Bootcamp mit Windows XP startet nach update auf High Sierra nicht mehr.

Diskutiere das Thema Bootcamp mit Windows XP startet nach update auf High Sierra nicht mehr. im Forum Windows auf dem Mac. Hallo. Als Neuling in diesem Forum erstmal einen lieben Gruß an alle. Ich habe ein Mac Book Pro von mid 2010. 8GB...

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hjaxx

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Hallo. Als Neuling in diesem Forum erstmal einen lieben Gruß an alle.
Ich habe ein Mac Book Pro von mid 2010. 8GB Ram und zwei Festplatten.
Als erste disk habe ich eine normale 2TB und als 2. eine SSD mit 250GB.
Auf der ersten Platte liegt das OS X Version 10.9.5
Auf der SSD hatte ich sowohl Sierra als auch mit bootcamp Win XP.
Nun habe ich das Update auf High Sierra gemacht und dadurch/ danach konnte XP nicht mehr gebootet werden.
Die SSD war in zwei Partitionen geteilt, eine für Sierra und so hatte ich sie auch benannt und eine für bootcamp.
Die Partition Sierra heißt nun nach dem Update auf High Sierra „diskOs2“, Bootcamp ist geblieben und alle Daten etc. sind auch noch drauf..... nur starten tut XP nicht mehr.
Es sieht irgendwie so aus als ob High Sierra ein anderes / neues Dateisystem verwendet? Ich vermute, dass der Bootsector beim Update beschädigt oder überschrieben wurde. Leider hab ich keinen Plan, wie ich den reparieren kann.
Vielleicht hat ja hier schon einmal jemand diesen Fall gehabt und kann mir zeigen, wie ich XP wieder zum Laufen bekomme. Vielen Dank fürs lesen und hoffentlich helfen.
 
Froyo1952

Froyo1952

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oneOeight

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kannst du mal genauer werden, was da wie nicht startet?
fehlt der eintrag im boot manager?
geht der und dann startet XP nicht durch?
gibt es eine fehlermeldung?

meistens ist es halt diese MBR 4 partitionen geschichte, wenn man nachträglich was macht.

und hoffentlich gibst du XP kein netzwerk oder benutzt den POS hack wegen security updates.
 
hr47

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Hallo. Als Neuling in diesem Forum erstmal einen lieben Gruß an alle.
Ich habe ein Mac Book Pro von mid 2010. 8GB Ram und zwei Festplatten.
Als erste disk habe ich eine normale 2TB und als 2. eine SSD mit 250GB.
Auf der ersten Platte liegt das OS X Version 10.9.5
Auf der SSD hatte ich sowohl Sierra als auch mit bootcamp Win XP.
Nun habe ich das Update auf High Sierra gemacht und dadurch/ danach konnte XP nicht mehr gebootet werden.
Die SSD war in zwei Partitionen geteilt, eine für Sierra und so hatte ich sie auch benannt und eine für bootcamp.
Die Partition Sierra heißt nun nach dem Update auf High Sierra „diskOs2“, Bootcamp ist geblieben und alle Daten etc. sind auch noch drauf..... nur starten tut XP nicht mehr.
Es sieht irgendwie so aus als ob High Sierra ein anderes / neues Dateisystem verwendet? Ich vermute, dass der Bootsector beim Update beschädigt oder überschrieben wurde. Leider hab ich keinen Plan, wie ich den reparieren kann.
Vielleicht hat ja hier schon einmal jemand diesen Fall gehabt und kann mir zeigen, wie ich XP wieder zum Laufen bekomme. Vielen Dank fürs lesen und hoffentlich helfen.
Mit High Sierra wurde ein neues Dateisystem eingeführt: APFS. Dies sorgt für neue verschachtelte Partitionen auf dem Mac (die du netterweise gar nicht im Festplattendienstprogramm sehen kannst...) Und das führte mit der Einführung von High Sierra leider zu massiven Boot Camp-Problemen beim Upgrade.

Leider gab es dafür kein allgemein funktionierendes Troubleshooting.

Die beste Möglichkeit ist noch, die XP Partition komplett zu sichern (von XP aus ein Image anlegen), Bootcamp neu zu installieren und dann die Sicherung zurückzuspielen.

Und falls es gar keinen besonderen Grund gibt, aus dem du XP nutzt, solltest du wirklich auf Windows 10 wechseln.
 
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hjaxx

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Danke schon mal für die Antworten. Das mit dem neuen Dateisystem hab ich mir ja schon gedacht.... nun weiß ich es. Ich denke ich werde es genauso machen. Image erstellen Bootcamp neu aufspielen und dann rücksichern.
Und ja XP ist nicht mit dem Internet verbunden....
Und ja ich nutze es noch für einige ältere Programme, die nicht mit den neueren Versionen laufen.
 
geronimoTwo

geronimoTwo

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OffTopic:

Ich bin immer davon fasziniert, wenn Leute Uralt-Systeme »wegen alter Programme« am laufen halten wollen. ;)

Magst du uns mal sagen, welche XP Apps für dich so wichtig sind, die diesen Aufwand rechtfertigen?

