Catalina 10.15 ist raus...

Diskutiere das Thema Catalina 10.15 ist raus... im Forum Mac OS X & macOS. Hat das schon wieder jemand mitbekommen. MacOS 10.15 ist raus. Falls das Forum falsch ist oder ein anderer Thread...

maba_de

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Technik, die begeistert: https://sigpipe.macromates.com/2020/macos-catalina-slow-by-design/
macOS 10.15: Slow by Design




(Konkrete Fälle, wo genau und wann das auftritt, sowie Reaktionen von Apple a la "sie halten es falsch" im verlinkten Beitrag)
Der Marco Arment gehört ja zu den ernst zu nehmenden Menschen, die Apple zur Zeit miese Software Qualität unterstellen.
Siehe: https://www.iphone-ticker.de/apple-...-nach-auf-der-suche-nach-den-gruenden-149201/

Und er hat Recht.
 
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Dextera

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Catalina ist das Vista von Apple. Wobei ... auch Lion war schon das Vista von Apple. Und Mavericks. Und ... :crack:
 
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Killerkaninchen

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Catalina ist das Vista von Apple. Wobei ... auch Lion war schon das Vista von Apple. Und Mavericks. Und ... :crack:
Das hieße ja, dass haufenweise Leute von Sierra auf Mountain Lion downgraden würden. Oder von Mavericks nach Tiger. Und so weiter.

Nee, lieber Freund, so einfach gehen solche Vergleiche nicht.
 
Kaito

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Ganz interessanter Beitrag auf HN zu diesem Artikel:
https://news.ycombinator.com/item?id=23274459 schrieb:
Apple replaced the very simple (i.e. function fits in a cache line; inputs fit in a single dword) BSD user/group/other filesystem privileges system, with a Lisp interpreter (or maybe compiler? not sure) executing some security DSL[1][2].
[1] https://wiki.mozilla.org/Sandbox/OS_X_Rule_Set
[2] https://reverse.put.as/wp-content/uploads/2011/09/Apple-Sand...
This capabilities-ruleset interpreter is what Apple uses the term "Gatekeeper" to refer to, mostly. It had already been put in charge of authorizing most Cocoa-land system interactions as of 10.12. But the capabilities-ruleset interpreter wasn't in the code-path for any BSD-land code until 10.15.
A capabilities-ruleset "program" for this interpreter can be very simple (and thus quick to execute), or arbitrarily complex. In terms of how complex a ruleset can get—i.e. what the interpreter's runtime allows it to take into consideration in a single grant evaluation—it knows about all the filesystem bitflags BSD used to, plus Gatekeeper-level grants (e.g. the things you do in Preferences; the "com.apple.quarantine" xattr), plus external system-level capabilities "hotfixes" (i.e. the same sort of "rewrite the deployed code after the fact" fixes that GPU makers deploy to make games run better, but for security instead of performance), plus some stuff (that I don't honestly know too much about) that can require it to contact Apple's servers during the ruleset execution.
I'm not sure whether it's the implementation (an in-kernel VM doesn't imply slowness; see eBPF) or the particular checks that need to be done, but either way, it adds up to a bit of synchronous slowness per call.
The real killer that makes you notice the problem, though, is how the naive/classic BSD approach to using syscalls to walk a filesystem interacts with the Mach message-passing-IPC step in-between the client and the sandboxd server.
The security framework was pretty obviously structured to expect that applications would only send it O(1) capability-grant requests, since the idiomatic thing to do when writing a macOS Cocoa-userland application, if you want to work with a directory's contents, is to get a capability on a whole directory-tree from a folder-picker, and then use that capability to interact with the files.
Under such an approach, the sandbox system would never be asked too many questions at a time, and so implementing it as a Mach IPC server that has a message inbox that processes send to, makes sense.
Under an approach where you've got BSD processes that spam individual fopen(2)-triggered capability requests to sandboxd, though, that single message inbox becomes a bottleneck. Especially a concurrency bottleneck. (It's very much like the kind of process-inbox bottlenecks you see in Erlang, that are solved by using process pools or ETS tables.)
Either Apple should have rethought the IPC architecture of sandboxing in 10.15, but skipped on this; or they should have made their BSD libc transparently handle "push down" of capabilities to descendent requests, but skipped on that.
Das Design erzeugt also ein IPC Bottleneck. Bei einem Mach-Kernel. Dem Kernel, mit der wohl schlechtesten IPC-Performance im 21. Jahrhundert.
Da kann man schon mal klatschen! :clap:
 
Dextera

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Seitdem sie es damals geschafft haben USB durch den T-Chip kaputt zu machen und für den fix monatelang gebraucht haben, hör ich quasi garnicht mehr auf zu klatschen :)
 
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cyberfeller

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ich habe den 2-Zeiler aus dem Artikel ausprobiert und kann keinerlei Verzögerung feststellen. Entgegen der Behauptung im Artikel, ist es anscheinend nicht immer so.
Sorry aber gegen Marco Arment und John Siracusa versuchen zu argumentieren macht echt keinen Sinn :hehehe:
Catalina ist ein absoluter Griff ins Klo
 
Killerkaninchen

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Ich frage mich, warum immer wieder neue macOS-Versionen mit Windows Vista verglichen werden.

