Donald Trump, 45. US-Präsident im Spiegel der Medien

Elvisthegreat

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Gerade auf hr info, einem deutschen öffentlich rechtlich finanzierten Radiosender bekanntlich, eine Review von Hunter Bidens Buch gehört, das heute auf deutsch erscheint.

Demnach hat Hunter Biden ein bewundernswertes Buch über seine Drogensucht und seine persönlichen Verluste geschrieben, in denen er auch erklärt, warum er unter anderem eine Affäre mit der Witwe seines verstorbenen Bruders anfing, nachdem er nach eigener Aussage seinem geliebten Bruder die Hand hielt, als dieser starb. Joe Biden sei der beste Vater und Großvater überhaupt, treusorgend, fürsorglich, immer für die Familie da. Das Buch Hunter Bidens sei - so die Reporterin von hr info - eine schonungslose Lebensbeichte eines vom leben arg gebeutelten Mannes, der aber wieder aufgestanden sei. Hunter Biden lebe heute in Los Angeles als Künstler.

Ähem. Jau.

Spätestens bei dem angeblichen Beruf des Herrn habe ich ernsthaft kurz selbst an meinem Wissen gezweifelt: War Hunter Biden nicht der Sohn des jetzigen Präsidenten, der - wie auch immer - an hochlukrative Geschäften in der Ukraine und China beteiligt war und ist? Der offiziell als Lobbyist und Rechtsanwalt arbeitet(e)? Wo keiner in den Medien so richtig hinterfragen will, wie er da überhaupt rankam?

Kurz bei Wikipedia geschaut, und jup - der ist es. Es gibt keinen zweiten Sohn namens Hunter, wie ich echt kurz gedacht hatte.

KEINE Erwähnung der zwielichtigen Geschäfte in dem hr info Bericht, mit KEINER SILBE wird auch nur angedacht, ob das Ganze vielleicht ein recht durchschaubarer PR-Coup eines Sohnes für seinen in der Politik stehenden Vaters sein könnte.

Und spätestens bei der Behauptung, Hunter Biden sei ja heute Künstler in L.A., wird klar - das ist gezielte Desinformation. Fake news. Hier sollen die Hörer für dumm verkauft werden.

Es ist unfassbar, wie tendenziös und propagandistisch zumindest der öffentlich rechtliche Rundfunk hier in Deutschland mittlerweile ist (okay, nicht nur der).
BS
 

WollMac

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Gerade auf hr info, einem deutschen öffentlich rechtlich finanzierten Radiosender bekanntlich, eine Review von Hunter Bidens Buch gehört, das heute auf deutsch erscheint.

Demnach hat Hunter Biden ein bewundernswertes Buch über seine Drogensucht und seine persönlichen Verluste geschrieben, in denen er auch erklärt, warum er unter anderem eine Affäre mit der Witwe seines verstorbenen Bruders anfing, nachdem er nach eigener Aussage seinem geliebten Bruder die Hand hielt, als dieser starb. Joe Biden sei der beste Vater und Großvater überhaupt, treusorgend, fürsorglich, immer für die Familie da. Das Buch Hunter Bidens sei - so die Reporterin von hr info - eine schonungslose Lebensbeichte eines vom leben arg gebeutelten Mannes, der aber wieder aufgestanden sei. Hunter Biden lebe heute in Los Angeles als Künstler.

Ähem. Jau.

Spätestens bei dem angeblichen Beruf des Herrn habe ich ernsthaft kurz selbst an meinem Wissen gezweifelt: War Hunter Biden nicht der Sohn des jetzigen Präsidenten, der - wie auch immer - an hochlukrative Geschäften in der Ukraine und China beteiligt war und ist? Der offiziell als Lobbyist und Rechtsanwalt arbeitet(e)? Wo keiner in den Medien so richtig hinterfragen will, wie er da überhaupt rankam?

Kurz bei Wikipedia geschaut, und jup - der ist es. Es gibt keinen zweiten Sohn namens Hunter, wie ich echt kurz gedacht hatte.

KEINE Erwähnung der zwielichtigen Geschäfte in dem hr info Bericht, mit KEINER SILBE wird auch nur angedacht, ob das Ganze vielleicht ein recht durchschaubarer PR-Coup eines Sohnes für seinen in der Politik stehenden Vaters sein könnte.

Und spätestens bei der Behauptung, Hunter Biden sei ja heute Künstler in L.A., wird klar - das ist gezielte Desinformation. Fake news. Hier sollen die Hörer für dumm verkauft werden.

Es ist unfassbar, wie tendenziös und propagandistisch zumindest der öffentlich rechtliche Rundfunk hier in Deutschland mittlerweile ist (okay, nicht nur der).
Was ist daran "gezielte Falschinformation", wenn in einer Buchbesprechung der Inhalt des Buches wiedergegeben wird?
 

MacEnroe

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Es ist unfassbar, wie tendenziös und propagandistisch zumindest der öffentlich rechtliche Rundfunk hier in Deutschland mittlerweile ist (okay, nicht nur der).

... oder da ist einfach ein schlecht recherchierter Bericht durchgerutscht. Die Dame ist vielleicht einfach naiv
und fand das Buch toll?
 

Lor-Olli

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Hunter Biden ist für mich irrelevant - schließlich ist er nicht der Präsi…
Mal ehrlich, Annie Hilator würde mit an Sicherheit grenzender Wahscheinlichkeit auch nicht für alle Verwandten die Hand ins Feuer legen, oder ALLE Details erzählen ;)
(Ob er sich für eine Selbstgeißelung begeistern kann entzieht sich aber auch meiner Kenntnis…:sick:)
 

Elvisthegreat

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fa66

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…Hunter Biden … Buch …, in denen er auch erklärt, warum er unter anderem eine Affäre mit der Witwe seines verstorbenen Bruders anfing, nachdem er nach eigener Aussage seinem geliebten Bruder die Hand hielt, als dieser starb.
Da muss doch jeder evangelikale Alttestamentarier weich werden.
Ist doch die Schwagerheirat eine biblische Pflicht, wenn der Bruder verstirbt.
 

fa66

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Und wie ist das, wenn die Schwester versterben würde........ *schluck*
Gute Frage – in einem anderen Kontext; hier aber Whataboutism. M.W. äußert sich die Bibel dazu nicht konkret.

H. Biden schrieb sein Buch sicher nicht in den leeren Raum hinein. Und seine Zielgruppe (so meine Unterstellung) ist eher eine US-amerikanische Leserschaft. Das Millionenheer unter den Bibeltreuen der potenziellen Leserschaft könnte genau so eine Beschreibung der familiären Verbandeltheit als positives Zeichen lesen und werten. Das färbt dann auf ihn ab – und vielleicht mittelbar auch auf den Präsidenten.
 

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