Elektro-Auto

stonefred

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Ich schau mir grade trotzdem den Polestar an. Höchstgeschwindigkeit 205 km/h... ist das wegen der Volvo-Beteiligung?
 

Elvisthegreat

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Ich schau mir grade trotzdem den Polestar an. Höchstgeschwindigkeit 205 km/h... ist das wegen der Volvo-Beteiligung?
Ich bin für max 130 km/h auf der Autobahn, weil die Majorität der Autofahrer schon damit deutlich and die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit kommt. Wer schnell fahren will soll auf den Nürburgring und ich nehme dann meinen Stammplatz im Karussell wieder ein
 

Homebrew

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Na ja, in den USA ist es auf jeden Fall angebracht.
 

stonefred

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Pro E-Fahrzeuge / Contra Verbrenner
Nachdem wieder 40 Minuten Dieselzüge sinnlos mit laufenden Motoren treibstoffverbrennend am Bahnsteig standen dachte ich kurz darüber nach, wie es sich bei E-Zügen verhält - da ist es doch so, dass die Antriebsmotoren bis 1 Sekunde vor Abfahrt ausgeschaltet sind und auch 1 Sekunde, nachdem das Fahrzeug angehalten hat, jede Sekunde, in der das Fahrzeug steht ist der Antrieb abgeschaltet. Das ist bei E-Autos auch so. Da wird keine Sekunde Energie sinnlos verbrannt, es muss nichts zusätzlich eingebaut oder aktiviert werden, wie z.B. Start-Stop-Automatik und den E-Motoren ist es ziemlich egal, ob sie kaltgestartet oder eine Stunde warmgelaufen sind. Es ist auch (bis auf die Steuerelektronik) weniger komplizierte Technik verbaut.
 

magfoo

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Pro E-Fahrzeuge / Contra Verbrenner
Nachdem wieder 40 Minuten Dieselzüge sinnlos mit laufenden Motoren treibstoffverbrennend am Bahnsteig standen dachte ich kurz darüber nach, wie es sich bei E-Zügen verhält - da ist es doch so, dass die Antriebsmotoren bis 1 Sekunde vor Abfahrt ausgeschaltet sind und auch 1 Sekunde, nachdem das Fahrzeug angehalten hat, jede Sekunde, in der das Fahrzeug steht ist der Antrieb abgeschaltet.
Das ist schwer zu vergleichen.
Der Verbrennermotor ist eine Maschine, die man per Kupplung vom Getriebe entkoppeln kann. Dann läut der Prozess im Motor einfach weiter. Könnte man auch bei Elektro so bauen, macht aber keinen Sinn.
Beim Verbrenner hat das den Hintergrund, dass man hier eine recht komplexe Geschichte hat. Mechanische Teile, eine chemische Verbrennung und damit auch Temperaturthemen, die eine Rolle spielen. Dazu wird eine chemische Kraft in eine lineare Bewegung umgewandelt, die dann wiederum in eine Drehbewegung gewandelt wird. Das geht nicht von null auf hundert in einer Sekunde

Beim Elektromotor ist das alles viel einfacher. Da wird ein Magnetisches Feld erzeugt und es entsteht unmittelbar eine Drehbewegung. Die Temperatur spielt dabei kaum eine Rolle. Hier ist sofort, wenn der Strom fliesst, die volle Leistung da.

Der Zustand "An", wie beim Verbrenner, den gibt es so beim Elektromotor gar nicht. Da fliesst Strom oder eben nicht.
Beim Verbrenner muss Treibstoff fliessen, gemischt werden, explodieren/verbrennen und das immer wieder im richtigen Takt. Wenn das alles läuft, dann ist der Motor "An". Dazu müssen dann auch noch je nach Situation diverse Nebenaggregate laufen wie Pumpen, Turbolader etc.

Und jetzt grillt mich für diverses Ungenauigkeiten und Fehler, bin nur ITler, kein Motortechniker oder so.
 

lulesi

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Pro E-Fahrzeuge / Contra Verbrenner
Nachdem wieder 40 Minuten Dieselzüge sinnlos mit laufenden Motoren treibstoffverbrennend am Bahnsteig standen dachte ich kurz darüber nach, wie es sich bei E-Zügen verhält - da ist es doch so, dass die Antriebsmotoren bis 1 Sekunde vor Abfahrt ausgeschaltet sind und auch 1 Sekunde, nachdem das Fahrzeug angehalten hat, jede Sekunde, in der das Fahrzeug steht ist der Antrieb abgeschaltet. Das ist bei E-Autos auch so. Da wird keine Sekunde Energie sinnlos verbrannt, es muss nichts zusätzlich eingebaut oder aktiviert werden, wie z.B. Start-Stop-Automatik und den E-Motoren ist es ziemlich egal, ob sie kaltgestartet oder eine Stunde warmgelaufen sind. Es ist auch (bis auf die Steuerelektronik) weniger komplizierte Technik verbaut.

