Affinity Publisher kommt - endlich!!!

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  1. vidman2019

    vidman2019 Mitglied

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    Es wird auch nachträglich getrennt: dazu auf das Paragraph-Symbol klicken und dann rechts bei Silbentrennung "Automatische Silbentrennung" aktivieren.
     
  2. MmeBezier

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    Heute habe ich den ersten "Profi-Auftrag" mit Publisher erledigt (2 verschiedene A3-Plakate: Stehsatz geändert und teilweise neu gestaltet).
    Publisher hat mir die einst aus Illustrator erzeugten PDFs problemlos geöffnet. Ich musste lediglich die Schrift zuweisen.

    Text geändert und beim zweiten Poster eine Tabelle eingefügt. (Tabelle: da finde ich die Einstellungsmöglichkeiten noch nicht richtig und musste etwas improvisieren, also Text über den Tabellenraster gelegt statt einfügt.)
    Alles als PDF exportiert und an Kundin versendet. :dance: Chaka!
     
  3. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Tja, habe auch schon "versucht" mit dem Publisher zu arbeiten. Geht leider nur eingeschränkt. Denn erst jetzt beim produktiven Einsatz zeigt sich, dass leider doch noch ganz viel fehlt bzw. noch nicht richtig funktioniert. Der schlimmste Bug: Bei PDFs mit eingebetteten Schriften werden diese einfach durch Standardschrift ersetzt. Ein platzieren von PDFs wie ein Bild funktioniert nicht (es ist zwingend "bearbeitbar"). Das macht das Gestalten von Broschüren und Magazinen nahezu unmöglich, weil hier immer Anzeigen von dritten eingebunden werden müssen. Diese haben natürlich eingebettete Schriften.
    Das ganze verhält sich leider sogar ebenso mit PSD-Dateien, welche Schriften nutzen, die nicht im System sind.

    Prinzipiell kann man also bestenfalls damit arbeiten, sofern man keine Daten von Dritten nutzen muss.

    Auch komplexe Gestaltungen mit sehr vielen Seiten würde ich mir mit dem Publisher nicht antun, solange es noch keine seitenübergreifenden, "globalen" Ebenen gibt. Mit unterschiedlichen Ebenstruckturen auf jeder einzelnen Seite verliert man total schnell die Übersicht.

    Also: Ganz einfache Dinge gehen, für alles andere (95 % des täglichen Designerlebens) ist's leider noch nicht brauchbar.

    Lediglich die Geschwindigkeit und Geschmeidigkeit des Publishers lässt hier momentan Freude aufkommen. Habe große Ausstellungs-Tafeln mit sehr hochauflösenden Fotos damit erstellt. Das wäre mit InDesign und "bester Darstellung" ein wahres Grauen geworden. Mit dem Publisher läuft das alles blitzschnell ich Echtzeit.
     
  4. KOJOTE

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    @Bert H. Wenn ich eine in AD erstellte Datei mit eingebetteten Schriften als PDF exportiere und dann mit AP öffne, bleiben die Schriften erhalten. Ich dachte immer, Schriften werden nur dann ersetzt, wenn das System auf die Schriften nicht zugreifen kann?
     
  5. MmeBezier

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    Publisher weist auf nicht vorhandene Schriften hin. Musst Du halt in Deiner Schriftverwaltung aktivieren
    Wenn Du von gelieferten PDFs die Schriften nicht hast, dann kannst Du sie/die Anzeigen:

    - in ZW wandeln
    - von Kunden PDFs mit ZW anfordern
    - als JPG mit 300 dpi wandeln.

    Ich sehe keine Probleme.
     
  6. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Das ganze betrifft natürlich nur Dateien, die Schriften nutzen, welche nicht im eigenen System aktiviert sind. Das betrifft aber z.B. bei Anzeigen anderer Agenturen fast jedes Anzeigen-PDF.
     
