eBay: bezalht, versendet, nie angekommen

Dieses Thema im Forum "MacUser Bar" wurde erstellt von maulwurf25, 25.04.2008.

  1. maulwurf25

    maulwurf25 Thread Starter Mitglied

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    moin

    ein guter Frund hat folgendes gemacht: er hatte einen Artiekl in die Bucht gestellt, ab 1 euro; Versang 1,50 (explizit beschrieben mit "Versand im Großbrief der Dt. Post")
    Nach einer Woche war das höchste Gebot genau 98,50. Käufer überweist also 100euros. Schön. Der Freund macht sich auf den Weg zum Briefkasten. knapp zwei Wochen später dann per Mail Käufer an Verkäufer "Warum ist das Ding nich da?". Tja, keiner wusste etwas. Post sagt: nicht nachvollziehbar, Käufer sagt nichts da und Verkäufer sagt: war abgeschickt.

    Nun frage(n) ich/wir uns, was passieren kann: Ich hab je schon einiges gelesen, dass dann mit Anwalt gedroht wurde, das waren aber meiste Artikel unter 30euro; Lehrgeld...
    IdeeN und mögliche Folgen??

    Ich weiß, bevor jetzt die Ratschläge kommen: Einschreiben (mit Rückschein) oder gleich ne Paket wäre besser gewesen, aber da möchte ich mich nicht einmischen!


    schönen Abend
    maulwurf
     
  2. Jevil

    Jevil Mitglied

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    Käufer hat Pech gehabt, sollte er die Ware wirklich nicht erhalten haben. Manchmal werden solche Sachen aber auch behauptet um den Verkäufer zu einer "Rückzahlung" des Kaufbetrages zu bewegen, die (sinnlose) Drohung mit dem Anwalt passt gut in das Muster.
     
  3. ricky2000

    ricky2000 Mitglied

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    Also wenn "dein Kumpel" einen Zeugen hat, dass er den Brief abgeschickt hat, ist das schonmal gut.
    Soweit ich weiß, gibt es beim gewerblichen Handel den so genannten "Gefahrenübergang". Heißt, mit dem Abschicken trägt der Käufer das Risiko… wäre also Pech.
    Im privaten Handel ist es aber AFAIK nicht so einfach.
     
  4. MagicOmlet

    MagicOmlet Mitglied

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    würde ich auch sagen - das etwas bei der Post verloren geht passiert wirklich selten. Der Käufer hat mit dem Wissen "unversicherter Versand" gekauft (ich hätte bei einem solchen Betrag eine Versicherung verlangt!). Pech gehabt (klingt böse - vor allem bei 100€- ist aber so!)
    Dein "Freund" ;) wird wahrscheinlich eine schlechte Bewertung erhalten, damit musst du, äh er natürlich leben...
     
  5. chrischiwitt

    chrischiwitt Mitglied

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    Zwei Fälle im März. Ich war Käuferin.
    Ein Paket von Ebay, verschickt per Hermes. Nie angekommen. Nachforschung blieb erfolglos, bzw. die Verkäuferin meldete sich nicht mehr. (Mein schöner Mantel, schluchz!)

    Ein Päckchen von einem MU-Mitglied, auch per Hermes. Nicht angekommen. Zwei Wochen später tauchte es wieder beim Absender auf: Adressaufkleber abgefallen.

    Wer heute etwas ohne Versicherung und Paketnummer verschickt, hat eigentlich schon verloren. Nicht, dass die Paketfritzen klauen, aber wer mal in so ein Postverteilzentrum geschaut hat, merkt schnell, dass da mal Sachen unter den Tisch fallen. Also erstmal abwarten, vielleicht taucht die Ware wieder auf.

    Leider auch sehr beliebt bei Zustellern:
    Ware irgendwo in der Nachbarschaft abgeben, Benachrichtigungszettel an die Haustür kleben. Irgendwer klaut den und zockt sich Deine Ware. Und leider lässt sich dann nichts mehr rausfinden, ausser dass die Ware zugestellt wurde........
     
  6. iLady

    iLady Mitglied

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    Was dein Kumpel auf alle Fälle auch bei unversicherten Versand machen kann ist einen Nachforschungsantrag stellen…

    Manchmal taucht dann plötzlich wieder etwas auf..
    Jedenfalls macht man so dem Käufer deutlich, das man etwas getan hat und sein Problem nicht einfach ignoriert (das hat mir bei verschwundenen Briefen schon die ein oder andere negative Bewertung erspart… weil ich somit u.a. wirklich glaubhaft machen konnte, es auch tatsächlich losgeschickt zu haben…)

    Die Ergebnisschreiben (die meisten ergebnislos bleiben) schicke ich dann meisten in Kopie (eingescannt) an die Käufer um zu belegen, dass die Post geschlampt hat und weiterhin schlampt…

    Jedenfalls sollte man das der Post schon melden damit deren Statistik verschlechtert wird…
    Außerdem kann die Post nur so auch diebischen Angestellten auf die schliche kommen..

    Nachforschungsantrag ist kostenlos und kann und sollte man immer machen!
    Ich lasse mir vom Empfänger meist noch eidesstattlich per Mail versichern das der Brief nicht angekommen ist (plötzlich tauchen so nämlich auch die Sachen beim Empfänger manchmal ganz schnell auf, besonders wenn man in einem Nebensatz erwähnt das es strafbar ist etwas eidesstattlich zu versichern wenn es nicht stimmt… ;) ) wenn ich das per Mail erhalte heftet ich das an den Nachforschungsantrag noch mit dran und dann informiert man den Käufer und wartet man ab…
     
  7. 4Lix

    4Lix Mitglied

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    nachforschung geht aber glaub ich nur bei paketen,ein brief/päckchen hat ja keine nummer, somit kann dessen weg durchs system auch nicht verfolgt werden denk ich.
     
  8. avli

    avli Mitglied

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    Doch eine Nachforschung geht auch bei einem "normalen" Brief. Ich habe das auch schonmal gemacht.
    Man braucht nur die Adressdaten, Datum, Abgabestelle oder Briefkasten usw.

    Geht auch recht freundlich an der Hotline.
     
  9. 4Lix

    4Lix Mitglied

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    hm und was wollen die da groß nachforschen? wenn der brief iwo unterm band liegt wird er ja so oder so iwann gefunden und das ganze lager oder was auch immer werden die ja für nen popeligen brief wohl nicht durchsuchen...das vermutlich negative ergebnis der nachforschung bringt einem dann doch mal ca garnichts.
    es beweist weder das man den brief abgeschickt hat,das die post ihn verloren hat oder das der empfänger ihn bekommen hat-> man ist soweit wie vorher ;)
     
  10. Jevil

    Jevil Mitglied

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    Man hat zumindest ein offizielles Dokument in der Hand.
     
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