Apple hört und hört nicht mehr auf zu hören...

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  1. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Führungsproblem? Definiere Führung und dann bitte auch gleich die Rangliste der Führungsansprüche…

    Etwas was sich hier auch bei Apple zeigt, ist der Umstand, dass Größe meist auch mit Komplexität einher geht. Als Apple nur Computer baute waren die Aufgaben, deren Kontrolle und Management überschaubar. Dann kam Steve mit iPod und iPhone und mit ihnen iOS, später wucherte das Imperium und die "Klitsche" war plötzlich wertvollster Konzern - schöne Ideen, nettes Design, Integration in eine weitere (telefonmobile) Welt, mobile Rechner (und die haben nun mal andere Ansprüche als Desktops)… Wer mal Wirtschaftsimulationen betätigt hat kennt die Tücken die plötzlich auftauchen und an die man vorher nie dachte, auch andere Großkonzerne kennen das (Philips, Sony, Samsung um ein paar zu nennen)

    Apple baut ab, Apple macht Fehler, Apple schaufelt sich sein eigenes Grab? Sagt wer? Die Aktionäre - und die werden zunehmend wichtiger, auch weil sie das notwendige politische Gewicht für so einen international agierenden Konzern mitbringen - scheinen sehr zufrieden. Gefällt mir die Entwicklung? Nun, ich habe mich gegen iPhone und iPad entschieden, die Antwort sollte somit auch gegeben sein ;) Ich kenne auch die Linux und die Windows-Welt und noch bin ich nich bereit einen Wechsel anzugehen, auch weil ich die Probleme der anderen kenne (Ist Limux etwa gescheitert, weil es "schlecht" war? Ist es bei windows "Plug&play möglich? Besser geworden schon aber eben immer noch pflegeintensiv…). Mich erfreut es auch immer wieder, wenn ich die SAP-Spezies in der Firma meiner Frau "rudern" sehe :cool:
     
  2. tomric

    tomric Mitglied

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    Gegenfrage: Was wäre so schwer daran gewesen, die Lüfterblöcke des cMP so zu verändern, daß die Kiste EU-konform ist und nur das Innenleben zu überarbeiten ? Das Gehäusedesign war und ist genial und bietet genau die Möglichkeiten, die für viele Pro-User interessant sind. Mit neueren CPUs hätte man die Kiste sicher nochmal leiser bekommen, ohne dabei bzgl. Abwärme in die Sackgasse zu geraten, wie mit dem iMer. Ein cMP mit seinem modularen Aufbau, dazu Boards mit aktuellen Xeon-CPUs, PCIe-Slots , sowie TB/USB-C zu adequaten Preisen würde sich immer noch gut verkaufen...
     
  3. Riven

    Riven Mitglied

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    Solange Apple nicht wieder die üblichen Anschlüsse verbaut und man selber keine Komponenten tauschen kann, schmeiße ich denen keine Kohle hinterher.
    Da ich nicht damit rechne, bleibt mir nach wie vor nur der Gebrauchtmarkt, was ich prinzipiell eh sinnvoller finde als neu zu kaufen. Nach dem MBP 2015 wäre dann endgültig Schluss für mich. Und da kann ich ja auch nix mehr selber tauschen. Dann kann ich genauso gut auch nur noch gebrauchte iPads kaufen und zum Minimalisten werden.
     
  4. McBuk

    McBuk Mitglied

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    Meinst du, Cook war genau so überrascht wie wir, als sie die aktuellen Macbooks rausbrachten, aber USB fehlte? :D ;)

    Ups, wo ist er denn hin?!? War nicht der geniale Plan, das meistverbreitete mobil tauschbare Speicher-Medium nur noch per Adapter anschließen zu können?!? Ab morgen ist Schluss, wird man sich gesagt haben?! Die sollen ihre Daten gefälligst über die Cloud austauschen!

    Ob das in der Planung mal so völlig an dem vorbeigegangen ist, dass der Alltag ein anderer ist und bleiben wird? Oder ob er das nicht in der Hand hat? Wer zeichnet solche Entscheidungen gegen?

    Was dabei rausgekommen ist, wissen wir. Vielleicht ist es auch kein Problem, wenn Cook gegenrechnet, was sie im Gegenzug mit Adaptern verdienen. Aber wenn ich nachsehe, wie viele Leute in meinem Umfeld keine neuen Macs mehr kaufen, dann ist das durchaus relevant. Vielleicht hofft Cook auch, durch die weitere Vertäuerung der Pro-Macbooks einen Ausgleich zu schaffen?

