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Erfüllt das iPad eure Wünsche, würdet ihr es wieder kaufen?

Diskutiere das Thema Erfüllt das iPad eure Wünsche, würdet ihr es wieder kaufen? im Forum iTalk.

  1. Dextera

    Dextera Mitglied

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    Korrektur ausschalten? Keine Ahnung wie schlampig ihr tippt, aber ich sags gerne nochmal: Ich habe damit kein Problem.
    Ich bin mit Sicherheit schneller auf einer physischen Tastatur, es ändert aber nichts daran dass ich fix genug und blind auf dem iPad tippe.
     
  2. WirbelFCM

    WirbelFCM Mitglied

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    Auf dem iPad mindestens genau so oft wie auf dem Desktop. Wobei ich auf dem iPad auf Grund der simulierten Tastatur eher etwas langsamer tippe, dafür aber weniger Fehler drin habe ;)
     
  3. tgam

    tgam Mitglied

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    iPad ist überflüssig. Der ganze restliche Computer-Schrott auch.

    Nach fast einem Jahr durchaus intensiver Nutzung komme ich zu der Feststellung, dass das iPad zumindest für mich nutzlos ist.

    Ich schreibe viel und habe aus Begeisterung für die minimalistische Form versucht ein Gutteil meiner Schreibarbeit - Skizzen, Exposees und dergleichen - auf das iPad zu verlagern. So habe ich auch viel Geld für diverse Apps ausgegeben. Zwar gefallen mir einzelne Lösungen durchaus, beispielsweise Daedalus oder IA Writer; aber ordentlich schreiben konnte ich damit nicht wirklich. Bei längeren Texten ist es einfach zu mühsam, mich auf diese doch vergleichsweise kleine Fläche zu reduzieren. Darauf hätte ich natürlich auch schon gleich kommen können, aber die Versuchung war zu groß.

    Fazit: Ich schreibe wieder mit Füllfederhalter in Papiernotizhefte. Erst letzte Fassungen werden in den Rechner getippt (mein altes MacBok Air, 2009). Das reicht nicht nur völlig aus, sondern ich habe einmal mehr wieder die Erfahrung gemacht, wie wichtig mir der sichtbare Erhalt des Prozessualen, und das heißt auch meiner Arbeitsidentität, letztlich ist. Das fehlt in einem elektronischen Gerät naturgemäß weggehend.

    Das iPad habe ich dann noch vor allem zum Lesen verwendet. Aber auch hier ziehe ich mittlerweile reale Bücher wieder vor. Warum? Weil ich mich bewusster mit dem Vorgang des Lesens und auch mit den jeweiligen Inhalten befasse, ich konzentriere mich besser.

    Apropos, natürlich "surfe" ich auch gern mit dem iPad; hier aber habe ich schließlich bemerkt, dass die immerwährende Verfügbarkeit ein hohes Ablenkungspotential hat, dem ein so schwacher Mensch wie ich nur mit Anstrengung widerstehen kann.

    Auch deshalb habe ich das iPad wider aus meiner Reichweite verbannt, denn es kostet mich insgesamt einfach zuviel meiner Lebenszeit, die nicht durch Erkenntnis ausgeglichen wird. Dafür kann das Gerät natürlich nichts, aber ich bin wohl einfach nicht die Zielgruppe.

    Im Grunde habe ich mit dem iPad eine Erfahrung wiederholt, die ich auch schon mit meinen anderen Geräten gemacht habe: Der Aufwand und die Zerstreuung, die es (für mich) mit sich bringt, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

    Ich werde es wohl entweder verkaufen, wie auch einen Gutteil meiner restlichen Elektronik, oder als mahnendes Memento behalten.
     
  4. MacKing

    MacKing Mitglied

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    Soll jetzt jeder einen Thread eröffnen, in dem er seinen Standpunkt zum iPad deutlich macht? Oder anders gesagt: aus welchem Grund hältst du deine Meinung für so wichtig, dass ein neuer Thread von Nöten ist? Vor allem die Überschrift. Bist du Journalist? Aha.
     
  5. medeman

    medeman Mitglied

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    Erzähl doch deinen Freunden das du noch im letzten Jahrhundert bist. Interessiert uns nicht!

    Danke!
     
  6. tgam

    tgam Mitglied

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    Ja. Ansonsten: Musst es weder lesen noch kommentieren.
     
  7. tgam

    tgam Mitglied

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    Du hast ja einen beunruhigenden Kommentar geschrieben.
     
  8. Stan243

    Stan243 Mitglied

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    Also wenn du es verkaufen willst darfst mir gerne eine PM mit einem Preisvorschlag senden
     
  9. paimutan

    paimutan Mitglied

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    @tgam: Ist mir ähnlich gegangen. Mit dem Unterschied, dass ich Notizen und Gedanken nun wieder in Ulysses sammle, bevor sie ins Reine geschrieben werden. Ansonsten wird das iPad nur noch für Konsumieren benutzt. Dafür ist es – denke ich mal – auch primär geschaffen worden.

    @medemann: Das Limit an einer auch in diesem Forum wünschenswerten Umgangsform hast Du ohne Probleme durchbrochen. Respekt.
     
