Apple hört und hört nicht mehr auf zu hören...

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  1. JeZe

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    Das halte ich jetzt für eine gewagte These. Denn was Du völlig außen vor lässt ist ja, dass es auch viele Leute gibt, die dann eben gar nicht kaufen, wenn das Gerät nicht gut genug ist. Den von Dir beschriebenen Käufertyp gibt es zwar, IMHO aber nicht in der Masse.

    Aber es gibt zugegebenrmaßen mehr Faktoren als die bisher genannten:
    1. der technische Fortschritt
    2. Zeit und Ressourcen, die ein Unternehmen zur Verfügung hat
    3. Paradigmen, von denen ein Unternehmen nicht abweichen will
    Sämtliche Unzulänglichkeiten die z.B. das iPad betreffen, sind meiner festen Überzeugung nach c) geschuldet und nicht einem künstlichen Zurückhalten von vorhandener Technologie.

    Das teile ich so nicht. ich denke eher, dass Apple oftmals Dinge mit der Brechstange anders machen will als andere (früher mehr als heute) und dass dies oftmals in Sackgassen führt, aus denen sie dann nicht mehr so leicht herauskommen und ihnen dann b) im Weg steht.

    Ich denke z.B. nicht, dass man den Trashcan-Mac Pro als imperfektes Gerät konstruiert hat um dann 6 Jahre später ein besseres nachzuschieben, welches sich keiner leisten kann. Da ist mir die Erklärung etwas zu simpel.

    Generell glaube ich auch nicht, dass es ein universal perfektes Gerät überhaupt geben kann. Was Dir vorschwebgt ist das Apple-Gerät, was für dich perfekt ist – genau dieses Gerät würde dann aber ev. mich vermuten lassen, dass Apple dies nur so baut, damit sie später das für mich perfekte gerät nachschieben können.

    Fazit: auf der Basis funktioniert ein Unternehmen nicht nachhaltig.
     
  2. MrBaud

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    Ich glaube nicht das wir in der Lage sind alle Vor und Nachteile Deiner beschriebenen Lösung zu überblicken
    Wenn ich alle möglichen Schnittstellen in ein iPad reinpacke, dann hat das natürlich auch noch Nachteile. Der Akku wird kleiner und das Gerät ist technisch mehr angreifbar.
     
  3. Veritas

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    Die Schnittstelle ist doch schon vorhanden.
     
  4. JeZe

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    Es war ja u.a. auch von Speichererweiterung durch SD-Karten die Rede. Der Grund für diese gesamte suboptimale Entwicklung war meines Erachtens aber das konsequente Sandboxing.

    Hier kann man schon die Frage stellen, ob das Maß an Sicherheit so hoch sein muss, dass der Verzicht auf elementare Funktionen gerechtfertigt wird. Aber das ist alles kein Zurückhalten von Technologie, sondern die Wahl eines Weges, der Auswirkungen hat.
     
  5. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Man kann auch sagen:

    "Soll der Kunde für wenige Euro eine SD-Karte einstecken können?"
    "Lass ihn lieber für paar hundert Euro das Upgrade zahlen."

    Andererseits würde man dadurch den Adapter sparen und den Adapter vom Adapter, falls man laden und gleichzeitig auf den Speicher zugreifen möchte. Da wären z.B. Bildbearbeitung, RAW-Bearbeitung, DJs, Videobearbeitung.... Und mangels Apps ist das iPad oftmals nur eine Ergänzung, obwohl es viel mehr könnte.
     
  6. Madcat

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    Also der zur Verfügung stehende Speicher hat wenig bis gar nicht mit Sandboxing zu tun, das schlägt eher in die Kerbe:
    ;)
     
  7. domeru

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    Den Käufertyp gibt es schon, der kauft nur eben bei anderen Herstellern, die solch ein Feature bieten. Ich würde behaupten, daß eine ganze Menge Apple Kunden zähneknirschend das fehlen von SD-Karteneinsatz (oder fehlende USB3 Buchse am MacBook, etc.) akzeptieren und damit einen Nachteil ggü. anderen Herstellern in Kauf nehmen, weil sie z.B. mit dem Betriebssystem besser zurecht kommen und sei es nur aus Gewohnheit.

    Die Masse kauft nunmal Windows und Android, der Käufertyp Apple ist in der Minderheit! Also ganz verkehrt kann das nicht sein, was der Rest der Welt macht. Um wieviel die Verkäufe als auch Gewinn steigen würden, wenn Apple dem Kunden etwas mehr entgegen kommen würde, läßt sich nur erahnen, aber ich denke der wäre erheblich.

    (Und um die eierlegende Wollmilchsau in Sachen Computer, wie mir als nächstes vorgeworfen werden wird, geht es definitiv NICHT! Einzelne Beispiele, die beklagt werden, wurden ja schon x-fach erwähnt. Wer das schon wieder vergessen hat, einfach den Thread nochmals von vorne durchlesen…)

    domeru
     
  8. geronimoTwo

    geronimoTwo Mitglied

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    Kundenwünsche? :D Jetzt muß ich doch noch mal diesen Cartoonklassiker zum Eifon posten:

    customifon.jpg
     
  9. cyberfeller

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    Wir reden hier von sowas wie nem USB Anschluss... Es ist jetzt 4 Jahre her seit dem Apple das "Ende" von USB-A angekündigt hat und stand heute ist, dass ich noch nicht eine externe Festplatte mit USB-C geschweige denn einen USB Stick mit USB-C in freier Wildbahn gesehen habe.

    Oder wir reden hier über sowas wie eine Tastatur die länger als 1 Jahr hält ohne kaputt zu gehen.
     
  10. MrBaud

    MrBaud Mitglied

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    Also ich hab mehrere externe Festplatten mit USB-C......
     
  11. cyberfeller

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    Ja Du, aber niemand im echten Leben
     
  12. Veritas

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    Hab ich auch. SSD mit USB-C, externe HDD mit USB-C, Leihkamera hatte USB-C, meine Thunderboltgeräte auch. Also so kurz vor 2020 hab ich bald mehr USB-C/Thunderbolt Geräte als die mit USB-A. Zumal man ja auch nur das Kabel tauschen müsste.
     
  13. MrBaud

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    ahja....
    Ich kann es nur empfehlen, der Geschwindigkeitsunterschied ist enorm....
     
  14. Veritas

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    Der Geschwindkeitsunterschied der Steckerform ist enorm? Das macht sich in der Praxis wie bemerkbar?
     
  15. JeZe

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    Das trifft es genau. Im Endeffekt könnte man auch dem Hersteller eines Cabrios vorwerfen, dass er keinen Van mit Panorama-Glasdach baut, weil er es ohne Probleme könnte. ;)
     
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