Erhöhter SSD-Verschleiß bei Macs mit M1-SoC

MOM2006

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na da kann man nur hoffen, dass die ssd dann schnell genug hin wird und sich der apple care + mit verlängerung der garantie auf 3 jahre gelohnt hat.

mich würd es auch nicht wundern, wenn da irgendwas einen gewaltigen bug hätte in big sur. time machine ist bei mir deaktiviert, tmutil zeigt keine lokalen snapshots an. und dennoch wird das platz auf der platte von tag zu tag weniger und der werd in der festplattenbelegung für sonstiges steigt. am intel mac konstant bei 11GB nähert es sich am m1 wieder mal der 30GB marke und wird diese auch überschreiten.
 

Peacekeeper

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Unterstellen Dritt-Anbieter Apps (ohne Beweise) allesamt falsche Werte

Aber dass irgendwelche Drittanbieter Apps irgendwelche Werte auslesen, aus Chips die Apple selbst baut und wo nicht öffentlich dokumentiert ist, was wo wie gespeichert ist, ist jetzt warum genau glaubwürdiger?

@YoungApple hat eigentlich alles dazu gesagt. Das alles ist total fragwürdig, weil niemand außer Apple das bewerten kann. Mein MacBook Pro Retina 15" hat seit 2012 perfekt funktioniert und keinen SSD Ausfall gehabt. Auch sonst hatte noch niemand im Bekanntenkreis jemals Probleme mit den Apple SSDs. Warum sollte Apple bei den M1-Macs plötzlich verlernt haben wie man SSD Controller baut?

Da man aber, vor Allem auf MacRumors, auch ließt, dass Intel Macs so hohe Schreibwerte habe, kann ich mir durchaus einen Bug in BS vorstellen.

Ich denke eher die Apple SSD Controller speichern das in einer Weise ab, die öffentlich nicht dokumentiert ist und die Apps interpretieren das irgendwie. Die Apple SSD Controller sind ja auch schon lange vor der M1-Transition proprietär von Apple.

Oh man... ich finde super schade, dass Apple & Co solche irreparable GEräte herstellen und dann was von CO2 Freundlichkeit gaukeln.

Auch den Punkt kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Keins meiner Geräte war bisher so langlebig wie die hochintegrierten. Was bringt es mir theoretisch alles toll austauschen zu können wenn die Sachen in der Praxis extrem geringe Ausfallraten haben und sich bei einem 5 Jahre alten Laptop, dass super reparabel ist die Reparatur nicht mehr lohnt, während mein hoch integriertes 8 Jahre ohne Mucken vollmacht.
 

dosenpils

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Warum sollte Apple bei den M1-Macs plötzlich verlernt haben wie man SSD Controller baut?

vielleicht aus dem gleichen Grund wie Apple es mal verlernt hat simple funktionierende Plastiktastaturen zu bauen?

Sein wir doch kurz ganz rational und betrachten die Vergangenheit. Bisher haben sich sich im Nachhinein bei Apple
so gute wie alle Fails als substanziell herausgestellt, zumindest für einen Teil der Nutzer.. 4 Jahre lang nicht richtig funkionierende Keyboards, ablösende Displaybeschichtungen
oder selbst einfache Display-Kabel die gebrochen sind, weil man irgendwo gespart und einfach überhaupt keine Belastungen getestet hat,
oder Mangelhaftes Kühlmanagment das die GPUs zum kochen und lösen der Lötverbindungen gebracht hat... oder oder oder..

Wer soll da noch Nachhaltig vertrauen aufbauen? Aktuell ist es also weder gesicherte Erkenntnis das die Messtools richtig liegen, oder aber das sie falsch liegen.
Ich gehe davon aus, dass das simple dokumentieren von Schreibvorgängen keine Raketentechnik ist. Und in dem Zusammenhang möchte ich gerne Wissen auf
welche Kosten welchen Bauteils Apples neue "revolutionäre neue RAM-Technologie" geht ;-)
 
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Peacekeeper

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Ich gehe davon aus, dass das simple dokumentieren von Schreibvorgängen keine Raketentechnik ist.

Sicherlich nicht, aber wieso sollte Apple das in einem Format und/oder an einer Stelle speichern, die dem Standard entspricht? Gerade wo die SSD-Controller ja wie von @YoungApple ausgeführt eben eher eine herkömmliche SSD zum Betriebssystem hin nur simulieren, sprich es keinen Grund gibt die Werte dort, dem SMART-Standard entsprechend irgendwie vorzuhalten. Ich würde tippen, dass mit der Apple Diagnosesoftware der Wert ausgelesen werden kann und nicht dem entspricht, was der SMART Status herausgibt, da er an anderer Stelle ausgelesen wird. Gerade bei Twitter zeigen ja viele auch bei sehr alten Apple SSDs, dass da exorbitant hohe Terrabyte Written Werte ausgegeben werden, die SSDs aber dennoch keinerlei Performanceeinbußen haben, selbst nach Jahren.

4 Jahre lang nicht richtig funkionierende Keyboards, ablösende Displaybeschichtungen
oder selbst einfache Display-Kabel die gebrochen sind, weil man irgendwo gespart und einfach überhaupt keine Belastungen getestet hat.

