Alternative zur CD.... aber bitte einfach - geht das?

Hoooray

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Hallo liebe Leute,
wir haben da ein Regal mit etwa 800 CDs. Seit wir ein neue Sofa haben, ist der Platz etwas beengt - es ist ein wirklich großes Sofa ;-).

Jetzt habe ich - als durchaus computeraffiner Mensch - natürlich die Idee, die Musik zu digitalisieren (ich weiß, digital ist die CD schon, aber Ihr wißt schon, was ich meine...), und sie dann vom Computer abzuspielen, damit ich die Regale mit den CDs rauschmeißen kann.

Grundsätzlich geht das mit dem digitalen Abhören sogar schon (hab einen Home-Server mit iTunes im Keller stehen, ein ÄppelTV, einen Harman-Receiver mit Netz & BT, iPads und MacBook, also einfach alles da was man so braucht... - sagt Äppel), aber es sind doch - im Vergleich zu CD-Spieler (anschalten, CD rein, abspielen... Musik-Genuss) - immer wieder verschiedene Hürden zu überwinden (die sich dann doch bisweilen mal wieder als unüberwindlich erweisen oder der Genuss-Wunsch ist auf diesem Wege zerschrumpelt).
Ich möchte aber weder den Komfort der CD, noch ihre Klangqualität noch die Kinesthetik noch die schnelle und sichere Verfügbarkeit missen.

Ich suche eine lokale Lösung (also gerne ein NAS, oder ein Gerät mit anzuschließender Festplatte oder ähnliches), die nicht abhängig ist vom Gemütszustand (sprich von der technischen Verfügbarkeit) des Internet oder des lokalen Netzes, sich nicht darum schert, ob EiTunes seine Freigabe gerade frei gibt oder gerade ein Update der Coverbilder suchen will, die nicht davon abhängig ist, ob der BT Chip gerade willig ist oder nicht oder oder oder...

Kurz gesagt: ich will ein lokale, kabelgebundene Stand-Alone-Lösung, an (in) der eine ausreichend dimensionierte Festplatte steckt, die FLAC-Dateien abspielen kann und die - möglichst - vom Fernseher aus bedienbar ist (damit man die Coverbilder sehen kann (Ihr wisst schon: die Kinesthetik...).

Noch kürzer gesagt (gleich haut mich meine Frau...): meine Frau soll sie auch bedienen können :cool:.

Gut wäre auch noch, wenn die Verwaltung der Musik nicht nur über eine (wahnsinnig ausdifferenzierte) Datenbank funktionierte, sonder nötigenfalls auf Datei-/Ordner-Ebene. Und wenn es möglich wäre, Stücke, die auf der CD ineinander übergehen (wie z.B. bei Dark Side Of The Moon...) auch non-stop abgespielt würden.

....also die Eierlegende Wollmilchsau?...
Gibts das? Welche Such-Ansätze empfehlt Ihr?

Herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit :)
Hoooray
 

Deine Mudda

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800 CDs sind 0,142*0,125*0,01*800 = 0,142m^3

Das passt ungefähr in 3 Umzugskartons. Ich würde die Dinger in den Keller stellen und die 10 (oder meinetwegen 25) aktuellen auf dem CD-Player liegen lassen.
 

Hoooray

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800 CDs sind 0,142*0,125*0,01*800 = 0,142m^3

Das passt ungefähr in 3 Umzugskartons. Ich würde die Dinger in den Keller stellen und die 10 (oder meinetwegen 25) aktuellen auf dem CD-Player liegen lassen.
Ja, drei Kartons. Mehr sogar vermutlich, weil Netto ist nicht gleich Brutto wg. Verschnitt ;-).
Aber wenn ich die flächendeckend an die Wand hänge, sind es eben ganz viele qm.

Ausserdem ist immer die Frage: welche CD ist gerade aktuell - frag mal meine Frau...
 

Deine Mudda

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Aber wenn ich die flächendeckend an die Wand hänge, sind es eben ganz viele qm.

Das hab ich verstanden. Mein Vorschlag war aber trotzdem ernst gemeint (selbst wenn es letztendlich vier Kartons sind):

Ich würde mir das mit der Idee nochmal überlegen - außer Du suchst ein neues Hobby und hast zuviel Zeit (das wäre ein guter Grund).
Selbst wenn Du nur 5 Minuten pro CD brauchst, bist Du über einen Monat lang(!) jeden Tag(!) eine ganze Stunde mit CDs rein- und rausschieben beschäftigt. Wozu?
 