    Aber du hast Recht, dass dieses Problem angesichts des Aktienmarktes anders betrachtet werden könnte. Vorerst. Vielleicht schafft es Apple ja auch noch, die iOS-Device-Kundschaft noch mehr an Reduktion zu gewöhnen. Dieser Massenmarkt war vor 10 Jahren weniger relevant und wird noch erst seinen Peak erreichen. Dann wird man zwar die Mac-Kundschaft nicht mehr lange haben noch bedienen können, aber das wird dem Unternehmen vielleicht nicht wesentlich schaden.

    Aber wer weiß. Vielleicht sitzt Cook auch am Schreibtisch, vor sich ein neues Macbook, um dann erschreckt seine Sekretärin hereinzurufen:

    Cook: "Äh, besorgen sie mir umgehend einen USB-Adapter... Der Stick, der geht da nämlich nicht mehr rein"
    Sekri: "Aber Herr Cook. Wir verwenden doch keine USB-Sticks mehr..."
    Cook: "Doch. Alle tun das. Ist das meistverbreitete mobil tauschbare Speicher-Medium. Und jetzt holen sie mir einen Adapter"
    Sekri: "Da müssen sie aber noch was warten. Muss ich erst bestellen. Wollen sie ein Täschchen dazu?"
     
  5. tomric

    tomric Mitglied

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    Scheinbar reicht die Zahl der Leute, welche die Entwicklung kritisch betrachten und ihr Kaufverhalten entsprechend ändern, noch nicht aus. Es gibt immer noch viele Fanboys, die jede Neuerung vehement verteidigen und/oder sich die Geräte kaufen, weil sie für diese Klientel in erster Linie hip sein müssen. Diesen und auch anderen Anwendern sind Design und neue Gimmicks wichtiger, als die Funktionalität. Gleichzeitig haben viele andere Hersteller erkannt, wie sehr man Anwender gängeln und trotzdem seinen Kram verkaufen kann. Diese ziehen jetzt nach, d.h. zumindest im Bereich der mobilen Geräte zeichnet sich eine entsprechende Entwicklung ab, die dazu führt, daß es irgendwann auch keine echten Alternativen mehr gibt...
     
  6. Riven

    Riven Mitglied

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    Ich will nicht nur ein MagSafe, ich "muss" ein MagSafe haben! Ich kann doch nicht jedes Mal die Haftpflicht anrufen, wenn hier die Hunde toben. Mein altes Macbook wäre schon zig mal runtergefallen.
     
  7. wegus

    wegus Mitglied

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    :D das kenne ich!!
     
  8. McBuk

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    Ja, wir hatten das verschiedenlich schon diskutiert und waren da auf erhebliche Reaktionen geprallt, die von Irrationalität nur so sprühten.
    https://www.macuser.de/threads/imac-pro-mit-a10-chip.791422/page-11#post-9504502

    Einerseits begnügte man sich da halt mit der radikalen Reduktion, propagiert ARM-Prozessoren als die kommenden Überflieger :)rolleyes:) und meckert aber noch, wenn man auch noch darauf hinweist, dass es angesichts bestimmter Konsumenten-Schichten ok ist, wenn sie weniger Leistung brauchen, mit dem iPad z.B. genau das erhalten, was sie nur brauchen (weil PCs schon immer die meisten Konsumenten überfordert haben bzw. mehr waren als benötigt wurde). Konsumenten, die ihrerseits wiederum zugeben, dass sie garnicht so hohe Leistungsanforderungen stellen. Andererseits darf man sie nicht darauf hinweisen, dass uns iPads z.B. leistungsmäßig locker um ein Jahrzehnt zurückwerfen, siehe eben die blanken Leistungsdaten von iPads. Ganze 4 GB Ram haben die doch in der 'PRO-Version!!! Kaum zu fassen... 4 (!) GB!! Wie kann ich mich nur entblößen, angesichts von Render-Aufgaben 32 GB ++++ zu erbitten. Man verschweigt ja schon 128 GB-RAM-Angaben usw. Elende Pro-Angeber??? ;)

    Dabei meint man entsprechende Hinweise garnicht despektierlich, wenn man beispielsweise die Leistungsfähigkeiten von iOS-Devices dort einordnet, wo sie hingehören, eben weit weg von aktuellen Vollwert-Computern. Aber das kommt nicht an.

