Externer DVD Brenner am Imac

langeselend

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Hallo,
ich brauche für meinen neuen Imac einen funktionierenden DVD Brenner. Rausgesucht hatte ich mir eigentlich Hitachi GP 96 oder ASUS Zendrive 9M oder Verbatim 48336.

Obwohl alle drei so beworben werden, dass sie am Mac laufen, bin ich mir auf Grund von verzweifelten Anfragen in diversen Foren unsicher, ob das auch stimmt.

Also: Ich brauche eine Empfehlung für einen stabilen, am Mac gut funktionierenden nicht zu teuren DVD Brenner (Apple Super Drive ist mir zu teuer).

Kann da jemand helfen?

Danke
 

Badoshin

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h hatte/habe hiIer Pioneer/Samsung/Asus/LG im Betrieb. Der Pioneer hat ca zehn Jahre gehalten, ein LG hat nach einem Jahr den Geist aufgeben, und wurde durch ein neues LG-Gerät ersetzt. Sonst keine Probleme mit allen transportablen Geräten.
 

cpx

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Kann da jemand helfen?
Das Geld zum Kaufen solltest Du schon haben... der Rest ist Online suche bei Deiner Favorisierten Suchmaschine und zu Deinem gewünschten Brenner. Du sagst ja nix zu Brenngeschwindigkeiten und den Medien (DVD-RAM, M-DISC, DVD-R, DVD+R, DL, TL, QL usw.) die Du (brennen) möchtest.
 

Lor-Olli

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- bei gelegentlicher Nutzung kann man viele verwenden, wenn man sie viel nutzt, sollten die mechanischen Komponenten (Schlitten, Schublade, Gehäuse, Steckverbindungen) schon ein bisschen robuster ausfallen als bei vielen slimline-Rekordern.
- wenn man die Nutzung für einen längeren Zeitraum anvisiert, sollte das Gerät am besten alle Standard die aktuell sind beherrschen
- plant man Stückzahlen (mehrere hintereinander) zu brennen, ist eine ordentliche Brenngeschwindigkeit, speziell bei bluray, wichtig, die größeren Datenmengen können sich sonst sehr ziehen…

Software gibt es einiges, direkt mit dem OS, OpenSource, kostenlos und auch Bezahlsoftware. Bei Bluray ist in der Regel immer ein Zusatz erforderlich, wenn man FIlme brennen will die auch in einfachen Playern laufen.

Haltbarkeit ist immer auch eine Frage der Nutzung, ALLE Brenner die ich bisher probiert / verwendet habe, haben Jahre durchgehalten - immer pfleglich behandet versteht sich. (Ich kenne auch User, die ihr MBP mit in die Firma brachten und behandelten als würden sie eine Werkzeugkiste rumschubsen…) Zu den Medien muss man aber auch sagen, dass die meisten Brenner "ihre" Lieblinge haben und bei anderen zicken - Medien die in anderen Brennern widerum klaglos funktionierten.
Sollten auch M-Discs geplant sein (teuer aber angeblich "1000 Jahre" sicher), braucht es bei einigen eine eigene Software und das Brennen dauert lange - dafür auch als Sicherung zu gebrauchen. (einige billige Discs sind nach ca 10 Jahren oft nicht mehr lesbar!)

Eine pauschale Antwort und Empfehlung gebe ich unter diesen Maßgaben also nicht ab. (Ich habe privat einen mittelpreisigen LG-Brenner, der alle Standard beherrscht und mit dem Strom so sparsam umgeht, dass er auch an einem MBP läuft ohne Netzteil < DAS machen auch nicht alle!)
 

BalthasarBux

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Ich hab einen BR-Brenner von techpulse120, die haben auch alle möglichen DVD-Brenner im Angebot. Die sind ggf. bisschen teurer als die Konkurrenz, aber haben deutschen und ziemlich schnellen Support, wo man merkt, dass ein Mensch schreibt und auf Floskeln verzichtet. Hat mich überzeugt, würde da wieder kaufen, auch wenn ich noch nichts zur Haltbarkeit sagen kann. Hab das Teil seit knapp drei Jahren und nutze es nur sporadisch. Läuft.
 

Lor-Olli

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Hast Du mal eine empfehlung für mich was "billige" Discs die nach 10 Jahren nicht mehr Lesbar sind an geht ? :teeth:
Konkret: Einer der Mitarbeiter hat mal einen Stapel (MediaRange 100 DVD+R, 26€… noch Fragen?…) hingestellt. Beim Brennen gab es oft die Fehlermeldung "Strukturfehler", die Disc danach für die Tonne.

Brannte man schnell (offiziell geht sogar 16 fache Geschwindigkeit) war die Fehlerquote hoch und Ausfälle nicht selten.

Die Aussage "10 Jahre" bezieht sich darauf, dass wir noch einige gebrannte Discs in einem CD-Container gefunden hatten, alle haben ursprünglich funktioniert (den Ausschuss bewahrt man natürlich nicht auf). Beim Testen (nur 10 Stück, nach ca. 6-8 Jahren, Datum ließ sich auch nicht mehr ermitteln) ließ sich KEINE zum Abspielen bewegen (reine Neugier - liegt nicht am Sony-Player, der "frisst" alles, jede Region, hohe Fehlerkorrektur, studiotauglich). Andere DVDs aus dieser Zeit (TDK, Sony, Philips, Memorex!) funktionieren alle noch, alle wurden sachgerecht gelagert. Zum Archivieren lieber ein wenig mehr in Qualität investieren oder gleich zu M-Discs greifen.
 

cpx

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Konkret: Einer der Mitarbeiter hat mal einen Stapel (MediaRange 100 DVD+R, 26€… noch Fragen?…) hingestellt.
Hätte ich ja gerne mal getestet. :D War bestimmt eine defekte Charge... :jaja: Ich brenne ja nur noch auf 100GB M-DISC so lange es die Zeit her gibt. Grund für Mich ist die Sonnenunempfindlichkeit. Ich sehe ja jeden Tag was die Sonne an meinen Eloxierten Aluminiumteilen am Fahrrad anrichtet. :cry:
 

Lor-Olli

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Sonnenunempfindlichkeit ist hier nicht das Problem (sachgerecht gelagert, Kellerraum, CD-Container, kein Sonnenlicht, Temperatur nicht über 16°C, trocken) sondern der Alterungsprozess des Kunstoffes der Trägerschicht. Unter einer starken Lupe (Mikroskop, aber auch ein gutes Makroobjektiv mit sehr starker Vergrößerung reicht manchmal schon) kann man die Schäden tatsächlich sehen. In der Anfangszeit der CDs war das eine häufiges Problem, insbesondere wenn die Brenner keine konstanten Werte über die gesamte Zeit halten konnten (unser Gerät ist studiotauglich und hat entsprechend gekostet).

Was sieht man? Die eigentlich völlig plane Metalschicht (Alu) löst sich in einigen Bereichen vom Träger oder wird trüb, aber da reicht schon wenig um den Speicher unbrauchbar zu machen. War auch nicht meine Idee, aber einer unserer Techniker hat die Probe aufs Exempel gemacht. Er ist auch für die Qualitätssicherung bei "Bastelarbeiten" (als Selbsthilfe) zuständig… Ein Leonardo DaVinci des Lötkolbens… ;) (lor-olli kann zwar löten, aber den Burschen würde ich NIE zufrieden stellen können)
 
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