Auch Selbstständige sollen in der Coronakrise Hilfen bekommen.

Fritzfoto

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??und , hat schon Jemand was bekommen?

Ich denke mal das wir dauern.

Gibt es schon was zu vermelden?

Danke.:(
 

punkreas

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Warte mal den Montag ab:

Am Montag will das Kabinett den Rettungsschirm für Banken, Unternehmen und Selbstständige beschließen.
"Es wird ein Milliarden-Paket, das es in dieser Höhe in Deutschland noch nie gegeben hat", sagte ein Regierungsbeamter dem ARD-Hauptstadtstudio. Am Montag wird das Kabinett deswegen einen Nachtragshaushalt beschließen. Der genaue Umfang ist noch nicht klar, die Details würden noch verhandelt.
...
Zunächst muss der Rettungsschirm aber noch durch den Bundestag. Das soll im Eiltempo innerhalb der kommenden Woche geschehen. So hat es zuvor bereits bei den Anpassungen beim Kurzarbeitergeld geklappt. Betroffene sollten sich schon jetzt mit ihrem Steuerberater und ihrer Hausbank in Verbindung setzen.

https://www.tagesschau.de/inland/bundesregierung-rettungsschirm-101.html
 
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gishmo

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Wenn ich das richtig sehe, besteht die Hilfe darin, dass das Schulden machen für Unternehmen und Solo-Selbstständige einfacher wird, da das Risiko zu 80% anstatt zu 50% vom Staat übernommen wird und man darf seine Steuerschuld ohne Säumniszuschlag später zahlen.
 

Difool

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Für "Solo-Selbstständige" würde das bedeuten, dass du vom Staat einen Zuschuss erhalten kannst,
wenn dir quasi der bewilligte Zuschuss als "Normaleinnahme" aufgrund der Lage fehlen würde.
Ergo, muss der "Solo-Selbstständige" diesen Zuschuss dann später halt regulär als (oder mit bei seinem) Einkommen versteuern.
Finde ich ok.
 

Lor-Olli

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Ich fürchte das wird bei einigen trotzdem nicht reichen, insbesondere bei denen, die hohe monatliche Fixkosten haben (Laden, Büro, Finanzierung teuerer Geräte etc.). Die Zukunft kennt noch niemand, trotzdem sollte man selbstkritisch prüfen, ein Geschäft das gut lief dürfte deutlich bessere Chancen haben, als ein Geschäft das "gerade so eben" überlebte.
 
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Difool

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Eher dreht es sich um: Kreative, Schriftsteller, Autoren, Journalisten, Künstler und so weiter.
Zumeist also diejenigen, die eh "Home-Office" arbeiten oder halt auftreten etc.

Geschäftsinhaber sind doch eine andere Kategorie.
 

Lor-Olli

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Ich habe mit dem Inhaber eines kleinen Geschäfts hier kurz vor Schließung einen Plausch gehabt, er meinte 2400€ Miete, Strom- und andere Fixkosten plus zwei Angestellte (er hat auch noch einen anderen Laden) könnte er über 3 Monate (seine Rechnung) nicht sinnvoll erbringen (wirtschaftlich). Die Fußgängerzonen werden noch deutlich mehr Leerstand haben…
 

rz70

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Macht euch da nicht so viel Hoffnung. 90 % der Selbstständigen werden nichts bekommen, da bin ich mir ganz sicher. Unseren kompletten Verdienstausfall werden die nicht berücksichtigen. Das es vielen von uns nicht möglich ist neue Kunden zu akquirieren, spielt doch gar keine Rolle anscheinend. Wir sollen alle zu Hause bleiben und uns unserem Schicksal ergeben. Das nur, weil die unser Gesundheitssystem über Jahrzehnte an die Wand gefahren haben. und jetzt spielen die den Ritter mit unserem Geld. Denn nichts anderes ist das was die da ausgeben. Danke

Lass mich aber gerne am Montag überraschen, aber das würde mich schon wirklich wundern, wenn da was vernünftiges raus käme
 
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lemonstre

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Wer es trotz staatlicher Hilfe nicht schafft hat vergessen sein Geschäft so zu gestalten dass er Rücklagen bilden kann. Es muss ja keine Pandemie über einen hereinbrechen, man kann ja auch so einfach mal krank werden oder einen Unfall haben der einen 2-3 Monate aus der Bahn wirft.
 
