DynDNS Adresse vom eigenen Mac mini kann nicht im Netzwerk aufgerufen werden

DerDennis1980

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Hallo, ich habe folgendes Problem:

In unserem Büro steht ein Mac mini mit unserer CRM Software. Wir haben eine Dyndns Adresse und ich kann von zu Hause oder unterwegs Problemlos mit meinem MacBook Pro darüber auf unser CRM zugreifen. Seit ca. 3 Wochen funktioniert dies aber nicht mehr wenn ich im Büro bin. Bisher konnte ich auch vom Büro im gleichen Netzwerk über diese DynDNS Adresse zugreifen. Jetzt funktioniert es nur noch mit der internen Netzwerkadresse 10.10.2.xxx vom Mac mini. Auch wenn ich im Büro bin und ich mache über Terminal einen Ping auf die Dyndns Adresse, erhalte ich timeout. Ich kann mir nicht erklären warum. Genau das gleiche mit dem MacBook Pro meiner Frau.

- Modem im Büro: Telekom Speedport Pro (DSL/LTE Hybrid) Daher auch Dyndns anstelle fester IP und VPN
- 2x MacBook Pro 2019 mit Catalina
- 1x Mac mini 2012 mit Mojave (CRM-.Server Anwendung ist wegen fehlender 32bit Unterstützung noch nicht komplett auf Catalina lauffähig)

An den Konfigurationen der MacBooks und des Mac mini sowie am Modem wurden keine Veränderungen unternommen. Ich kann mir nur irgendein Update vorstellen, was hier etwas verändert haben könnte.

Es ist nicht soooo tragisch, da ich ja weiß wie ich weiter arbeiten kann, würde aber trotzdem gerne wieder die DynDNS Adresse im Büro verwenden um nicht immer die Adresse im Programm ändern zu müssen.

Gruß Dennis
 

walfreiheit

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Warum willst du im internen Netzwerk unbedingt außen über das Internet gehen. Es ist doch viel sinnvoller dies über das LAN zu machen.
 

oneOeight

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Vielleicht im Router einen entsprechenden DNS Eintrag machen, damit im Büro direkt auf die interne IP aufgelöst wird.

Anscheinend ist das Problem ja hier, das der Router die eigene WAN IP aufgelöst bekommt und dann nicht richtig routet.
Eventuell liegt es auch an der Port Weiterleitung.
 

rudluc

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Bei der Fehlersuche würde ich zunächst mal gucken, ob die beim DyDNS-Anbieter angezeigte IP-Adresse die gleiche ist, mit der du im Internet unterwegs bist.
Dann würde ich mal gucken, ob im Router mit der DynDNS-Einstellung alles den Vorgaben des DynDNS-Anbieters entspricht.
 

Wertsackbeutel

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Hallo zusammen,

ich hänge mich hier mal dran bzw. hole den Thread wieder hoch, da ich ein ähnliches Problem habe.

Für meine Synology NAS habe ich mir von meinem Telefonanbieter eine feste IP geben lassen. Bisher hat es in allen iOS Geräten wunderbar funktioniert, dass ich die relevanten Apps (u.a. OmniFocus, DevonThink, Notability u.a.) so konfiguriert habe, dass diese eben per WebDAV auf die NAS über die feste IP zugreifen. Hat bis vor einigen Wochen problemlos auch dann geklappt, wenn ich mit den Geräten im Heimnetz war. Nun bekomme ich regelmäßig in den Apps Fehlermeldungen. Die Kombination NAS und feste IP machen für mich nur Sinn, wenn ich von unterwegs drauf zu greifen kann, daher der gewählte Weg über WebDAV. Jedes Mal im Heimnetz aber per LTE zu surfen oder die Syncfunktionen zu deaktivieren, macht den Workflow doch sehr unattraktiv.

Außer den regelmäßigen Updates von iOS, der SW auf der Synology NAS (DS 218) und des OS der FritzBox 7490 habe ich an dem seit Jahren etablieren Setting in den letzten Monaten keine Veränderungen vorgenommen.

Gibt es hier vielleicht Ideen, was ich noch einmal nachschauen könnte?

Danke für Eure Hilfe!
 

MiketheBird

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Gibt es hier vielleicht Ideen, was ich noch einmal nachschauen könnte?
Schau dir mal das Logfiles deines Router an. Normalerweise muss ein professioneller Router aus Sicherheitsgründen erkennen wenn aus dem LAN eine solche potentielle Schwachstelle und Zugriffsschleife entsteht und die entsprechend per Default blocken. Man kann das bei vielen Routern dann manuell wieder erlauben, aber wie immer - kann man machen, wird dann halt Scheisse. Leider ist diese Sicherheitsmaßnahme mit dem Aufkommen der Kellogspackungsversionen von Routern für Konsumenten nicht von allen Herstellern umgesetzt worden, wird aber nach und nach auch bei denen mit Updates ausgeliefert, weil es regelmässig entsprechend böse Ansagen aus dem Datenschutzuniversum dazu gibt. Wen das stört, der darf sich bedanken bei den Admins die Billigware fürs Volk in Unternehmensnetzen einsetzen ...
 
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