4 Kerne oder 2 - worin spürt man den Unterschied?

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  1. brezelboy

    brezelboy Thread Starter Mitglied

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    Hallo,

    Ich möchte mir ein neues Macbook kaufen und frage mich, worin sich die unterschiedlichen Spezifikationen der beiden Einsteigemodelle im Alltagsgebrauch unterscheiden.

    Mir gehts hauptsächlich darum, dass das Gerät bei den daily aufgaben wie safari, mail, word etc sxhnell ist.

    Tendiere zum Pro wegen des geringen Aufpreises, aber würde einfach gerne mal wissen, worin genau sich die 4 Kern Prozessoren von den dual core kernen unterscheiden und ob es einen spürbaren Unterschied gibt.

    Bin dankbar für jeden hinweis
     
  2. Leslie

    Leslie Mitglied

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    Mehr Kerne merkst Du hauptsächlich in Multimedia-Anwendungen, die darauf optimiert sind, den Job in mehrere parallele Stränge aufzuteilen. Video-Rendering und solche Sachen.
    Zwei Kerne sollte man m. E. auch im Office-Betrieb schon haben, damit nicht irgendein verstopfter Browser-Tab einem das zwischendurch geöffnete Mailprogramm lahmlegt oder so. Solche Dual-Kern-Prozessoren können heute oftmals pro physischem echten Kern zwei "virtuelle" bzw. logische Kerne abbilden; damit holt man je nach Anwendungen noch etwas mehr Parallel-Performance heraus.
    Mehr als zwei physische Kerne merkt man aber im von Dir beschriebenen Anwendungsbereich kaum; das ist nett, aber kein Muss.
     
  3. RealRusty

    RealRusty Mitglied

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    Ein 4x Kerner ist doppelt so schnell wie ein 2x Kerner wenn das Programm diese nutzt bzw. nutzen kann.

    Die Alltagsprogramme sind mit 2er aber auch schon abartig schnell :). Andere Komponenten wie SSD und genug RAM sind da wichtiger.

    In der Regel kann der Intel HT und macht noch 2 zusätzliche virtuelle Kerne auf.
     
  4. dodo4ever

    dodo4ever Mitglied

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    Wisst ihr, ob sich für den Betrieb einer Virtuelle Maschinen 4 Kerne empfehlen? Ich hatte mal VirtualBox getestet, das war schon etwas zäh. Habe 16 GB RAM eine klassische Festplatte (7200 rpm) und einen Intel Core i3 3 GHz von 2010. Das Host-System lief sehr flüssig, der Gast (Win10) nahezu unbrauchbar.

    Es lag entweder a) an VirutalBox b) an der HDD c) am Alter des Systems oder d) an der Tatsache, dass das Gast-System auch gerne 2 Kerne gehabt hätte…
     
  5. RealRusty

    RealRusty Mitglied

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    Virtuelle Maschinen profitieren natürlich davon. Das ist perfekt, auch für mehrere Anwendungen gleichzeitig,
     
  6. carsten_h

    carsten_h Mitglied

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    EIne SSD bringt auch gerade für virtuelle Maschinen echt einiges.

    Windows 10 ist sehr resourcenhungrig und profitiert von viel RAM und schnellem Prozessor. Nebenbei bemerkt trifft das auf alle macOS Systeme der letzten Jahre auch zu.
    Auf meinem NAS mit einem J3455 Quadcore Intel Prozessor mit 16GB RAM läuft eine Windows 10/Windows Server 2016/Windows Server 2019 virtuelle Maschine zwar zufriedenstellend, aber nicht um damit flüssig zu arbeiten. Nimmt man aber Windows 7 hat man auf einmal fast einen Desktop-Rechner vor sich.

    Ich hatte vorher einen Quadcore i7 Mac mini 2012 und jetzt habe ich einen Mac Pro 2013 mit 10-Core. In der normalen Arbeit merke ich keinen Riesen Unterschied. Die Videokonvertierung mit Handbrake ist mit dem 10-Core ein wenig schneller (das ist deswegen nicht so richtig viel mehr, weil der i7 einen Teil eingebaut hat, der so etwas sehr schnell erledigen kann und der XEON im Mac Pro eben nicht). Dafür wird der Mac Pro aber auch nicht nahezu 100°C heiß, sondern nur 70°C und der Lüfter stammt nicht von eienr Kreissäge ab wie beim mini.