Das Butterflykeyboard war in der Tat keine Glanzleistung, beim Rest würde ich sagen, kann passieren und dafür kamen Reparaturprogramme. Da haben die Businesslaptops anderer Hersteller in ähnlicher Preisklasse ganz andere Klopper, die man einfach hinnehmen muss. Bei den teuren Windows-Ultrabooks auf der Arbeit geht der USB-C Anschluss nicht mehr richtig (Displayport Alternate Mode geht nicht mehr) wenn eine Sim-Karte drin ist, Bluetooth geht dann auch nicht mehr. Antwort des Herstellers ist sowas wie "Ist eben so". Und das betrifft wirklich jedes Gerät, das wir von diesem Typ haben. Und jedes davon kostet mehr als ein 13" MBP.
 

dosenpils

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Gerade bei Twitter zeigen ja viele auch bei sehr alten Apple SSDs, dass da exorbitant hohe Terrabyte Written Werte ausgegeben werden, die SSDs aber dennoch keinerlei Performanceeinbußen haben, selbst nach Jahren.

Genauso habe ich bei MacRumors aber auch schon gelesen das User, die auf einem 2016er MBP ihr System nichtmehr neu installieren konnten weil
eine Meldung "Festplatte End of Life", bitte tauschen" aufpoppte .. sehr ironisch bei einem 2016er mit verlötetem Speicher.
Rückblickend kann man aber schon feststellen, das die Early-Adopter bei Problemen sehr oft als DAUs hingestellt wurden, obwohl sich dann wie schon beschrieben
bei Apple fast immer gegenteiliges rausgestellt hat. Ich erinnere mich gut als die ersten Tastaturbeschwerden in den Foren kamen, wie die Leute dann als "Krümmelmonster" oder "Tastaturschmutzfinken" hingestellt wurden...
Ich bin auf jedenfall gespannt wie sich die Sache weiter entwickelt, ich werde meinen Speicher mit Lese und Schreibvorgängen genauso knechten wie bei den Rechnern zuvor. ;--)
 

cyberfeller

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Sicherlich nicht, aber wieso sollte Apple das in einem Format und/oder an einer Stelle speichern, die dem Standard entspricht? Gerade wo die SSD-Controller ja wie von @YoungApple ausgeführt eben eher eine herkömmliche SSD zum Betriebssystem hin nur simulieren, sprich es keinen Grund gibt die Werte dort, dem SMART-Standard entsprechend irgendwie vorzuhalten.
Nunja, die Smartmontools fragen über APIs das OS nach den Zahlen, das OS gibt Zahlen genau wie Erwartet (Anzahl, Form und Farbe) zurück. Diese sind wenn ich das bei mir teste absolut korrekt (kann ja jeder selbst testen).
Und nun?
 

jMACPRO

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hoffen wir das apple das schnell untersuchen wird. ich würde mir dennoch keine sorgen machen. die ssds halten das locker aus.
 

chris25

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Bei mir sind die Werte deutlich niedriger, als in den Tweets (unter 3TB written in 10 Wochen).
 

dosenpils

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Meint ihr nicht das apple daa gemacht hat bevor die auf den Markt gekommen sind?

...Wers glaubt! Dafür sind Apple in den letzten 10-15 Jahren schon ganz andere Dinger --> "passiert"
Getestet wird beim Endkunden.. Natürlich machen das andere Hersteller auch so... die haun dafür
im Gegensatz zu Apple im Vorfeld aber nicht so auf die Sahne! best products in the world!
 

jMACPRO

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bisher ist doch noch gar nichts passiert. wenn es ernst ist, dann wird es ein austauschprogramm geben. das ist doch das schöne heute, fehler lassen sich nicht mehr so leicht verschleiern. es wird schnell öffentlich und auch apple kann sich dem dann nicht mehr verschließen. wahrscheinlich kann zügig mit einem softwareupdate nachgebessert werden. ich habe jedenfalls noch keine ssd kaputt bekommen, obwohl einige weit über den TBWs sind. einfach entspannt bleiben und schauen was passiert.
 

Mr. Gulliver

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Eigentlich müsste ja auch die Anzahl geschriebener GB pro Tag davon abhängen, wie häufig man den Rechner in den Ruhezustand schickt oder? Da wird ja auch jedes mal das RAM Image auf die Festplatte geschrieben.
 

tocotronaut

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kommt auf die Art des gerätes und des Ruhezustands an...
Das kann man durchaus einstellen.

Notebooks sollten z.b. beim deckel schließen erst nach 4 stunden die festplatte/ssd benutzen.
 

palestrina

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Einfach die M1-Dinger so wenig wie möglich benutzen, dann ist man auf der sicheren Seite.
Oder nur Textverarbeitung, und die datenintensiven Jobs auf alten Macs abarbeiten.
 

dosenpils

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So Leute es geht los. Die ersten M1 SSDs steigen aus... (jaja, von wegen die 3rd-Party apps können plötzlich die TBW nicht mehr richtig auslesen)
Meine M1 SSD frist täglich auch über 200GB weg, obwohl nur ein paar Stunden an ist und keine grösseren Downloads.
Wann reagiert Apfel?

Bildschirmfoto 2021-03-02 um 18.51.10.png
 

dosenpils

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Das ist jetzt eine Meldung …
In Ami-Foren sind nicht gerade wenige die über absurd hohe Schreibraten nach kurzer Zeit schreiben.
more will follow soon... Zumindest dürfte sich herauskristalisieren das die Diagnose Tools eben doch nicht sooo falsch zählen, was ich auch von
vornherein für abwegig hielt.
 

MOM2006

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keine ahnung was normal ist. mbp m1 90 minuten online. ein wenig hier im forum surfen, per imessage video bekommen angeschaut, ein excel bearbeitet.

5,25GB gelesen von der disk und 1,09GB geschrieben. auffallend der syspolicyd liest bei mir am meisten mit 1,57GB in dieser zeit. Dann kommt der kernel_task mit 640MB. memory auslastung swap 0 speicher belegt 7,19GB, dateien im cache 6,81GB. maschine hat 16GB RAM
 
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