der hip-hopper

Dieses Thema im Forum "MacUser Bar" wurde erstellt von grünspam, 07.01.2005.

  1. grünspam

    grünspam Thread Starter MacUser Mitglied

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    Der Hip-Hopper!
    Vorstellung einer neuen Spezies

    Es soll ja Leute geben, die meinen, ein Hip-Hopper sei eine neue Hasenzüchtung! Wieder andere fragen immer wieder: "Räpp? Des isch doch dieser Sprechgesang?!?" Und für diese Leute kommt nun die Lösung. Ich werde mich bemühen, diesen Leuten die Gattung der Hip-Hopper etwas näherzubringen und die Vorurteile aus dem Weg zu räumen, die sich mit diesem Thema verbinden.

    Der Hip-Hopper an sich ist ein sehr solidarischer, selbstbewußter und toleranter Typ. Und immer mehr junge Leute zwischen 10 und 15 bekennen sich inzwischen zu dieser Gattung Mensch.

    Einen Hip-Hopper erkennt man meist schon am äußeren Erscheinungsbild, was oft zu Unverständnis und Grübeleien führt. Viele Menschen fragen sich nämlich: "Wieso gehen die nicht aufs Klo, wenn sie dringend müssen?" oder "Denken die etwa, da wachsen sie noch rein?"

    Der Hip-Hopper ist ein sehr stilbewußter Mensch und achtet sehr auf sein Äußeres. Die stilechten Kleidungsstücke sind ein Muss für jeden Hip-Hopper und ist deren Erkennungszeichen.



    Das wichtigste Kleidungsutensil ist die Hip-Hopper-Hose, auch "Baggy-Pants" genannt (sprich: bägi pänts). Diese muss knapp über den Knien hängen und mindestens so breit sein, dass zwei weitere Hip-Hopper in sie hineinpassen. Diese Tradition hat natürlich seinen Ursprung: Die Afro-Amerikaner in den USA (von vielen Hopper auch "Niggaz" genannt) bekommen vom Staat solche schicken weiten Hosen geschenkt, damit sie den Gefängniswärtern nicht so leicht davonlaufen können. Ein anderer Grund ist, dass Hip-Hopper sehr große Phimose haben und deshalb einfach mehr Platz brauchen.

    Der Hip-Hop hat seine Wurzeln übrigens in den USA, wo die "Ghetto-Gangster-Niggaz" keinen Bock mehr auf Rock hatten und stattdessen ihre eigene "Musik" erfanden: den Hip-Hop. Deshalb wollen auch so viele weiße Hip-Hopper schwarz sein, weil die nämlich den Hip-Hop erfunden haben und deshalb die besten sind und außerdem noch größere Phimose haben.

    Der musikalische Teil des Hip-Hops äußert sich darin, dass ein MC (zu Deutsch: Mikrofonmann) zumeist belanglose Texte in Versform verfaßt und sie vor sich hinspricht. Ein sog. DJ (Diskettenjongleur) unterstützt ihn dabei, indem er mit einer speziellen Technik, dem sog. "Scratching", versucht, die Schallplatte so schnell wie möglich zu zerkratzen.

    Die Hip-Hopper sind außerdem künstlerisch begabt. Sie haben eine neue Stilform der Malerei begründet: den "graffiti" (zu Deutsch: Graffiti). Sie ist vergleichbar mit der Höhlenmalerei. Der Hip-Hopper verwendet dafür sogenannte "Spraydosen", die er sich selbst aus dem Supermarkt klaut, und sprüht seine Initialen (sofern das ein Hip-Hopper ist, der seine Initialen schreiben kann) kunstvoll auf jede leere Wand und auf jeden Wagon, die er sieht. Der "breakdance" (Brechtanz) ist ebenfalls eine wichtige Disziplin des Hip-Hops. Der Hip-Hopper wälzt sich dabei spastisch auf dem Boden, als hätte er epileptische Anfälle. Das klingt zwar komisch, ist aber so. Die anderen Hip-Hopper äußern ihre Begeisterung für besonders spastische Bewegungen mit Lauten wie "voll krass" oder "fett".

    Der Hip-Hopper ist im Allgemeinen ein sehr toleranter Mensch, er kennt zum Beispiel keinen Rassismus, doch er ist auch sehr selbstbewußt. So behauptet zum Beispiel jeder Hip-Hopper von sich, dass er der beste Hip-Hopper der Welt ist, die besten "beats" (Schläge) hat, die meisten "flows kickt" (?), am meisten kifft und der größte "pimp" (Zuhälter) überhaupt ist. Wenn es allerdings dazu kommen sollte, dass zwei Hip-Hopper aufeinander treffen, dann kann es zu Streitereien kommen. Um diese Streitereien zu schlichten, werden sog. "battles" (Schlachten) veranstaltet. Dabei kommen alle Kinder der örtlichen Stadt- und Dorfghettos zusammen, um zu sehen, wer von den beiden der bessere Lyriker ist. Wer den anderen mit seinen dichterischen Stilmitteln und Versen wie "Ej du fettes Sackgesicht, verarsch mich nicht sonst fi** ich dich" oder "Es war einmal ein Lattenzaun mit Zwischenraum um durchzuschaun." besiegt, gewinnt den "reeeespect" seiner "homies" und darf eine "bit**" knallen. Allerdings läuft er Gefahr, an der nächsten Ecke erschossen zu werden.

