Daten-Blu-Ray (M-Disc) erstellen und brennen

cpx

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D.h. ich muss die M-Disc zunächst mit newfs_udf formatieren.

Die M-Disc ist nur einmal Beschreibbar.

Danke für die Hilfe (und die Geduld^^)

Das wird schon. Ich schau mal ob ich das externe Laufwerk vom Bekannten bekomme das ich Ihm zu Verfügung gestellt habe. Dann Baue ich den internen M-Disc Brenner in meinem Windows PC mal ins externe Gehäuse ein und Brenne eine von meinen 100GB M-Disc versuchs weise mal mit dem Mac mini.

So lange Du wartest, kannst Du ja mal SimplyBurns ausprobieren.
Bildschirmfoto 2020-12-14 um 14.21.16.png
 
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Lor-Olli

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Dann taugt Dein verwendeter Brenner bzw. Lesegerät nichts...
Naja, der Brenner ist sehr fix, die Intensität des Lasers muss recht hoch sein (es ist ein slimline), ich habe aber auch nicht so sehr häufig mit Maximalgeschwindigkeit zu brennen versucht… stört mich nicht wenn das Gerät nebenbei etwas länger braucht (Archivieren ist keine Terminarbeit ;)). Langsam heißt übrigens 2 oder 4 fache Geschwindigkeit, aber eben nicht 16 fach…
Bei DVD-Brennern reicht der übliche Laser (rot) definitiv NICHT für die M-DVDs, dieser muss schon gewisse Werte erfüllen und das tun die wenigsten /bzw. nur spezialisierte Geräte. (M-Disc Logo, eine Spirale)
 

nahtlos

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Erzeuge ein Image mit hdiutil und formatier es mit newfs_udf um.

Dann muss ich es erst erstellen, umformatieren und dann mit Daten füllen. Aus einem Ordner erzeugen geht dann nimmer, richtig?

Also ich habe es gerade ebend mal ausprobiert. So wohl UDF 2.0 als auch 2.6 werden korrekt mit dem UDF Media Reader Angezeigt.

Ja, das scheint an hdiutil und nicht am UDF Media Reader gelegen zu haben. S. Post #13

Die M-Disc ist nur einmal Beschreibbar.

eben, darum frag' ich ja :)


Hätte nicht gedacht, dass sowas simples wie 'ne Blu-Ray brennen, so einen Aufwand bedeutet^^
 

cpx

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Hätte nicht gedacht, dass sowas simples wie 'ne Blu-Ray brennen, so einen Aufwand bedeutet^^

Deshalb Brenne ich die Daten ja auf einer 100GB M-Disc mit einem Windows PC. Das dauert ca. 90 Minuten. (Verify nicht vergessen !)
 

oneOeight

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Dann muss ich es erst erstellen, umformatieren und dann mit Daten füllen. Aus einem Ordner erzeugen geht dann nimmer, richtig?

Hätte nicht gedacht, dass sowas simples wie 'ne Blu-Ray brennen, so einen Aufwand bedeutet^^
Kannst ja zwei machen, einen aus ordner und dann rüber in den newfs.

Naja, das Drama resultiert ja nur daraus, dass du es von Hand machen willst und keine Software kaufen.
Vielleicht hilft ja eins der kostenlosen Brenn Programme.
 

cpx

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Ich schau mal ob ich das externe Laufwerk vom Bekannten bekomme das ich Ihm zu Verfügung gestellt habe.

Leider hat das externe Gehäuse einen wackel Kontakt am Niederspannungseingang. :hum: Von daher muss ich mal schauen ob das noch sicher zum Brennen der M-Disc ist... :kopfkratz:
 

nahtlos

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spricht eigentlich irgendwas dagegen, mit dem Festplattendienstprogramm einfach ein hybrid image zu erstellen und das dann ohne Terminal-Magic auf die M-Disc zu brennen? Dann habe ich ja drei Dateisysteme, sollte also von überall gelesen werden können, oder?
 

cpx

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spricht eigentlich irgendwas dagegen, mit dem Festplattendienstprogramm einfach ein hybrid image zu erstellen und das dann ohne Terminal-Magic auf die M-Disc zu brennen? Dann habe ich ja drei Dateisysteme, sollte also von überall gelesen werden können, oder?

