Aperture ersetzt iPhoto

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  1. MacCraig

    MacCraig Thread Starter Mitglied

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    Was haltet ihr von dieser Idee? Ich überlege, ob ich von nun an nur noch Aperture benutzen sollte.

    Worin seht ihr entscheidende Vorteile bei iPhoto bzw. Aperture?

    Danke im Voraus
     
  2. weltenbummler

    weltenbummler Mitglied

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    Bevor Du diese weltbewegende Frage stellst, solltest du vielleicht erstmal kurz beschreiben, wie und wie viel Du fotografierst.
    Wenn Du alle paar Wochen ein paar Schnappschüsse mit einer Taschenknipse machst, dürfte ein Wechsel keinen Sinn machen...
     
  3. scope

    scope Mitglied

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    Probier es doch einfach mal eine Zeit aus.

    Adobe Lightroom solltest du vielleicht auch antesten. Der Eine findet Aperture, der andere Lightroom besser. Allerdings bietet letzteres, soweit ich weiß, nicht die Übernahme einer existierenden iPhoto-Library an.
     
  4. MacCraig

    MacCraig Thread Starter Mitglied

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    Ich mache viele Fotos

    @Weltenbummler: Ich mache sehr viele Fotos und deshalb muss ich sie auch immer schell sortieren, aussortieren und bearbeiten. Wegen der Importierung der gesamten iPhoto-Library und der guten Synchronisation mit anderen iWork- und iLife-Apps favorisiere ich eindeutig Aperture gegnüber Lightroom.

    Fallen euch den spontan Vorteile von iPhoto ein/auf?
     
  5. weltenbummler

    weltenbummler Mitglied

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    Bearbeitung mit Aperture macht imho nur dann Sinn, wenn Du RAW fotografierst. Für alles andere würde ich PSE 6 in Kombination mit iPhoto nutzen.

    Ansonsten; einfach mal die Trial von Aperture testen.
     
  6. accuphan

    accuphan Mitglied

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    Hi, das liest sich so, als hättest Du eh Bock auf Aperture. Oder? ;)
    Also los, es hilft doch eh nix.
    Findest sich denn nichts in der Beschriebung von Aperture, was den Unterschied deutlich macht?

    Zu LR + iPhoto: ich verwende momentan LR - ich weiß ja nicht, was mit "Import der iPhoto Library" vielleicht gemeint sein könnte, was ich vielleicht nicht verstehe. Aber importieren kann ich den ganzen Bildbestand doch auch in LR. Ich fange zumindest gerade damit an.

    Ich überlege, ob ich alle Bilder in LR iportiere, iPhoto quasi "plattmache" und nur noch Fallweise verwende, wenn ich Bilder bestellen oder iWeb nutzen möchte.
    Beste Grüße
    Accuphan
     
  7. MacCraig

    MacCraig Thread Starter Mitglied

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    Ja das liesst sich wirklich so

    Ich wollte einfach nu wissen, ob es entscheidende Nachteile gibt.

    Wird Aperture zum Beispiel, bei einer sehr großen Bibliothek, langsamer im Vergleich zu iPhoto ? Und ist die synchronisation (auch der diashow-einstellungen) zu Front Row gegeben?

    Danke
     
  8. tgam

    tgam Mitglied

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    Hallo,

    nach einigem Testen von Lightroom - auch der Beta - und Aperture bin ich nun endgültig bei Aperture. Der Workflow ist einfach besser für mich zu gebrauchen, zumal kongenial integriert ins System.
    So gibt es auch einen praktischen Austausch zwischen iPhoto und Aperture, wenn Du zum Beispiel Bilder aus dem Netz oder einer Mail direkt in iPhoto laden lässt; Du kannst sie später dann ohne Aufwand in Aperture übernehmen.
    Was die Profinutzung von Aperture betrifft, also die RAW Fotografie, solltest Du schauen, ob Deine Kamera von Aperture - aber auch von iPhoto - als solche erkannt wird, das ist nämlich nicht bei allen der Fall. Ich habe zum Beispiel unter anderem auch eine Lumix FZ30, deren RAW Dateien nicht gelesen werden können.
     
