Filesystem für externe Platte

  1. THE LoW

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    Ich werd mir in nächster Zeit ne externe Festplatte anschaffen (und jetzt 100x schreiben: Ich werd nie wieder mit der Kapazität geizen wenn ich mir ein Notebook kaufe... ;)). Jetz würd mich mal interessieren, welches Dateisystem sich denn da empfehlen würde. Kriterien sind:
    a) Sollte unter MacOS nativ lesbar/formatierbar etc sein.
    b) das vielleicht auch unter Linux
    c) sollte unter Win32 lesbar/schreibbar sein, macht aber nix, wenn ich dafür erst nen Treiber installieren muss (der käme dann einfach in ne kleine fat16 partition am anfang). Allerdings wäre es nicht schlecht wenn besagter Treiber Freeware/Open Source wäre. I'm a cheap-ass, y'know ;)
    d) sollte Journaling beherrschen oder sonstwie halbwegs unkaputtbar sein, da diese Platte meine MP3/Filme/Image/Foto-Sammlung bewahren wird. Die ich nur in unregelmäßigen Abständen sichere.

    Wie ist das mit dieser gewöhnungsbedürftigen Sachen mit Resource-Forks oder wie auch immer das heisst? Das hab ich noch nicht ganz verstanden - für mich waren Dateien (auch Programmdateien) bisher immer Dinger mit nem Anfang irgendwo, nem Ende ein paar byte später und Daten dazwischen ;) Also, wenn das irgendwie nötig ist, um Mac Programme mal auslagern zu können ohne dass sie gleich nicht mehr funktionieren, sollte es auch das können.
     
    THE LoW, 13.04.2004
  2. THE LoW

    THE LoW Thread StarterMacUser Mitglied

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    Hmm...so wie ich das jetzt sehe ist HFS+ das FS meiner Wahl - mit MacDrive 5 auf ner kleinen Extrapartition, wenn ich mal unerwartet ne Dose dranhängen muss. Linux liest hfs ja sowieso. Seh ich das so insgesamt richtig oder wie isses?
     
    THE LoW, 14.04.2004
  3. KAMiKAZOW

    KAMiKAZOWMacUser Mitglied

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    Also, ich denke, du solltest die HDD in mehrere Partitionen aufteilen.
    Habe ich das richtig verstanden, dass du die HDD hauptsächlich unter Windows beschreiben willst und auf den anderen Systemen hauptsächlich lesen?
    Wenn das so ist, dann mein Vorschlag:
    Eine große NTFS-Partition. Panther kann die lesen. Da packste Filme und so drauf.
    Als Temp-Partition eine kleinere in FAT32. Auf dieser kannst du unter allen Systemen lesen und schreiben. Für speziellen Mac-Kram legst du ein Disk-Image (.dmg-Datei) auf der Disk an. Innerhalb des Images kannst du unter OSX nach belieben mit Dateien handtieren, ohne dass Informationen, die außerhalb der Datei liegen, verloren gehn. Diese FAT32-Partition wäre wohl die Partition, über die du Dateien von OSX nach Win/Linux kopierst.
    Sowas wie Resource-Forks sind in der Windows-Welt auch nicht ungewöhnlich. NTFS kann sowas auch schon lange, es wird nur nicht so intensiv genutzt und wenn, dann fällt es nicht auf. IIRC werden ID3-Tags von MP3s auf NTFS-Platten als erweiterte Info im Dateisystem gespeichrt, damit der Zugriff schneller geht als unter FAT32, wo immer die MP3-Datei selbst gescannt werden muss.
    Als "kleine" Variation kennst du sicher auch Datei-Attribute unter FAT. Das sind Informationen zu Dateien, die mit dem Inhalt auch nicht so viel zu tun haben. :)
     
    KAMiKAZOW, 14.04.2004
  4. THE LoW

    THE LoW Thread StarterMacUser Mitglied

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    Also, Panther kann NTFS lesen - hm....dann wäre die Lösung die du vorschlägst sicher die Beste, weil ich ohne extra Treiber auskomme. Gut. Danke :)

    zu der Sache mit den Resource-Forks: Ich les da gerad mal ein wenig Google um das Konzept an und für sich zu verstehen... wenn ich aber unter Win32 z.B. MP3s von einem NTFS Laufwerk via FTP kopiere, werden REsource und Data-Fork aber wieder zusammengefügt, ja? Und das geht bei MacOS und HFS nicht :confused: na gut, ich les erstmal etwas nach.
     
    THE LoW, 14.04.2004
  5. THE LoW

    THE LoW Thread StarterMacUser Mitglied

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    Hmhm. Also, ich bin jetzt soweit (hat mal jemand nen Link der das für einen n00b wie mich nach howstuffworks.com-Manier erklärt?) dass dein Beispiel oben mit den MP3s unter win32 und ntfs transparent über den Dateisystem-Treiber funktionieren muss (der dafür jeweils den Dateityp kennen und aufdröseln müsste usw.) während der Zugriff auf Data- und Resource-Fork bei MacOS für jeden Anwendungsprogrammierer selbst zu regeln ist. Im Prinzip hätte man also auch die Freiheit alle Icons/Metadaten und was auch immer sonst noch mit im Resource-Fork steckt als einzelne Dateien abzulegen und den Resource-Fork überhaupt nicht zu nutzen (und im dem Moment wäre die Datei dann auch ohne "bleibenden Schaden" auf ein beliebiges anderes Dateisystem kopierbar, oder?)? Hmhm. Gut.
    Für die praktische Anwendung: Wie kopiere ich z.B. ein Programm oder eine Datendatei mit Zeuch im Resource-Fork übers Netzwerk auf einen anderen Mac? SMB, HTTP,FTP u.ä. fallen damit ja dann flach, oder? Oder kann SMB (siehe win32 und NTFS) mit Resource-Forks umgehen?

    Fragen über Fragen.... ;)
     
    THE LoW, 14.04.2004
  6. Ebbi

    EbbiMacUser Mitglied

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    In der aktuellen c't auf Seite 208 wird dieses Topic behandelt.
     
    Ebbi, 14.04.2004
  7. THE LoW

    THE LoW Thread StarterMacUser Mitglied

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    Dann hab ich ja morgen nen guten Grund mich mal zur Tanke zu bewegen ;)
     
    THE LoW, 14.04.2004
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