Bridgekamera oder doch lieber DSLR?

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eishai

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Hallo brauche unbedingt mal eine Beratung vom ansässigen Fachpersonal hier.

Zur Zeit fotografiere ich mit einer Kodak DX7590, welche mir auch nette Bilder in den letzten Jahren beschert hat. Leider reicht mir die Qualität der Bilder nicht mehr aus. Vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen (Dämmerung) verursacht die Kamera doch zu starkes Bildrauschen.

Nun hab ich mich dazu durchgerungen eine neue Cam zu kaufen aber mit der Vielfalt des Angebotes fühl ich mich einfach überfordert.

Meine Anforderungen sind:

Die Kamera sollte nicht allzu riesig sein, möchte nicht nen kompletten Rucksack nur für die Kameraausrüstung mitschleppen. Zudem muss sie gute Bilder bei Dämmerung und Nacht liefern. Und auf jeden Fall muss sie zu Mac OS kompatibel sein.

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen und evtl. mit starken Bildern belegen wie die Qualität ist.

Danke.
 

Udo2009

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Ich hab mir beim Umstieg von analog (Canon A-1) auf digital die Olympus C-8080 WideZomm geholt - zwar gebraucht, aber mit den besten Testergebnissen zur der Zeit als sie neu war. Bin mit dem Teil voll zufrieden...

Udo
 

kos

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Zur DSLR würde ich nur raten wenn du das Geld locker sitzen hast, vorallem in hinblick auf die Objektive. Gute Linsen (bis 2.0 Lichtstärke), vorallem jene mit Stabi, sind meist schweineteuer, mal abgesehen von dem billig verarbeitetem EF-50 1.8.

Wäre eine Powershot G12 oder ein Vorgänger nichts für dich?
 

der Mark

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DSLR von Nikon oder Canon und ein lichtstarkes 50mm (unter 100 eur). Du wirst keine Bridge Kamera mehr finden die dich von der Bildqualität her zufrieden stellt und kannst Portraits freistellen.

Gerade wenn es um Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen geht.

LG Mark
 

eishai

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Problem an der Powershot G12 ist das die mir vom äußeren leider nicht zusagt. Ich weis das klingt jetzt blöd aber irgendwie muss sie auch toll in der Hand liegen und optisch gefallen. Also meine DX gefällt mir vom Handling schon gut.

Eins hätt ich fast vergessen die Kamera muss auch eingermaßen leicht zu bedienen sein Frauchen soll auch mal Bilder schiessen können. :)
 

kos

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Wo liegt denn dein preisliches Limit? Und würde dir eine Festbrennweite reichen oder muss es ein Zoom-Objektiv sein?
 

eishai

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zoomobjektiv wär schon nicht schlecht. Ich liebäugle ja derzeit mit einer Lumix-FZ45 oder FZ100 kann mir dazu jemand was sagen?
 

ArsMachina

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Zwischen einer Bridge und einer DSLR liegen Welten, auch wenn man mit günstigen Kitobjektiven arbeitet.
Ich habe den Umstieg vor einem Jahr gemacht und keine Sekunde bereut.

Jochen
 

SonOfNyx

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Bridgekamera haben i.d.R. keine nennenswert größeren Sensoren als Kompatkameras, also ist ihr Rauschverhalten und ihre Bildqualität i.d.R. nicht besser als bei Kompaktkameras. Es gibt einige "Edel"-Kompaktkameras mit größeren Sensoren, die durchaus passen würden, allerdings ist der Zoombereich teilweise eingeschränkt bzw nicht vorhanden. Die eierlegende Wollmilchsau gibt's eben nicht. Ansonsten wären die Micro FourThirds System evtl. interessant, da sie kleiner als eine DSLR sind, aber durchaus schon einen signifikanten Bildqualitätsanstieg bieten können.
 

Mai_Ke

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In den Bridges sind meistens winzige Sensoren. Da macht man z.B. mit einer Canon S95 bessere Fotos.

Eventuell wäre ja MikroFourThirds oder Sony NEX was für Dich...
 

eishai

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autsch die Bilder sind ja katasrophal, damit ist die Fz 100 vom Tisch.
 

MacEnroe

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Zwischen einer Bridge und einer DSLR liegen Welten, auch wenn man mit günstigen Kitobjektiven arbeitet.
Ich habe den Umstieg vor einem Jahr gemacht und keine Sekunde bereut.

Jochen

Dann hast du eine ganz miese Bridge-Kamera erwischt.

