DSL Geschwindigkeit nimmt kontinuierlich ab!

hhhmac

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Die Fritzbox 7590 zeigt (nach einem Neustart) 103,0 Mbit/s (EWE-Tel). Der Speedtest (z.B. Breibandmessung.de) kommt auf z.B. 93,4 Mbit/s. Soweit ist alles ok.
Das Problem: Im Laufe des Tages sinkt die Download-Geschwindigkeit dann kontinuierlich ab auf um die 50,0 Mbit/s - am nächsten Morgen startet man dann mit 50 bis 90 Mbit/s. Gemessen habe ich immer mit dem über LAN verbundenen MacBook Pro.
Der technische Kundendienst der EWE versucht seit Wochen durch Neuschaltung das Problem zu beheben. Inzwischen wurde sogar die FritzBox 7590 getauscht. Auch der Telekomtechniker war schon vor Ort und hat die Leitung gemessen - angeblich alles im grünen Bereich.
Alle Aktionen haben bisher keinen Erfolg gebracht.
Nach einem Neustart der FritzBox beginnt das Spiel von vorne (siehe oben).

Meine Frage: Hat jemand noch eine Idee woran es liegen könnte?
Ich nutze MAC-OS BigSur Beta 11.0
 

oneOeight

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Was sagen denn die Anzeigen in der Fritzbox über die Leitung?
Oder gibt es die nicht wegen kastrierter Provider Firmware?

Erinnert ein wenig an den Fall mit dem alten Fernseher, der das Internet im gesamten Dorf störte.
 

hhhmac

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Da fehlen mir ein wenig die Fachkenntnisse. Auf Verdacht habe ich 2 screenshots angefügt. Ich bin nicht sicher ob du die meinst.
DSL1.jpg
DSL2.jpg
 

oneOeight

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Ja das meine ich.
Mach mal Screenshots wenn die Verbindung gut und schlecht ist.
Dann kann man vergleichen und vielleicht eher den Fehler finden.
 

hhhmac

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Hier 2 Screenshots bei schlechten DSL-Werten:
DSL3.jpg
DSL4.jpg
 

hhhmac

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Die Fehlerzähler laufen im Sekundentakt nach oben!
DSL5.jpg
 

Scum

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Ich wurde mal ein anderen DSL Treiber Probieren. Also in der Fritz Box vorherige DSL Version verwenden .
 

Verdeboreale

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Ich würde mal sagen: tagsüber hängen viele im Internet, was Du dann an den Datenübertragungsraten ablesen kannst. Je weiter weg vom Übergabepunkt, desto schlechter für Dich. Ich glaube nicht, dass da ein technisches Problem vorliegt.
 

Lor-Olli

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247m (FritzBox: ungefähre Leitungslänge) ist ja jetzt nicht sehr viel, auch scheint die Leitungskapazität sich nicht deutlich verändert zu haben auf den beiden Screenshots. Da die nahtlose Ratenadaption aktiviert ist, kann die FB eben bis zum MInimalwert herunterregeln, bei Lesefehlern, bei starker Last auf dem gesamten Strang etc.

Es ist nicht einfach möglich die Ursache mit so wenigen Anhaltspunkten zu finden, wichtig wäre es ein Protokoll mit einem nachvollziehbaren Takt zu haben, z.B. Morgens (oder nach Neustart) Leitungskapazität und DSLAM-Rate min. und max. und dann jeweils im festen Rhytmus über ein paar Tage. Zeigen sich z.B. zeitlich annähernd gleiche Schwankungen zu bestimmten Zeiten (wenn z.B. abends viele Online gehen die tagsüber außer Haus sind), dann liegt es wohl eher an der Gesamtlast im regionalen Netz. Kann man annähernd abschätzen wie viele Nutzer an diesem Strang hängen? Locker bebautes Vorstadtgebiet oder dichte Großstadtbesiedlung? Die Größe der korrigierten DTU (Data Transfer Unit) Fehler ist schon enorm - bei mir liegt die immer so um die 0.60 und 10 (Minute und letzte 15 Minuten)
 

hhhmac

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Vielen Dank für die Hinweise. Nachstehend ein paar Infos zu den gestellten Fragen:
Zwischen dem Netzverteiler und meinem Anschluss gibt es ca. 30 Haushalte/Wohnungen/Häuser. Die (alten) Kupferleitungen müssen sich die Telekom und EWE "teilen"!!!
FritzBox Version 7.21 (davor 7.20 mit gleichem Verhalten).

Ich werde mit den aktuellen Daten noch einmal mit dem technischen Kundendienst von EWE-TEL sprechen.
Wenn sich die Situation ändert melde ich mich wieder.
 

geTakkert

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Zwischen dem Netzverteiler und meinem Anschluss gibt es ca. 30 Haushalte/Wohnungen/Häuser. Die (alten) Kupferleitungen müssen sich die Telekom und EWE "teilen"!!!
Hast du mal bei den „Haushalte/Wohnungen/Häuser“ Nachbarn dich erkundigt was deren Anschluss so her gibt.
So kannst du wenigstens eruieren ob das Problem
evtl. auf der letzten Meile liegt?
Nur mal so frag... weil Techniker lassen sich gern mal zeit!
 

oneOeight

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Ich würde jetzt die Gegenstelle im Verteilerkasten vermuten.
Der Telekom Techniker hatte doch die Leitung gemessen und sagte die wäre in Ordnung.
K.A. ob das dann auch die Gegenstelle einschließt?
 

