Adobe stellt die Creative Suite ein

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  1. freucom

    freucom Mitglied

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    Moin,
    das ist der Grund, weswegen ich mir nicht sicher bin, ob der nächste Mac nicht doch ein WIN-Rechner wird. Bisher hat mich der befürchtete Aufwand einer Umstellung bei Peripherie, Treiber, Schriften und Programmen zuverlässig davor zurückschrecken lassen. Aber das Preis-/Leistungsverhältnis bei Apple-Hardware und die zunehmend gruseligeren OS-Xe senken die Hemmschwelle deutlich.

    Gruß
    Günther
     
  2. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Wieso? Fehlen unter Windows bestimmte Programme? Kann mir nicht vorstellen, dass man unter
    Windows irgendwie eingeschränkt ist. Und die Adobe Progs sind doch angeblich kompatibel.
     
  3. Veritas

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    Wo habe ich denn was von Programmen geschrieben?
     
  4. Veritas

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    Umständlicher geht es ja auch nicht, Windows, VM, OS X, altes Freehand.
    Wie willst du bitte nondestruktiv Aperture Daten in anderen RAW-Convertern bearbeiten? Wir hatten neulich 700 GB .r3d Daten, viel Spaß damit, die erstmal zu konvertieren, wen man da die Arbeitszeit dagegen rechnet, ist die Software günstiger. Und wie bearbeitest du eine .prproj oder .aep bondestruktiv weiter?

    Die alten nicht wegwerfen? Mein MacBook Pro hatte zwei Logicboard Schäden -> EOL, der alte 3.1 Mac Pro im Geschäft hat sich mit defekten Kondensatoren verabschiedet, die halten sicher keiner 30 Jahre. Und alte Software hinkt geschwindigkeitstechnisch aktueller Software hinterher.
     
  5. MDmac64

    MDmac64 Mitglied

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    Mag sein. Ist aber kein Argument jetzt schon das CC-Abo zu nutzen.
    Außerdem denke ich ist die Zukunft noch offen. Adobe wird sich noch Einiges einfallen lassen müssen die CS-Kunden in die CC zu bekommen.
    Vielleicht sogar Kauf-Optionen, wenn der Börsenkurs schlecht aussieht?
     
  6. Veritas

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    Nö, dafür gibt es ganz andere Argumente.
    Wieso denn? Die, die aller 10 Jahre mal ne neue Suite kaufen, sind ja auch keine ernsthafte Zielgruppe von Adobe. Apple kickt ja nach 6 Jahren auch alte Hardware und sagt, wenn du neue Features nutzen willst, kauf nen neuen Mac. Adobe ist unangefochtener Marktführer, denjenigen, denen Adobe zu teuer ist, die gehen zu Affinity und Co.
     
  7. MDmac64

    MDmac64 Mitglied

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    Warum macht Adobe dann alle Nase lang neue Sonderangebote für CS-Kunden?
     
  8. Veritas

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    Macht Phase One auch, die fotocommunity schreibt mir auch andauernd, Whitehall schreibt mir auch ständig usw. Natürlich wollen sie die CS ablösen, aber Kunden, die aller 10 Jahre upgraden sind für Adobe so wertvoll, wie bei Apple ein Kunde, der alle 6 Jahre ein iPhone kauft.
     
  9. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Es ging ja nur darum, ob man heute erstellte Adobe-Dokumente später noch 1:1 öffnen kann.

    Ältere Macs zu kaufen ist echt kein Problem. Und super günstig. Selbst mein
    alter 9500er Powermac würde noch funktionieren.

    Nur im Zusammenspiel mit neuerer Hardware, wenn nicht-angepasste Software angepasst wird.
     
  10. MDmac64

    MDmac64 Mitglied

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    Na, wenn du dich da mal nicht täuscht. So üppig ist die grafische Industrie nun auch wieder nicht, dass Adobe auf diese Kunden pfeift.

    Es bleibt dabei, das Abo hat einen Haken:
    Meine urheberrechtlich selbst erstellten grafischen Werke kann ich nach Kündigung des Abos nicht mehr bearbeiten!
     
  11. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Es gibt keine Kunden, die upgraden. Weil es kein Upgrades mehr gibt. Die CS-Kunden sind sogar
    noch viel wertvoller als die Nicht-CS-Kunden. Weil die schon Erfahrungen haben mit Adobe und es ist
    nicht so leicht, die Software zu wechseln. Sie sind die Top-Kandidaten, noch vor den Kunden, die
    z.B. Quark oder bisher gar nichts nutzen.
     
