Eigene AppleShop eröffnen!! Was ist zu beachten.

Palaber1984

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Ich mache ne Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und danach muss ich schauen dass ich ne Arbeitsstelle kriege. Ich selber bin seit Dezember letzten Jahres Mac besitzer und bin völlig begeistert.
Und diese Begeisterung würde ich gerne bei unserem Ort in Kapital umwandeln. Ich denke mir dass ich nen kleinen shop öffne erstmal. Weil sowas hier gar nicht aufzufinden ist. Man müsste immer nach Köln oder so fahren um sich nen Mac zu holen, oder halt auch über Internet.
Doch manche Menschen wie ich wollen die nähe habe um bei Probleme nicht zu weit zu fahren. Ich sehe da ne Verkaufslücke.

Welche dinge muss man beachten bei so nem Shop?
Muss ich lizenzen haben oder was?
Hat jemand Erfahrung damit gemacht?


Danke für hilfreiche Tipps.
 

sDesign

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Das würde ich mir nochmal gut überlegen bevor du viel Geld in den Sand setzt. Wie viele Einwohner gibt es bei Euch? und wie viel Potentielle Kunden sind darunter? Apple hat nen Marktanteil von ca. 3% wenn ich mich nicht irre und damit du die Miete und dein Ausgaben wieder reinbekommst kannst du ja mal schaun was du da an Rechnern im Monat verkaufen müsstest. Außerdem ist zwar ein Shop vor Ort immer gut aber die großen Investitionen werden doch meistens in nem großen Laden oder im Internet getätigt. Also ich an deiner Stelle würde mir das schon verdammt gut überlegen ;)
 

falkgottschalk

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Ich sehe das wie sDesign. Selbst wenn Du klein anfängst, wirst Du alleine für laufende Kosten und Dein eigenes Gehalt (incl. Ladenmiete, Strom, Sozialabgaben, Versicherungen, Steuern, ...) im günstigsten Fall 10.000 EUR Kosten im Monat haben. Da musst Du eine ganze Menge Hardware verkaufen, um auch nur eine schwarze Null hinzubekommen. Ansonsten siehe anderer Thread - Apple will ja nun auch nicht jeden als Wiederverkäufer haben. Und selbst die, die die Hardware verkaufen "dürfen", bekommen keine nennenswerten Margen als dass sie davon fürstlich leben könnten.
Sagen wir mal, Du würdest an einem iMac beim Verkauf 200 EUR verdienen; das ist schon eher hoch angesetzt. Bei 10.000 Kosten bedeutet das, Du musst jeden Monat 50 (fünfzig!) iMac verkaufen. Bei einem Jahr sind das 600. Glaubst Du wirklich, dass Du in Deinem "Kaff" jedes Jahr 600 Mac-Computer verkaufen kannst?
 

Mai_Ke

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Da lief mal vor einiger Zeit ein Beitrag im TV über eine Dame (schätzungsweise zwischen 40 und 50), die sich mit einem Shop selbständig gemacht hat. Sie hatte als Zielgruppe die Silversurfer, denen sie einen Mac und Beratung / Service angeboten hat. Und da hat man mal gesehen, wie schwierig das ist, sich damit über Wasser zu halten. Und das, obwohl sie den Vorteil hatte, durch ihr schon etwas reiferes Alter, die Zielgruppe der Kunden besser ansprechen zu können.
 

s.bach

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Einen PC-Laden in einem Dorf -> kaum Chancen
Einen Mac-Laden in einem Dorf -> garkeine Chancen
 

Palaber1984

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Wo ich wohne leben 25000 .dann gibt es andere stadtteile die weiter von köln entfrnt wohnen.wie sieht es mit werbe plakaten in den nebenorten.die meisten kennen apple garnicht.und wenn sie einen händler in ihrer umgebung haben müssten keiner 25km nach köln fahren.man muss die leute vorher aufmerksam machen
 

Mauki

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Vergiss es ganz schnell. Du must die Hardware beim Großhändler zu Preisen einkaufen die für den Käufer der normale Preis ist. In Zeite von Macpreise.de usw wird bestimmt keiner bei dir kaufen wenn es 100 - 200 Euro teuer ist als im Internet.
 

klein Thommy

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@Diawolo,

schau dir doch mal dieses Forum z.B. an, 95% der Leute haben ihre Hardware, Peripherie und Software online (=> direkt bei Apple, Gravis, Amazon, etc.) bestellt/gekauft.

Glaube dies Entspricht auf dem größten Teil der Applekundschaft.

Versuch doch erst einmal in einem "Apple-Store" (Gravis etc.) eine Anstellung zu finden, damit erst einmal etwas von der Materie siehst und mitbekommst, wie es dort abgeht und wie ggf. die Verkaufszahlen sind.