    Den Unterschied kann man schon merken, es kommt aber natürlich darauf an, was man machen möchte, wobei man aber bedenken muß, das die Ansprüche vielleicht auch steigen werden.
     
  7. brezelboy

    brezelboy Thread Starter Mitglied

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    Kann ich beim verwenden von office anwendungen und anderen basic apps dann eher beim prozessor sparen und dafür mehr Ram nehmen? 500 sd festplatte nehm ich ohnehin.

    Ich träume einfach von ultraschnell aufspringenden Fenstern und dem Tod des Wheel of Death
     
  8. RealRusty

    RealRusty Mitglied

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    Das ist alles relativ. Sparen ja aber nicht zu viel :).
     
  9. Leslie

    Leslie Mitglied

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    Welche Geräte hast Du denn im Blick? 8 GB RAM reichen für den Office-Betrieb in der Regel gut aus, aber 10 Browser-Tabs fressen mehr Speicher als 50 offene kleine Excel-Tabellen, selbst wenn in den Browser-Tabs auch nur eine Teilmenge der gleichen Excel-Dokumente in der Online-Anwendung geöffnet ist. Mein altes MacBook Air mit 4 GB RAM ist dann spürbar träger, wenn ich viele Browser-Tabs offen habe – aber nur mit diversen Office-Dokumenten, Mail und im Hintergrund iTunes ist selbst das kaum schlechter als 8 GB, welche ich aber heute auf jeden Fall mindestens empfehlen würde, Wenn alles "ultraschnell" sein soll, empfehle ich doch eher ein Pro als ein Air, auch wegen der Grafikleistung, die sich in der GUI hier und dort bemerkbar macht. Und Microsoft Office frisst z. B. im Basisbetrieb definitiv mehr Ressourcen als iWork (welches aber wiederum bei komplexen Tabellen ineffizient ist und dann ordentlich CPU-Last verursacht, durchaus deutlich mehr als Excel); auch da muss man differenzieren und im Zweifel einen kleinen Puffer für zukünftige noch hungrigere Updates einplanen.
    Du kannst ja mal auf Deinem aktuellen Rechner schauen, was im üblichen Betrieb wie viel RAM frisst und wie hoch die Auslastung ist; daraus wird man den zukünftigen Bedarf schon ungefähr ableiten können sofern das Teil nicht jetzt schon bis zum Anschlag ausgelastet ist.
    Wenn der Arbeitsspeicher auf der aktuellen Maschine regelmäßig zu zwei Dritteln ausgelastet ist, würde ich ihn beim Neukauf tendenziell verdoppeln (es sei denn, das ist schon in der Größenordnung 16 GB). Was auch immer in drei Jahren darauf installiert sein oder im Browser laufen wird, dürfte mehr RAM belegen können/wollen.
     
  10. carsten_h

    carsten_h Mitglied

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    Ich kann Dir noch einen Vergleich zwischen Dual-Core und Quadcore geben, allerdings nur mit Windows.
    Ich hatte vorher ein 2011er Notebook mit Dual-Core i5 und HD3000 Grafik, 16GB RAM und einer SATA SSD (entspricht in etwa einem 2011er Macbook Pro). Darauf lief Windows 7 Enterprise und es war z.B. Office 365 (2016) installiert. Office war darauf recht träge und teilweise nicht wirklich angenehm zu benutzen, Java (für Oracle Forms) brauchte auch ewig um zu starten. Mit zwei laufenden VM in VMWare Workstation war der Rechner am Ende.

    Seit einiger Zeit habe ich einen 2016er Quadcore i7 Notebook mit einer NVDIA Quadro M2000M, 48GB RAM, einer NVMe SSD und einer M.2 SATA SSD. Darauf läuft Windows 10 Enterprise mit Office 365 (2016). Das Office läuft flott, Java startet schnell und bei drei laufenden VM fragt er mich nach noch mehr (da fehlt mir aber der Bildschirmplatz).
    Bei Kollegen, die jetzt gerade einen neuen Rechner bekommen ist ein Hexa-Core eingebaut, der noch einmal eine Schippe drauflegt.

    Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Es ist natürlich beim Wechsel sowohl der Prozessor als auch das RAM extrem gewachsen, von daher ist der Schritt sehr groß und man kann nicht beides getrennt voneinander betrachten. Aber vielleicht ist das schon einmal ein Hinweis.
     
  11. xentric

    xentric Mitglied

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    Kann ich nur zustimmen. Wenn du jetzt einen neuen Rechner kaufst im Jahre 2019 würde ich keinen Dual Core-Rechner mehr kaufen. Mindestens vier Cores sollten es schon sein, auch für einen reinen Office Laptop.

    6-8 Cores in Desktop werden gerade Mainstream, und Anwendungen deutlich mehr parallelisiert und im Hintergrund gefahren (Updates, Indexe, etc.). Unter Windows mit einem Dual Core sind die ersten 20 Minuten nicht auszuhalten, weil parallel Updates von allen möglichen Anwendungen und dem System starten.

    Und die Systeme werden ja auch so darauf angepasst. Früher hatte man eben nur eine CPU, dementsprechend war auch die Software. Unter Windows sind die Sachen schon deutlich parallelisierter seit Windows 10. Einfach alles. Das System, die Anwendungen, die Hintergrundaufgaben. Meine Erfahrung.


    Seit dem AMD wieder mitmischt, sind die Preise von Quad-Core CPUs eh auf dem Niveau von Dual-Core CPUs wie man sie vor 2-3 Jahren kannte. Dual Core-CPUs wird hoffentlich bald auch nicht mehr geben, außer für den super billig Bereich.

    Edit: Und da hier gerade so viele über Virtualisierung reden: Virtualisierung auf Dual Core-Systemen, ... meine Güte. Das ist schon ein Krampf auf einen Quad-Core-System!
     
  12. carsten_h

    carsten_h Mitglied

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    Dem kann ich jetzt nicht so ganz zustimmen. Ich habe auch 1992 schon an einem Rechner mit 10 Prozessoren (NS32xxxx) gesessen und das System (Unix) hat die auch alle ausgenutzt. Die Prozessoren waren immer zu zweit auf einer Kuchenblech großen Platine und der Rechner insgesamt hat ein zwei Meter hoher 19" Schrank. Aber schon damals lief alles schön parallelisiert ab. Das ist keine neue Erfindung.
     
  13. Madcat

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    Dafür genügt ein Dual-Core
    Gibts denn noch Prozessoren mit nur einem Kern? Hab ich im PC-Bereich schon ewig nicht mehr gesehen, selbst mein altes Macbook Alu von 2008 hat ja schon zwei Kerne.
    Auf jeden Fall. Je mehr Kerne desto besser ists für die VM.
    Beim RAM würde ich bzgl. des genannten Aufgabengebiets nicht mehr als 16 GB RAM wählen, mehr macht da IMO keinen Sinn, auch in Bezug auf Zukunftsicherheit. Meine Rechner haben maximal sogar nur 8 GB RAM und bei mir klemmts nicht am RAM wenn es mal klemmt, dabei nutze ich auch VMs.
     
  14. davedevil

    davedevil Mitglied

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    Ein 2011er Dualcore Notebook mit Notebookkomponenten, SATA SSD ist deutlich lahmer als ein 2016er Quadcore i7 mit deutlich mehr RAM, m2 SSD etc.

    Oh Wunder! Das ist doch kein ernsthafter Anhaltspunkt!

    re
     
  15. carsten_h

    carsten_h Mitglied

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    Das 2016er ist auch ein Notebook mit Notebookkomponenten. Aber klar sind die Prozessoren fortgeschritten. Dafür ist aber auch das Betriebsystem fortgeschritten. Windows 7 ist da wesentlich genügsamer als Windows 10.

