Politik Bundestagswahl 2017

Dieses Thema im Forum "MacUser Bar" wurde erstellt von Chaostheorie, 24.08.2017.

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Bei der Bundestagswahl 2017 wähle ich voraussichtlich ...

Diese Umfrage wurde geschlossen: 23.09.2017
  1. CDU / CSU

    17 Stimme(n)
    8,2%
  2. SPD

    16 Stimme(n)
    7,7%
  3. FDP

    36 Stimme(n)
    17,4%
  4. Bündnis 90 / Die Grünen

    13 Stimme(n)
    6,3%
  5. Die Linke

    41 Stimme(n)
    19,8%
  6. AfD - Alternative für Deutschland

    40 Stimme(n)
    19,3%
  7. Die PARTEI

    13 Stimme(n)
    6,3%
  8. Piratenpartei

    3 Stimme(n)
    1,4%
  9. eine der Kleinparteien (REP, NPD, ÖDP, PBC, MLPD, BüSo etc.)

    12 Stimme(n)
    5,8%
  10. ich wähle nicht oder mache meine Stimme ungültig

    16 Stimme(n)
    7,7%
  1. HicSuntUrsi

    HicSuntUrsi MacUser Mitglied

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    Steuerakzeptanz beginnt bei denen, die Steuervermeidung betreiben können, bei 0%. Dein "Steuerkonzept" würde nur in einer Welt ohne Menschen funktionieren. Ist aber natürlich verführerisch formuliert, wenn man Geringverdienern Steuererleichterungen für die Besserverdienenden schmackhaft machen möchte.
     
  2. WollMac

    WollMac MacUser Mitglied

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    Nicht, wenn die Kratzenden erst einmal nachdenken, ob es überhaupt passt, bevor sie die Fingerchen in Bewegung setzen...
     
  3. nonpareille8

    nonpareille8 MacUser Mitglied

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    Wobei „linksgrünversifft” völlig an der Realität in Deutschland vorbeigeht.
    Es handelt sich dabei um die üblichen Nebelkerzen um die wahren Zustände zu kaschieren.

    Wenn schon die Begrifflichkeit im Stil einer offenen Hose, dann doch bitte neoliberal versifft !

    Das Beispiel Krankenhaus steht ja stellvertretend für die vollkommene ökonomische Verseuchung nahezu aller Lebensbereiche.
    Man könnte auch Effizienzwahn sagen. Für den neugeschaffenen homo oeconomicus gilt: Friss oder stirb !

    Der Mensch ist in den Augen der neoliberalen Scientologen lediglich funktionales oder dysfunktionales Humankapital. Letzteres gilt es kostengünstig zu entsorgen.
    Bspw. mittels Sozialsystemen die den Namen nicht mehr verdienen und nur noch Feigenblattfunktion haben.
     
  4. Prinz Herbert

    Prinz Herbert MacUser Mitglied

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    Ja, das stimmt. Kapitalismus ist tatsächlich Planwirtschaft. Mit dem (großen) Unterschied jedoch, dass nicht zentral geplant wird, sondern in Konzernen, die i.d.R. keine Steuern zahlen, global agieren und dem vielgepriesenen Wettbewerb nicht ausgesetzt sind. Auch das Kartellamt müssen sie nicht fürchten.
     
  5. fa66

    fa66 MacUser Mitglied

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    Der Satz vom Kapitalisten geht aber noch weiter:
    »… ich opfere mich doch gerne für den Kapitalismus – und was soll überhaupt dieser Eierschneider in meiner Hand, Herr Chefarzt?« – »Kein Eierschneider. Das is ne Harfe :Oldno:. Bei ihrer kapitaldurchoptimierten OP ist leider was schiefgegangen. Und ich bin nicht Chefarzt, sondern Petrus.« – »Petrus? Na, dann machen wir mal ne Flasche davon auf :drink:. Bin ja privatversichert.«
     
  6. mukululu

    mukululu MacUser Mitglied

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    Die Grünen sind auch eine gefährliche Partei, wenn sie in Regierungsverantwortung kommt. Diese Kandidaten haben völkerrechtswidrige Angriffskriege mit deutschen Soldaten wieder salonfähig gemacht.
    Den Geschichtsunterricht haben sie jedenfalls geschwänzt - nur irgendwo die Parole "gegen Rechts" aufgeschnappt.