  12. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Und da meinte ich, ob du später noch eine Aperture DB 1:1 öffnen und bearbeiten kannst, nein. Genauso wie du aktuelle Formate von Foto- und Videokameras nicht bearbeiten kannst.
    Ja und dann halte ich mir für jedes Jahrzehnt einen Computer fit, auf dem die jeweilige Software läuft? Oder ich konvertiere eben in aktuelle Formate um, was mir zukunftssicherer erscheint. Aber da ist es egal, welches Programm. Mit Affinity wird es in 20 Jahren auch nicht anders aussehen.

    Nicht unbedingt, als PS die GPU Beschleunigung spendiert bekommen hat, lief es durchaus schneller. Oder InDesign das Hintergrundspeichern. Oder dass Capture One über die Jahre schneller wurde, alle Cores auslastet und eine GPU vollständig. Beim Export ist es z.B. Faktor 3,2 schneller als Apples Fotos. Würde jetzt noch die zweite GPU ausgelastet werden können, wäre ich mit derselben Hardware nochmal schneller unterwegs.
    Auch Adobe Umstellung auf 64bit brauchte einiges, vor allem was RAM anging.

    Ach komm, das sind die alten Hasen, die sagen "dieses neumodische Zeug brauch ich nicht, meine CS kann doch alles". Es kommen genug junge Leute nach, die an der Schule und der Uni nu mit Adobe, Avid und Co. arbeiten. Die Agenturen ziehen da auch mit, da eine aktuelle CS/CC auch weitere Bereiche im e-Publishing abdeckt. Auch die Fotografen bleiben immer aktuell, da die Software genauer, schneller und leistungsfähiger wird.

    Aber die 12€ für das Fotoabo sind durchaus attraktiv, PS hatte früher 1.000 - 1.500 € gekostet, plus LR obendrauf. Kaufst du nach 5 Jahren eine neue Kamera, musst du eh wieder upgraden.
     
  13. MacEnroe

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    Beim „Workflow“ denke ich zunächst mal an die Kombination der Programme, du selbst hast das hier
    schon öfter beschrieben, wie dein Workflow mit den Adobe-Programmen läuft. Vom Workflow durch das OS
    hast du noch nie geschrieben.

    Was meinst du also? Was kann Windows nicht, was das MacOS kann? Geht es um Scripte oder Automation,
    die ihr nutzt? Ja, das wäre natürlich eine Umstellung. Das müsste man neu einrichten. Da ist
    es bequemer, beim verhassten Mac zu bleiben, der das doppelte kostet und so viele Nachteile hat...
    Aus reiner treue zu Apple werdet ihr sicher nicht dort bleiben, es muss schon Gründe haben.
     
  14. Veritas

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    Shortcuts, Etiketten, Quicklook uvm. Unter OS X kann ich mich weitestgehend mit Shortcuts bewegen, ich kenne das System seit vielen Jahren, kenne die Probleme, die Lösungen usw. Das war auch der Grund, warum ich in der Firma als einziger einen Mac habe, weil die Einarbeitung in Windows viel aufwändiger gewesen wäre.
    Dann noch die Scripte, Automator, Terminal, das alles wieder umzulernen wäre mir zu aufwändig, so aufwändig wie für andere, sich von einer CS in alternative Programme einzuarbeiten.

    Ja, ich hab in Aperture auch zehntausende Bilder, die ich in 10 Jahren nicht mehr nutzen kann, wenn ich nicht gerade ein Museum aufrecht erhalte.
    Canto Cumulus hört auch auf zu funktionieren, wenn du nicht mehr zahlst. Autodesk setzt auch immer auf das Abo, gleiches Spiel. Das sage ich ja die ganze Zeit, es kommen immer mehr, ein paar kamen schon vor Adobe auf den Trichter. Phase One bietet auch das Abo an.
     
  15. MDmac64

    MDmac64 Mitglied

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    Wenn andere Softwarehersteller es mit dem Abo so machen, ist auch kein Argument. Jeder Firma steht es frei, wie sie ihre Software anbieten.

    Ein Grafiker erstellt mit seinen kreativem Schaffen Werke. Er benutzt dazu ein Werkzeug.
    Sein jahrelang in Fleisch und Blut übergegangenes Werkzeug darf er nun nur noch mieten. Zahlt er die Miete nicht, ist sein Werkzeug unbenutzbar.
    Er steht dann vor seinen Werken und kann sie nicht mehr greifen, wie eine Glasscheibe steht Adobe zwischen ihm und seinem Werk.
    Dabei könnte Adobe doch auch zum Grafiker sagen; okay ich vermiete dir deinen grafischen Meißel nicht mehr für 1,- EUR du kannst ihn jetzt auch für 100,- EUR einmalig kaufen.
    Und der Grafiker denkt sich; okay ist zwar ganz schön teuer, aber so kann ich meine Werke weiter bearbeiten auch wenn der Meißel schon rostig wird.
     
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