Brexit

steffensam

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In einem aktuellen Kommentar auf tagesschau.de ist von »Großbritannien wird in diesen Tagen eisenhart als Drittstaat behandelt« die Rede. Beim Querlesen habe ich prompt »Drittweltstaat« gelesen. Irgendwie auch ’ne Form von querdenken. :kopfkratz:
Da sieht man mal wieder, wie unsere Medien durch unseren Staat und die EU beeinflusst werden.
Wer jetzt das Nachsehen hat, wird sich noch zeigen.
Fast die gesamt Nordsee ist den Briten, dazu kommen die Strafen für die Industrie und Banken, die wegfallen.
 

fa66

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Da sieht man mal wieder, wie unsere Medien durch unseren Staat und die EU beeinflusst werden.
Hmm? Es ging in meinem Beitrag eher um eine in der Konsequenz mehr oder weniger lustige Lesefehlleistung meinerseits, geformt fraglos durch meine eigenen unterschwelligen Vorurteile – und nicht um eine irgendwie staatlich beeinflusste Medien.
 

Deine Mudda

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Fast die gesamt Nordsee ist den Briten, dazu kommen die Strafen für die Industrie und Banken, die wegfallen.

Welche Industrie? Und Banken, die keinen Zugang zum europäischen Wirtschaftsraum haben... Die britischen Supermärkte sind leer - denen fehlt nicht nur Klopapier. So viel Fish & Chips können die gar nicht fressen, um das zu kompensieren - nebenbei fehlen ihnen auch die Kartoffeln für die Chips.
 

fa66

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Fast die gesamt Nordsee ist den Briten
So sie nicht der Belgier, Niederländer, Deutschen, Dänen, Norweger und vielleicht noch der Färinger ist. Und falls sich die Schotten abspalten, ist diesen die Mehrheit des Öls.
Vor Normandie und Bretagne wird’s noch rund um die Kanalinseln lustig. Die französischen Fischer werden peinlich genau auf ihre Seite der Grenze aufpassen.
Bleiben den Briten – aber auch allen Anderen – die internationalen Gewässer.

Die Waliser Schafzüchter wissen jetzt schon nicht, wem sie Fleisch und Wolle verkaufen sollen. Jene kymrischen Wahlkreise hatten aber auch wie die Schotten gegen den Brexit gestimmt.

Industrie? Sunderland stimmt signifikant mehrheitlich für den Brexit. Wegen der Arbeitsplätze. Und Honda (»die Industrie«, eine andere gibt’s nicht) verlässt nunmehr Sunderland. Wegen der Märkte. Die liegen auf dem Kontinent. Ergebnis: Sunderländer inkontinent.
 
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Illmind

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Ja, weil die Japaner ein Handelsabkommen mit der EU unterzeichneten, quasi just in dem Moment als UK austrat.
Mir klar, dass rund 50% der Briten gegen einen Austritt waren, aber ich bin echt froh wenn das alles in gut 8 Tagen Geschichte ist.

Und ich persönlich würde auch gern das Schauspiel eines harten Brexit sehen wollen. Nicht weil ich den Menschen was schlechtes wünsche, sondern weil mich die Mechanismen interessieren würden. Wie schnell würde der Handel zusammenbrechen? Wie schnell die Firmen abwandern? Wie schnell die Arbeitslosigkeit ansteigen bzw. Fachkräfte aus dem Ausland fehlen?

Für mich ist das schwer vorstellbar wie das plötzlich von heute auf morgen alles anders wäre.. für einige Briten anscheinend auch.
 

magfoo

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Für mich ist das schwer vorstellbar wie das plötzlich von heute auf morgen alles anders wäre.. für einige Briten anscheinend auch.
In etwa vergleichbar mit der Wiedervereinigung. Da galten auch plötzlich über Nacht lauter "neue" Gesetze für die Bürger in den Beitrittsländern.
 

JohnnyE

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