Gesellschaft Das Märchen von der Elektro-Mobilität

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  1. Riven

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    In meiner Welt darfst du die umsonst fahren...
     
  2. wegus

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    Das mit dem richtig anstellen ist das Problem. Der Twizzy ist nicht vernünftig wetterfest und vom Crash-Verhalten eine Katastrophe. Der Zoe ist da schon eher was für den Massenmarkt!
     
  3. Riven

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    Beim Zoe kommt dann wieder das Preisargument. Im großen Stil ließe sich ein Twizy Äquivalent vielleicht auf 5000,- runter prügeln. Ich spinne ja nur rum und versuche mir vorzustellen, wie man große Auswirkungen schnell generieren könnte. Deshalb rede ich ja auch von verschenken. Von mir aus auch Spottpreis oder günstig/umsonst zur Verfügung stellen.
     
  4. magheinz

    magheinz unregistriert

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    Dann verschenke die twizys nicht sondern stelle genug so an die Strasse das sie Jeder nutzen kann...
     
  5. Riven

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    Auch das wäre eine Idee. Ich weiß nur nicht, ob die dann nachher so rumfliegen würden wie die E-Scooter.
    Mir ging es ja darum, daß man den Verbrenner stehen lässt.
     
  6. wegus

    wegus Mitglied

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    Jo super Idee! Das hat schon bei Scootern zu Vermüllung geführt. Geräte die keinem gehören werden auch so behandelt leider. Und nochmal: die Dinger sind gefährlich!

    Wenn man den in Relation zum ID3 sieht oder zu BMWs i3 oder was da sonst noch fleucht ist der Zoe nicht teuer. Wer will kann den auch ab 100€ im Monat leasen.
     
  7. magheinz

    magheinz unregistriert

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    Die minis, smarts etc der carsharer sieht doch auch keiner als vermüllung...
     
  8. Riven

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    Naja, das Preisargument kommt ja nicht von mir, da ich versuche das meinungsfrei anzugehen. Ich finde man muss es trotzdem gelten lassen, weil es in dem Zusammenhang für viele Menschen nun mal eine Rolle spielt. Ob man den Zoe in Relation setzt, macht ab einer bestimmten Summe dann auch keinen Unterschied mehr, wenn man sich das einfach nicht leisten kann. Mit Leasen kenn mich nicht aus, aber wenn ich das auf der Renault Seite richtig verstanden habe, dann muss man trotzdem noch eine Sonderzahlung und die Batteriemiete einberechnen. Ich weiß nicht, ob eine Summe von über 6000,- für 3 Jahre, eine nennenswerte Anzahl von Leuten überzeugt.

    @Carsharing Idee vergleichbar zu E-Scootern
    Wenn man die auf uns zukommende Verkehrsregelungen bzw. Restriktionen im Hinterkopf behält, dann könnte man sicher Konzepte ausbauen, die einem Abstell- und Misshandlungschaos entgegenwirken.
    Was weiß ich, vielleicht sowas ähnliches wie Park&Ride, also Park&Switch kombiniert mit TakeHome&Leave@Work.

    Wie gesagt, ich spinne nur ein wenig rum...
     
  9. Birma

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    Wenn man mal eine Vollkostenrechnung anstellt zwischen einem Clio für ca. 18000,- € und einer Zoe für ca. 24500,- € dann merkt man schnell, dass die ZOE (abhängig von der Fahrleistung) genauso teuer oder billiger ist.
    Quelle z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=xJh_8qCmWZg
     
  10. Birma

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    Und hier mal eine Möglichkeit die CO2 Bilanz von Verbrennern, Plugin-Hybriden und Batterie-Elektrofahrzeugen zu vergleichen.
    Daran erkennt man ziemlich gut, dass BEVs mit kleiner Batterie schon nach kurzer Zeit eine bessere Ökobilanz haben als Verbrenner
    http://emobil-umwelt.de
     
  11. MacEnroe

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    „Und wenn ich mein derzeitiges Auto weiterfahre“ .... dann ist die Umweltbilanz auch nach 200.000 km
    noch besser als mt einem neuen E-Auto. (CO2 Gehalt, nicht Schadstoffe gemessen)
     
  12. Birma

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    Und man sollte sich die Frage stellen, warum man Elektromobilität ausbauen sollte. Dahinter kann eigentlich nur die Senkung der CO2-Emissionen stehen und das geht natürlich nur mir Erneuerbaren Energien.
    Außerdem wäre es nicht sinnvoll eine Antriebsart durch eine andere zu ersetzen. Sinnvoll ist es Mobilität besser zu nutzen und zu kanalisieren. Carsharing ist beispielsweise geeignet wenn man sich mal die durchschnittlichen Fahrtstrecken und die Dauer der Standzeiten der PKW ansieht.
     