-
 
hr47

hr47

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Danke schon mal für die Antworten. Das mit dem neuen Dateisystem hab ich mir ja schon gedacht.... nun weiß ich es. Ich denke ich werde es genauso machen. Image erstellen Bootcamp neu aufspielen und dann rücksichern.
Und ja XP ist nicht mit dem Internet verbunden....
Und ja ich nutze es noch für einige ältere Programme, die nicht mit den neueren Versionen laufen.
Verstanden:)
Hast du dich mal eingehender mit den Kompatibilitäts-Funktionalitäten von Windows 10 beschäftigt? Ich frage deshalb, weil ich in den Jahren seit XP wirklich nur ganz wenige Programme/Spiele hatte, die man tatsächlich unter W10 nicht ans laufen bekommt. Außer den empfohlenen Einstellungen kann man diese auch manuell vornehmen und alle Szenarien durchtesten. Könnte sich für dich lohnen, da du dann ein sicheres und vollwertiges Betriebssystem mit Internetzugang nutzen könntest, das gegenüber MacOS spezifische Vorteile hat (genau wie auch umgekehrt).

Um welche Programme geht es denn? Vielleicht nutze ich die ja selbst und kann dir dann sagen, was genau gemacht werden muss.
 
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yew

yew

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Ich bin immer davon fasziniert, wenn Leute Uralt-Systeme »wegen alter Programme« am laufen halten wollen. ;)
Hi
was ist da so ungewöhnlich??

Hab auch noch XP laufen wegen Autodiagnose-Software und einige andere Sachen, wo Win7 usw nicht mehr (richtig) geht
.... allerdings hab ich für solche Sachen XP in VirtualBox laufen


Gruß yew
 
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Hi,
habe auch noch WinXp in VMWare laufen, für sehr alte Programmiersoftware von Grundig und Motorola Beetriebsfunkgeräten, auch Win98Se habe ich noch in VMWare laufen, aus dem vorher genannten Grund.
Franz
 
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Es wäre doch verwerflich, wenn man aus Zeiten als es noch "Kaufsoftware" statt "Abo" gab diese Software einfach stillegen müsste ;)
 
fischerttd

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@yew Da kann ich Dich Deinen Standpunkt nur unterstützen. VirtualBox ist die einzige Virtualisierung die auf Windows, Linux, Solaris und macOS läuft und dazu noch kostenlos ist. So kann man sehr bequem seine virtuellen Maschinen von Rechner A nach Rechner B oder C kopieren. BootCamp ist für mich nur eine "Notlösung", da ich "ständig" umschalten müsste.
 
hr47

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@yew Da kann ich Dich Deinen Standpunkt nur unterstützen. VirtualBox ist die einzige Virtualisierung die auf Windows, Linux, Solaris und macOS läuft und dazu noch kostenlos ist. So kann man sehr bequem seine virtuellen Maschinen von Rechner A nach Rechner B oder C kopieren. BootCamp ist für mich nur eine "Notlösung", da ich "ständig" umschalten müsste.
Ob man virtuelle Maschinen gut nutzen kann, hängt aber sehr stark von der Software ab, die man dort nutzen will. So bald richtig Leistung (insbesondere Grafikleistung) benötigt wird, gehen die VMs schnell in die Knie. Die beste Performance und auch den meisten Komfort hat hier noch das kostenpflichtige Parallels Desktop. Wobei Virtual Box für eine kostenlose Lösung auch wirklich gut ist, aber unter MacOS nicht an Parallels herankommt. Dafür kann man Virtual Box auch auf allen Betriebssystemen nutzen und Parallels nur unter MacOS.
 
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@hr47 Da hat jeder unterschiedliche Erfahrungen oder Ansprüche. Letzendlich entscheidet das immer der Nutzer. Das war aber auch der Kern Deiner Aussage. Für Programme/Spiele die eine höhere Leistung benötigen habe ich dann PC´s oder Mac´s die besser geeignet sind. Der Otto-Normal-Benutzer hat aber wohl eher eine geringe Anzahl von Endgeräten und muss dann alles auf einem Gerät unterbringen.
 
