Elektro-Auto

dodo4ever

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Also ich bin ziemlich enttäuscht von meinem Kuga Plug-In Hybrid, den ich aber
im Prinzip nur elektrisch fahre. Also bis zum Wintereinbruch.
Die Reichweite beträgt nur noch 50% von der im Sommer. Oder man kann
auch sagen, der Verbrauch hat sich verdoppelt.
Und ich friere auch noch dabei, weil ich die Heizung nur wenig aufdrehe.
Ob das bei anderen auch so extrem ist, weiß ich natürlich nicht, aber
dieser Wagen ist scheiße!
ist das die Toyota-Technologie?
Ford doch eine Kooperation betreffend Hybrid.
Mich würde mal interessieren, wie sich die Toyota Plug-Ins da so schlagen…

Die normalen Voll-Hybrids werden vermutlich kein Problem mit der Heizung haben, da läuft ja der Motor – und bei der kleinen Batterie wird sich vermutlich auch nichts an der Reichweite innerorst ändern. Die Batterie ist ja eher nur für den Bereich rund um das Anfahren und Abbremsen gedacht…

Vielleicht stimmt es doch, was Toyota da seit Jahren predigt – der Voll-Hybrid mit Mini-Batterie ist die beste Brückentechnologie da günstig und skalierbar. Zudem maximal effizient im Stadtverkehr für einen konventionellen Antrieb.

Naja, der neue Prius 2023 (sieht schon mal aus wie ein EV) kommt jedenfalls nur als Plug-In nach DE, verüfgt aber, sollte die Batterie leer sein ansonsten auch über die Voll-Hybrid technik. Mal sehen, was das Teil kosten wird.

Das Thema bleibt jedenfalls spannende.
Es hilft nur eines: Ganz viel Geduld…
Nichts überstürzen…
Sich an dem Erfreuen, was man schon hat…
In eine Neuinvestition nicht zu viel hineininterpretieren…
Glücklich sein… :)
 
agrajag

agrajag

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Neuere/teurere BEV-Modelle haben oft auch ein Kühl- und Heizsystem, um den Akku möglichst innerhalb der Wohlfühltemperaturen (des Akkus) zu halten. Diese haben das Problem mit der starken Reichweitenreduktion kaum noch (natürlich kostet die Heizung auch Energie).

Hybride sind insges. eher problematisch, da sie unnötig viel Technik benötigen. Und bei den Hybriden, die eher kleine Akkus haben, wird man wohl in den allermeisten Fällen auf aufwändigere Technik rund um den Akku verzichten müssen, wie z.B. die Heizung. Wenn schon Hybrid, müsste es vrmtl. ein Range-Extender sein, Also 100% elektrisch Fahren und Verbrenner als Generator. Aber auch hier, ist es zusätzliche Technik, die ausfallen kann.
 
Y

ylf

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Der Motor läuft bei einem Vollhybriden nur wenn er muss.
Der Sinn eines Vollhybriden liegt darin, den Verbrennungsmotor so effizient zu nutzen, wie möglich. Das geht nur in Kombination mit den Elektrokomponenten. D.h. rein mit Verbrenner fahren geht gar nicht, die E-Motoren sind immer mit im Spiel und sei es als Generator.
Beim Toyota Hybrid Synergy Drive ist der Verbrennungsmotor ein Saugmotor mit großem Hubraum, der so oft es geht im Atkinson Zyklus betrieben wird. Der Motor ist über ein Planetengetriebe mit zwei Elektromotoren verbunden und über ein stufenloses CVT Getrieb erfolgt der eigentliche Antrieb. Einen Rückwärtsgang gibt es nicht, das löst man elektrisch. Auch keine Kupplung, kein Anlasser (Starter). Es wird daher elektrisch angefahren, der Verbrenner wird nur zugeschaltet, wenn die Leistung bzw. die Reichweite gebraucht wird. Die Benzin-Verbrenner der Hybriden sind mittlerweile so weit hochgezüchtet, dass sie den Wirkungsgrad von PKW-Diesel Motoren übertreffen. Das geht aber nur, weil sie nicht mehr "fahrbar" sein müssen, sondern fast konstant betrieben werden. Die Beschleunigung wird durch die Änderung des Untersetzungsverhältnisses des CVT Getriebes gelöst und sollte der Verbrenner zu viel Energie abgeben, als für den eigentlichen Vortrieb gebraucht wird, läuft einer der E-Motoren als Generator und läd den Akku. Wenn man den Akku etwas größer dimmensioniert und noch eine Ladeelektronikm dazu packt, hat man einen PlugIn(Voll)Hybriden.
Wenn man ein BEV nimmt, und packt einen Verbrenner inklusive Generator als Range Extender dazu, dann hat man wieder so ein Effizienzproblem und die BEV Fans sind ja so extrem auf Effizienz erpicht. Denn man nimmt den Kraftstoff, wandelt diesen in mechanische Arbeit um, die einen Generator antreibt, der wieder einen E-Motor speist, der wieder für mechanischen Vortrieb sorgt. Da kann man sich doch einen Umweg sparen und den Verbrenner gleich dazu nutzen, beim mechanischen Vortrieb mit zu helfen. Und dann sind wir wieder beim (PlugIn)Hybriden, nur von der anderen Seite genähert.