Du Brennst die gewünschten Daten einfach auf die M-DISC. Das einzig wichtige ist das alle Computer diese gebrannte M-DISC Lesen können. Das ist alles.

Konflikte entstehen nur mit dem jeweiligen verschiedenen Betriebssystemen was Dateipfade, bestimmte Zeichen, Dateinamen unvm. an geht. Deswegen erstellt man/Frau ein Image mit dem jeweiligen Computer um diese Konflikte bei der weiteren Verwendung dieser Daten zu umgehen. Dann wird dieses Image auf die M-DISC gebrannt. Du kannst also mehrere verschiedene Images auf einer M-DISC 1x Brennen wenn der Platz da für ausreicht. Das Thema ist sehr umfangreich wenn man/Frau das nicht weiss.

Wenn Du diese Daten (JPEG, MP3 usw.) für alle Computer verwenden willst, dann musst Du auch da für sorgen das alle diese Daten auf allen Computern mit den jeweiligen Betriebssystem gelesen werden können. Das Bedeutet Du selbst musst Recherchieren welche Einschränkungen mit den jeweiligen Computern bzw. Betriebssystemen bestehen, das kostet richtig viel Zeit.

Wenn Du dann alle Einschränkungen gefunden hast, kannst Du das passende Format für die M-DISC verwenden. In meinen Fall z.B. würde UDF ausreichen um diese M-DISC dann am Mac oder PC zu Lesen. Wenn die Einschränkungen zu groß sind das nicht alle Computer diese Daten Verwenden können, dann musst Du für jeden Computer jeweils eine eigene M-DISC Brennen. Das ist in etwa das gleiche wie eine 3,5" Diskette vom Amiga die nicht in einem 3" Diskettenschacht eines Schneider CPC passt...

hallo? niemand mehr?

Es ist Weihnachtszeit, da haben die Leute etwas besseres zu tun.
 

nahtlos

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ok, danke für deine Hilfe!

Ich habe jetzt mal ein image mit hdiutil erstellt, es mit newfs_udf umformatiert und dann mit hdiutil burn auf eine 25 GB M-Disc gebrannt. Scheint funktioniert zu haben, allerdings stellt sich mir noch folgende Frage:

ich habe die Brenngeschwindigkeit auf 1x gestellt. Laut wikipedia liegt die Schreibgeschwindigkeit bei Blu-Ray bei 4,29 MB/s. Daher sollte bei einer 25 GB M-Disc und einfacher Geschwindigkeit der Brennvorgang ca. 97 Minuten dauern. Der Brennvorgang war allerdings nach ca. 45 min abgeschlossen und das Verifizieren hat nochmal ca. 30 min gedauert. Das kam mir recht schnell vor. Zumal ich hier (https://www.macwelt.de/a/verbatim-m-disc-daten-fuer-die-ewigkeit-sichern-und-brennen,3438182) gelesen habe, dass eine 100 GB M-Disc mit 4x Geschwindigkeit ca. 4 h braucht (ich habe den gleichen Brenner). Rein rechnerisch müsste die aber auch ca. 97 min zum beschreiben brauchen (4-fache Datenmenge und 4-fache Geschwindigkeit).

Klingt das für euch dennoch plausibel oder scheint da etwas schief gelaufen zu sein (was die Geschwindigkeit betrifft).

Nochmals vielen Dank!
 

mausfang

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Archivierst Du eigentlich die Staatsgeheimnisse vom Vatikan?

Warum kopierst Du die Sachen nicht einfach auf ner neuen 500GB SATA-Festplatte?

Meinst Du es ist weniger wahrscheinlich, dass Du die im 10 oder 20 Jahren auslesen kannst?

Wenn Du zum Zeitpunkt X die Infrastruktur hast um Deine Super-Duper-haltbar Silberscheibe auszulesen ...dann bekommst Du auch eine SATA-Festplatte ausgelesen ...
 

cpx

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ok, danke für deine Hilfe!

Ich habe noch so viel zu tun heute... :kaffee:

....gelesen habe, dass eine 100 GB M-Disc mit 4x Geschwindigkeit ca. 4 h braucht.

