Facharbeit in Word - Fußnotenfeld?

warmes_Becks

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Ich will meine Facharbeit in Word schreiben.
Hab Mac:Office 2004.

Jetzt meine Frage:
Ist will im Dokument auf jeder Seite unten eine Art Platzhalter,
also dass z.B. die letzten 5 cm (VOR dem unteren Rand!!) grund-
sätzlich frei bleiben, also so eine Art Fußzeile. In diese "Kästen"
will ich dann meine Fußnoten der jeweiligen Seite mit Verweis schreiben.
Ist das möglich?

Es gibt ja in Word die Option "Fußnote", die Fußnopte wird dann unten
angehängt. Aber je nachdem, wie viele Fußnoten ich pro Seite habe,
ist natürlich auch unterschiedlicher Platz verbraucht.
Will das aber einigermaßen einheitlich :D

Ich hoff, ihr versteht, was ich mein :p
 

John Wayne

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warmes_Becks schrieb:
Aber je nachdem, wie viele Fußnoten ich pro Seite habe,
ist natürlich auch unterschiedlicher Platz verbraucht.

Genau das ist ja sinnvoll. Er nimmt sich jeweils soviel Platz wie benötigt. Einheitlich stell ich mir schwierig vor, weil Fußnoten pro Seite stark variieren können.

1. Willst du 5-10 Zeilen pro Seite leer lassen, falls du den Fußnotenraum nicht "verbrauchst"?

2. Entspricht deine Facharbeit danach noch den formalen Voraussetzungen, falls es
welche gibt?
 

John Wayne

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Du könntest das "Kästchen" und die Fußnoten manuell erstellen. Dies hieße aber auch, daß du Sie manuell pflegen mußt (alle nachfolgenden Nummern ändern, falls du eine neue Fußnote mitten in der Arbeit einfügen mußt).
 

Eames

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Schau mal hier:

http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/ArbeitsblaetterWissen.html

Recht gute Infos rund um das wissenschaftliche Schreiben. ;)

Völlig schnurz ob Facharbeit, Semesterarbeit oder Diplom.

Aber um ganz ehrlich zu sein:
Wenn Du schon die Fußnoten anders möchtest, ist es mit der wissenschaftlichen Arbeit schon fast dahin. :rolleyes:

Es gibt schon recht strenge Regeln, die auch einzuhalten sind.

Und Fußnoten manuell zu verwalten macht sicher mehr Aufwand als die ganze Facharbeit.

Gruß, Mikalux
 

warmes_Becks

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ok, vielen dank für die Antworten!

Ich werd dann wohl doch lieber das Word-eigene System benutzen..
hab gar nicht dran gedacht, dass ich dann ja auch die nummerierung manuell
machen muss :rolleyes:
 

Jakob

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Krass, wenn wir mit nem Word-Dokument ankämen, gäb's gleich Punkteabzug. Latex ist da angesagt. Aber wenn ihr das nicht müsst, dann freu Dich und, ja, die Regeln sind extrem wichtig und penibel einzuhalten. Welcher Zeilenabstand - Abstand von der Seite - Schriftart, -größe, -laufweite etc.
 

Chromentsorgung

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(Guck mal in meine Signatur - Finger weg von Word, das geht in die Hose!)
 
K

Karijini

Also ich habe meine Diplomarbeit auch mit Word hinbekommen. War manchmal schwierig, aber insgesamt okay. Nur eine Sache nervte total: zwischendrin mal eine querformatige Seite einfügen, so dass auch alles (Kopfzeilen, Nummerierung usw.) am Ende gut aussieht, bekam ich nicht hin.
 

*samantha*

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Kann mich den LaTeX-Empfehlungen meiner Vorredner nur anschließen:

Nicht, dass ich mittlerweile als Fanatikerin gelten möchte :D, aber bitte bitte, schnell LaTeX lernen. Für eine geisteswissenschaftliche Arbeit (im weitesten Sinne), d.h. ohne großen Formelsatz, ohne komplizierte Bilder zu malen usw. reichen etwa 20 Befehle aus.
Einfach runterschreiben und viel Ärger bleibt einem erspart. ;)

Wer Befehle nicht so gern mag, dem ist LyX eine super Hilfe. Nicht erst bei der Diplomarbeit.