    Zumindest die neue m2 SATA SSD ist gleich schnell wie die alte SATA SSD. :)
     
  16. RealRusty

    RealRusty Mitglied

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    M.2 ist auch nur das Format. Es gibt:

    - M.2 SATA SSDs, die sind maximal genauso schnell wie 2,5 Zoll SATA SSDs da die Schnittstelle (hier SATA) für beide gleich ist

    - M.2 NVMe SSDs, die nutzen PCIe und sind im Moment bis zu ca. 6x schneller

    Beide sind nicht kompatibel zu einander.
     
  17. brezelboy

    brezelboy Thread Starter Mitglied

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    Danke für eure anmerkungen.

    Reicht bei meinen Anforderungen dann der kleine 1.4 GHZ Prozessor? Oder worin sich dieser Prozessor von den größeren?

    Wie gesagt, ich versuche für meine Büro/Web Anforderungen die schnellste und zukunftsicherste Möglichkeit zu finden.

    Ist da Prozessor wichtiger? Oder RAM?

    Wenn ich das Einsteigermodell mit 16 GB Ram aufbohre und die 512er SSD nehme kostet das Gerät 10 Euro weniger als das Topmodell mit 512 und 8 GB...
     
  18. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    Der Vollständigkeit halber: Das Topmodell hat einen 2,4 GHz Quad‑Core Prozessor (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz, der Einsteiger nur
    1,4 GHz Quad‑Core Prozessor (Turbo Boost bis zu 3,9 GHz). Mit 16GB kostet das Topmodell dann wieder 240€ mehr.

    Da sind weder RAM noch Prozessor für sich entscheidend. Die 1,4GHz merkst Du dann, wenn Rechenoperationen länger dauern als ein paar Sekunden, beispielsweise bei Datenbankoperationen, Bildbearbeitung und allem, was anforderungstechnisch noch darüber hinaus geht. Wenn du hauptsächlich mit der Tastatur arbeitest, steht dir der Turbo Boost praktisch immer zur Verfügung. Was Webseitenbearbeitung betrifft, hängt es von deiner Arbeitsweise ab. Speziell Chrome-Nutzer neigen nach meiner Erfahrung, dauerhaft jede Menge Tabs offen zu haben. Da ist mehr RAM auf jeden Fall gut.

    Ich persönlich würde mich mit dem schnelleren Grundtakt wohler fühlen als mit den 1,4 GHz.
     
  19. carsten_h

    carsten_h Mitglied

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    Da das RAM nicht erweiterbar ist, würde ich auch auf jeden Fall Geld in das RAM stecken. Denn früher oder später braucht man es doch einmal. Eine größere SSD kann man auch noch extern dranhängen, aber RAM eben nicht.

    Aber ganz davon abgesehen würde ich momentan kein Geld in ein Apple Notebook stecken. Alleine schon deswegen, weil sie direkt zu einem Reparaturprogramm gehören, in dem die Tastatur wegen Fehlerhaftigkeit getauscht wird. Das aber nur für die ersten vier Jahre, danach ist man der Gelackmeierte und darf es selber bezahlen. Bei so einem hochpreisigen Produkt sehe ich das als nicht annehmbar an. Ich empfinde es als bodenlose Frechheit einem so etwas verkaufen zu wollen.
     
  20. pmau

    pmau Mitglied

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    Das soll jetzt nicht so klingen, aber ich würde auch kein Low-End Modell kaufen.

    Es ist einfach so, dass P/L nicht stimmen.
    Da kann man sich besser bei Lenovo umschauen.

    Das Tastatur Problem und Null Anschlüsse ausser USB-C kommt noch dazu.
    Und nein, ich besitze keinen MacBook jünger als 2011, weil mein 2012er Retina im Vollausbau schon lange gestorben ist.

    Allerdings besitze ich schon seit längerem zwi Lenovo. Plastik pur. Aber Preis/Leistung und die Anschlüsse machen es halt.
    Wechselbarer Akku, RAM und M.2 SSD.

    Ich werde bestimmt wieder mal Apple Kunde, im Moment aber wohl eher nicht.
    Dieser Beitrag ist auf einem MacPro 3,1 2008 getippt.
    Der beste Rechner, denn ich bei Apple je gekauft habe. Und das für 2800 Euro.
     
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