  7. MmeBezier

    MmeBezier Mitglied

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    Das Problem hast Du aber auch mit ID. ;)
     
  8. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Sehr schlau aber dennoch sehr falsch. Denn erstens weist der Publisher nicht immer darauf hin. Hatte 2 Fälle in denen die Schrift einfach durch eine sehr ähnliche ausgetauscht wurde. Nur genaues Hinsehen hat mich vor dem Desaster bewahrt.
    Und zweitens kann man keine PDFs in Pfade umwandeln wenn man die verwendeten Schriften nicht besitzt (umwandeln in Pixel ist absolut unprofessionell und würde natürlich ebenso wenig funktioneren. Ganz zu schweigen davon, dass in Kurven umgewandeltet Schriften von den Druckmaschinen anders behandelt werden und immer schlechter im Druck rüberkommen.

    Nein, es ist leider die traurige Tatsache, dass man in einem Workflow, der auf Zusammenarbeit mit Dritten basiert, den Publisher (noch) nicht produktiv einsetzen kann. Würde es sehr gern, geht aber nicht!
     
  9. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Ähm... nein. Natürlich kann InDesign PDFs mit eingebettenen Schriften (die man nicht besitzt) richtig darstellen, speichern und drucken. Genau wie QuarkXPress und jedes andere DTP-Programm. Einzig Affinity macht hier ne Ausnahme.
    Ich denke mal, dass absolut jeder davon ausgegangen ist, dass so etwas grundlegendes (basic!!!) einfach mal funktioniert. Desshalb ist es in der Betaphase wohl niemandem aufgefallen. Bin auch überhaupt nicht ansatzweise auf die Idee gekommen dies vorab zu testen, denn das ging ja schon mit Xpress und FreeHand vor 25 Jahren.
     
  10. MmeBezier

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    Komplett falsch, was Du da schreibst.
    Ich wurde bisher von Publisher immer wegen der Schriften gewarnt.
    Umwandlung in 300 dpi ( oder höher) sieht kein Mensch und ist bei Broschüren täglich Brot.
    ( ich erstelle täglich Broschüren und bekomme einen Schaiz geliefert, das kannst Du Dir nicht vorstellen - auch von sog. Grafikern)
    Wenn Du die Schrift erhalten willst, dann musst Du sie halt kaufen.

    Wie auch immer, ich kann Dein Problem nicht nachvollziehen.
     
  11. MmeBezier

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    Spätestens beim Export aus ID bekommst Du die Schriftwarnung.
     
  12. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Dazu sag ich jetzt mal nichts, denn deine bisherigen Falschaussagen haben dich schon genung diskreditiert, sorry.

    Und ja, in der regel warnt der Publisher. Leider hat er mir bei 2 Adds eine Schrift "stillschweigend" ersetzt. Warum dies nur diesen beiden passierte? Keine Ahnung. Es zeigt aber leider, dass noch kein Verlass auf den Publisher ist.

    Meine Kunden würden Amok laufen, wenn ich einfach alles in Pixel umwandle. Zurecht.
    Bitte Mmebezier: schreib hier nix mehr von deinen angeblichen "Profi-Aufträgen" und drück noch mal die Schulbank.
     
  13. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Also mal ehrlich: Warum schreibste so einen Blödsinn? Die gesamte Zeitschriftenproduktion sämtlicher Verlage würde ja nicht mehr funktionieren wenn's so wäre wie du schreibst. Ich selbst praktiziere das seit über 20 Jahren - in diversen Verlagen/Agenturen und seit 8 Jahren selbständig und zwar TÄGLICH.
    Aber danke für deinen Hinweis, dass das gar nicht geht. Frage mich nur warum bei mir noch nie ein Fehldruck vorgekommen ist.
     
  14. MmeBezier

    MmeBezier Mitglied

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    Wenn man selber keine Ahnung hat, dann sollte man nicht beleidigend werden. :noplan:
    Ich habe immerhin über 30 Jahre Berufserfahrung.

