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Der Konflikt in der Ukraine

Diskutiere das Thema Der Konflikt in der Ukraine im Forum Archive.

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  1. spoege

    spoege Mitglied

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    Das zeigst auch du unmissverständlich, wie alle anderen, die sich an der Diskussion beteiligen.

    Die Beschimpfung und Diffamierung von Mitdiskutanten ist allerdings eine notorische Angewohnheit derjenigen, die den Ukraine-Konflikt immer wieder auf eine westliche Aggression gegen Russland reduzieren wollen.
     
  2. stonefred

    stonefred Mitglied

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    Nein, Du weisst dass die Krim kein durch die ukrainische Verfassung gestütztes Recht hatte, ein Referendum über ihren Status abzuhalten. Und das "Instrument direkter Demokratie" kannst Du stecken lassen, das war eindeutig von Putin "gelenkte Demokratie".
     
  3. mukululu

    mukululu Mitglied

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    Ich möchte nichts reduzieren, nur wenn du den Hinweis auf das Demokratieverständnis als Beschimpfung oder Diffamierung empfindest, bist du sehr empfindlich. Vielleicht habe ich da wirklich auf einen wunden Punkt bei dir getroffen. :noplan:
     
  4. Elvisthegreat

    Elvisthegreat Mitglied

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    Im Russland des lupenreinen Demokraten werden Leute wie Snowden praktischerweise gleich erschossen.
     
  5. spoege

    spoege Mitglied

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    Uralter Trick, mukululu! :hehehe:

    Ich würde dir einfach empfehlen, auf solche Diffamierungen grundsätzlich zu verzichten. Schreib einfach deine Meinung. Sie ist nicht besser oder schlechter oder wahrhaftiger als alle anderen, die hier vorgetragen werden.
     
  6. mukululu

    mukululu Mitglied

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    Dass ein Referendum ein Instrument direkter Demokratie ist kannst du natürlich verneinen. Wäre mir allerdings neu, dass sich hier die Definition verändert hat.
    Und dass eine Abspaltung oft nicht in Übereinstimmung mit einer Verfassung zu bringen ist, ist nicht Neues. Daher beruft man sich auf das Völkerrecht (siehe Bsp. Kososvo)
    Ansonsten dürfte es selbst die USA gar nicht geben, welche sich einseitig für unabhängig von Britanien erklärt haben.

    Also tatsächlich einen wunden Punkt getroffen. Das tut mir leid.
     
  7. Elvisthegreat

    Elvisthegreat Mitglied

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    Tut er doch: er ist halt der Meinung, dass alle anderen die nicht seiner Meinung sind:

    a) eine falsche Meinung haben
    b) ein falsches Demokratieverständnis haben
    c) seine Interpretation der Geschehnisse die einzig richtige ist
    d) von seiner Meinung abweichende Meinungen nicht erlaubt sind

    und das verkündet er offensiv, nichts schlimmes daran, damit müssen wir leben.
     
  8. Elvisthegreat

    Elvisthegreat Mitglied

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    Na das ist nochmal ein interessanter Ansatz: wenn dem lupenreinen Demokraten die Verfassung nicht passt, darf er sich darüber hinwegsetzen.

    Im übrigen hat stonefred mit keinem Wort erklärt, dass ein Referendum kein Instrument der direkten Demokratie ist. Das ist Deine Interpretation des gesagten.
     
  9. spoege

    spoege Mitglied

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    Vielleicht kannst du es auch einfach als einen Versuch betrachten, die unnötige Schärfe aus der Diskussion zu nehmen. Meiner Ansicht nach hat niemand hier das Recht, seinen Mitdiskutanten fehlendes Demokratieverständnis vorzuwerfen. Auch wenn er noch so sehr davon überzeugt ist, die einzig zulässige Sicht der Dinge zu haben.

    Ich komme mir hier manchmal vor wie in der Fachschaftstreffen einer politischen Splittergruppe, in der mit heiligem Ernst gestritten wird, als ginge es um unser allen Leben. Das Forum hier heisst aber MacUser-Bar.
     
  10. macjosbert

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    In den USA reicht es vielfach nur „schwarz“ zu sein!
     
  11. Mann im Mond

    Mann im Mond unregistriert

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    oder wie bei unseren Freuden aus der Ukraine
     
  12. mukululu

    mukululu Mitglied

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    Sorry, will dich damit eigentlich nicht weiter quälen.
    Aber seltsam, dass du nun von "fehlendem" Demokratieverständnis sprichst. Wurde das tatsächlich so vorgeworfen oder wurde hier nur vom unterschiedlichem Demokratievertändnis gesprochen?

    Aber du hast ja grundsätzlich Recht. Diese Diskussion hilft niemandem. Manche sehen den Regimewechsel für nicht demokratisch an, manche schon.
    Manchen ist Demokratie wichtig, manchen nicht.
    Manche verstehen unter Demokratie die Herrschaft des Volkes durch demokratische Abstimmungen und Wahlen, für manche ist es auch in einer Demokratie in Ordnung mit physischer Gewalt an die Macht zu kommen.
     
  13. spoege

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    Und eigentlich ging es um die Frage von RandaWanda, was bzw. wer für die aktuellen Zustände in der Ostukraine verantwortlich sei. Du hast den Machtwechsel im Februar 2014 dafür verantwortlich gemacht.

    Was bedeutet, dass die Separatisten auch nicht zu den Waffen gegriffen hätten, wenn die jetzige Regierung drei Monate später in verfassungsgemäßen Wahlen an die Macht gekommen worden wäre. Die russische Regierung hätte die neue Regierung anerkannt und sich nicht in die ukrainische Innenpolitik eingemischt.
     
  14. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    So viele Faschisten hier, gell? :)
     
  15. spoege

    spoege Mitglied

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    Wenn Menschen über politische Entwicklungen wirklich bekümmert sind, suchen sie zuerst Schuldige.
     
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