Die Kritikpunkte an Vista waren 2007:

1) Extreme Leistungshungrigkeit – das traf bisher erst auf Mac OS X 10.5 zu, und, wenn man mit Festplatten arbeitet, allenfalls noch auf High Sierra. Ist die Leistungshungrigkeit von Mojave auf Catalina gestiegen, wie von XP auf Vista? Nein, ist sie nicht.
2) Brutales Abkupfern und unverfrorener Ideenklau. Hat sich Apple in Mac OS X oder macOS irgendetwas Nennenswertes von Windows kopiert? Nein, haben sie nicht.
3) Eyecandy, der nebensächlich ist und alles ausbremst. Das letzte Mal bei Apple stattgefunden mit Mac OS X Leopard. Das war vor zwölf Jahren. Mit Yosemite und Nachfolgern wurde das Betriebssystem im Gegenteil grafisch immer puristischer.
4) So große Unzufriedenheit, dass massenweise rückmigriert wurde auf Windows XP. Gab es solche Völkerwanderungen in der Mac-Welt? Nein, gab es nicht.

Allein die Gegenüberstellung der Adoption Rates von Windows Vista gegenüber allen jüngeren macOS-Versionen zeigt doch, dass die meisten forcierten Parallelen zwischen Vista und macOS ein einziger Hirnkrampf sind.
 
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OMG... das ist ne Metapher... :rolleyes2:
Vista war ein Griff ins Klo, Catalina auch
Wieso war? Catalina ist jetzt ein halbes Jahr alt; konservative Anwender fangen jetzt überhaupt erst an, das ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Gibt ja noch zwei andere und besser abgehangene Versionen, die aktuell offiziell unterstützt werden. So ein Major Release kann man sich auch nach einem Jahr mal anschauen und sich dann ein Urteil bilden, statt sich offensiv den Kinderkrankheiten auszusetzen (von denen die meisten gar nichts merken würden, wenn sie nicht ständig in den Nachrichten danach suchen würden) und dann rumzujammern.
 
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Wieso war? Catalina ist jetzt ein halbes Jahr alt; konservative Anwender fangen jetzt überhaupt erst an, das ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Gibt ja noch zwei andere und besser abgehangene Versionen, die aktuell offiziell unterstützt werden. So ein Major Release kann man sich auch nach einem Jahr mal anschauen und sich dann ein Urteil bilden, statt sich offensiv den Kinderkrankheiten auszusetzen (von denen die meisten gar nichts merken würden, wenn sie nicht ständig in den Nachrichten danach suchen würden) und dann rumzujammern.
Aber ändert das was daran, das Catalina jetzt nicht so der Renner ist? Würde ich von meinem MBP auch sofort runter werfen wenn es denn ginge.
 
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Nö, Catalina nicht... auch wenn du das noch 100 mal hier predigen willst. ;)
Wer hier was schreibt ist irrelevant.
Renommierte Entwickler, ehemalige Apple Programmierer - das sind relevante Stimmen.
Und die sagen, das bei Apple der Wurm drin ist.
Fehler werden nicht gefixt, unfertige Releases veröffentlicht, eben die typisch hausgemachten Fehler, wenn man keinen Wert mehr auf Qualität sondern nur noch auf Fristen legt.
Keine Release war so fehlerbehaftet wie das aktuelle Line-up Catalina und iOS 13.
 
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Wer hier was schreibt ist irrelevant.
Renommierte Entwickler, ehemalige Apple Programmierer - das sind relevante Stimmen.
Und die sagen, das bei Apple der Wurm drin ist.
Fehler werden nicht gefixt, unfertige Releases veröffentlicht, eben die typisch hausgemachten Fehler, wenn man keinen Wert mehr auf Qualität sondern nur noch auf Fristen legt.
Keine Release war so fehlerbehaftet wie das aktuelle Line-up Catalina und iOS 13.
Zwischen Griff ins Klo und fehlerhaft ist dann schon noch ein Unterschied, für mich jedenfalls. Von perfekt habe ich nix gesagt, also erst mal richtig lesen, auf was ich reagierte.

Auch du musst nicht alles 100 mal wiederholen. Edit: Hab das ;) vergessen.
 
Maulwurfn

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Ich habe einfach immer noch keinerlei Probleme mit Catalina …
 
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Ich habe einfach immer noch keinerlei Probleme mit Catalina …
Ja, ich auch nicht... andere aber schon, sicher auch berechtigt. Catalina ist in vielem Neu, dass da Probleme vorprogrammiert waren, ist nicht abzustreiten.

Ich bin aber auch kein Poweruser, also kein Massstab für perfektes Arbeiten, was Catalina angeht. Ich nutze mein MBP privat ohne grosse Ansprüche.
 

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