Maringouin

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Vielen Dank für die Hinweise. Nachstehend ein paar Infos zu den gestellten Fragen:
Zwischen dem Netzverteiler und meinem Anschluss gibt es ca. 30 Haushalte/Wohnungen/Häuser. Die (alten) Kupferleitungen müssen sich die Telekom und EWE "teilen"!!!
FritzBox Version 7.21 (davor 7.20 mit gleichem Verhalten).

Ich werde mit den aktuellen Daten noch einmal mit dem technischen Kundendienst von EWE-TEL sprechen.
Wenn sich die Situation ändert melde ich mich wieder.

Alles ab 7.12 ist Kernschrott bei der 7590

Die Probleme hat so gut wie jeder ab 7.20, dazu kommt noch ein lahmes WLAN, lies dich mal hier ein:

https://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=151499

Ich hab auch so ein Teil - und zwar im Schrank.

----

Ist denn wenigstens richtiges Telefonkabel (das rote mit den schwarzen Ringen und nicht der bunte Billigdraht, der im Baumarkt als "Telefonkabel" verkauft wird) vom APL zur TAE-Dose verlegt?

Auch das ist ein häufiger Fehler, Elektriker wissens meist nicht besser.

Kann man kontrollieren, wenn man die Telefondose öffnet (ist nur eine Schraube mittig).

Im Übrigen sollte man die Fritzbox möglichst wenig vom Netz nehmen, sonst schlägt gnadenlos das Dynamic Line Management (DLM) der Telekom zu und drosselt deinen Anschluss.

Auch da gibts einen Thread zu:

https://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=149660


–-----------------

Fassen wirs zusammen:

1. Fritzbox auf Firmware 7.12 zurückflashen, Auto-Update unbedingt deaktivieren!
2. Telefondose öffnen, sinds bunte Kabel, sind das keine richtigen Telefonkabel *
3. Die Fritte möglichst nicht mehr ausschalten oder von der Leitung nehmen **

* Das ist das richtige:

https://www.hornbach.de/shop/Telefonleitung-ISDN-faehig-J-2YSTY-2x2x0-6-mm-grau-Meterware/3869305/artikel.html

Alles andere ist minderwertiger Klingeldraht, oft nur aus verkupfertem Aluminium, zur Not kann man aber auch CAT 8.1 nehmen

** Nach etwa 21 Tagen bewertet DLM die Leitung neu und schaltet wieder hoch.


/edit:

Dass DLM bei dir schon die Leitung gedrosselt hat, sieht man an den "runden" 108000 Mbit/s.
 
Zuletzt bearbeitet:

hilikus

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Störung melden. Und nicht locker lassen. Mach mit Breitbandmessung.de deine Messungen. Die Synchronisation scheint stabil. Da kannst du nichts machen.
 

djofly

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Alles ab 7.12 ist Kernschrott bei der 7590

Die Probleme hat so gut wie jeder ab 7.20, dazu kommt noch ein lahmes WLAN, lies dich mal hier ein:

Also meine 7590 läuft einwandfrei mit 7.20. VDSL läuft mit 250 MBit stabil und mein WLAN ist mit bis zu 1300 MBit auch flink.
 

Maringouin

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Im Onlinekosten.de Forum, was ich verlinkt habe, sieht das anders aus.

Wahrscheinlich bist du eher die Ausnahme.
 

Scum

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Vielen Dank für die Hinweise. Nachstehend ein paar Infos zu den gestellten Fragen:
Zwischen dem Netzverteiler und meinem Anschluss gibt es ca. 30 Haushalte/Wohnungen/Häuser. Die (alten) Kupferleitungen müssen sich die Telekom und EWE "teilen"!!!
FritzBox Version 7.21 (davor 7.20 mit gleichem Verhalten).

Ich werde mit den aktuellen Daten noch einmal mit dem technischen Kundendienst von EWE-TEL sprechen.
Wenn sich die Situation ändert melde ich mich wieder.

Fritz Box Version 7.20 nehmen und dann vorherige DSL Version verwenden. Damit hast du den alten DSL Treiber bei beim die meisten Probleme verschwinden! So wie bei mir und viele anderen aus den Onlinekosten Forum.
 

mikne64

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Hallo,

weil im 1. Beitrag steht "mac OS 11.0 Beta". Ist das ein Schreibfehler oder nutzt Du wirlich noch die Beta-Version?
Welches macOS hattest Du vorher? Gab es damals auch das Problemit der abfallenden Leistung?

Viele Grüße
 
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