Adios Apple

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  1. coolboys

    coolboys Mitglied

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    Einen Rechner mit Windows würde ich heute nicht mehr kaufen. Eher würde ich auf andere Dinge verzichten, aber ein Mac muss es sein.:)

    Es muss ja kein neuer Mac sein, z. B. gibt es viele Angebote bei den eBay-Kleinanzeigen mit den Mac-Mini Modellen der Baureihe ab 2014.

    Oder auch mal im Refurbished-Store von Apple stöbern, wobei dort die Preise kaum geringer sind als bei den Neugeräten.

    Das würde ich persönlich eher kaufen als mir so einen Windows-PC dahin zu stellen. Ich bin aus Überzeugung zu Apple gewechselt und nichts würde mir schwerer fallen als den Rückschritt zu Windows zu gehen.

    Das wäre so als würde ich einen fabrikneues Auto der Oberklasse gegen einen Trabant tauschen. Ein für mich unmöglicher Rückschritt.

    Und ja, ich bin überzeugter Apple-Fan. Nicht alles was Apple anbietet, würde ich auch kaufen, aber einiges gefällt mir doch sehr. :D

    Gruß coolboys
     
  2. Widescreen

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    Adios, viel Spaß mit anderen Systemen
     
  3. SwissBigTwin

    SwissBigTwin Mitglied

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    Seit einem Jahr wollte ich wieder zurück zu Windows, habe mir such schon zwei, drei Laptops zur Auswahl ausgesucht... gekauft habe ich mir vor drei Wochen ein neues 2018er MacBook Pro 15. :D

    Ich bereue es absolut nicht. :)
     
  4. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Apple hat es IMHO wie keine Firma sonst verstanden, ein benutzerfreundliches UNIX auf die Beine zu stellen. Ein UNIX, bei dem es fuer normale Nutzerprogramme keine zig Abhaengigkeiten und deswegen auch keinen "Paketmanager" gibt. Schlicht, weil man ihn nicht benoetigt. Auch liegt ein Nutzerprogramm meist im Programme-Ordner, und nicht, wie bei Linux/BSD, ueber dutzende moegliche Ordner verteilt.

    Ist es in /bin, /sbin, /opt/bin, /opt/local/bin, /opt/local/games, /usr/bin, oder doch ganz woanders?

    Man merkt den ganzen Desktopmanagern immer noch ihren "Nerd"-Hintergrund an, auch wenn sie sich im Laufe der Jahrzehnte massiv verbessert haben. Gerade Cinnamon finde ich durchaus nutzbar. Aber es hakt halt immer noch an gewissen Ecken und Enden. Mich stoert das nicht unbedingt, aber "Otto Normalnutzer" hat unter Umstaenden Schwierigkeiten, wenn er von Windows oder MacOS kommt.

    Da koennte man einen ganzen Roman schreiben, wo die *NIX-Desktopmanager noch hinterherhaengen, aber das wuerde jetzt zuweit fuehren. Ich persoenlich empfinde die ganze Vielfalt in diesem Bereich nicht unbedingt als Segen, sondern eher als Hindernis, ein wirklich ueberzeugendes System auf die Beine zu stellen. Ubuntu war da schon auf dem richtigen Weg, ist aber noch nicht da, wo ich mir persoenlich es wuenschen wuerde. Mint, welches auf Ubuntu aufbaut, welches wiederum auf Debian basiert, ist da schon etwas weiter, aber auch noch nicht "da".

    In meinen fast vierzig Jahren Umgang mit Computern hat es sonst keine Firma und kein Betriebssystem geschafft, mich so "zuhause" fuehlen zu lassen, wie Apple mit MacOS. Auch wenn mir heutzutage immer weniger an MacOS gefaellt. Deswegen versuche ich ja andere Loesungen zu finden.

    Sollte es irgendwann eine Firma geben, die wie Apple es schaffen sollte, ein komplettes, ueberzeugendes Oekosystem aus stylischer, funktioneller und erweiterbarer Hard- und Software zu schaffen, und diese zu einem ueberzeugenden (NICHT billigen!) Preis anzubieten, waere ich wohl schneller bei denen, als ich "Apple ist pleite" buchstabieren kann. ;)
     
  5. deep volt

    deep volt Mitglied

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    -> Probier Linux/Ubuntu doch einfach mal aus, Virtual Maschine auf dem Mac installieren und Ubuntu Installieren ist nicht sonderlich schwer und gibt einen guten Eindruck ob man damit klar kommt. Man muss ein klein wenig umdenken und auch deutlich häufiger das Terminal bedienen (da lernt man was -> gut für die Synapsen). Beim Surfen oÄ spürt man kaum einen Unterschied.
    Es steht und fällt allerdings mit den Programmen die man verwendet, mir wird eigentlich erstmal nur Fotos, itunes (Ja, ehrlich) und Pixelmator fehlen, mit Shotwell und Gimp gibt es zwar natürlich Alternativen, die Bedienung ist allerdings nicht ganz so edel wie die MacOS Programme.
    Dinge wie Erinnerungen/Notizen/Kalender etc. habe ich zu anderen Programmen umgestellt, sodass ich da unabhängig von der iCloud bin, und trotzdem alle PCs und das iPhone Synchron sind.