CRen

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Ich habe meine ganze Lala in iTunes, betanke von da aus meine iDevices und verwende die dann zum Abspielen der Musik. Alternativ Airplay. CDs liegen im Schrank, wurden seit Jahren nicht angerührt, aber ich kann mich nicht überwinden, sie zu verkaufen.
Statt auf dem Mac kann die iTunes-Library auch auf einer NAS mit iTunes-Server liegen. Was wäre denn mit sowas: https://www.qnap.com/i/de/family_apply_v2/con_show.php?op=showone&cid=4 ?
 

dafire

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Ich würd die CD's auf jeden Fall behalten .. sonst hast du noch gerippte Musik von 800 CD's und keine orginale mehr um den Besitz zu beweisen ;)
 

SwissBigTwin

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Das hab ich verstanden. Mein Vorschlag war aber trotzdem ernst gemeint (selbst wenn es letztendlich vier Kartons sind):

Ich würde mir das mit der Idee nochmal überlegen - außer Du suchst ein neues Hobby und hast zuviel Zeit (das wäre ein guter Grund).
Selbst wenn Du nur 5 Minuten pro CD brauchst, bist Du über einen Monat lang(!) jeden Tag(!) eine ganze Stunde mit CDs rein- und rausschieben beschäftigt. Wozu?

Das war wirklich dein Ernst? Na dann... :D
 

SwissBigTwin

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Also SONOS ist gar nicht so schlecht wie Du meinst... eine ext. Festplatte am Router, alle Songs in normaler Ordnerstruktur drauf, dann SONOS Connect ins Netzwerk per LAN Kabel anschliessen, den Connect per KOAX an deine Stereoanlage anschliessen... fertig! Einige hängen noch einen DAC zwischen den Connect und der Stereoanlage, je nach Wunsch und Laune!

So habe ich es angeschlossen, funktioniert wunderbar... OHNE iTunes, OHNE dass Mac an sein muss und Kinderleicht per iPhone oder iPad zu bedienen oder auch per Mac!

SONOS muss nicht unbedingt Multiroom!
 

JackTirol

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Oder einfach ein Raspberry Pi mit OpenElec drauf und einer externen HD für die Musikfiles. Günstig, klein, leise im Betrieb und dazu stromsparend. Erfordert allerdings ein bisschen Lust zum Basteln.
 

JackTirol

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Basteln? Da freut sich die Frau im Haus! ;)
Das Basteln übernimmt dann halt der Mann. Und mit "Basteln" meinte ich nur, dass das keine Auspacken&Anschließen-Lösung ist. Man muss schon noch den Pi in ein Gehäuse stecken und das System auf eine Karte spielen und ein bisschen was konfigurieren. Alles kein Hexenwerk. Ich habe insgesamt knapp 2 Stunden für alles gebraucht. Und das als absoluter Anfänger was den Raspberry und Linux angeht. Ich war fast enttäuscht, dass es so schnell ging. Das Ganze war eigentlich als Wochenendbeschäftigung gedacht … :D
 

SwissBigTwin

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Das Basteln übernimmt dann halt der Mann. Und mit "Basteln" meinte ich nur, dass das keine Auspacken&Anschließen-Lösung ist. Man muss schon noch den Pi in ein Gehäuse stecken und das System auf eine Karte spielen und ein bisschen was konfigurieren. Alles kein Hexenwerk. Ich habe insgesamt knapp 2 Stunden für alles gebraucht. Und das als absoluter Anfänger was den Raspberry und Linux angeht. Ich war fast enttäuscht, dass es so schnell ging. Das Ganze war eigentlich als Wochenendbeschäftigung gedacht … :D

Hab das letztens zufällig entdeckt... http://www.technikblog.ch/2015/11/testbericht-ionas-server-umfangreiche-privat-cloud/

Ich ziehe jedoch Lösungen wie SONOS oder Denon Heos vor! :D
 

JackTirol

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sonny1406

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Spotify Premium.... Ich habe sonos auch gehabt. Meine sehr guten LS ( Dynaudio) weggetan :koch: dann CD s weggegeben. Sonos war ok, aber klangmässig nicht meins. Ich habe mir eine Airport Express geholt und streame alles . Ist natürlich klanglich nicht wie ne CD aber mit einem richtigen Verstärker und guten LS ist es vollkommen ok und sehr Komfortabel. Ich vermisse die CD nicht.
 

Schiffversenker

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Das kann niemand. Jedenfalls nicht, wenn das Rip-Programm gut arbeitet und auch beim Abspielen vergleichbare Technik im Einsatz ist. Und da braucht man nicht mal 320 kBit.
Die schnelle Verfügbarkeit ist ganz sicher auf einem Rechner eher gewährleistet, als wenn man sich durch ein paar hundert CD wühlen muß, weil die gesuchte wahrscheinlich gerade diejenige ist, die jemand anders vorher falls ein sortiert hat. Mal ganz abgesehen davon, daß die meisten Menschen doch ganz froh sind, nicht daran gebunden zu sein, was irgendein Produzent mal auf einer Scheiben zusammengestellt hat, sondern gerne ein wenig mischen.
Was mich bewogen hat, meine CD-Sammlung (und meine LPs) noch nicht komplett wegzupacken: daß ich mich, wenn ich eine CD raussuche und sie einlege, hinsetze und konzentriert hinhöre. Während Musik von Festplatte & Co. irgendwie eher omnipräsent angeboten wird und nebenher läuft (oder gezielt zusammengestellt auf Partys, bei Abenden mit netten Freunden und so).
Bin aber auch nicht der Audiophile, der seine Wohnzimmermöbel danach aussucht und arrangiert, daß irgendwelche Schallreflexionen und Sättigungen optimal angepasst sind.
 
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