    Wenn Du Dich mit den Affinity Produkten nicht zurecht findest, dann bleib bei Adobe CC und hör auf, das hier madig zu machen. Oder wirst Du von Adobe bezahlt?
     
  15. MmeBezier

    MmeBezier Mitglied

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    Und ich praktiziere das seit Jahren in Verlagen und Druckereien. Und vermutlich haben Leute wie ich Deine Fehler ausgemerzt.
     
  16. dodo4ever

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    Naja, das ist jetzt aber auch nicht ganz fair. Bert hat Recht, man kann bei ID EPS/PDF mit eingebetteten Schriften platzieren, diese erscheinen dann einwandfrei in der Druck-PDF. Und eine PDF auf 300dpi rastern – das sollte man nun wirklich nicht tun, besonders wenn auf diesem System die Schriften fehlen.
     
  17. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Au Weia. 30 Jahre und bis heute nix begriffen.

    Also noch mal zum mitschreiben:

    Ich (bzw. JEDER) kann in InDesign PDFs mit eigebetteten Schriften laden. Diese werden wie Bilder platziert und sind natürlich nicht bearbeitbar. Sie werden aber richtig dargestellt - auch deren Schriften wenn sie nicht auf dem eigenen System installiert sind. Bei einem erneuten Export als PDF bleibt alles erhalten und die Schriften sind weiterhin eigebettet.
    Dieser 0815-Workflow wird so ÜBERALL praktiziert wo Dateien von Dritten unverändert eingebunden werden sollen.

    Der Affinity Publisher ist leider das einzig mit bekannte Programm, mit dem dieser Workflow nicht möglich ist.
     
  18. Bert H.

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    Also Leute, bitte mal auf dem Teppich bleiben und mich nicht falsch verstehen: Ich bin ein riesiger Affinity Fan. Und sonst verteidige ich selbst deren Produkte bis aufs Messer. Allerdings muss man auch sagen dürfen wenn irgendwo totaler Bockmist gemacht wurde. Und was das PDF-Handling angeht ist das leider hier ganz objektiv der Fall. Ich rechne ganz stark damit dass Affinity hier schnell nachbessern wird. Alles andere würde mich schwer enttäuschen.
     
  19. KOJOTE

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    Ich bin als totaler Amateur jetzt etwas verwirrt was das Einbetten von Schriften angeht, daher eine kurze Zwischenfrage zur Vorgehensweise bei AD und den Druckdaten.
    Als Information im Netz finde ich z.B. diese hier:
    "Alle Schriften müssen vollständig oder als Untergruppen in das Druckdaten-Dokument eingebettet oder in Pfade konvertiert werden, um Darstellungsprobleme mit der Laufweite (Abstand der Zeichen) oder dem Schriftbild zu vermeiden." (Quelle: https://www.diedruckerei.de/c/druckdaten/schriften)

    Jetzt gibt es im Bereich Export Persona bei AD ja die Möglichkeit, eine PDF als PDF x-3:2003, zu exportieren. Gleichzeitig gibt es in dem dazugehörigen Auswahlbereich die Möglichkeiten, Schriften als "Text als Kurven" oder als "alle Schriften" einzubetten.
    Was wäre hier denn die korrekte Einstellung, z.B. bei einer Druckvorlage für Schilder, Banner, Fahnen usw.?
     
  20. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Ganz einfach: Für Schilder, Banner und Fahnen kannst du getrost die Schriften in Pfade wandeln. Nur bei (kleinerem) Mengentext (Bücher, Magazine etc.) sollte man das tunlichst vermeiden. Und wenn du etwas an eine Druckerei sendest, ist PDF X3 von 2003 generell eigentlich niemals falsch. Es ist das kompatibelste Format überhaupt. Allerdings wird ziemlich viel an der Datei verändert, so dass sich solche PDFs dann nicht mehr dazu eignen sie im Publisher weiterzubearbeiten. Wenn du letzteres machen möchtest, einfach als "PDF (für Druck)" abspeichern.
     
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