    Das Kiffen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Hip-Hopper, wobei der Hip-Hopper sich nicht armkiffen kann, denn er braucht das Geld schließlich für die teuren Markenklamotten.

    Eine andere wichtige Freizeitbeschäftigung der Hip-Hopper ist der Geschlechtsverkehr. Hierbei verwöhnt er seine "bit**" am liebsten im "doggystyle". (Der Begriff "doggystyle" kommt übrigens von einem "voll krassen" Hip-Hop-Anführer Snoop Dogg (schniefender Hund), welcher mehr "bit**es" als jeder andere besitzt.) Der Inzest ist allerdings ein weit verbreitetes Problem bei den Hip-Hoppern, denn jeder Hip-Hopper ist ein "mothafukka". Das würde zu großen Problemen führen und das Überleben dieser Spezies bedrohen, wenn nicht die meisten Mädchen auf Hip-Hopper stehen würden.



    (Mit freundlicher Genehmigung von Blackfest.de)
     
  2. dylan

    dylan MacUser Mitglied

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    [​IMG]


    Ok ok, ich höre eigentlich überhaupt kein Metal, man könnte auch sagen...

    [​IMG]


    ...aber ich höre ja auch kein HipHop. Hmm... man merkt, ich stecke in einem Dilemma. :D
     
  3. macks

    macks MacUser Mitglied

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    Das bezaubernde Gottesgeschöpf im unteren Bild macht mir nicht nur Angst, sondern vermittelt, ehrlich gesagt, nicht recht den Eindruck eines typischen Fly-Girls - im wahrsten Sinne des Wortes.
     
  4. macks

    macks MacUser Mitglied

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    Ach, da saß ich tatsächlich einem Irrtum auf.
     
  5. grünspam

    grünspam Thread Starter MacUser Mitglied

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    hmmm das er5ste bild hat auch mal einer auf die treppe vom arbeitsamt gephotoshopt *G*

    aber das wesen da macht mir echt angst... jedes mal aufs neue *G*
     
  6. Thommy

    Thommy MacUser Mitglied

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    *wegschmeiß* @ Text & Bilder rotfl
     
  7. HAL

    HAL

    die geht ja noch. schon mal ihre brüder gesehen ?

    sikomat.de/images/mcdeath.jpg
     
  8. Maulwurfn

    Maulwurfn MacUser Mitglied

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    zur spezies hiphopper fällt mir immer wieder nur der folgende beitrag ein:

    Download (ca. 6MB)

    es lohnt sich!

    gruß
    mick
     
  9. Maxxor

    Maxxor MacUser Mitglied

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    Ich bin Hip-Hopper.

    Hallo,

    Ich gebe zu Ich bin Hiphopper.. Ich höre und betreibe diese Art von Musik schon seitdem ich 15 bin, jetzt bin ich 20. Entweder man liebt es oder man hasst es... Und nicht alle Leute entsprechen den Klischees.
    HipHop ist auch eine Form von Kunst gerade wenn es um das Freestylen geht (freie Improvisation).

    Just my 0.2c..

    Gruß,
    Max
     
  10. Don Caracho

    Don Caracho MacUser Mitglied

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    ich bin musikalisch sehr offen, bin mit Jazz, Soul und Hip Hop aufgewachsen, für mich ist wichtig dass die Musik eine Seele hat, ob es House oder Rock ist, ist mir nicht wo wichtig, ich Respektiere Lenny Kravitz aber genauso auch DJ Premier, beide machen auf ihre Weise sehr anspruchsvolle Sachen auf hohem Niveau, jeder ist in seiner Sache gut, wie bereits erwähnt, Musik braucht Herz und Seele, brasilianischer Bossa Nova, Rock, Blues oder Deep House, Ragga Muffin, Reggae, Seele braucht die Musik!!!

    Ich empfehle euch mal folgenden Sender auf iTunes, geht einfach auf:

    >>>iTunes>>>Radio>>>Urban>>>Boombastic Radio

    Die Spielen von John Lee Hooker über Baile Funk aus den Favelas von Rio bis Afrobeat alles mit Seele und "Attitude"

    I'm out, ok ich bin draussen, naja represent würd' dann mal sagen!