Ich habe den Vergleich hier im Studio gemacht zwischen Nikon DSLR und einer
LUMIX Bridgekamera. Beides mit Stativ und gleichen Werten. Direkter Vergleich
bei gleichen Motiven (Innenraum, Detailaufahmen und Aussenaufnahmen bei
gutem Wetter)
Die Unterschiede in Schärfe und Detail waren auch bei 1:1 Vergrößerung
in Photoshop kaum zu erkennen. Im Ausdruck natürlich gar nicht mehr.

Bei schummrigen Verhältnissen gibt es Unterschiede (z.B. etwas mehr Rauschen),
aber "Welten" sind das nicht. Im Ausdruck sieht man die meist überhaupt nicht
oder bei normaler Betrachtung am Screen, wenn man nicht reinzoomt.


@eishai: Von welchen Bildern schreibst du denn?
 

eishai

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von den testbilder der FZ 100 die sind total verrauscht und das schon bei ISO 400. entweder falsche einstellungen oder der Sensor ist wirklich so schlecht. Was mich wundert das die Fz 100 die besten Testergebnisse bei z.B. foto Bild hat

MacEnroe welche Lumix hast du denn? kann man mal Bilder sehen?
 

MacEnroe

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MacEnroe welche Lumix hast du denn? kann man mal Bilder sehen?

LUMIX FZ-20

Die hat 5 MP, schwierig hier hochzuladen. Verkleinern und JPG komprimieren hat auch keinen Sinn.

Jedenfalls sind die Bilder super. Kann mir kaum vorstellen, dass die FZ 100 soviel schlechter
sein soll.
Edit: Obwohl.. 16 MP sind eine Menge auf so kleinem Chip. Da sind die 5 MP meiner
FZ 20 vielleicht doch passender. Mehr Pixel brauche ich nicht. Wenn man aber 16 MP auf
5 MP runterrechnet, kann man Rauschen auch ein wenig "wegrechnen".

Die NIKON hat 6 MP, weil das Format etwas breiter ist. Echten Qualitätsunterschied
konnte ich nicht feststellen. Da war ich enttäuscht und überrascht. Die Möglichkeiten
(z.B. geringe Schärfentiefe) sind natürlich größer, keine Frage.


Die DSLRs können ihren Vorteil des großen Chips bei hohen Auflösungen besser
ausspielen, da ist mein Vergleich nicht mehr ganz zeitgemäß.
 
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MadCat69

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Also bei ISO50 oder 100 kann eine gute Bridge-Kamera sicherlich in Sachen Bildqualität mithalten. Ich hatte selbst einige Zeit lang die Panasonic Lumix FZ50. Bei gutem Wetter draußen war ich auch sehr zufrieden damit und die Bilder mit meiner jetzigen Kamera (Nikon D80 mit (meistens) Sigma 17-70/2.8-4 OS) sind nur unwesentlich besser bzgl. der Bilddetails. Besser ist allerdings auch dabei die Farbwiedergabe und der Autofokus. In Innenräumen und bei schlechter werdenden Lichtverhältnissen draussen liegen aber wirklich Welten dazwischen. Bei der Bridge ist bei ISO400 das Rauschen inakzeptabel hoch, bei der DSLR hingegen noch niedrig. Der Autofokus einer Bridge-Kamera ist dem einer DSLR, weil technisch anders umgesetzt, bei schlechten Lichtverhältnissen dramatisch unterlegen. Die Bridge bekommt schon wesentlich früher als die DSLR keinen vernünftigen Focus-Lock mehr hin. Freistellen ist bei der Bridge auch nur möglich, wenn man das Tele voll ausnutzt und damit natürlich einen entsprechenden Abstand zum Motiv haben muss. Und selbst dann ist der Grad der Freistellung nicht annähernd an dem, was mit einer DSLR möglich ist (ich verwende dazu eine Festbrennweite mit 1.8er Öffnung, 35er und 50er bekommt man recht günstig). Nachteil der DSLR ist allerdings die Größe, das Gewicht und natürlich auch der Preis. Für den Gelegenheitsknipser der zu 90% bei schönem Wetter draußen unterwegs ist, ist die Bridge völlig ok. Wenn die Ansprüche und evtl. das fotografische Können steigen, dann wird die DSLR ihre Vorzüge ausspielen.
 

kos

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Edit: Obwohl.. 16 MP sind eine Menge auf so kleinem Chip. Da sind die 5 MP meiner
FZ 20 vielleicht doch passender.

Allerdings, da fällt mir gleich wieder das Stichwort "Megapixel-Lüge" ein... Mittlerweile sollten die Hersteller ja wieder davon ab sein.
 

detewelle

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Hallo eishai!