Das nur mal so meine Gedanken als Denkanstoß.
 
R

Ralle2007

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Ein Tesla der schwimmen kann.:D

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lulesi

lulesi

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Also ich bin ziemlich enttäuscht von meinem Kuga Plug-In Hybrid, den ich aber
im Prinzip nur elektrisch fahre. Also bis zum Wintereinbruch.
Die Reichweite beträgt nur noch 50% von der im Sommer. Oder man kann
auch sagen, der Verbrauch hat sich verdoppelt.
Und ich friere auch noch dabei, weil ich die Heizung nur wenig aufdrehe.
Ob das bei anderen auch so extrem ist, weiß ich natürlich nicht, aber
dieser Wagen ist scheiße!

Das geht allen PlugIn Hybrid so.
Der Hintergrund liegt darin, dass bei nicht laufendem Motor der Innenraum
elektrisch beheizt wird.
Die Heizung kannst Du ruhig voll aufdrehen, da diese heutztage geregelt sind.
Das bedeutet, wenn es draussen -5 Grad ist, ist es egal ob Du die Heizung auf
16 oder 23 stellst, ob Du die Lüftung schwach oder stark einstellst, die verbauten
Thermoelemente ziehen vollen Strom.

In der Praxis ist das bei den meisten Fahrzeugen 5-8 kW, das hat dann zu Folge das
in den ersten 30 Minuten Fahrt 3-4 kWh aus der Batterie gezogen wird und sich die
Reichweite üblicherweise halbiert.
 
Q

Qantas

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Eigentlich versteht man unter einem Hybrid Auto, ein Auto mit Anhänger, wo Battery und das e-Motor untergebracht sind. Das vorgespannte Automobil wird dann geschoben. Gesteuert über eine Fernbedienung, auch die von Logitech funktioniert. Das mit der Heizung, wer sparen will. Am Steuer darf man keine Dicke Jacke tragen, um beweglich zu bleiben. Nehme an, damit ist alles geklärt und alle Streitigkeiten beseitigt.
 
Kujkoooo

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Ich persönlich muss sagen, dass ich mit meinem hybriden Mercedes voll zufrieden war. Das war insgesamt das zuverlässigste und technisch komplexeste Autos, was ich hatte.

Grundsätzlich fuhr das Auto immer im Elektromodus.
Das Fahrzeug hatte ein haptisches Gaspedal (anfangs etwas gewöhnungsbedürftig), welches einen durch den Druckpunkt perfekt rückmeldete, wann denn der Verbrennermotor „hinzuspringen“ wird.
Dies wurde zusätzlich von einer kleinen Anzeige im Kombiinstrument angezeigt.

Wurde das Fahrziel per Navi zugeschaltet, so hat das Auto ziemlich gut abgewägt, wann der Verbrenner zugeschaltet werden muss oder nicht. Das hat echt gut funktioniert, auch im Winter.

Der einzige Nachteil an dem Auto war die große Batterie im Kofferraum (große Stufe), aber ansonsten alles einwandfrei.

