Festplatte defragmentieren unter OS X

Silver-Smiley

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Hallo !

Habe unter OS 9 meine Start- Partition immer mit "Norton Utilities" defragmentiert. Wenn ich die OS X- Partition durch "speed disk" (Norton
UT) überprüfen lasse, wird mir eine schwere fragmentierung der Daten
angezeigt. Da ich mir aber nicht sicher bin, ob OS X die defragmentierung
durch "speed disk" verkraftet, habe ich es bis jetzt auch noch nicht getan.

Kann ich die OS X- Partition ohne Probleme mit Norton defragmentieren
oder sollte man die Finger davon lassen ?

Habe auch mal gehört, daß OS X es selber macht, wenn mann den Rechner
über nacht anlässt ? (Werden dann dabei auch die System- Dateien defragmentiert ?)

Gibt es einen Befehl, den ich im Terminal anwenden kann, oder im Einzel-
benutzermodus (UNIX) ?

Danke für Eure Antworten !
 
Zuletzt bearbeitet:

appelknolli

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nabend :),

starte deinen mac unter X, schalte alle energie sparfunktionen aus und lasse ihn einfach übernacht an. Das MacOS X „regeneriert“ sich so weit ich weiß übernacht alleine. wenn du wirklich mit den Norton da ran möchtest achte darauf das du die letzte version hast. besser wäre es wenn du dafür die aktuelle version des DiskWarrior nehmen würdest, es dauert zwar etwas länger als norton's SpeedDisk ist aber dafür auch etwas genauer.

viele grüsse vom appel :D
 

Silver-Smiley

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Hallo appelknolli !

Danke für Deine Antwort. Gut, aber gibt es nicht doch einen Terminal- Befehl
oder sonstiges ?
Meinen iMac über nacht laufen zu lassen ist etwas problematisch, da er im Schlafzimmer steht. Du sagst ja man muss alle Enegiespar- Funktionen abschalten. Das betrifft also auch den Bildschirm,
oder ?

Danke !
 

appelknolli

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gute frage :( , ich selber habe keinen imac aber ich denke das man den bildschirm schon ausschalten kann. ich glaube das man die funktionen deaktivieren muss die dafür sorgen das der mac in den schlaf geschickt werden soll, einfach mal probieren :p. ich selber lasse alles an und schalte nur die monitore aus.

viel glück :D
 

maclooser

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Normalerweise...

...handelt es sich um ein "Unix" Betriebssystem. Dieses System sollte normaler weise in der Lage sein, sich selbst zu fragmentieren. Deswegen sollte man dieses Betriebssystem auch nicht ausschalten. Diese Fragmentierung- Defragmentierungen werden in den Schwachlastzeiten erledigt. Merkt man daran, wenn man nachts gewisse speicherintensive Programme durchführt und diese sehr langsam reagieren. Von Norton und Os 10(auch in der aktuellen Version) würde ich zur Zeit noch etwas Abstand halten.
 

Bodo

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Für die hier angesprochenen Reorganisationsfunktion von UNIX-Systemen und OS X im besonderen gibt es ein nettes kleines Tool, das einem ermöglicht, die Geschichte händisch vorzunehmen. Ist ein Frontend für die entsprechenden Terminal-Befehle. Es nennt sich MacJanitor.

Die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Service-Tasks können somit auch an Maschinen gestartet und durchgeführt werden, die naturgemäß nicht monatelang durchlaufen (wie etwa PowerBooks).

PS.: Das hat aber nichts mit Defragmentierung zu tun.

PPS.: Schwachlastzeiten - zwischen 02:00 und 03:00 Uhr morgens
 

x_bas

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da OS X auch ein UNIX werden solche wiederauftretenden Dinge normalerweise von cron erledigt. Schau Dir dazu einfach mal die /etc/crontab an. Angaben zum Format findest Du in den manpages. Dort werden dann die Skripte /etc/daily, /etc/weekly und /etc/monthly aufgerufen. Die dann gewisse Wartungsaufgaben durchführen, wie z.B. Log-Dateien rotieren, whatis und locate Datenbanken aktualisieren und ähnliches... Entsprechender Aufruf als root: sh /etc/daily usw...

Aber wie schon im letzten Posting angemerkt: Das hat nichts mit dem defragmentieren zu tun.

Aber vielleicht dazu mal ein paar Gedanken: Komischerweise gibt es auf den meisten Unix-Systemen kein Defragmentierungsprogramm. Für das ext2fs Dateisystem gibt es ein Tool von Sun, dass sich im Alpha-Stadium befindet und von dessen Benutzung regelmäßig abgeraten wird. Vielleicht unter http://sdb.suse.de/sdb/de/html/ext2frag.html eine mögliche Begründung. Ich denke dies wird ( falls es so richtig ist ) auch für andere Unix-Systeme und Filesystems gelten, gerade weil OS X unterum nichts anderes als ein BSD ist.

Cu,
Sebastian
 

Bodo

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Im Unterschied zu anderen Unix'en setzt OS X auf HFS+ auf, welches mit System 8.6 eingeführt wurde.

Und so wie sich damals die eigentlich zusammenhängenden Datenblöcke im Laufe der Zeit über immer weiter verstreute Festplatten-Bezirke verteilt haben (weil die freien Bereiche immer mehr zerstückelten und dann oftmals Daten nicht mehr in die Lücken passten), so passiert dies mit OS X auch (im Prinzip).

Ein Tipp, den ich nicht müde werde zu wiederholen, der auch dieses Phänomen im Zaum hält, ist die Partitionierung der Festplatte in (angemessene) sinnvolle logische Laufwerke.

Als am ehesten der reinen Lehre entsprechend wäre wohl die Aufteilung:
1. System
2. Programme
3. Daten

Und wenn's ganz genau sein soll, noch eine
4. Swappartition
 

ThomasWolf

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In den alten Zeiten (Os6-9) habe ich, da ich Norton nie so recht getraut habe (gebranntes Kind scheut Feuer) regelmäsig (einmal im Jahr) meine Systemplatte auf ein anderes Volume kopiert, die Systemplatte low-level formatiert (wird dabei auf defekte Blöcke gecheckt), das System entmüllt (unbenötigte Prefs usw), dann die Daten zurückkopiert - dadurch defragmentiert.
Frage an die Wissenden: eigentlich müsste doch CarbobCopyConer unter OsX denselben Effekt (Defragmentierung) erzielen?
macige grüsse
 
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