    Ein Wechsel zu Windows (was ich aber immer Parallel benötige) kommt für mich nicht in Frage, da ist mir nicht mal ein brauchbarer PDF-Reader bekannt der kostenfrei ist und optisch dezent... immerhin kann Windows 10 PDF von Haus aus anzeigen :o

    Für mich ist der Preisunterschied zwischen den Macs und vergleichbaren PCs einfach zu groß geworden, die Software ist mir aktuell z.B. keine 500€ wert die zwischen einen MBP 13" 512GB SSD und einem Thinkpad T480s 512GB liegen.
     
  6. mattes68

    mattes68 Mitglied

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    Nun kenne ich nur Frauen mit immer kalten Füssen, da bist Du wirklich etwas besonderes ;-)
     
  7. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Mint mit Cinnamon
     
  8. mattes68

    mattes68 Mitglied

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    Sehe ich das richtig, dass Du mit den Apple Rechnern gerade versucht bist abzurechnen, aber nichts gegen das jeweilige, vielleicht sogar aktuellem OS eines Macs hast? Was erhofst Du dir dann von Linux, oder haben die seit Neuesten auch Hardware, mit ohne Alu und strukturiertem Store?
     
  9. deep volt

    deep volt Mitglied

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    Schaue ich mir bei Gelegenheit mal an, danke für den Tip!
     
  10. SwissBigTwin

    SwissBigTwin Mitglied

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    Hast du dich jetzt wirklich nur hier im MU Forum angemeldet, um allen mitzuteilen, wie scheisse Apple deiner Auffassung nach geworden ist?

    Kaltes Alu! Noch nie so einen Mist gehört. Glaubst du, die Alugehäuse anderer Hersteller haben ne Standheizung?

    Man merkt wirklich die Ferienzeit, vielen (Trollen) muss unheimlich langweilig sein. ;)
     
  11. Mankind75

    Mankind75 Mitglied

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    Diese Problematik wird im Linuxumfeld mit AppImage durchaus aktuell angegangen. Es hat halt seine Vor- und Nachteile: Vorteil insofern, dass die Bibliotheken zum Start des Programms gleich im AppImage mitgeliefert werden. Nachteil insofern, dass man eventuell die Bibliotheken doppelt dann installiert hat, was wiederum Speicherplatz verbraucht.

    Einige Anbieter paketieren schon mit AppImage. Der Großteil jedoch verwendet quasi das "klassische Gespann" von dpkg/apt bzw. rpm/yum bzw. zypper.
     
  12. Dextera

    Dextera Mitglied

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    Ich hab aus dem Thread für mich ne gute Idee mitgenommen, danke dafür :)

    Zukünftig werd ich in Foren als ersten Post einfach mal was gegen das Forumsthema schreiben. Also in einem Apple-Forum „scheiss Apple“ oder in einem Windows Forum „scheiss Windows“ oder sowas.

    Dann bekommt man im Normalfall postwendend eine gute Liste an Leuten geliefert, welche man umgehend auf die Ignore-Liste schieben kann :crack:
     
  13. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Nun, bei MacOS kann man ja im Regelfall auf bestimmte Bibliotheken vertrauen, dass sie da sind. Liegt halt daran, dass Apple das "Monopol" auf ihr Betriebssystem hat, und nicht mit zighunderten Distros konkurrieren muss. Da braucht man das halt alles nicht. Und Plattenplatz sollte heutzutage ja nicht mehr so das Problem sein, wie damals in den Neunzigern. ;)

    Das Problem bei *NIX ist IMHO eben genau die Vielfalt. Jeder kocht sein eigenes Broetchen, forkt hier rum oder kocht sein eigenes Dependency-Sueppchen. Aber im Endeffekt waere es, immer IMHO, sinnvoller, wenn alle auf EIN Ziel hinarbeiten wuerden. Und das unter EINER Leitung, die nicht nur aus Nerds besteht, sonderen eben auch Usability-Experten und Designer beinhaltet.

    Das ist meine Hauptkritik an *NIX. Es ist alles total verzettelt. Ich rede hier natuerlich ausschliesslich von einem Desktop-Linux "for the masses"!

    PS: Und ich moechte um Verzeihung fuer das zunehmende Off-Topic bitten.
     
  14. maba_de

    maba_de Mitglied

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    ja, die Weihnachtszeit - die glücklichste Zeit im Jahr.
    Merkt man auch im Straßenverkehr hier im Pott und an der Kasse beim Lebensmittelhändler :D.
     
  15. ThatCameraGuy

    ThatCameraGuy unregistriert

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    @Bachatero: ich kann deinen Standpunkt absolut nachvollziehen und dein Rückzug ist konsequent. Apple baut leider nicht mehr den „Computer for the rest of us“ sondern eher den „Computer for the upper class“ wenn man die Preise beobachtet. Das ist deren gutes Recht, trotzdem schade. Wir werden sehen was sich die nächsten Jahre beim Mac tut.
     
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