Grüße Sam
*wavey*
 

aro74

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Viele Formeln -> LaTeX
Viel Text -> Mellel
 

*samantha*

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LaTeX auch für mit ohne Mathe ;)

aro74 schrieb:
Viele Formeln -> LaTeX
Viel Text -> Mellel

Ich komme aus der Sozialwissenschaft und der Literaturwissenschaft und schreibe trotzdem alles über 2 Seiten mit LaTeX. Wir müssen nicht so viel mit Formeln arbeiten, zum Glück für mich. :D

Allerdings muss ich zugeben, wenn es ganz "spezielle" und ungewöhnliche Anforderungen an das Layout der Arbeit gibt - im MRUNIX-LaTeX-Forum gab es ein erschütterndes Beispiel, von einem Prof. der irgendwelche nicht gängigen Formatierungen wollte (17mm Abstand der Fußnoten vom Text, Überschriften je nach Ordnung unterstrichen, kursiv, fett, 18, 17, 14 pt :eek: - viele Details also, find es gerade leider nicht mehr ) - ist man mit Mellel wohl besser dran.

Nota bene: LaTeX + BibTex (zB mit BibDesk) kostet nix (außer den Internetzugang bei der Installation) - Mellel + Endnote macht etwa 100 $, je nachdem, ob es mal wieder Sonderaktionen gibt. :)
 

neptun

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*samantha* schrieb:
...
Allerdings muss ich zugeben, wenn es ganz "spezielle" und ungewöhnliche Anforderungen an das Layout der Arbeit gibt - im MRUNIX-LaTeX-Forum gab es ein erschütterndes Beispiel, von einem Prof. der irgendwelche nicht gängigen Formatierungen wollte (17mm Abstand der Fußnoten vom Text, Überschriften je nach Ordnung unterstrichen, kursiv, fett, 18, 17, 14 pt :eek: - viele Details also, find es gerade leider nicht mehr ) ...
Kann es dieser Thread gewesen sein?
Solche Vorgaben sind in der Tat nicht sinnvoll ...
Und LaTeX ist ja gerade darauf ausgelegt, dass man sich über die einzelnen Grössen und Abstände keine Gedanken zu machen braucht - alle Abmessungen sind ganz von selbst aufeinander abgestimmt.
Gruss, neptun
 

aro74

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Ja, das ist genau der Haken an LaTeX. Sobald wirklich gelayoutet werden soll, wird's komplex. Ansonsten finde ich's ziemlich gut, gerade weil der Satz typografisch sehr anspruchsvoll ist. Wenn ich den Formelsatz von Word sehe, schüttelt's mich jedes Mal - das ist ja sowas von unästhetisch. Übrigens verwendet sogar der wissenschaftliche Springer-Verlag LaTeX: http://www.technikwissen.de/bauing/hinweise_fuer_autoren_latex.php und http://www.springer.com/sgw/cda/frontpage/0,11855,5-164-2-72377-0,00.html

Zum Glück studiere ich im Bereich Druckindustrie und wir müssen nur eine "angemessene Gestaltung" für Diplomarbeiten produzieren, weil die meisten Kommilitonen sowieso Plan von der Materie haben. Mellel kostet zwar etwas, aber ich find's intuitiv und sehr gut strukturiert - wenn nur keine Formeln im großen Stil vorkommen. Dann hilft nur LaTeX: sehr schöner Formelsatz, wirklich. :)
 

OFJ

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nowadays schrieb:
Facharbeit mit MS Word? Viel Spaß!

Warum denn nicht? OK zu meiner Facharbeitzeit war noch die Schreibmaschine angesagt, aber meine Semesterarbeit lief 1a unter Word für DOS, Diplomarbeit in ET unter Word für Windows und ich arbeite jetzt mit Word unter Windows und OSX. Keine Probleme!
 

aro74

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warmes_Becks schrieb:
Ich will meine Facharbeit in Word schreiben.
Hab Mac:Office 2004.

Jetzt meine Frage:
Ist will im Dokument auf jeder Seite unten eine Art Platzhalter,
also dass z.B. die letzten 5 cm (VOR dem unteren Rand!!) grund-
sätzlich frei bleiben, also so eine Art Fußzeile. In diese "Kästen"
will ich dann meine Fußnoten der jeweiligen Seite mit Verweis schreiben.
Ist das möglich?