Ansonsten würde ich alleine deine Umgebung als einen "Show-Stopper" bezeichnen und ein "No-Go!" aussprechen (ach wie liebe ich dieses "Neu-Deutsch"). Ich kenne Overaht und Lohmar die Kante gut, sehr gut (Freundin hat bis vor kurzem dort gewohnt). Und als Existenzgründer ist nicht alles so einfach (meine Freundin hat sich Anfang des Monats selbstständig gemacht als selbstst. Tagesmutter) und erkundige dich genau nach jeden Kostne die anfallen können...kommt richtig Freude auf wenn die BFA sich meldet und sagt "...bald 450€ Rente pro Monat..." aber das ist ein anderes Thema und dürfte in deinem Business nicht zu Tragen kommen.

Und wie Bobs es schon gesagt hat, dass die Meisten Apple nicht kennen ist kein Vorteil für dich...oder hast du Budget für eine Riesen-Marketing-Kampagnie? ;)

So far und viele Grüße aus Aachen
Thommy
 
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admartinator

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Mal davon abgesehen - die Bank möchte ich sehen, die einem 22-jährigen Azubi das nötige Kapital bereitstellt.
 

sDesign

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Mal davon abgesehen - die Bank möchte ich sehen, die einem 22-jährigen Azubi das nötige Kapital bereitstellt.

Du würdest dich wundern was man alles von Banken bekommt. Wenn Heute 18 (achtzehn!!!) Jährige schon über 20000 (zwanzigtausend) € Schulden aufbauen können dann is doch echt was falsch oder?
 

k_munic

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.. bei Deiner Grammatik solltest Du die Werbung schon mal Dritte machen lassen .. ;)

In Ernst:
'um bei Probleme nicht weit zu fahren' ;) setzt voraus: man hat einen Mac, man hat ein Problem, man kennt Dich, man kennt Dich als Problemlöser, man ist bereit Dich dafür zu zahlen.

... kannst Du alle Fragen mit Ja! beantworten...?

Plus so Kleinigkeiten wie Lage des Ladenlokals, Betriebskosten, Marketing etc.

Ich behaupte, wenn man nicht hoch-beratungsintensive Produkte mehr oder weniger exklusiv anbietet, ist ein 'realer' Einzelhandels-Laden heutzutage rausgeschmissenes Geld.

... fang doch erst mal bei einem Mac-Händler als Verkäufer an.. dann siehste ja, was da läuft ...
 

s.bach

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In Ernst:
'um bei Probleme nicht weit zu fahren' ;) setzt voraus: man hat einen Mac, man hat ein Problem, man kennt Dich, man kennt Dich als Problemlöser, man ist bereit Dich dafür zu zahlen.

Vorallem hast du den Mac selbst erst sein gut 8 Monaten. Bist du echt schon so tief in der Materie drin?
 

im143x

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@falkogottschalk:

Ich würde gern vorgerechnet bekommen, wie sich deine "mindestens 10000 Euro monatliche Kosten" zusammensetzen. Halte das für übertrieben.

Trotzdem bin ich aber auch der Meinung, dass ein solcher Laden eher aussichtslos wäre.
 

klein Thommy

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@im143x,

glaube falkogottschalk hat auch den Kauf von Hardware, Werbematerial, Ausstattung der Geschäftsräume, etc. in Betracht gezogen.
 

Locusta

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Ich mache ne Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und danach muss ich schauen dass ich ne Arbeitsstelle kriege. Ich selber bin seit Dezember letzten Jahres Mac besitzer und bin völlig begeistert.
Und diese Begeisterung würde ich gerne bei unserem Ort in Kapital umwandeln.
Tipp: Mach es nicht, das geht in die Hose. Du musst solche Entscheidungen nicht "aus dem Bauch heraus" entscheiden sondern berechnen. Mache vorher einen Businessplan (den musst du eh machen) und denke dann nach ob die Euros die unten rauskommen auch so viel ist, wie du gerne haben willst bzw. bereit bist für zu arbeiten.

Du darfst nicht vergessen: Es werden zu dir die absoluten DAUs kommen die nicht in der Lage sind einen USB von einem DVI-Stecker zu unterscheiden. Dann wird es die Leute geben und die schmeißen dir dann was an den Kopf wie: "Meine Ethernet geht nicht und die Ausgabe von ifconfig verstehe ich auch nicht" und dann gibt es die Leute die nicht nur mit irgendwelchen (Pseudo)Fachbegriffen um sich werfen sondern sich tatsächlich auskennen.

Auf jeden Fall arbeite vorher in einem Mac-Shop für ein paar MOnate. Dann wirst du sehen ob du dort wirklich arbeiten willst.
 

Palaber1984

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ich wüsste gerne wo denn Apple hier in duetschland ist. bildne die auch aus oder so?
 

im143x

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Ich könnte mir vorstellen, dass man für eine Ausbildung bei Apple mindestens soviel Eigeninitiative zeigen muss, den Standort des Unternehmens selbst heraus zu finden.

Probiers mal auf der Apple Homepage unter "Kontakt" oder sogar unter "Stellenangebote".
 
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