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rz70

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darum geht es nicht. Es wird einem über Monate die Grundlage seines Geschäfts genommen. Ich kann locker ein halbes Jahr aushalten, aber dann ist alles für das ich die letzten Jahre gearbeitet habe weg. Ich muss auch für mein weiteres Leben planen, und das ist nicht möglich wenn ich keine Kunden akquirieren kann.
ich bin seit 20 Jahren selbstständig, und kann sehr gut auf mich selber aufpassen. Nun nimmt mir diesmal der Staat die Grundlage dazu. Und das nicht nur ein wenig, sondern komplett.
 
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Lor-Olli

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Wenn Dir die Kundschaft wegstirbt, hast Du aber auch keine mehr… (einer meiner regelmäßigen Auftraggeber ist jetzt unter Quarantäne, weil schwer Infiziert = KHs, weil Skiurlauber…)
 
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HuHaHanZ

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darum geht es nicht. Es wird einem über Monate die Grundlage seines Geschäfts genommen. Ich kann locker ein halbes Jahr aushalten, aber dann ist alles für das ich die letzten Jahre gearbeitet habe weg. Ich muss auch für mein weiteres Leben planen, und das ist nicht möglich wenn ich keine Kunden akquirieren kann.
ich bin seit 20 Jahren selbstständig, und kann sehr gut auf mich selber aufpassen. Nun nimmt mir diesmal der Staat die Grundlage dazu. Und das nicht nur ein wenig, sondern komplett.
Wäre es denn besser wenn er dies nicht tun würde?
 

rz70

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Wäre es denn besser wenn er dies nicht tun würde?
Sorry ich führe keine Corona Diskussion im Internet. Die Zeit danach wird zeigen ob der Weg richtig war, oder ob man mehr Leben durch die Maßnahmen zerstört als rettet. Hängt halt von der Dauer ab und wie der Staat sich um die Kleinen kümmert und ob man diese danach nicht einfach im Regen stehen lässt.
 
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Isegrim242

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Es muss ja keine Pandemie über einen hereinbrechen, man kann ja auch so einfach mal krank werden oder einen Unfall haben der einen 2-3 Monate aus der Bahn wirft.
In solchen Fällen würde aber auch die Berufsunfähigkeitsversicherung greifen. Von daher hinkt der Vergleich etwas.
 
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Lor-Olli

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Das größte Problem ist nicht eine "Verschlussdauer" von 2-3 Monaten, das Problem ist die Ungewissheit ob der Maßnahmen, der Dauer und "Nachbeben" - es ist ja nicht so, dass man den Schalter anknipst und der Laben brummt wieder. Klappt sogar annähernd bei Hochwassern etc. aber hier mit Sicherheit nicht! Erst mal müssen die Leute all ihr Klopapier aufgebraucht haben, bis sie wieder Geld für den Bäcker (alternativ natürlich EUER Geschäft) haben. Schwierige Zeiten kann man abschätzen, aber wenn man sieht, wie z.B. die Broker in Panik und Hysterie verfallen (und die sind riskantes Zocken gewöhnt!)
 

gishmo

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Bei der Flatten-Curve Methode geht es ja darum, die Infektionenszahlen zu reduzieren - auf Kosten einer längeren Dauer. Die spanische Grippe hat in 3 Wellen über einen Zeitraum von 18 Monaten für Infektionen gesorgt, bevor eine ausreichende Durchseuchung erreicht wurde. Es ist anzunehmen, dass die Sache wohl etwas länger dauern wird ...
 
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Geminga

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Na ja, unternehmerisches Risiko eben. Warum sollte euch das Risiko jemand abnehmen? Systemrelevant ist wohl kein Selbstständiger.
 

wegus

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Diese Art von Aussagen zeigt, dass die Dinension noch immer nicht verstanden wurde. Jedenfalls nicht vonnLeuten, die glauben Strom käme aus der Steckdose und Geld vom Arbeitgeber!
 
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