Es gibt ja in Word die Option "Fußnote", die Fußnopte wird dann unten
angehängt. Aber je nachdem, wie viele Fußnoten ich pro Seite habe,
ist natürlich auch unterschiedlicher Platz verbraucht.
Will das aber einigermaßen einheitlich :D

Ich hoff, ihr versteht, was ich mein :p

Zu Deinem Problem: Dein Username ist eklig. Becks muss kalt sein. :D :cool:

Nein, ernsthaft: Hab' gerade noch mal reingeschaut, aber ich glaube, das geht nicht. Mit Fußzeilen an sich wäre es ja kein Problem, das ist mit einem Balanceakt aus Fußzeilenabstand und unterem Rand zu schaffen, aber Word nutzt für die Fußnoten einen seiner netten Automatismen, die mir schon so oft den Nerv geraubt haben. :p

Mellel hilft da allerdings auch nicht und beim Blick in ein paar Bücher finde ich die von Dir bevorzugte Lösung nicht. Die Fußnoten stehen meist im Satzspiegel bzw. in der Hauptspalte, wenn nicht zufällig eine Marginalspalte für Anmerkungen vorhanden ist.

Ich sag mal, das was Du willst, geht nicht. Oder hat jemand eine Lösung parat? :)

Wie kommst Du eigentlich auf die Idee? Ist das eine verbindliche Vorgabe oder Dein Wunsch? Rein interessehalber gefragt.
 
Zuletzt bearbeitet:

*samantha*

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LaTeX, Layout & Mellel

neptun schrieb:
Kann es dieser Thread gewesen sein?
Solche Vorgaben sind in der Tat nicht sinnvoll ...
Und LaTeX ist ja gerade darauf ausgelegt, dass man sich über die einzelnen Grössen und Abstände keine Gedanken zu machen braucht - alle Abmessungen sind ganz von selbst aufeinander abgestimmt.
Gruss, neptun

Genau der war es - danke Neptun! Gruselig, was? Mir lief es kalt den Rücken runter - Gott sei Dank sind meine Profs das nicht so "genau" auf Unleserlichkeit bedacht. :D

aro74 schrieb:
Ja, das ist genau der Haken an LaTeX. Sobald wirklich gelayoutet werden soll, wird's komplex. Ansonsten finde ich's ziemlich gut, gerade weil der Satz typografisch sehr anspruchsvoll ist. Wenn ich den Formelsatz von Word sehe, schüttelt's mich jedes Mal - das ist ja sowas von unästhetisch.

Ja - LaTeX is halt TeXtsatz pur und kein Layoutprogramm. Schade, dass in diesem Bereich FrameMaker nicht für OS X weiterentwickelt wird. Bis Scribus das Niveau erreicht, dauert es wohl noch ein wenig. :rolleyes:

Keine Frage: Wenn es schnell gehen muss und man kein Wochenende zur Einarbeitung übrig hat, ist Mellel definitiv die intuitivere Variante :) - und für wissenschaftliche Publikationen soll es ja besonder gut geeignet sein. Ich denke hier an die Stichworte Bedienerfreundlichkeit, Stabilität usw.
 

HolyGuacomole

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Interessant, wie eine Frage zum Umgang mit MS Word mal wieder zur grundsätzlichen Diskussion über Textverarbeitungsprogramme geworden ist, lange nachdem der Fragesteller zufriedengestellt war :D Scheint ein Feature des Forums zu sein; seien es Fragen zu Word, Browser, Hardware etc. Immer werden neben Antworten auch ungefragt Hinweise zu Alternativen geboten.

Nix für ungut Leute, ihr meint's ja gut :)
 

*samantha*

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HolyGuacomole schrieb:
Scheint ein Feature des Forums zu sein; seien es Fragen zu Word, Browser, Hardware etc. Immer werden neben Antworten auch ungefragt Hinweise zu Alternativen geboten.

Nix für ungut Leute, ihr meint's ja gut :)

\begin{bemutterungsmodus}

Genau :D außerdem sind wir sehr kommunikativ und sozial. Andere sollen unsere Fehler nicht wiederholen. Wir "kümmern" uns, bevor Frust entsteht und klären über Alternativen auf. Wir wollen ja nicht, dass der/die arme unnötig Zeit verschwendet und sich in ein Programm einarbeitet, welches seinen (von uns natürlich perfekt und zielgenau antizipierten) Bedürfnissen nicht entspricht. :D

Ja - wir sind eine gute Familie. :D
\end{bemutterungsmodus}
 
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