Ich habe nach Kompaktkamera ca. 2 Jahre eine DLSR (Nikon D70) in Gebrauch gehabt und benutze nun seit über 2 Jahren Bridgekameras. Erst eine Sony H50 und nun eine Nikon P100-

Ganz sicher hatte die D70 trotz nur 6MP die besten Ergebnisse geliefert und die heutigen Modelle werden vermutlich immer eine Bridge in der Frage der Bildqualität schlagen, ABER:

- ein gutes Foto ist das, was auch gemacht, weil die Cam dabei ist
- die hohe Qualität einer DSLR ist für einen Amateur nur selten wirklich notwendig, wenn auch wünschenswert
- hohe Qualität errreichst du mit einer DSLR nur dann, wenn du hochwertige=teure Objektive benutzt

Ich habe gelernt Abstriche zu machen und bin mit der Bridge nun sehr zufrieden.

Ich habe einen unglaublichen Zoombereich in der Cam und die Qualität der Bilder ist für mich ausreichend - fast jede Bild gelingt mir im Automatikmodus. Und wenn ich möchte oder muss, kann ich fast alle Einstellungen auch von Hand machen.

Die Lichtstärke ist bei den Bridges deutlich besser als bei den Kompaktkameras, und genauso gut, manchmal besser, wie bei den bezahlbaren Gläsern einer DSLR.

Aus meiner Sicht solltest du den Weg über eine Bridge suchen, wieder verkaufen und aufsteigen kannst du dann immer noch, und der Preisverlust hält sich im Rahmen. Ich habe meine H50 nach 2 Jahren für 75% des Neupreises verkauft!

Beste Grüße

Detlev

Edit: Die D70 hatte ich seinerzeit verkauft, da ich die große Kamera kaum mehr mitgenommen habe. Zu groß war das Gewicht und das viele (notwendige) Zubehör.
 

iPod90

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Ich würde dir die Canon EOS 1000D empfehlen. Nicht weil ich sie selber habe, sondern weil sie einfach am besten abschneidet. Preis, Leistung, Haptik, Objektive (Kit), und so weiter. Du bekommst schon ein Set mit 2 Kit-Objektiven (18-55mm & 75-300mm) für 449.- €. Das finde ich, ist unschlagbar! Ich habe sie selber schon seit einem Jahr. Und ich kann mich echt nicht beklagen. Habe natürlich ein anderes Objektiv drauf, da mir das zu wenig war, vom der Brennweitenabdeckung. Habe ein Sigma 18-200 drauf. Ich habe vorher die Canon EOS 20D gehabt (damals für 900.-*€) , und muss sagen, das die 20D der 1000D nicht das Wasser reichen kann... Auch wenn ich gleich wieder verbale Prügel von Usern hier bekomme die das Gegenteil behaupten. Aber ich hatte den direkten Vergleich. Einzigstes Manko der 1000D ist, das der ISO Bereich nur bis 1600 geht.

Aber ansonsten kenne ich keine Kamera die das alles was die 1000D kann abdeckt und das für den Preis. Man fragt sich nur, wieso ist die 1000D dann so billig? Weil ein wenig auf Komfort verzichtet wurde, wie der Sensor für das Display (siehe 450D). Der Sensor sorgte dafür, das sobald man durch den Sucher schaut, das Display ausgeht. Aber wenn man bei der 1000D fokusiert, geht das Display auch aus. Von daher... Oder es wurde ein 2,5" Display verbaut anstatt ein 3" Display. Was meiner Meinung nach auch nicht schlimm ist. Ich war den Mini-Monitor von der 20D gewohnt, da sind dann 2,5" sowieso Welten... :) Ich könnte dir noch etliche Vorteile aufzählen. Bei Bedarf tuhe ich das auch gerne... :D

Bin jetzt erstmal gespannt, wie lange es dauert bis ich hier wieder zerpflückt werde... :crack:
 

mschlonz

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Ich habe lange mit meiner Canon G9 fotografiert. Die Überlegung war auf eine DSLR umzusteigen. Nach reiflicher Überlegung ist es aber eine Panasonic GF1 geworden. Bessere Bildqualität, Freistelle möglich, lichtstarkes Pancake 20 1,7 eine wirklich tolle Kamera. Die GF1 mit dem Pancake paßt in die Jackentasche und selbst mit dem 14-45 Zoom noch kompakter wie eine DSLR. Schau Dich wirklich mal bei den Systemkameras um.
 
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