    :auslach:
    Körnerfresser sind und bleiben Körnerfresser

    Um investieren zu können :noplan:
     
  7. Franken

    Franken MacUser Mitglied

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    Jetzt hätte ich Dir fast ein Gefällt mir gegeben, und dann kam:

    Oh je, da fehlt mir grad die Energie - muss ins Bett,
    aber vielleicht erklärt es jemand anderes, den Unterschied zwischen einem Unternehmen und einem Krankenhaus.
    Sowas wie:
    investieren > Gewinne maximieren etc.
     
  8. Haskelltier

    Haskelltier MacUser Mitglied

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    Netter Versuch, aber für den Anbau der nötigen Futtermittel für die Tiere braucht es wesentlich mehr landwirtschaftliche Flächen und zudem auch wesentlich mehr Wasser.

    Ein paar wenige Krankenhäuser für Besserverdiener und Leistungsträger, wird man natürlich betreiben, denn die haben schließlich das Geld für eine optimale Versorgung. Aber wieso sollte man bitte einen chronisch kranken Hartz4-Empfänger durchbringen? Der bringt kein Geld und soll sich zum Sterben gefälligst in die Gosse legen. Man kann doch nicht von einem privaten, wirtschaftlichen Unternehmen wie einem Krankenhaus erwarten, solche Menschen anständig zu versorgen, das kostet schließlich Geld! Und die Gesellschaft kann/soll das auch nicht zahlen, wir sind ja schließlich nicht im Kommunismus. Wer Zynismus findet, kann ihn gerne behalten.

    Natürlich, andernfalls käme die breite Gesellschaft noch auf die Idee etwas zu fordern, das der Allgemeinheit nützt und nicht nur dem Geldbeutel von einigen wenigen.
     
  9. le_petz

    le_petz MacUser Mitglied

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    Wir könnten jetzt über Investitionsrechnung diskutieren ...
    Nur so viel: Investitionen können auch getätigt werden ohne, dass Gewinn übrig bleibt.
    Des Weiteren muss gefragt werden, ob es nicht Aufgabe der Gemeinschaft ist für Investitionen in Krankenhäuser zu sorgen.


    Und solange sich Leute wie du über meine Signatur aufregen, bleibt sie.
     
  10. fa66

    fa66 MacUser Mitglied

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    Ja sicher, ist doch unbestreitbar.
    Allerdings wollte ich dabei eher auf das oft vorgebrachte Argument des Tierleids abheben, das es bei allgemeiner Verbreitung des Veganismus zwar nicht mehr fürs Turborindschweinhuhn gäbe, aber immernoch für Feldmaushamsterhase, Insekten und Orang-Utan. Letzteres zumindest solange für den Sojaanbau auch Urwälder abgeholzt werden.

    Der Mitprimat steht dabei nur exemplarisch für die Komplexität des Wunsches einer in jeder Hinsicht sauberen Nahrungsmittelproduktion, bei der wir eben die Tendenz haben, die nicht auffallenden und/oder nicht mit Knuddelfaktor begüterten Tiere (und auch Pflanzen – ach ja, und die dritte Gruppe der Pilze) auszublenden.

    Es gibt da übrigens auch eine Art Gegenmodell zum Veganer: Das Bewahren durch Aufessen.
    Wobei widrigenfalls ausgestorbene (Kultur-)Tierarten (und deren -rassen) nur noch deshalb vorhanden sind, weil sie gezüchtet und ihr Fleisch auf einem kleinen, möglicherweise berechtigt elitär nennbaren Markt verkauft werden.

    Was wieder nicht mit Genomsammelbanken vergleichbar ist. Die verwerten tierische und pflanzliche Erbinformationen gewöhnlich nur in Richtung auf zahlreiche Aspekte der »Optimierung« der Massenproduktion. Und ohne eine solche, so steht zu befürchten, wird es zur Versorgung von dereinst 10G Menschen eben auch nicht gehen.
     
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