    Hier waren es nicht einmal Hunde. Aber unsere Praktikantin... Wiederholt. :D ;)

    Scherz beiseite. Ich kann kaum mehr nachrechnen, wie oft mich Mag-Safe vor dem Haftplichtschaden bewahrt hat...
     
  9. tomric

    tomric Mitglied

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    Ja und der Massenspeier erst... die letzten 80 GB Festplatten für alte Firmenrechner habe ich 2004 bestellt und heute verkauft man aktuelle Geräte mit 32 und 64 GB, zumal Flashspeicher spottbillig geworden ist und die Datenmengen stetig zunehmen. Auf der letzten Urlaubsreise habe ich knapp 200 GB an RAW-Dateien produziert, da brauche ich gar nicht anfangen an ein Tablet als Backup, geschweige denn zum Bearbeiten zu denken.
     
  10. McBuk

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    Wenn man das Fass erstmal aufmacht... ui ui ui ui, um mit Obelix, dem Gallier zu sprechen. :)

    Und was bietet Apple alternativ an? Sie erziehen die Kundschaft (wie es allgemein ja en vouge ist) zu Cloud-Diensten.

    Selbst die Tochter meiner kleinen Schwester sagt da aber schon nein. Denn selbst die Kleine kann schon Zeitung lesen und liest da zu oft, dass wieder Kundendaten irgendwo gestohlen worden sind. Das hat sie aber schon als Kind gelernt: Nix ins Internet stellen, was du in zwanzig Jahren oder viel früher bereuen könntest! Denn einmal raus, hast du keine Kontrolle mehr darüber! Punkt! Egal, ob das Facebook ist oder irgend ein Daten-Server. Murphys Law.

    Dem Internet, respektive Apple z.B. private Fotos anvertrauen? Einem Unternehmen, das obendrein in eine höchst widerliche Überwachungsinfrastruktur eingegliedert ist, wo selbst Ex-NSA-Direktoren offen sagen, dass die Stasi ein Lufthauch dagegen war? Sowas geht nur mit einer völlig irre geleiteten Masse an Konsumenten. Also geht es gegenwärtig anscheinend sehr gut... Man fragt sich da auch nicht mehr, wie solche Leute Filme wie 'Das Leben der anderen' beklatschen können, während sie sich zugleich freiwillig die Lauscherinnen Alexa und Siri ins Haus holen! Solche Widersprüche verschwimmen in der allg. Konsumgier.

    Oder wie George Carlin dazu sagt: Die haben euch bei den Eiern! :D ;)

    Apple hat allein angesichts dieser Workflow-Steuerung extrem an Vertrauen verspielt. Statt den Leuten datenschutztechnische Anliegen zu vermitteln, geschieht zusehends das Gegenteil. Dabei wäre es ein klasse Geschäft, den Leuten Home-Server zu verhökern, heimatliche Massenspeicher mit neuer Zugänglichkeit usw. Apple aber tut das Gegenteil, bindet die Kunschaft in mindestens fragwürdige Infrastrukturen ein. Und so ein iCloud-Backup ist bei vielen Leuten schneller erstellt, bevor die meisten überhaupt kapieren, was sie da in die USA versenden.

    Aber dergleichen Bedenken werden schnell allgemein abgetan. Zumindest von einer breiten Konsumentenschicht, die Kritiker gleich zu Alu-Hut-Trägern erklären. Dabei vertritt man lediglich Datenschutz-Anliegen, die so alt sind wie die EDV-Landschaft.

    Derweil sieht es im Pro-Bereich erheblich anders aus. Dort ist man sich dieser Sicherheitsproblematiken bewusst und geht noch einige Schritte weiter. Unser Admin erklärte Apple unlängst vollumfänglich zu einem Laden, der eigentlich zu einem CIA/NSA-Frontunternehmen verkommen ist. Er formulierte gezielt überspitzt, aber die Verknüpfungen seien letztlich eben zu eng, der Datenschutz nicht gegeben, vor allem die iDevices quasi unkontrollierbar (und das angesichts empfindlichster Daten).

    Ganz nebenbei: Hier erklärt Scott Galloway, warum Apple, Google usw. sogar zerschlagen werden müssten.


    Insgesamt interessant:

    https://www.ted.com/talks/scott_gal...e_facebook_and_google_manipulate_our_emotions
     
  11. wegus

    wegus Mitglied

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    Den Galloway, als Erklärung, wollte ich auch schon posten! Das paßt leider.
     