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@hr47 Da hat jeder unterschiedliche Erfahrungen oder Ansprüche. Letzendlich entscheidet das immer der Nutzer. Das war aber auch der Kern Deiner Aussage. Für Programme/Spiele die eine höhere Leistung benötigen habe ich dann PC´s oder Mac´s die besser geeignet sind. Der Otto-Normal-Benutzer hat aber wohl eher eine geringe Anzahl von Endgeräten und muss dann alles auf einem Gerät unterbringen.
Ich habe das vor allem erwähnt, weil viele nicht wissen, das virtuelle Maschinen hinsichtlich ihrer Performance gegenüber nativen Systemen deutliche Nachteile / Einschränkungen haben. Was man dann genau wählt, ist vom Geschmack und auch ein wenig vom Geldbeutel abhängig.
 
fischerttd

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@hr47 Wir wissen beide, dass das ganze Konzept und die Verwendung von so vielen Faktoren abhängig ist, dass man wohl für jeden Anwendungsfall oder insgesamt ein Buch darüber schreiben könnte :)
Ich bin da ehrlich, wenn ich sage, dass zwei Errungenschaften in der Softwarentwicklung meine bevorzugten Highlights sind: Virtualisierungs- und Imagesoftware.

Wir führen hier aber auch keine Diskussion, bei der es um grundsätzlich verschiedene Meinungen geht. Ich würde ebend nur nie Boot-Camp verwenden :)
 
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@hr47 Wir wissen beide, dass das ganze Konzept und die Verwendung von so vielen Faktoren abhängig ist, dass man wohl für jeden Anwendungsfall oder insgesamt ein Buch darüber schreiben könnte :)
Ich bin da ehrlich, wenn ich sage, dass zwei Errungenschaften in der Softwarentwicklung meine bevorzugten Highlights sind: Virtualisierungs- und Imagesoftware.

Wir führen hier aber auch keine Diskussion, bei der es um grundsätzlich verschiedene Meinungen geht. Ich würde ebend nur nie Boot-Camp verwenden :)
Keine Frage - VMs sind ein echter Segen. Ich nutze sie hauptsächlich zum testen von Software / Systemzuständen.
Ein natives System komplett ersetzen können sie aber meiner Meinung nach nicht. Aber wie du schon richtig gesagt hast, ist das auch sehr fallabhängig.
Rein interessehalber: Warum genau würdest du Bootcamp nie nutzen?
 
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@hr47 Kann ich Dir sehr einfach erklären... weil ich auf meinen Systemen bevorzugt Multiboot verwende. Mal 2 macOS-Versionen (das erste verfügbare OS und das jeweils Letzte), mal bis zu 8 Versionen. In dem speziellen Anwendungsfall lässt sich Bootcamp nicht installieren, weil es ein 1-Partition-Prinzip beim Erstellen braucht. Mit meiner Konfiguration kann ich dagegen regelmässig Backups z.B. über DMG/Festplattenmanager vom "nicht aktiven OS" erstellen und sie auf andere Mac übertragen und dabei sämtliche Vorteile zu genießen. Für mich ist das auch beruflich wichtig, wenn ich Kundeninstallationen erstelle und dann per Image-Server ausrolle/verteile.
 
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@hr47 Kann ich Dir sehr einfach erklären... weil ich auf meinen Systemen bevorzugt Multiboot verwende. Mal 2 macOS-Versionen (das erste verfügbare OS und das jeweils Letzte), mal bis zu 8 Versionen. In dem speziellen Anwendungsfall lässt sich Bootcamp nicht installieren, weil es ein 1-Partition-Prinzip beim Erstellen braucht. Mit meiner Konfiguration kann ich dagegen regelmässig Backups z.B. über DMG/Festplattenmanager vom "nicht aktiven OS" erstellen und sie auf andere Mac übertragen und dabei sämtliche Vorteile zu genießen. Für mich ist das auch beruflich wichtig, wenn ich Kundeninstallationen erstelle und dann per Image-Server ausrolle/verteile.
Ok, nachvollziehbar:) Für solche flexiblen Geschichten sind VMs wirklich wie gemacht.
Ich würde dann aber trotzdem (zusätzlich) ein natives Bootcamp haben wollen, um die volle Performance - wenn nötig - ausschöpfen zu können. Bei so vielen denkbaren parallelen Systemen ist das aber auch eine Frage des Speicherplatzes und der Prioritäten, die man vielleicht auch aus beruflichen Gründen setzen muss.
Bei mir läuft MacOs und W10 jeweils nativ und zusätzlich noch W10 als häufig getauschte VM. Das native Windows ist zusätzlich noch über Parallals als VM eingebunden (gleiche Partition - ich war da ursprünglich sehr skeptisch hinsichtlich der Laufzeit-Sicherheit, aber da gibt es seit mehr als 1 Jahr keine größeren Probleme), was praktisch ist, wenn man mal eben auf die schnelle Windows unter MacOS braucht.
 
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Deinem Beitrag kann ich nur hinzufügen... Für Windows/Linux habe ich eigenständige PC´s, die dann natürlich die volle Perfomance haben. Da kann man dann unter macOS auch Abstriche machen. Praktischer Anwendungsfall wären z.B. Kundenbesuche. Der eine nutzt macOS, der nächste Windows und der folgende Linux. So "müsste" man für jeden Kunden ein Notebook mit passendem OS mitnehmen. Mit virtuellen Maschinen spart man sich das.
 

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