Ganz so ist es nicht.

1. Stehen Züge/Busse/Autos normalerweise nicht 40 Minuten rum und lassen sinnlos den Motor laufen.
Dafür gibt es normalerweise immer einen triftigen Grund, der ist üblicherweise das Heizen der Abteile.
Bei Elektrozügen passiert das auch, dort wird allerdings mit Strom geheizt.
Der Unterschied ist nur, bei Elektroantrieben wird für die Heizung immer Zusätzliche Energie
benötigt, bei Verbrennungsmotoren ist es die Abwärme die sowieso vorhanden ist.

2. Der Verbrauch von Motoren im Leerlauf ist erheblich niedriger als der während der Fahrt,
da die Motoren keine Leistung bzw. Arbeit erbringen müssen. In der Praxis kann man überschlagsmäßig
mit 10-15% Verbrauch rechnen.
 

stonefred

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1. Stehen Züge/Busse/Autos normalerweise nicht 40 Minuten rum und lassen sinnlos den Motor laufen.
Da kann ich Dir Geschichten erzählen.
Dafür gibt es normalerweise immer einen triftigen Grund, der ist üblicherweise das Heizen der Abteile.
Heute war das mal wieder so und es gibt keinen triftigen Grund, bei +17ºC die Heizungen zu aktivieren und die 5 Fahrgäste würden nicht an den Sitzen festfrieren, wenn die Heizung während der Abstellung nicht aktiv heizen würden.
Bei Elektrozügen passiert das auch, dort wird allerdings mit Strom geheizt.
Der Unterschied ist nur, bei Elektroantrieben wird für die Heizung immer Zusätzliche Energie
benötigt, bei Verbrennungsmotoren ist es die Abwärme die sowieso vorhanden ist.
Du argumentierst, dass es ein Vorteil ist, dass Verbrennungsmotoren immer Abwärme erzeugen, mit der man bei Bedarf heizen könnte, es aber ein Nachteil sei, dass effiziente Elektrofahrzeuge dafür zusätzliche Energie benötigen würden. :kopfkratz:
2. Der Verbrauch von Motoren im Leerlauf ist erheblich niedriger als der während der Fahrt,
da die Motoren keine Leistung bzw. Arbeit erbringen müssen. In der Praxis kann man überschlagsmäßig
mit 10-15% Verbrauch rechnen.
Bei Autos ist die Drehzahl im Leerlauf niedriger, das stimmt. Bei den TF sind LKW-Diesel-Motoren verbaut und nach Gehör laufen die nicht niedrig, stell Dich mal neben einem Omnibus mit laufenden Motor, der orgelt ganz schön und der hat nur einen Dieselmotor, die bis zu 135m langen Triebfahrzeuge bei mir haben bis zu 7 Stück, die gleichzeitig die Luft verpesten.
 
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stonefred

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Bildlich: Diese Dieselfahrzeuge mit Direktantrieb (dieselmechanisch) sind die billigste Art der Umsetzung im Bahnverkehr, teurere Fahrzeuge haben Stromabnehmer und wenn sie auch auf freier Strecke fahren können sollen, haben sie Diesel zur Stromerzeugung (dieselelektrisch), um die Elektromotoren damit anzutreiben. Auch Notstromaggregate, wie sie auf Rechenzentren verwendet werden, sind in Wirklichkeit Schiffsdiesel. Das ist nach Kohle die wohl direkt umweltschädlichste Methode, um Strom (Energie) zu erzeugen.

Cloudprovider testen jetzt, ihre Notstromaggregate durch Speicher zu ersetzen, die mit Ökostrom geladen werden, um einen besseren ökologischen Fussabdruck zu erreichen. https://www.golem.de/news/rechenzentrum-google-testet-erfolgreich-akkus-statt-diesel-fuer-notstrom-2204-164779.html
 

magfoo

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Kommt wohl auf die Farbe an.
Einem Kollegen wurde gerade eine VW-Bestellung abgesagt, wegen der Farbe: nicht lieferbar.
 

stonefred

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Kommt wohl auf die Farbe an.
Einem Kollegen wurde gerade eine VW-Bestellung abgesagt, wegen der Farbe: nicht lieferbar.
Die wollen doch gar keine Autos verkaufen! Auch diese "Eroberungs"-Angebote - damit treiben sie mich Bestandskunden zur Konkurrenz, die mich auch erobern wollen. :noplan:
 

Homebrew

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Besonders “Gut“ ist das Ding eh nicht…
 

stonefred

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die können das nicht "Mustang" nennen...
 
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