  12. McBuk

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    ... einer von den wenigen Amis, die noch vollständige bis gar komplexe Sätze formulieren, wo es noch lohnt, mal hinzuhören. Ist man da drüben ja kaum mehr gewohnt. :D o_O ;)

    Bis man rausfindet, dass der Mann Australier ist. :eek:

    So neulich in einer Diskussion... :)

    Der 'Australier' ist aber der Fußballer gleichen Namens... Da verheddert sich das wieder mit den hörenswerten Sätzen... :D
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Scott_Galloway

    Disclaimer: Nichts gegen Poldi!
     
  13. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    Ich bin für mich und mein Umfeld durchaus deiner Meinung: Yosemite am Hackintosh am Heimarbeitsplatz, in der Firma einen Mac Mini late 2009, mein Macbook Air 2013 in diesem Jahr abgelöst durch ein Surface Book. Allerdings halte ich Apples Weg durchaus für konsequent - weg von den treuen, aber wenigen Pro-Usern hin zur zahlungskräftigen Mittelschicht, die iPad und iMac für zwei Emanationen des gleichen Apple-Geistes hält. Schau Dich in den Zügen der Bahn um: während man MacBook(Pro)s vor zehn Jahren hauptsächlich in der ersten Klasse antraf, sitzen dort heute schicke Surfaces, Lenovos, hps und manchmal noch Dells. Die Apple-Fraktion bevölkert heute die zweite Klasse, und zwar fast ausschließlich. Man kann zwar die Grenze zwischen Geschäfts- und Privatreisen nicht ganz so scharf ziehen, aber spätestens nach einem Blick, was die Leute denn auf ihrem schicken Gerät machen, ist es dann eben doch klar: Apple-Notebooks sind heute eher Privatsache. Aber dieser Markt ist nun einmal sehr groß, und Apple schrumpft bisher nicht oder kaum im PC-Markt - die anderen aber schon.

    Was allerdings Datenschutz & Co angeht, bleibt es natürlich wirklich jedem überlassen, wie er damit umgehen möchte. Sogar hier in Berlin gibt es offenbar eine Mehrheit der Bürger, die für mehr Videoüberwachung stimmen - "ich hab ja nichts zu befürchten". Trotzdem denke ich, man sollte Alexa & Co eine Chance geben: wir können uns nicht jahrzehntelang den Computer der Enterprise wünschen und ihn dann, wenn er endlich in Reichweite ist, wegen des Datenschutzes in Bausch und Bogen verdammen. Ich habe genau deswegen einen Echo gekauft - und er steht im Gästezimmer. Zur Familie gehört er definitiv noch nicht.
     
  14. Asdpka

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    Kann mir einer erklären, was eigentlich überhaupt schon passiert ist?

    Ich meine die Welt soll vernetzt werden und wenn jeder es akzeptiert nicht weil es gefährlich ist, sondern weil so möchten, wie soll da was schlimmes passieren?

    die menschen, die was schlimmes machen wollen, sind vielleicht keine gute menschen oder?

    aber die masse würde doch sowas nicht machen oder? ich meine wenn ich daten von euch hätte, würde ich aus respekt und anstand niemals, das nutzen, weil ich damit ein menschenleben ruinieren kann, und wenn viele es auch so denken, gibt es auch den frieden. meine meinung
     
  15. wegus

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    Das heißt Du schließt Deine Haustür nicht ab @Asdpka ? Auto läßt Du immer mit steckendem Schlüssel auf dem Parkplatz? Weil die Masse ja gut ist?
     
  16. wegus

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  17. MacMac512

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    Die Frage ist, ob der Consumerbereich ewig hält. Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass Nokia mal quasi pleite geht?
    Das war die Firma für die Massen...

    Und sich ein konstant hohes Image zu erhalten, über welches man allen Mist verkaufen kann, ist verdammt schwer.
    Irgendwann überlegt man sich, ob das MacBook 5.000€ wert ist, wenn es nach dem Ende von Apple care und einem Serienfehler nur noch ein Türstopper ist.

    Mein letztes MacBook ist von 2011, 17‘‘, High Res, 16GB RAM inzwischen inkl 500GB SSD, da kann man noch viel selbst machen. Kostenpunkt damals: 2600€. Aber heute Apples apothekenpreise für Leistung die man in 5 Jahren braucht?
    Bei der Ausstattung wie damals (maximal) liegt man heute bei 5.000€ und da sind die Adapter für Ethernet und USB-A (lächerlich) nicht mal dabei.

