Backup für FINAL CUT PRO X anlegen. Aber wie?

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  1. Cinober

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    Ich arbeite gerade an einem Film, der ca. 15 Stunden Rohmaterial hat. Bei der Bearbeitung mit FXPX wird nach jeder Schnitt-Session die Timeline (inkl. Blenden, Lautstärken usw.) und die Effekteinstellungen automatisch auf der externen Festplatte abgespeichert. Die Originalclips und die Optimierten Clips ruhen ja ohnehin in der betreffenden Mediathek.

    Gibt es ein Programm, das am Ende eines Arbeitstages diese Mediathek als Backupdatei auf auf einer zweiten Festplatte auf den aktuellen Stand bringt, ohne dass die 15 Stunden Rohmaterial jedesmal neu gesichert werden müssen. Das dauert nämlich rund 4-5 Stunden. Was ich suche, ist eine Software, die nur die veränderten Dateien in diese Mediathek reinschreibt, den Rest aber so lässt.

    Ich hatte sowas mal vor Jahren auf einem PC. Wer kann den ein Apple Programm empfehlen, das dies bewerkstelligt? ich arbeite mit einem MacBookPro Touch 2016.

    Cinober
     
  2. Dextera

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    Sowas wie Sync2Folders? Sync Folder? Oder Carbon Copy Cloner?
     
  3. Cinober

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    Jetzt, wo Du es sagst: Carbon Copy Cloner war mir vor vielen Jahren mal ein Begriff. Das hatte ich mal auf meinem alten MacBookPro (von 2005). Falls es das heute noch gibt, könnte ich mir das gut vorstellen. Ob das mit FCPX harmoniert, müsste sich dann herausstellen.

    Ich gucke mal in den Appstore rein.

    Cinober
     
  4. Dextera

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    Gut. Das mit den Delta Daten IN der Mediathek könnte ein spannendes Problem werden. Ich hab sie die Befürchtung die Apps werden eine Veränderung erkennen - aber an der ganzen Mediathek. Und dann diese sichern.

    Hm. Ich schau mal.

    Wir reden hier schon von der von FCPX angelegten „Datei“, welche alle dorthin kopierten Filme enthält?
     
  5. noodyn

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    Stichwort: Inkrementelle Sicherung
     
  6. Cinober

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    Bin ziemlich neu bei FCPX. Aber so weit ich die Anleitungen gelesen habe und auch schon experimentiert habe, schreibt FCPX "alle" Dateien in eine einzige große Datei. Und die wird als Mediathek (das Wort ist m.E. leicht irreführend) bezeichnet. Man kann sie komplett auf eine Platte kopieren und kann dann sofort auf der Platte weiterschneiden. Aber wie gesagt: das dauert knapp 5 Stunden.

    Wie noodyn einwarf, müsste es eine inkrementelle Sicherung geben, die weiß, welche Dateien vom Schnittprogramm neu erzeugt wurden und welche nicht (also unverändert sind). Und das alles in dieser speziellen Mediathek, die letztlich ein Pool für alles ist, was zu diesem Filmprojekt gehört.

    EDIT: Die wohl entscheidende Datei, die sich bei jeder Schnitt-Session ändert, ist die "CurrentVersion.fcpevent", die im Prinzip die Timeline und Hintergrundberechnungen enthält.

    Cinober
     
  7. Dextera

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    Ich würd das eher als differenzielle Sicherung sehen - jedoch wird meines Wissens nach eine Library, so wie sie von FCPX angelegt wird, vom System als "1 Datei" gesehen. Ja, im inneren ändern sich nur manche Files, aber fürs System ändert sich nunmal eben die ganze Library-Datei. Sprich das Sicherungsprogramm würde jedesmal die komplette Library sichern.

    Ich weiß nicht ob eines dieser Programme Änderungen in Paketen erkennen kann. Ich bezweifle es allerdings.
     
  8. AgentMax

    AgentMax Super Moderator

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    ChronoSync hat Paketerkennung und nimmt sich dann nur den internen Änderungen an.
     
  9. Cinober

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    Könnte denn ein Programm innerhalb der Mediathek am Zeitstempel erkennen, welche Datei die neuere ist, und die dann ersetzen? Und die, die völlig neu dazu gekommen sind, dann mit in das Paket reinschreibt. Das klingt auf den ersten Blick einfach. Aber anscheinend ist dies dann doch nicht so.

    Eigentlich müsste sich FCPX mit diesem Problem im Manual befassen. Ich schaue da mal rein. Aber die deutsche Übersetzung ist für mein Verständnis grenzwertig. Das ist sehr allgemein geschrieben. Liest sich Fenner Harz.

    EDIT: Ich schaue mir mal Chrono Sync an.

    Cinober
     
  10. Cinober

    Cinober Thread Starter Mitglied

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    ChronoSync Express brachte die Lösung.

    Mediathek in Final Cut Pro einmal ganz simpel auf eine andere Festplatte rüberkopieren ohne ChronoSync (dauerte bei meinem Film 5 Stunden). Dann mit ChronoSync Express die weiteren Veränderungen des Films als "Spiegelung nach rechts" (also Richtung Ziel-Platte) ausführen. Das klappt. Dauert bei mir im Moment so um die 60 Sekunden. Da kann man jeden Abend gerne ein Backup machen.

    Danke für den Tipp: AgentMax.

    Cinober
     
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