Bei mir sind es ca. 90 Minuten für die 100GB M-DISC.

Klingt das für euch dennoch plausibel oder scheint da etwas schief gelaufen zu sein (was die Geschwindigkeit betrifft).

Wenn das Verify erfolgreich abgeschlossen wurde und Du die Daten Lesen kannst sollte alles in Ordnung sein.
Ich weiß ja nicht ob die M-DISC von Dir komplett voll ist oder nur zu 2/3 oder der Brenner als minimum 2fach brennt... :noplan:
 

cpx

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Warum kopierst Du die Sachen nicht einfach auf ner neuen 500GB SATA-Festplatte?

Also Festplatten haben noch nie mehr als 2-3 Jahre bei mir gehalten. :nono: Vermutlich wohl auch diesem Grund. Erst letzten Monat ist wieder eine 1TB HD verreckt die ich vor knapp 2 Jahren Geschenkt bekommen habe. Selbst meine billigsten 120 Minuten Datasetten aus Eisenchrom halten immer noch die Daten wo schon Dutzende Festplatten längst in den ewigen Jagdgründe eingegangen sind.

Meinst Du es ist weniger wahrscheinlich, dass Du die im 10 oder 20 Jahren auslesen kannst?

Wohl kaum, da der Aufwand für einen Brenner wesentlich geringer ist als für eine HD oder SSD.

Wenn Du zum Zeitpunkt X die Infrastruktur hast um Deine Super-Duper-haltbar Silberscheibe auszulesen ...dann bekommst Du auch eine SATA-Festplatte ausgelesen ...

Mit Super Duper mache ich immer meine Backup's. :jaja:
 

nahtlos

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also... eigentlich dachte ich, dass das Thema jetzt durch ist, aber nach dem Brennen der ersten Disc ist mir folgendes aufgefallen:

Manche Ordner und Dateien werden nur als "0 byte"-file angezeigt. Ein Zugriff darauf ist nicht möglich. Das scheint aber nichts mit dem Brennvorgang zu tun zu haben, denn:

Ich erstelle ein Image:
Code:
hdiutil create -size 22g -fs UDF -volname Backup ~/Desktop/Backup.dmg
dann wird das Image auf UDF 2.60 formatiert:
Code:
newfs_udf --wipefs yes -b 2048 -r 2.60 -v Backup ~/Desktop/Backup.dmg
Anschließend öffne ich das Image und kopiere die Dateien hinein, dann wird es ausgeworfen.

Wenn ich nun das Image mounte und durch die Ordner klicke (um zu sehen, ob alles korrekt kopiert wurde), sieht alles gut aus. Aber sobald ich das Image danach ein weiteres Mal öffne, werden alle Ordner, die ich mir angeguckt habe, als "0 byte"-file angezeigt und sind nicht mehr nutzbar. Brenne ich das Image dann so, sind diese Dateien auch auf anderen Rechnern nicht nutzbar.

Woran kann das denn liegen?

Danke und frohe Weihnachten :)
 

oneOeight

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Öffnest du das Image zum verifizieren als read only?
Nicht dass der Finder danach noch irgendwas rein schreibt.
 

nahtlos

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ich glaube nicht. Wie mache ich das denn, habe dazu jetzt keine Option gefunden... habe bisher nur einen Doppelklick gemacht^^
 

oneOeight

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Du musst es danach konvertieren als read only.
Hdiutil müsste auch eine read only mount option haben.
 

mausfang

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Also Festplatten haben noch nie mehr als 2-3 Jahre bei mir gehalten. :nono: Vermutlich wohl auch diesem Grund. Erst letzten Monat ist wieder eine 1TB HD verreckt die ich vor knapp 2 Jahren Geschenkt bekommen habe. Selbst meine billigsten 120 Minuten Datasetten aus Eisenchrom halten immer noch die Daten wo schon Dutzende Festplatten längst in den ewigen Jagdgründe eingegangen sind.
Na klar. Du hast bestimmt die Daten auf eine Festplatte kopiert. Sie dann im feuerfesten Tresor verschlossen ... sie nach 2 Jahren rausgeholt ... Und dann war sie kaputt LOL.
 
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