Druckerkalibrierung mit Greytag unter Leopard und CS3 - nur Probleme

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  1. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    Hallo Macuser,

    Ich hoffe, ich poste im richtigen Forum. Folgendes Problem:

    Ein Freund von mir (Fotograf) hat mir mit einer Greytag Macbeth Kalibrierungshardware meinen Monitor (Apple Cinema HD Display 23", Alugehäuse) und meinen Canon i6500 Farbtintenstrahler kalibriert.

    Unter Tiger hat das wunderbar funktioniert - Fotos auf dem Monitor sahen einem Offset-Druck sehr ähnlich (Glück gehabt ;)) und die Ausdrucke auf meinem Drucker mit dem von mir profilierten Papier waren wirklich gut am Bild des Monitors dran. So arbeitet man gern - kein lästiges herumschrauben an den Druckerfarbeinstellungen vor einer wichtigen Präsentation.

    Nun bin ich nicht sicher, ob es an Leopard 10.5 oder am Upgrade von CS2 auf CS3 liegt - denn beides erfolgte bei mir zeitgleich.

    Fakt ist: Das Monitorprofil ist noch okay, aber der Drucker spinnt. Ich bekomme mit den gewohnten Einstellungen ein viel zu kontrastreiches Ergebnis und die Farben passen einfach nicht mehr. Ein C=0, M=100, Y=100, B=100 "Rot" kommt irgendwie "pink" aus dem Drucker... ein Foto mit feinen Hauttönen "suppt" zu und wird viel zu kontrastig und hart in der Farbe.

    Ich habe den Kollegen gestern herbestellt, um alles neu zu kalibrieren, weil ich vermutet habe daß die alten Profile nun unter Leopard hinfällig waren.
    Leider das böse erwachen: Trotz nagelneuer Kalibrierung keine Verbesserung!

    Übrigens ist das Druckergebnis bei Druck aus Indesign CS3 wesentlich schlechter als aus Photoshop CS3 (bei gleichen Farbeinstellungen!). Das wundert mich besonders... vor allem da ich Indesign in 90% aller Fälle brauche und aus PS nur sehr selten drucke.

    Was kann ich tun? Wer hat evtl. ähnliche Erfahrungswerte und kann mir zumindest einen Tipp geben, wo ich anfangen soll nach dem Fehler zu suchen (Greytag, Apple, Adobe oder Canon Hotline anrufen?).
     
  2. rpoussin

    rpoussin Mitglied

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    Hast Du irgendeine RIP- Soft- oder Hardware zwischengeschaltet?

    Meiner Erfahrung nach sind handelsübliche, unmodifizierte Tintenstrahler nur bedingt in der Lage, CMYK-Daten aus Layoutprogrammen korrekt auszugeben. Daß es bei Dir unter CS2@Tiger gelaufen ist, finde ich bemerkenswert.

    Warum es jetzt nicht mehr läuft, weiß ich leider nicht. Ich tippe aber mal auf eher auf CS3 als auf Leopard. Wahrscheinlich eine Änderung in der Farbverwaltung oder ähnliches.
     
  3. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    Hallo,

    Nein da ist garnichts zwischengeschaltet - ich überlege jetzt aber, ob ich evtl. einen RIP brauche? Bislang ging es wie gesagt immer ohne, deswegen sehe ich es irgendwo nicht ein, jetzt hunderte Euros in ein RIP zu investieren was dann evtl. wieder zusätzliche Probleme bringt... zumal ich kein Color-Profi bin und auf externe Dienstleister angewiesen wäre wenn es um die korrekte Konfiguration und Profilierung geht.

    War bis jetzt doch auch ganz einfach: Das von Greytag erzeugte (Drucker-)icc Profil in Indesign beim Drucken auswählen und drucken -> Ergebnis war gut.

    Das ist aber seit Leopard / CS 3 nicht mehr der Fall und ich kapiere immernoch nicht, woran es liegt...
     
  4. ThoRic

    ThoRic Mitglied

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    Ich würde mir mal den Druckertrieber ganz genau ansehen.
    Ein anders gesetztes Häkchen bei Farbe oder Papier, kann sich gravierend auf das Druckergebnis auswirken.
     
  5. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    Habe ich bereits getan - alle Einstellungen ausprobiert. Daran liegt es definitiv nicht! Ich habe für den Drucker eine Konfiguration (Papiersorte, Feinheit des Drucks usw.) erstellt, BEVOR ich den Drucker kalibriert habe.

    Den Test-Bogen für das Greytag Gerät zum Einmessen habe ich dann mit exakt dieser Konfiguration gedruckt, genauso wie die nachfolgenden Test-Seiten aus Indesign und Photoshop CS 3.

    Trotzdem bleibt das Problem.
     
  6. rpoussin

    rpoussin Mitglied

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    Schreibe aus InDesign doch mal ein PDF und drucke das aus.

    Ansonsten schließe ich mich Thorics Meinung an, wenn Du Dir sicher bist, beim Kalibrierungsvorgang nichts fehlerhaft durchgeführt zu haben.
     
  7. mex

    mex Mitglied

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    Gerade gestern habe ich für das Epson-Stylus-Rip die Nachricht gekriegt, dass Leopard nicht supported wird.
    Mit Rips ist es also auch so ein Ding.

    Ich habe immerhin ein Profigerät, den Stylus Photo 2100.
    Nie wieder Epson.
     
  8. rpoussin

    rpoussin Mitglied

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    Na, das ist doch mal ein prima Beitrag: RIPs sind auch so Dinger, nie wieder Epson und der 2100 ist ein Profigerät ... :cake:
     
  9. mex

    mex Mitglied

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    Wie nennst Du 800€ Tintenpuster? Consumergeräte?

    Auch egal. Aussage war (noch-mal-ganz-langsam-nur-für-Dich): Mann muss erst gucken, ob das favorisierte Rip Leo-kompatibel ist.
     
  10. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    Mit einem PDF habe ich es natürlich auch schon probiert.
    Auf dem Monitor sieht das PDF gut aus.

    Ich öffne es in Acrobat, dann dort den Drucken-Dialog und gebe dem Drucker das Greytag-ICC Profil mit. Ergebnis: Genau derselbe sch**** wie aus Indesign CS3.

    Deswegen bin ich mir auch garnicht sicher, ob mir ein RIP helfen würde. Falls ich um ein RIP nicht drumrum komme: wasfür eins würdet ihr empfehlen?

    Habe gestern eine eMail an den Canon Support abgeschickt, mal schauen was da passiert.

    P.S.: bitte nicht falsch verstehen, ich erwarte keinesfalls, daß aus meiner Tinten-Nuckelpinne ein "Proof" herauskommt - ich drucke hier Layouts und Entwürfe, die ich bei Kunden präsentiere. Und wie gesagt: unter Tiger und CS2 hat es mit exakt dem beschriebenen Workflow wunderbar funktioniert...
     
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