  9. tgam

    tgam Mitglied

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    P.S.: Integration in FrontRow ist nicht gegeben, aber dafür kannst Du Bilder und Projekte ja einfach mit iPhoto tauschen...

    Die Datenbank von Aperture wird schon recht fett, wenn Du große Bilder in der Bank speicherst, und nicht extern. Das gilt aber auch für iPhoto.
     
  10. eiq

    eiq Mitglied

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    Auch nach einer Konvertierung in ein nichtlineares DNG?

    Gruß, eiq
     
  11. tgam

    tgam Mitglied

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    Habe ich noch nicht probiert, wie wird das gemacht?
     
  12. eiq

    eiq Mitglied

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    Dazu konvertierst du einfach die RAW-Dateien mit dem Adobe DNG-Converter in DNG-Dateien (Adobes RAW-Format), die von Aperture gelesen werden können, solange die Ursprungsdateien von Bildsensoren mit Bayerpattern stammen (alles bis auf Sigma & Fuji). Beim Konvertieren aber drauf achten, dass die DNG nicht linear sind, da diese von Aperture nicht verarbeitet werden können.

    [​IMG]

    Gruß, eiq
     

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  13. tgam

    tgam Mitglied

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    Herzlichen Dank:)

    Grüße,

    Thomas
     
  14. Copykill

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    Sorry meine Anfängerfrage, aber ich hab das mit den RAW Datein immer noch nicht kapiert. Habe Aperture im Testmodus laufen und auch RAW Datein einer DSLR bearbeitet. Ich kann aber auch meine alten JPEG Fotos aus iPhoto bearbeiten und notfalls wieder zum original retour switchen. Also was für einen Vorteil haben dann diese RAW Datein ausser das sie nicht komprimiert sind?
    Kann mir jemanddas für "Dummies" erklären bitte! :confused::)

    lg aus Wien
    Copykill
     
  15. accuphan

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    Hallo Copykill,

    ich versuche es mal aus meiner Sicht, ebenfalls "Dummy":
    Das RAW ist das digitale Pendant zum Kleinbild-Negativ. Es enthält alle aufgenommenen Bilddaten in (nahezu?) unveränderter Form und bietet die meisten Möglichkeiten, Bilder zu bearbeiten, und zwar verlustfrei.
    Habe ich es richtig verstanden, dann wird bei RAW nicht an den Bilddaten des Original geändert, sondern die Bearbeitungsschritte werden diesen Daten quasi als "Kochrezept" beigefügt. Original (RAW) + Rezept (Bearbeitg.) = fertiges Bild.
    Weißabgleich, Belichtungs- und Farbkorrekturen sind im Ggs. zu JPEG entweder nur bei RAW möglich, oder wenigstens umfangreicher.

    Vielleicht greift hier ja noch ein Fachmann korrigierend (?) oder ergänzend ein.
    ich fotografiere schon deshalb RAW, weil ich es kann... ;)
    Beste Grüße
    Accuphan
     
  16. Hemi Orange

    Hemi Orange Mitglied

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    http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=60314
     
  17. scope

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    Vorteile von RAW-Dateien

    1. Höhere Farbtiefe (JPEG hat 8Bit, RAW 12 oder 14Bit. Das sind pro Farbkanal dann 256 gegenüber 4096 oder 16384 Abstufungen)

    2. Verlustfreie Änderung des Weißabgleichs im Nachinein.

    3. Keine kamerainterne Nachbearbeitung (Schärfung, Kontrastveränderung, etc. finden, im Gegensatz zu JPEGs manchmal kaum und meist gar nicht statt)
     
  18. Flip_der_Frosch

    Flip_der_Frosch Mitglied

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    ich beschäftige mich im Moment auch mit Aperture und meiner neuen Sony Alpha 300. Leider scheint Aperture und auch der oben beschriebene DNG Converter die RAW-Dateien der Sony nicht zu mögen. Hat jemand noch einen Tip, wie ich die Dateien nach Aperture bekomme?!
     
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