    Und wenn man sich doch noch den Apple care zulegt (wieder Mehrkosten) und dieser ausläuft und man ein Hardwareproblem hat, heißt es: „Ja das geht nicht zu Repararieren, aber ich kann dir 10% für ein neues MBP anbieten.“

    Aber im Ernst, wer glaubt denn an wirkliche standardkomponenten im Mac Pro oder imac pro?
    Das wird der gleiche Mist wie bisher sein. Selbst der Tausch eines logicboards ist per se ein Modul.
    Beim Auto genauso, da ist der Tausch einer LED der Scheinwerfer mit dem modularen Austausch der frontschurze verbunden. ;)

    Ja ne, das kann man begrenzte Zeit machen, aber irgendwann werden die Kunden hoffentlich aufwachen. Mein nächster Rechner wird kein Mac mehr, aber dafür gibt es hackintoshs oder eben Windows (was auch nicht schlecht ist.). Denn nein, ein Computer muss nicht dünner dünner dünner werden. Und mein i5 6500 fühlt sich bei Volllast im Standard-PC-Tower bei 50 Grad deutlich wohler als im iMac bei 100 Grad.
    Die Lautstärke der Lüfter sorgen jedenfalls dafür, dass ich mich wohler fühle. ;)

    Ich bin gespannt wie lange das gut geht. Irgendwann rächt sich sowas hoffentlich - denn diesmal ist (bisher) kein Visionär in Sicht, der die Karre aus dem Schlamm zieht.
     
  18. geWAPpnet

    geWAPpnet Mitglied

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    Nein, das heißt, dass er Haustüren und Autotüren mit Schlössern hat, welche er auch benutzt, obwohl er weiß, dass diese Türen von Herstellern kommen, die theoretisch dafür einen Zweitschlüssel haben könnten, den diese zum systematischen Ausrauben aller Kunden und zum Erringen der Weltherrschaft nutzen könnten. Absurd? Nö, nicht weniger als die Unterstellungen an Apple und Microsoft.
     
  19. Asdpka

    Asdpka Mitglied

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    Das Problem liegt nicht an die Technologie selber, kannst du mir einen einzigen Fall nennen, wo NSA, Google, Microsoft, Apple, Samsung usw.. die Daten so eingesetzt haben das diese Person und von mir aus seine ganzen Familie so eingeschränkt und erniedrigt wurden und dadurch nicht mehr den alltag unternehmen kann und stirbt vielleicht auch noch an selbstmord (depression).

    Ich schließe meine Haustür nicht ab, ich weiß selber das es an der gesellschaft liegt, die von der politik hier stark beeinflusst wird und den frieden niemals wollen.

    Würde ich dich kennen oder nicht und sehe einen schlüssel im auto stecken hätte ich einfach an deiner haustür angeklopft und es dir gegeben oder im briefkasten gesteckt, mit einer nachricht (sie haben den schlüssel nicht abgezogen). falls es einen parkplatz sein sollte hätte ich einfach die polizei gefragt, von mir aus würde ich den ganzen tag warten.
    wenn ich keine zeit hätte, würde ich beim fundbüro abgeben und ein papier am auto hinterlassen, das der schlüssel im fundbüro liegt.

    aber wenn ich merke die gesellschaft ist eben nicht mehr so so (wie ihr alle meint, es gibt fast nur kriminelle) würde ich einfach den schlüssel so liegen lassen, wie es so war, und der besitzer wird es schon merken. und keiner wird dieses auto klauen, geht aber nur wenn die gesellschaft bereitet dafür ist.

    ich weiß so eine gesellschaft ist möglich in der zukunft. da gehört vernetzt sein dazu.
     
  20. wegus

    wegus Mitglied

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    Mein Zugang zur NSA ist derzeit leider nicht verfügbar! Das es aber nachweisbare Fälle gibt wo NSA-Mitarbeiter aus privaten Gründen haben ermitteln lassen weißt Du schon?
    Man muß ja nicht gleich sterben, es reicht einen Nachteil zu erleiden.

    Auch das Trojaner kein geeignetes Mittel zur Überwachung sind ist bekannt. Stört nur keinen, weil noch nix passiert ist. Die Möglichkeit das man damit nicht nur durchsucht sondern Beweismittel lanciert ist da. Der Staat behauptet er täte so etwas nicht. Nunja bei den Verstrickungen unserer Landesverfassungsschutze bin ich nicht geneigt denen auch nur ein Wort zu glauben.
     
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