  10. The Yardfather

    The Yardfather Mitglied

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    Naja,

    Vielleicht ist Deine Überschrift etwas drastischl formuliert, ich finde aber auch dass die meisten App-Lösungen erst durch ihre Existenz einen Bedarf auslösen. Ich war schon so kurz davor mir eins zuzulegen, im letzten Moment konnte ich mich immer noch zusammenreisen - der Habenwollen-Effekt ist schon echt unheimlich gross - was für ein brainfxck! ^^ Diese ganze permanent-Online-Mentalität ist sowieso eine extreme Nerverei - die Vorteile der Cityguide Navigation incl. Haltestellen und 3,4 weitere Ausnahmen mal abgesehen. Die Zeit die man verzockt um herauszufinden welche Apps einem das Leben "vereinfachen" wird mit jedem Check was es so neues gibt ad absurdum gerührt. Kommt viell. auch drauf an wie diszipliniert man ist - ich kenn aber keinen der nicht permanent an seinem pad/phone irgendwas rumzuspielen hat. Auf jeden Fall irgendwie befremdlich dass diese ganze Widgetkultur mit Lion auch auf den Rechnern einzug hält..

    Grüße Kai - (4 Apps auf dem Iphone) c
     
  11. Deviant

    Deviant Mitglied

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    Mir erging es ähnlich. Viel Geld ausgegeben für Apps, die ich dann eh nicht nutze. Aber das ist hald auch nur meine Geschichte. Es gibt sicher genug Leute, die mehr mit dem iPad anfangen können als ich. Mir bringt es eigentlich nur als kleiner TV-Ersatz etwas.
     
  12. Refajo

    Refajo unregistriert

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    Ein so schön geschriebener und tiefgründiger Beitrag verdient durchaus seinen eigenen Thread. Ein Spielzeug ist eben ein Spielzeug und kein Arbeitsgerät, daran hat sich auch im 21. Jahrhundert nichts geändert.
     
  13. L with

    L with Mitglied

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    Ich glaube, zu einem gewissen Grad kann ich die Einschätzung des Thread-Erstellers nachempfinden.
    Der große Irrweg der heutigen Zeit ist meiner bescheidenen Meinung nach das Apple-Dogma, dass sich Ergonomie fast ausschließlich auf einer zweidimensionalen Glasoberfläche abspielen soll.
    Ich halte es in diesem Zusammenhang übrigens auch für eine grandiose Fehleinschätzung, die Computermaus als überholtes Stück Technik zu betrachten. Sie ist wie das Rad kaum neu zu erfinden und ermöglicht mit einfachen Mitteln physisch mit einem Computer zu interagieren und dies schnell und intuitiv zu tun. Offenbar sieht Apple das anders.
    Wir erleben die Verschärfung dieses von mir als falsch empfundenen Trends im Moment unter Lion (Betonung und Aufwertung von Multitouch-Gesten, generell der Trend, Computer und iDevices verschmelzen zu lassen).
    Das heißt, wir haben nicht nur sinnlich zunehmend eine Einschränkung (reale Tastaturen werden mehr und mehr in den Hintergrund treten), sondern "müssen" auch immer öfter auf Bildschirme glotzen.
    Das, was wir letztendlich tun, wird immer gleichförmiger: Ich lese ein Buch - ich halte ein iPad. Ich schreibe einen Brief - ich halte ein iPad. Ich höre Musik - ich halte ein iPad. Ich surfe im Netz - ich halte ein iPad (und so weiter).

    So nett und cool ein solches Gerät auch ist, so wenig merken wir im allerersten Augenblick, wie sehr diese Veränderungen unseres Verhaltens in der oben beschriebenen Art und Weise Einzug halten.

    Was mein persönliches Arbeitsverhalten angeht, so bevorzuge ich es zwar, immer seltener auf Papier angewiesen zu sein, da ich alter Schluderkopf Zettel gerne verlege. Aber ich kann nicht behaupten, dass ich die Arbeitsweise an elektronischen Geräten als solche angenehmer finde.
    Ich finde es geradezu lästig, jeden Gedankengang einzutippen oder eine Mindmap am Rechner zu erstellen.
     
  14. charlotte

    charlotte Mitglied

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    Kann die gedanken des threaderstellers durchaus nachvollziehen obwohl es bei mir genau anders herum gelaufen ist. zuerst einfach haben wollen, also das übliche ;). danach frustriert festgestellt was für ein gräßlich kastrierter computer das ist und schon kurz davor gewesen das teil zu verschenken. Da ich viel reise und hierbei ein ipad wirklich die praktischte lösung ist, bin ich ohne viel erwartung an das pad dran gegangen es als minimale notlösung zu sehen. Im laufe der zeit haben sich aber immer mehr lösungen (auch wenn es manchmal ziemlich teuer war) zum richtigen arbeiten mit dem gerät gefunden. Schreiben geht beir mir zumindestens ganz gut, papierbücher lese ich auch gerne, schleppe sie aber ungerne mit mir rum. bin jetzt soweit, dass ich kein neues notebook mehr will sondern als richtigen rechner mit einem 27 imac liebäugele.
     
  15. Dilettant

    Dilettant Mitglied

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    Zeitfresser

    Computer sind reine (Lebens)Zeitfresser. Ich verfluche den Tag wo ich mich mit ihnen eingelassen habe

    Grüße

    Dilettant (47)
     
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