogenannte Microstock-Anbieter setzen auf eine Kunstwährung, die meist als "Credits" bezeichnet. Diese Anbieter werben u.a. mit Monats-Abo’s, durch die jeden Monat X Fotos für quasi-umsonst herunter geladen werden können. ABER hier liegt das große Mißverständnis begraben: Die Nutzungsrechte dieser Abo-Fotos sind oft stärker eingeschränkt, als wenn man jedes Fotos einzeln einkäuft. U.a dürfen diese Foto nicht kommerziell verwenden oder auf andere Nutzer übertragen werden geschweigedenn auf einem Server abgelegt werden (Stichwort: Mehruser-Lizenz)

Hier würde ich eine ordentlich erworbene Bildlizenz mit nachweislicher Dokumentation einem vermeintlich kostenlosen Bild stets vorziehen. Eine mögliche Abmahnung mit allen Folgekosten wird damit nicht zur Gefahr. Außerdem, wie schon im Vorfeld angesprochen, werden die Künstler hierfür bezahlt, dass sie uns den Aufwand bereits abgenommen haben, das Objekt, Model und/oder Location zu casten und aufwendig nachzubearbeiten.

"Das ist aber nur meine Meinung, wenn Sie mich fragen" (Zitat: Joker)

VG OBje
 

THEIN

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Warum viel? Der Künstler muss ja auch von was leben. Und er verkauft ja nicht 1000x das Bild. Deine Hörspiele wurden/werden aber millionenfach verkauft.
Ich tendiere momentan auch dazu, es doch zu wagen, zumal es ja auch sein kann, dass da noch ähnliche Motive mit dabei sind, die mir deutlich besser gefallen, als das, was ich bereits kenne. Fraglich ist für mich ein wenig die Seriosität. Nicht dass die sich die Kohle einsteckt und ich bekomme dann nix. Wie würdet ihr in diesem Fall vorgehen?
 

MacEnroe

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Ein Beispiel: viele sogenannte Microstock-Anbieter setzen auf eine Kunstwährung, die meist als "Credits" bezeichnet. Diese Anbieter werben u.a. mit Monats-Abo’s, durch die jeden Monat X Fotos für quasi-umsonst herunter geladen werden können. ABER hier liegt das große Mißverständnis begraben: Die Nutzungsrechte dieser Abo-Fotos sind oft stärker eingeschränkt, als wenn man jedes Fotos einzeln einkäuft. U.a dürfen diese Foto nicht kommerziell verwenden oder auf andere Nutzer übertragen werden geschweigedenn auf einem Server abgelegt werden (Stichwort: Mehruser-Lizenz)

Ich habe Foto-Abos bei Colorbox ... dort sind sämtliche Lizenzen enthalten, auch kommerziell unbegrenzt.
 

Rul

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Also, ihre Homepage wirkt seriös. Sieh dir das Angebot von ihr an, klicke auf "Deutsch übersetzen" (die beiden AA oben links) und lies dir durch was sie für 4., 5., 7,5. und 10.k Rubel anbietet. Da steht eigentlich alles. Musst ein wenig runter scrollen. Ich finde das mehr als fair berechnet und überhaupt nicht hochgegriffen.
 

MacEnroe

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Es gibt viele Anbieter mit einer riesigen Auswahl an Bildern und Grafiken, die kosten
ein paar Euro, selbst für kommerzionelle Nutzung. Für Hunderte Euro gibt es fertige Kunstdrucke
auf Leinwand. Aber halt nicht genau dieses Motiv.
 

THEIN

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Das ist es... genau dieses Motiv zu finden ist das Problem... vor allem, wenn man sich mal "festgebissen hat". Sie hat mir immerhin eine Preview geschickt, das hilft bei der Entscheidung. Ist es aber normal, dass nur JPEGs verschickt werden - kein TIFF, kein RAW?! Vermutlich ergibt das technisch gesehen Sinn, da sonst der Transfer via E-Mail schwer zu realisieren wäre. Zahlung würde per PayPal erfolgen. das verspricht auch etwas Sicherheit.
 

Difool

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Alternativ bekomme ich bsw. vom Fotografen die Bilder immer via Dropbox und ähnlichem.
Und da sind dann je nach Projekt oder Verwendung halt auch verschiedene Dateiformate bei.
Teilweise werden Bilder ja auch manchmal noch von dem Fotografen bearbeitet usw.

Lass' dir aber eine Rechnung geben.
 

Rul

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Preview & RAW = Widerspruch.

In der endgültigen Auflösung, solltest du das Angebot wahrnehmen, ist auch jpg vollkommen ok und Standard. (Von pexels.com bekomme ich nur jpg. Auch von der Agentur aus England bekam ich ein jpg.) Willst du RAW, und womöglich unbearbeitetes Material, musst du mehr bezahlen oder selbst knipsen. Das wird sie aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zur Verfügung stellen.

So groß werden die Bilder nicht sein, bei dieser Auflösung und Größe. Da gehen auch mehrere Bilder (als zip) durch, per Mail. Ansonsten habe ich zB hier eine Datengrenze von 20MB / Mail. Das wären dann halt 2 oder 3 Mails.

Du kannst ihr ja wetransfer vorschlagen. Da kann man bis zu 2GB Daten per Link / Mail versenden. Ohne Registrierung, ohne Anmeldung. Mail des Empfängers eingeben, der erhält eine Mail, dass etwas hochgeladen wurde, klickt den Link und kann das 7 Tage lang kostenlos runterladen. Nach Ablauf der 7 Tage wird das Material gelöscht.
 

THEIN

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So hatte ich es mir auch vorgestellt... Irgendwie scheinen diesbezüglich die Uhren in Russland leicht anders zu ticken. Und an der Rechnung habe ich auch so meine Zweifel.
 
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