Einen kleinen Einblick zum Verbrauch hab ich mal hochgeladen. Für ein 320PS Auto (Systemleistung) doch ganz ordentlich!

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WeDoTheRest

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Nur bei Tesla brennt nicht die Battery, wenn schon, sondern die Verkabellung und alles herum. Spannung: 250 V bis 404 V, Strom: 1400 A.
Glaubst Du die anderen fahren mit 12V? Das ist bei allen E-Autos so.
 
Q

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Glaubst Du die anderen fahren mit 12V? Das ist bei allen E-Autos so.
Audi ruft sein Elektro-SUV wegen Batteriebrandgefahr zurück, 2019.
Audi meldet neues Patent für gefährliches Batteriebrandproblem bei Elektrofahrzeugen an. Oct 24, 2022.
Somit made in der Republik ab Oktober 2022, auch etwas besser.
 
erikvomland

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Grad übern Artikel gestolpert auf Spon, leider hinter Bezahlschranke.

Titel und Headline:

"Warum der Tesla-Rekordfahrer bei elon Musk kein Auto mehr kaufen würde..
Hansjörg-Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg hat mit seinem Tesla Model S etwa 1,7 Millionen Kilometer abgerissen. Der Wagen verschliss dabei ein Dutzend Motoren. Umsteigen will er aber auch aus anderen Gründen."

https://www.spiegel.de/auto/tesla-w...wuerde-a-6f2b1aef-f253-476c-85f2-10ed105ec425


Der S kam 2012 raus, wenn der Herr Freiherr von der ersten Stunde an dabei war hat er sagenhafte 500km pro Tag abgerissen, jeden verdammten Tag im Monat seit 10 Jahren 500km. Wow, bravo. Würd mich mal interessieren, ob der Spon auch dazu was zu sagen hat. Bestimmt alles Öko-strom gewesen wa?
Lasss mich raten, keinen Mucks, ist ja schliesslich ein "Freiherr", ein Rekordfahrer der da so nett in die Kamera lächelt.

:hamma:
 
dodo4ever

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magfoo

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Zumindest mal ein Auto, was nicht immer nur herumstand.
 
doubleh

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Moin,

ich kenn mich überhaupt nicht mit Autos/E-Autos aus.
Was mich bei Tesla wundert, die haben vorne Platz für einen Kofferraum, während bei deutschen Herstellern wie VW, Audi und Mercedes der Motorraum voll ist mit Technik. Bei manchen Autos lässt sich die Motorhaube nicht mal mehr öffnen. Was haben die da alles drinne und wieso braucht Tesla das nicht?
 
dodo4ever

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Moin,

ich kenn mich überhaupt nicht mit Autos/E-Autos aus.
Was mich bei Tesla wundert, die haben vorne Platz für einen Kofferraum, während bei deutschen Herstellern wie VW, Audi und Mercedes der Motorraum voll ist mit Technik. Bei manchen Autos lässt sich die Motorhaube nicht mal mehr öffnen. Was haben die da alles drinne und wieso braucht Tesla das nicht?
Tesla hat auf einem weißen Blatt Papier angefangen und alles neu gedacht. Bei den dt. Herstellern schwingt in den Prozessen viel Tradition mit.

Der Tesla hat zudem alles relevante in der Bodengruppe.

Und man muss auch auf das ein oder andere liebgewonnene (aber vielleicht nicht unbedingt notwendige) verzichten, weil die Produktion und das Produkt derart „lean“ sind.

Sehr beeindruckend. Das fasziniert mich an den Produkten. Ebenso der mit Abstand geringste Verbrauch.

Sie haben es einfach gemacht.

Die dt. Hersteller würden bestimmt immer noch erklären, warum das nicht geht. Und durch die Forschung und Nachfrage seitens Tesla ist vieles ja auch erst möglich geworden, siehe Preisentwicklung bei den Batterien.

Was aber doof ist, dass sie jetzt beim M3 und MY die Park-Piepser wegrationalisiert haben. :cry:

Ich muss zugeben, ich kann nicht ohne. Gut hinten evtl mit Kamera… aber ich will / brauche die vorne und hinten.
 

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