  13. Birma

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    Das stimmt so pauschal nicht. Denn der alte Verbrenner stößt auch CO2 aus. Und Du willst die Schadstoffe außen vor lassen? Welchen Sinn hätte das?
    Hier ein Beispiel bei durchschnittlich 14.000 km Laufleistung, in dem sich zeigt, dass dies vom CO2-Ausstoß sogar das schädlichste ist.
    upload_2019-8-14_22-42-29.png
     
  14. MacEnroe

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    Pauschal nicht. Kommt auf den Verbrauch an. Bei meinem Diesel ist es aber so.
    Für das Klima zählt der CO2-Verbrauch. Schadstoffe sind in Städten ein Problem, auf dem Land
    weniger.
     
  15. Birma

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    Ja, es kommt auf den Verbrauch und auf die Fahrleistung an. Und der CO2-Ausstoß ist immer ein Problem, egal ob in der Stadt oder auf dem Land :)
    Aber die generelle Aussage das ein E-Auto generell immer besser oder schlechter ist kann man mit der Seite für sein Fahrverhalten wunderbar überprüfen. Es geht eben nicht darum alle Verbrenner gegen Elektroautos auszutauschen, das wäre unsinnig!
     
  16. maccoX

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    Geil, Batterie Fahrzeug mit 150km Reichweite... wie wärs mit etwas realistischem was die Menschen auch kaufen wie z.B. 500km?

    Das mein Benzin C1 640km bei 5,8l/100km schafft lass ich jetzt mal aussen vor...
     
  17. spatiumhominem

    spatiumhominem Mitglied

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    in der Stadt vollkommen ausreichend. Für solche Reichweiten fahren hier Touaregs mit 11l durch die Stadt Kinder von der Schule zum Fußball....
     
  18. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Das bezweifle ich doch stark, dass diese Autos nur dafür gekauft wurden. Sind ja oft Diesel, und die müssen
    schon aus technischer Sicht ab und zu auch weitere Strecken fahren. Sind für reine Kurzstrecken ungeeignet, weil
    die Filter dann zusetzen. Das sind doch eher Familienautos, die am Wochenende von der Familie genutzt werden.

    Große SUVs, rein elektrisch, mit 80 km Reichweite wären ja technisch kein Problem. Nur würde
    das kaum jemand kaufen, auch Hausbesitzer nicht. Hat die überhaupt irgendein Hersteller im Programm?
    Hier hab ich nichts gefunden: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/kaufen/elektroautos-uebersicht/
     
  19. maccoX

    maccoX Mitglied

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    80km... das wird ja immer besser :D ... mit dem eBike kommt man ja schon 120km weit.... :p

    Also gut, 80km eAuto, schauen wir mal wie praxistauglich das ist:
    - reines Stadtauto, wer mal irgendwo hin fahren will (praktisch jeder) braucht ein 2. Auto
    - mal ein Berg hoch, hohe Zuladung, Stau, Umleitung... ups, Batterie alle, selbst in der Stadt
    - nach der Arbeit noch schnell spontan einkaufen oder zum See... oh, Batterie langt nicht mehr
    - nach ein paar Jahren eh nur noch vielleicht 50km Reichweite

    Das ist doch Spielzeug... und für das soll man dann zehntausende € löhnen?
     
  20. mr.robot

    mr.robot Mitglied

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    Nicht ernsthaft. Die durchschnittliche Fahrleistung lag 2017 bei 13.257Km pro Fahrzeug. Bei 365 Tagen im Jahr sind es 37 Km pro Tag. Bei 220 Werktagen wären es 60 Km pro Tag.

    Das Märchen von der unbedingt benötigten Fahrleistung von 500-1000 Km am Stück hält sich echt hartnäckig ;)

    Ja, die gibt es sicherlich auch, liegt aber wahrscheinlich im einstelligen Prozentbereich.

    Edit: Quelle: https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html
     
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